DE1925406U - Karteneinfuehrmagazin. - Google Patents

Karteneinfuehrmagazin.

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DE1925406U
DE1925406U DER24730U DER0024730U DE1925406U DE 1925406 U DE1925406 U DE 1925406U DE R24730 U DER24730 U DE R24730U DE R0024730 U DER0024730 U DE R0024730U DE 1925406 U DE1925406 U DE 1925406U
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DE
Germany
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card
transport
guide
front wall
knife
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Expired
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DER24730U
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English (en)
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REMINGTON RAND GmbH
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REMINGTON RAND GmbH
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/10Handled articles or webs
    • B65H2701/19Specific article or web
    • B65H2701/1914Cards, e.g. telephone, credit and identity cards

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  • Vending Machines For Individual Products (AREA)

Description

Pl.573 «6-5.9.62
Remington Rand GmbH
Frankfurt/Main
Neue Mainzer Str. 57
Karteneinführmagazin
Die vorliegende Erfindung besieht sich auf ein verbessertes Karteneinführmagazin, das für Schnellaufende Lochkartenmaschinen benutzt werden kann,
Karteneinführmagazine sind bereits in vielen Ausführungen bekannt, Ss sind z.B. Karteneinführmagazine bekannt geworden, deren Boden als Schieber ausgebildet ist und ein Kartenmesser trägt, welches jeweils die auf dem Boden des Magazins liegende Karte erfasst und in den Bearbeitungsgang der Maschine befördert. Kartennagazine dieser Art haben den Torteil, dass die aus der Maschine nach der Bearbeitung heraustretenden Karten durch Aufeinanderfallen einen Kartenstapel mit der gleichen Reihenfolge bilden, wie er in das Karteneinführmagazin eingelegt worden ist*
Andere bekannte Karteneinführmagazine haben eine Einrichtung zur Entnahme von Karten von oben, d.h. die jeweils oben liegende Karte wird vom Kartenschieber erfasst und in den Bearbeitungsgang der Maschine transportiert. Um nun im Kartenablagemagazin einen Kartenstapel mit gleicher Reihenfolge wie im Karteneinführmagazin zu erhalten, müssen bei Maschinen, die mit derartigen Karteneinführmagazinen ausgerüstet sind, Einrichtungen vorgesehen werden, welche die Karten nach dem Durchlaufen der Maschine umwenden. Derartige Einrichtungen komplizieren aber die Maschine und bilden bevorzugt eine Störungsquelle.
Für schnellaufende IiOchkarten-Bearbeitungsmasehinen sind feeid© beschriebenen Karteneinführmagazine aber nicht sonderlich geeignet. Die Magazine stellen in der Regel einen etwa der Lochkartengrösse entsprechenden Kasten aus Blech oder einem anderen Material dar. Ihr Fassungsvermögen ist beschränkt, weil in der Maschine es raummässig nicht möglich ist, beliebig grosse Magazine unterzubringen. Bei sehneHäufenden Maschinen müssen daher die Kartenmagazine sehr oft nachgefüllt bzw. entleert werden. Diese Tätigkeit wird durch die Enge der Behälter erschwert, wobei noch zu beachten ist, dass vor dem jeweiligen Einlegen eines neuen Kartenstapels in das Magazin der Kartenbeschwer er, d.h. "das Kartengewicht, entfernt und wieder eingesetzt werden muss.
Das Karteneinführmagazin nach der Erfindung besitzt diese Naohteile nicht. Es stellt einen mit einem bestimmten Neigungswinkel zur Kartenbahn angeordneten oben und nach hinten offenen Kasten dar, in welchem die Karten in beliebiger Zahl so eingelegt werden, dass die oberste Karte des Kartenstapels mit der Beschriftungsseite an die !förderwand des Magaaingehäuses anliegt. Ein verschiebbares (nicht abhebbares) leichtes Kartengewicht drückt den eingelegten Kartenstapel an die Vorderhand des Magazins. Das Kartengewicht konnte aus dem Grunde besonders leicht ausgebildet werden, weil durch die erfindungsgemässe geneigte Anordnung des Magazins die Karten bereits durch ihr Eigengewicht an die Vorderwand des Gehäuses gedrückt werden. Es· sind bei dieser Ausbildung des Magazins auoh keine Behinderungen durch zu geringe Innenabmessung η des Behälters vorhanden, so dass die Karten ohne Schwierigkeiten laufend nachgefüllt werden können und die Kapazität der Maschine voll ausgenutzt werden kann.
Das nach der Erfindung verbesserte Karteneinführmagazin wird folgend unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung beschrieben.
Die Zeichnung zeigt einen Schnitt dee Karteneinführmagazins, in welchem der Antrieb und alle wesentlichen Teile fortgelassen worden sind. Der Kartenstapel wird normalerweise in das Karteneinführmagazin so eingelegt, dass die oben liegende Karte 1 ©it der Beschriftungsseite an der Vorderwand 2 des Karteneinführmagazins anliegt. Etwa in der Mitte der Vorderwand 2 des Karteneinführmagazins 1st eine führung 3 für das Kartenmeaser
4 angeordnet. Der Antrieb, d.h. die Auf- und Abwärtsbewegung des Kartenmessers 4 erfolgt über eine nicht dargestellte Kurvenscheibe. Dabei umfasst der auf der Welle
5 sitzende Kartenschöpfer β mit seiner Aussparung 7 den Stift 8, welcher direkt mit dem Kartenmesser 4 oder dessen Führung 3 auf geeignete Weise verbunden ist. An der Welle 5 ist z.B. mittels Zugfeder und Hebelarm (nicht dargestellt) eine Einrichtung geschaffen, die bestrebt ist, das Kartenmesser 4 in seiner Ausgangsstellung zu halten und nur unter der Einwirkung der Kurvenscheibe seine Verschiebung nach unten gestattet.
Am Boden 9 des Karteneinführmagazins ist an der Vorderwand 2 der Kartendurchlass 10 eingebaut, welcher ebenfalls unter dem Einfluss einer nicht dargestellten Kurvenscheibe steht. In dem Augenblick, wo das Kartenmesser 4 mit seiner Abwärtsbewegung beginnt, d.h. in Wirklage gebracht wird, öffnet sich auch der Kartendurchlass 10 und die Karte wird in die Sransportrollen des Karteneinführmagazins gedruckt.
Auf die Achse 11, welche z.B. über eine Zahnriemen- oder ähnliche Verbindung direkt über eine angetriebene Welle bewegt wird, sind die Transportrollen 12 aufgezogen. Ein Andrückrollenpaar 13 ist unmittelbar unter dem Kartendurchlass 10 angeordnet, so dass die aus dem Karteneinführmagazin mittels Kartenmesser durch den Kartendurchlass transportierte Karte sofort zwischen die !Dransportrollen 12 und das ^ndrückrollenpaar 13 gelangt und weiter transportiert wird.
jas Andrückrollenpaar 13 ist auf die Welle 14 aufgejo,.~n, welche mit ihren Enden in den Andrückstücken gelagert
ist. Die Andrückstüeke 15 befinden sich auf beiden Seiten des Karteneinführmagazins und stellen bogenförmige Achshalter dar, deren Innenradius etwa dem Aussenradius der 'Transportrollen 12 entspricht. Das andere Ende der Andrückstücke 15 trägt die Wellen 15 eines zweiten Andrückrollenpaares 16. In der uiitte der AndrüGkstücke 15 ist auf der nach aüssen gerichteten Seite ein Federstift 1? eingeschraubt oder auf andere geeignete "eise befestigt. Dieser Bolzen ruht in einem Winkelstück 18, das an Rahmen oder an einem anderen Teil des Karteneinführmagazins auf geeignete V/eise verschiebbar befestigt ist. Der .Federstift 17 ist auf seinem aus dem V-'inkelstück 18 herausragenden Ende mit Gewinde versehen, auf welches z.B» eine gerändelte kinstellmutter aufgeschraubt ist. Zwischen die beiden Abwinkelungen 18a und 18b des Winkelstückes 18 let auf dem Federstift 1? eine Druckfeder 19 aufgezogen. Damit ist es möglich, den Anpressdruck der Andrüekrollenpasre 13 und 16 zu regulieren. Es kann sich bei der vorliegenden Konstruktion auch als sweckmäasig erweisen., an die Andrückstücke 15 oder in anderer geeigneter Weise ein entsprechend gebogenes leitblech zwischen den Transportrolle*! auf den Wellen 14 und 21 anzubringen, so dass selbst bei ungünstigsten Verhältnissen ein reibungsloser Kartentransport gewährleistet ist.
Die Arbeitsweise des Karteneinführinag&zins ist folgende: Ein aur Bearbeitung bestimmter Kartenstapel wird in das Karteneinführmagazin so eingelegt, dass die oberste Karte mit- der beschrifteten Seite an der Kartenbehälter-Vorderwand 2 anliegt. Durch Einwirkung einer mit dem Antrieb der Maschine gekuppelten Kurvenscheibe wird im Verlaufe des Maschinentaktes der Kartendurchlass 10 geöffnet und die Karte 1 mit dem Kartenmesser 4 in den Kartenschlitz 20 gedrückt. Hier wird sie von den iEransportrollen 12 im Zusammenwirken mit den kleineren Andrüekrollen 13 erfasst und weitertransportiert, wobei die Tranaportgeschwindigkeit des !ransportrollenpaares 12, 13 vorzugsweise etwas grosser ist als die Geschwindigkeit, welche der Karte vom Kartenmesser 4 erteilt wird. Im weiteren Verlauf des Tranaports wird die Karte von einem zweiten durch
die Tranoportrollen 12 und 16 gebildeten Iransportrollenpaar erfasst, welches die Karte auf die vorbereitete Kartenbahn auswirft.
Das Karteneinführmagasin nach der Erfindung stellt eine wesentliche Verbesserung der bekannten Kartennagssine dar, denn es ermöglicht eine fortlaufende ungehinderte üachfüllung und ist in seiner Konstruktion sehr einfach und stabil aufgebaut.
Pat entaneprüc he

Claims (9)

Batynt/fnapruche
1. Karteneinführmagazin für Schnellaufende Lochkurtenmascliinen, dadurch gekennzeichnet, da3s es einen oben und hinten offenen Behälter darstellt, an dessen Vorderwand (2) die zur Bearbeitung vorgesehenen Karten anliegen und nur mit einem veriiültnismässig leichten Kartengewici.it angedrückt werden, wobei in der Vorderwand (2) mit einer Führung (3) ein Kartenmesser (4) angeordnet ist, welches im Takt des Maschinenspieles jev/eila die an die Vorderwand des Behälters anliegende Karte erfasst und in ein erstes Transportwalgenpaar (12, 15) drückt, welches die Karte in ein zweites Trsiiaportwälzenpaar transportiert, das z.B. aus dein Rollenpaar (12) und dem Rollenpaar (16) gebildet wird, und des letztgenannte Transportrollenpaar die Karte auf eine entsprechend vorbereitete Kartenbahn auswirft,
2. Karteneinführnagasiii nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen (14, 21) der Transportrollenpaare (12» 16) in gekrümmten Trägern (15) eingesetst sind, deren Innenradiua etwa dem Äussenradius der Tranoportrollen (12) entspricht.
3. Karteneinfülimagasin nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (15) mittels Druckeinrichtungen (17, 10, 19) an die Transportrollen (12) gedruckt werden, welche mittels Fe-derstift (17) in den Trägern (15) befestigt sind, wobei z.B. Druckfedern (19) "bestrebt sind, die Träger (15) mit den Transportrollenpaaren (13, 16) an die Transportrollen (12) zu drücken und ein entsprechend gebogenes Leitblech (23) z.B. an den Trägern (13) einen störungsfreien Kartentransport gewährleistet.
4. Karteneinführmagagin nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet» dass der Druck der Feder (19) mittels Rändelmutter (22) reguliert werden kann.
5. Karteneiniühriaagazin nach Anspruch 1 bis 4» dadurch gekennzeichnet, dass die Auf- und Abwärtsbewegung der Führung (3) bzw. des Kartenines sers (4) über einen auf der Achse (5) aitaenden und mit einer Aussparung (7) versehenen Kartenschöpfer (6) erfolgt, wobei die Aussparung (7) einen in der Führung (5) angeordneten Stift (8) umfasst.
6. Karteneinführmagaain nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (5) mit dem Kartenschöpfer (6) über eine Kurvenscheibe im Takt des Maschinenspiels bewegt werden, so dass die über den Kartenschöpfer (6) auf die Führung (3) und damit auf das Kartenmesser übertragene Bewegung vom Takt der Maschine abhängig ist.
7* KarteGöinführmagazln nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Yorderwand (2) und Boden (9) des Kartenbehälters ein Kartenschlita (20) vorgesehen ist, durch welchen die Karten vom Kartenmesser (4) in die Transportrollenpaare (12, 13) gedrückt werden.
8. Karteneinführiaagazin nach Anspruch 1 bis 7* dadurch gekennzeichnet, dass am Ausgang des Kartenschlitzes (20) ein gesteuerter Kartendurchlass (10) angeordnet ist, der vorzugsweise aus zwei Teilen besteht.
9. Karteneinführmagazln nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kartendurchlass (10) ebenfalls von einer Kurvenscheibe im Takt der Maschine gesteuert wird,
DER24730U 1962-09-05 1962-09-05 Karteneinfuehrmagazin. Expired DE1925406U (de)

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