DE1925407B2 - Doppel-Langsiebpapiermaschine - Google Patents
Doppel-LangsiebpapiermaschineInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F9/00—Complete machines for making continuous webs of paper
- D21F9/003—Complete machines for making continuous webs of paper of the twin-wire type
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Description
Die Erfindung betrifft eine Doppel-Langsiebpapiermaschine, bei der aus dem Sioffauflauf der Stoffstrahl
in eine stetig sich verjüngende Bahnbildungszone ausströmt, die aus zwei Maschinensieben gebildet ist,
von denen das eine auf einer konvex gekrümmten Auflagefläche gleitet, während das andere unter Spannung
geführt ist, und mit einer Saugwalze, über die beide Maschinensiebe nebst der darin befindlichen
Papierbahn geführt sind.
Bei einer bekannten derartigen Doppel-Langsiebpapiermaschine ist zwar die Bahnbildungszone bereits
so ausgebildet, daß ein bestimmter Druck auf den durch die Bahnbildungszone fließenden Faserstoffbrei
ausgeübt wird, jedoch erfolgt die hauptsächliche Entwässerung dadurch, daß zwischen der Bahnbildungszone
und einer Saugwalze mit geringem Umschlingungswinkel noch eine Walze vorgesehen ist,
welche einen verhältnismäßig geringen Durchmesser aufweist, um eine plötzliche Richtungsänderung der
Papierbreibahn zu bewirken, so daß eine Entwässerung durch Zentrifugalwirkung eintritt. An diese Zentrifugalwalze
schließt sich gegebenenfalls noch ein Tropfenfänger an (französische Patentschrift
473 988).
r.s ist ferner bereits eine Papierhcrstellungsmaschine
bekannt, bei der die Bahnbildungszone von einer gekrümmten Platte und einer gegenüberliegenden
Druckwalze gebildet ist. Diese Bahnbildungszone muß im wesentlichen vertikal liegen und an sie
schließt sich eine Saugwalze an. Bei dieser Maschine wird der teilweise entwässerte Faserstoffbrei zeitweilig
nur an einem Formsiebband gehalten und geführt. Die Entwässerung in der Bahnbildungszone erfolgt
dabei durch die Querschnittsverringerung der Papierbreibahn auf ihrem Weg zwischen der gekrümmten
Platte und der Druckwalze. Der Wassergehalt des Faserbreies nach dem Verlassen der Maschine ist dabei
abhängig von der Konsistenz des Fasserbreies (USA.-Patentschri't 2 977 277).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Langsiebpapiermaschine der eingangs genannten Art
zu schaffen, welche eine gleichmäßigere Entwässerung
bei der Verarbeitung von Faserstoffbrei unterschiedlicher Konsistenz ermöglicht, als bei den vorbeschriebenen
Maschinen möglich war.
Die Lösung dieser Aufgabe ist darin zu sehen, daß die beiden Maschinensiebe in gerader Richtung von
dem Austritt der Bahnbildungszone bis zu der Saugwabe geführt sind und die Papierbahn über die ganze
Saugfläche zwischen sich führen, und zwar entlang der nach oben drehenden Seite der Saugwalze, und
daß das Verhältnis der Länge der Saugfläche zur Länge der Bahnbildungszone zwischen τ.: 1 und 6 π: 1
Hegt. Hierbei wird der Faserstoffbrei dera.i in der Bahnbildungszone eingeschlossen, daß an jeder
Stelle derselben jeweils ein verhältnismäßig gleichbleibender Druck auf den Faserstoffbrei wirkt, was
dazu führt, daß aus einem Faserbrei niedriger Konsistenz verhältnismäßig viel Wasser ausgetrieben wird,
während aus einem Faserbrei hoher Konsistenz verhältnismäßig weniger Wasser entfernt wird.
Gemäß einer Weiterbildung ist das eine Maschinensieb
auf einer konvex gekrümmten Oberfläche geführt, die einen festen vorderen Bereich und einen
uurchlässi^en hinteren Bereich umfaßt. Dadurch wird
gewährleistet, daß die Entwässerung des Stoffslromes durch beide Maschinensiebe erfolgt, und zwar an der
Stelle des festen vorderen Bereichs überwiegend durch das obere Maschinensieb und an der Stelle des durchlässigen
hinteren Bereichs auch merklich durch das untere Maschinensieb. Auf diese Weise läßt sich ein
schneller Wasserentzug, also eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit erzielen.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen
ergänzend beschrieben.
Fig. 1 ist ein Vertikalschnitt durch eine Maschine
nach der Erfindung.
Fig. 2 ist ein Vertikalschnitt durch eine andere
Ausführungsform einer Maschine nach der Erfindung.
Fig. 3 ist ein Vertikalschnitt durch eine dritte Ausführungsform einer Maschine nach der Erfindung.
Die in F i g. 1 dargestellte Doppel-Langsiebpapiermaschinc umfaßt ein erstes schlaufenförmiges Maschinensieb
11, im folgenden auch Siebband genannt, welches von Leitwalzen 12, 13, 14 und 15 geführt
wird, und eine große Saugwalze 16 mit einem mit Löchern versehenen Mantel 16« und einer Saugfläche
16 h, welche sich von unten nach oben unter derselben
erstreckt. Am abwärts laufenden Teil der Saugwalze 16 liegt ein Stoffänger 17, der Wassertropfen
aufnimmt, welche von diesem Teil der Walze abgeschleudert werden.
Die Maschine umfaßt ferner ein zweites schlaufenförmiges
Maschinensieb 21, das auf Leitwalzen 22. 23, 24, 25 und 26 läuft. Dieses Largsieb bewegt sich
.._ a'tnf oekrümmte Fühninp 2">
auf u/t»lf:.- η-,Λμ,,-α,Λ
verhältnismäßig engen Längsabstand zwischen den Spitzen der Abstreifer/!, B und C. Diese Abstreifer
haben obere Teile mit flachen Siebberührungsflachen in der Größenordnung von 10 bis 25 mm in Langs-
richtung und haben in dieser Richtung einen Abstand von nur etwa 25 bis 30 mm voneinander. Die Abstreifer
28 können in einem Saugkasten untergebracht sein, bei der dargestellten Ausführungsform ist dies
jedoch nicht notwendig und der innere Druck inner-
halb der Bahnbildungszone F-H) ergibt eine wirksame und schnelle Abführung des Abwassers durch den
Bereich 21 α des Siebbandes 21 direkt m einen btottfänger
29.
Die Abstreifer 28 sind mit ihrem Umriß in Langs-
richtung der das Siebband berührenden oberen Schneiden in einer nicht kreisförmigen, länglichen
konvexen Kurve angeordnet, die der Gleichung
^H = CD"
entspricht, wobei H die Ordinate ist und D die Em-
entspricht, wobei H die Ordinate ist und D die Em-
um eine gekrümmte Führung 27, auf welche mehrere
Abstreifer 28 folgen, und umschlingt dann denselben Teil der Saugwalze 16, welchen das erste Langsieb II
umschlingt. Innerhalb der Schlaufe des zweiten Siebbandes 21 befindet sich ein weiterer Stoff anger 29, der
sich vuii der gekrümmten Führung 27 aus um den Boden und um die nach oben drehende Seite der
Saugwalze 16 erstreckt. Das Siebwasser WW sammelt sich im unleren Teil des Stoffängers 29 und wird
durch übliche Einrichtungen abgeführt.
Man erkennt, daß sich das Siebband 21 mit einem kleinen Bereich um die gekrümmte Fläche und um
die Abstreifer 28 und dann um die Saugwalze 16 bewegt. Das erste Siebband 11 bewegt sich in seinem
Bereich 11 α entlang der Leitwalze Xl gegenüber dem
Bereich 21 a, wobei es stufenweise mit diesem zusam- ^1..„K..»..„, ., --
menläuft und dann über die Saugwalze IG gelangt. 20 femung von der öffnung der Bahnbildungszone. Wie
Die gekrümmte Führung 27 bildet ein feststehendes. in F i g. 1 zu erkennen ist, liegt die Abszisse für diese
wasserundurchlässiges Teil, welches mit den Abstrei- Kurve beinahe in einer Linie mit dem Siebband 11
fern 28 derart zusammenwirkt, daß das Siebband 21 und mit der gemeinsamen Tangente D-II der Leiian
dem Bereich 21 α sanft über den gekrümmten Um- walze 11 und der Saugwalze 16, so daß H die senkrißbereich
der Oberseiten der Abstreifer 28 führt, wc- »5 rechte Entfernung von dort bis zum Bereich 21 a des
durch eine Konvergenzzone mit dem gegenüberliegen- Siebbandes 21 vom weiten Ende der Bahnbildungs-■■--■-·■----■-
- zonc F-IO an ist. Die Beziehung H=-CD" und die
Bestimmung der hierfür erforderlichen Einflußgroßen ist an sich bekannt.
Der konstante Faktor C liegt zwischen 0,5 und 1,6
und der Exponent k liegt zwischen —0,2 und —0,8. Die Bahnbildungszone F-10 erstreckt sich im
wesentlichen über eine Länge von 20 bis 25 cm.
._. ..„..._ Für einen druckbelasteten Stoffauflaufoder fur eine
von~6 bis 25 oder sogar 35 mm, jedoch in den meisten 35 erheblich beschleunigte Entwässerung in der Bahiv
Fällen von 5 bis 10 mm. bildungszone kann der Exponent k auf — 1 bis — _
Das obere Siebband 11 steht unter einer bestimm- vergrößert werden.
ten Spannung, die durch eine zugleich als Leitwalze Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform einer
dienende Spannwalze 14 erzeugt wird. Langsiebpapiermaschine mit einem Siebband 111 und
Das untere Siebband 21 steht ebenfalls unter Span- 40 einem weiteren Siebband 121 sowie weiteren Bauteinung,
wie durch den Doppelpfeil 24 angedeutet ist. lcn, die den Bauteilen von F i g. 1 entsprechen, jedoch
Die Siebbänder 11 und 21 werden auch mit ungefähr mit einer um 100 erhöhten Bezugsziffer versehen sind
der gleichen Geschwindigkeit angetrieben, welche Das Siebband 111 läuft um Leitwalzen 114 und 115
ungefähr der Geschwindigkeit des aus dem Schlitz 31 sowie um eine Saugwalze 116, und das zweite Siebaustrctenden
Stoffstiahles entspricht. Zum Antrieb 45 band läuft um Leitwalzen 122, 123, 124, 125, 126
dienen Motoren M ! und M 2. und 126 a.
Die Abstreifer 28 berühren nur mit einer sehr dün- Das untere Siebband 121 weist einen Bereich 121 a
nen Schneide die Unterseite des Siebbandes 21, so daß auf, der sich über eine Streichleiste WF direkt vor der
im wesentlichen nur eine Linienberührung mit dem Saugwalze 116 bewegt. Das Siebband 121 läuft zwisich
bewegenden Siebband 21 entsteht. Diese Abstrei- 50 sehen der Leitwalze 122a und der Streichleiste Wt
den Bereich Il α des Siebbandes 11 gebildet ist. Diese
Konvergenzzone ist die Bahnbildungszone F 10, in der aus dem durch den Schlitz 31 austretenden Papierbrei
eine feuchte Papierbahn gebildet wird. Der Schlitz 31 bildet eine vordere öffnung eines Stoff auflaufs 32 und
befindet sich so nahe wie möglich am offenen Ende der Bahnbildungszone F-10, nämlich in einer Entfernung
von i bis 5 cm. Der Schlitz 31 hat eine Dicke
fer 28 enden an ihren stromabwärts liegenden Seiten, so daß sie an diesen einen pumpenden Druck erzeugen.
Innerhalb der Bahnbildungszone F-IO und zwischen den Bereichen 21 α und 11 α der Siebbänder 21
durch eine Bahnbildungszone F-100, in welcher die Siebbänder 111 und 121 konvergieren auf Grund des
Umrisses der Abstreifer A, B. C und D. Letztere sind
in einen Saugkasten 128 eingebaut, der auf der in Bc-
" - -:— fest-
beziehungsweise 11 herrscht ein erheblicher Druck. 55 wegungsrichtung hintenliegenden Seite eines festweil
die Strömungsgeschwindigkeit des Stoffstromes stehenden, wasserundurchlässigen Führungsschuhs
in statischen Druck umgewandelt wird, welcher gegen 127 liegt, um welchen der Bereich lila geführt wird,
beide Siebbänder in Richtung desWasserflur.ses wirkt. Der Saugkasten 128 ist mit einer Überlauföffnung 01
Der Wasserabfluß durch das obere Siebband ist dabei versehen, weiche durch ein Druckabflußrohr 02,mit
recht erheblich, und das abfließende Wasser wird 60 dem Stoßfänger 129 in Verbindung steht. Der hundurch
einen Stoffänger 11 b gesammelt, welcher mit rungsschuh 127 weist eine offene Fläche gegenüber
dem Band 111 auf, um das Wasser abzuführen. Vorzugsweise
wird jedoch erst in der Bahnbildungszone F-100 mit der Entwässerung begonnen.
Die Streichleiste (Foil) WF dient entweder
einem nicht dargestellten Seitenauslaß versehen ist. Der Druck in der Bahnbildungszone ist größer als
Atmosphärendruck, so daß Abwasser nach oben durch den Bereich 11 α des Siebbandes getrieben wird
und dieses durch den Druck nach oben durchgedrückt wird. Die Bewegung des unteren Siebbandes im Bereich
21 α ist mehr oder weniger bestimmt durch den
Stütze für das Band 1.21 und/oder zum Abstreifen von Wasser von dessen Unterseite. Die Stellung der AD-streifer
A, ß, C bei Fi g. 2 ist also gegenüber Hg· 1
umgekehrt angebracht. Die Entwässerung des Faserbreis in der Bahnbildungszone F-K)O geschieht durch
beide Siebbänder, um den Beginn der Bildung von Papierbahnen auf jedem der Bänder 121 und 111 einzuleiten
und darnach die beiden Papierbahnen zu einer einzigen Papierbahn am konvergierenden Ende
der Bahnbildungszone F-K)O zu vereinigen, kurz bevor die parallelen Bereiche lila und 121 α der Siebbänder
um die Saugfläche 116 6 der Saugwalze 116
geführt werden.
Vorzugsweise sind die großen Saugflächen 116 ft bei der Ausfiihrungsform nach Fig. 2 sowie 16 6
nach Fig. 1 aufgeteilt in eine untenliegende Hochvakuum-Saugfläche 16 A beziehungsweise 116/1, auf
die an der aufsteigenden Seite eine Mitteldruck-Saugfläche 16i* beziehungsweise 116ß folgt, an die Abschluß-Saugflächcn
löC beziehungsweise 116 C anschließen, welche eich bis, oben auf den großen Saugwalzen
erstrecken. Diese Abschluß-Saugflächen 16 C und 116 Γ werden auf einem bestimmten Unterdruck
gehalten, um einen gewünschten Druckunterschied in der letzten Entwässerungsphase der Papierbahn
aufrechtzuerhalten, so daß diese zur Weiterverarbeitung in der Papiermaschine vorbereitet ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 läuft die
gebildete Papierbahn nach dem Verlassen des Oberteiles der Saugwalze 16 noch zwischen den parallelen
Siebbändern 11 und 21 bis zur Wa!zel3. Auf dieser
wird da« Siebband 21 von der Obersei*<; der Papierbahn
W 1 durch die Leitwalze 26 getrennt, und die Papierbahn bewegt sich weiter auf einer Strecke des
Siebbandes II, bi« sk von dieser al>pei.oben wird
mittels einer eine SaugflscL. 4Oo aufweisenden Saugwalze
40, welche von einem Filz F I umg.i.-en ist, der
als Seibstabnahme-Naßfilz die Papierbahn W 1 zum nächsten Teil der Maschine befördert.
Durch Umkehren der Stellung der Abstreifer 28 lassen sich die Papierbildungseigenschaften und die
Arbeitsweise ändern. Auf der Leitwarze 126 a wird die Trennung des oberen Siebbandes ί 21 vom unteren
Siebband 111 veranlaßt, und die Papierbahn W 2 wird
von einem Selbstabnahme-NaßfiäzF2 auf einer Aufnahmewalze
140 abgehoben.
Fig. 2 zeigt eine weitere Betriebsmöglichkeit, wobei
die Papierbahn Wl vom oberen Siebband 121 weggetragen wird und von der Unterseite dieses Siebbandes
durch eine übliche Filzabnahmevorrichtung abgehoben wird, welche in gewissen Fällen vorteilhaft
sein kann, da dann keine Saugwalze 140 benötigt wird.
Die Bahnbildungszonen F-10 oder F-100 sind im
allgemeinen nicht langer als 30 cm. Der Radius der Saugwalzen beträgt jedoch ungefähr 76 cm, kann jedoch
auch zwischen 45 und 105 cm liegen, je nach den besonderen Entwässerungsproblemen und der
erforderlichen Länge der Entwässerungsstrecke für die Papierbahn. Der Entwässerungsbereich erstreckt
sich ungefähr um 180° des Umfanges der Saugwalzen
16, 116. Im allgemeinen ist das Verhältnis der Saugflächenlänge
zurBahnbildungslängc mindestens 3,5:1. Fig. 3 ist ein Vertikalschnitt einer dritten Ausführungsform
einer Doppel-Langsiebpapiermaschine nach der Erfindung. In bezug auf Fi g. 1 gleiche Bauteile
sind mit Bezugsziffern versehen, die um 200 höher sind als bei F i g. I.
Bei der Maschine nach Fig. 3 läuft ein erstes Siebband
211 um Leitwalzen 214, 215 u<td 126' und dann
um eine Führung 228 mit einer länglichen, konvex
ίο gekrümmten Führungsfläche 228 a. Es ist ein zweites
Siebband 221 vorgesehen, welches um eine Leitwalze 222 läuft. In der Bahnbildungszone F-200 konvergieren
die Bereiche 211 β und 221 α der Siebb^.nder 211
beziehungsweise 221. Am Ende derselben liegt eine feuchte Papierbahn zwischen den Siebbändern und
läuft über eine Streichleiste 250, weiche dazu dient, Wassertröpfchen von der Unterseite des Siebbandes
221 abzufangen und welche auch so angeordnet sein kann, daß sie in dieser Stellung eine gewisse Rich-
*° tungsänderung des Siebbandes bewirkt. Auf der ablaufenden
Seite der Leitwalze 220 α befindet sich ein Schaber 222 b, welcher dazu beiträgt, die Leitwalze
220 α sauber zu halten und das bei der Entwässerung
anfaller.de Wasser in den Stoffänger 229 zu leiten. Die
Saugflächen 216/1, 216 B und 216 C funktionieren
wie die entsprechenden Saugflächen bei den Ausführungsformen
nach den Fig. I und 2. Die perforierte Oberfläche der Saugwalze 216 ist mit mehreren dünnen
Leisten 216 r über ihren ganzen Umfang verteilt versehen, so daß mehrere offene Kammern gebildet
sind, die erhebliche Mengen Wasser aufnehmen können. Diese Kammern sind in einem durchbohrten
Mantel 216 d untergebracht, der sich über den ganzen inneren Umfang der Kammern 216 r erstreckt und in
Verbindung mit verschiedenen inneren Dichtungsstreifen die verschiedenen Saugflächen begrenzt.
Oberhalb der Saugwalze 216 liegt eine I eitwal/e
226, die das Siebband 221 von der gebildeten Papierbahn Wl fortführt, welche dann auf der Oberseite
des Siebbandes 211 weiterbefördert wird. Die Papierbahn wird sodann von einer eine Saugfläche 240 a
aufweisenden Saugwalze 240 wie bei den vorhergehenden Ausführungsformen beschrieben vom Siebband abgehoben.
Die Bahnbildungszone F-200 eignet sich insbesondere zum Herstellen von Seidenpapier oder anderem
leichten Papier sowie zum Verarbeiten von leicht zu entwässernden Stoffen, wobei für die Entwässerungskurve H = CDk die Konstante C vorzugsweise zwi-
sehen 0,1 und 0,6 und der Exponent k zwischen — 1 und — 2 liegt.
Die Führungseinrichtungen 27, 28; 127, 128; 228 können einstellbar ausgebildet sein, insbesondere begrenzt
kippbar sein. Auch die einzelnen Abstreifer können einstellbar sein. Die Fühningsvorrichtungen
können auch mehrteilig und die einzelnen Teile unabhängig voneinander einstellbar oder kippbar ausgebildet
sein, so daß sich die Krümmungskurve in einem gewissen Bereich verstellen läßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Doppel-Langsiebpapiermaschine, bei der aus dem Stoffauflauf der Stoffstrahl in eine stetig sich
verjüngende Bahnbildungszone ausströmt, die aus zwei Maschinensieben gebildet ist, von denen das
eine auf einer konvex gekrümmten Auflagefläche gleitet, während das andere unter Spannung geführt
ist, und mit einer Saugwalze, über die beide Maschinensiebe nebst der darin befindlichen
Papierbahnen geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Maschinensiebe
(21, 11; 121, 111); (221, 211) in gerader Richtung von dem Austritt der Bahnbildungszone
(FlO) bis zur Saugwalze (16; 116; 216) geführt
sind und die Papierbahn über die ganze Saugfläche (16 b\ 116 6; 216 6) zwischen sich führen,
und zwar entlang der nach oben drehenden Seite der Saugwalze, und daß das Verhältnis der Länge «>
der Saugfläche zur Länge der Bahnbildungszone zwischen π: 1 und 6 π: 1 liegt.
2. Langsiebpapiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem in gerader
Richtung von dem Austritt der Bahnbil- »5 dungszone(F 10) bis zu der Saugwalze (16; 116;
216) geführten Bereich eine 'Wasserabstreifeinrichtung (FW) angeordnet ist.
3. Langsiebpapiermaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb
des in gerader Richtung von dem Austritt der Bahnbildungszone bis zu der Saugwalze führenden
Bereichs eint Wasserauffangvorrichtung (11 b) angeordnet ist.
4. Langsiebpapiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Maschinensieb
auf einer konvex gekrümmten Oberfläche (27, 28) gefuhrt ist, die einen festen vorderen Bereich
(271 und einen durchlässigen hinteren Bereich (28) umfaßt.
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Family Applications (1)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| BHV | Refusal |