DE1925258U - Mehrfachstecker. - Google Patents

Mehrfachstecker.

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DE1925258U
DE1925258U DE1965K0051965 DEK0051965U DE1925258U DE 1925258 U DE1925258 U DE 1925258U DE 1965K0051965 DE1965K0051965 DE 1965K0051965 DE K0051965 U DEK0051965 U DE K0051965U DE 1925258 U DE1925258 U DE 1925258U
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Description

RA. 416 20640.8.65
Dr. HEINZ FEDER '
Patentanwalt ' ' <
Düsseldorf 9· August 1965 Dr.I/Jo
Am VVehrhahn 77/Ir,
Firma Kabelwerk Duisburg, Duisburg
Mehrfachstecker
Bei Montagearbeiten, insbesondere bei der elektrischen Montage in Kraftwagen, werden die Leitungen im allgemeinen nicht einzeln verlegt, sondern zu Leitungsbündeln zusammengefaßt und als Kabelsatz verlegt. Die Enden der leitungen des Bündels werden dann einzeln mit Kabelsohuhen, Steckern, Hülsen, ösen oder ver- * zinnten Spitzen versehen und einzeln an die Anschlußstellen angeschlossen. Um diese umständliche Montagearbeit zu vereinfachen, ist es auoh bekannt, mehrere Leitungsenden gemeinsam mit einem Mehrfachstecker zu versehen, der beim Verlegen des Kabelsatzes in eine entsprechende Steckvorrichtung eingesteht wird. Diese Mehrfachstecker können entweder dadurch hergestellt werden, daß die Leitungen mit entsprechenden Steckernoder Hülsen
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versehen in ein fertiges Steckergehäuse eingelegt und befestigt werden oder dadurch, daß die mit Steckern oder Hülsen versehenen Drähte in eine Form eingelegt und mit einer Kunststoffmass fest umspritzt werden. Für vorgefertigte Steckergehäuse, in die die Drähte nachträglich eingelegt werden, wird vorwiegend hartes Kunststoffmaterial, z.B. Polyamid, Polyäthylen, Polystyrol oder Polypropylen verwendet. Zum Umspritzen der Drähte dagegen wird weiches Material, "beispielsweise Polyvinylchlorid, verwendet. Bei dem zweiten "Verfahren dient die Isolierung der elektrischen Leitung gleichzeitig als Abdichtung, um das Austreten von Spritzmasse aus der Form zu verhindern. Dieses Verfahren hat jedoch erhebliche» Nachteile, insbesondere besteht die Gefahr, daß durch den großen Druck in der Spritzform Kunststoffmasse die Steekerstifte umgibt oder in die Hülsen eindringt und die elektrischen KontaktjSäehen verunreinigt, so daß ein nachträgliches Säubern der so hergestellten Mehrfachsteeker von aus der Form herausgequollener Kunststoffmasse erforderlich ist. Ein weiterer Nachteil dieses Herstellungsverfahrens sind die langen BescMekungszeiten, die für das Einlegen der elektrischen Leitungen in die Spritzform ben^ötigt werden.
Gegenstand der Erfindung ist ein Mehrfaehsteeker, in den die Leitungen erst nach der Herstellung eingelegt werden, so daß die Herstellung auf der Spritzmaschine vollautomatisch erfolgen kann. Um eine rasche Montage und sichere Verbindung zu erzielen, besteht der neue Mehrfaehsteeker aus zwei axial aufeinandersteekbaren Teilen, von denen mindestens das eine vorgefertigte Teil zwei Abschnitte mit unterschiedlichem Durchmesser aufweist, wobei eine zylindrische Fläche mit kleinerem Durehmesser Nuten aufweist, die koaxial mit Bohrungen in einem Abschnitt größeren Durchmessers liegen und der zweite Teil an einer
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zylindrischen lläehe, deren Durehmesser dem Durehmesser der zylindrischen Fläche des ersten Teiles entspricht, ebenfalls Nuten aufweist, die die Nuten des ersten Teiles zu Bohrungen ergänzen. Ein Ausführungsbeispiel eines Steckers nach der Erfindung ist in den Abbildungen dargestellt.
Abb. 1 zeigt einen Schnitt durch den fertig zusammengesetzten Stecker.
Abb. 2 zeigt eine Aufsicht und
Abb. 3 eine Seitenansicht des einen Teiles, Abb. 4 eine Aufsicht und
Abb. 5 eine Seitenansicht des anderen Teiles des neuen liehrJaehsteekers.
Abb. 6 zeigt einen in den Stecker einzulegenden Draht mit Kontaktstück.
Der in den Abbildungen 4 und 5 dargestellte Steekerteil 1 weist einen zylindrischen Teil 2 geringeren Durchmessers und daran anschließend einen zylindrischen Teil 3 mit größerem Durchmesser auf. Der zylindrische Teil 2 ist mit halbrunden Nuten 4 versehen, die sich in koaxialen Bohrungen 5 im Teil 3 fortsetzen. Der in Abb. 2 und 3 dargestellte zweite Teil 6 des Mehrfachsteckers ist auf den Teil 1 aufsteckbar und weist an der Innenseite eine Hohlzylinderfläche 7 auf, deren Durehmesser dem Zylinder 2 entspricht, und diese Hohlzylinderfläche ist mit Nuten 8 versehen, durch die beim Zusammenstecken der Teile 1 und 6 die Nuten 4 zu Bohrungen ergänzt werden, die die Fortsetzung der Bohrungen 5 bilden. Als Yerdrehungssicherung kann an der Mantelfläche des Zylinsders 2 eine Nase 9 vorgesehen sein und an dem Teil 6 eine entsprechende Nut 10, wobei die Nase 9 so geformt oder so groß ist, daß sie sich nicht in eine der Nuten 8 einschieben läßt.
Die beiden !Peile 1 und 6 könnten auf einer Spritzmaschine vollautomatisch vorgefertigt werden. Zur Montage werden die Leitungen 12, die mit Steckern oder Buchsen 13 als Kontaktstüeke versehen sind, in die Nuten 4 des Teiles 1 so eingelegt, daß die Kontaktstücke 13 in die Bohrungen 5 zu liegen kommen. Dann wird das Teil 6 von hinten aufgeschoben und durch Kleben, Terstiften, Versehrauben od.dgl. mit dem Teil 1 fest verbunden. Die Herstellung kann aber auch in der Weise erfolgen, daß nur Teil 1 vorgefertigt wird, und daß nach dem Einlegen der Leitungen 12 das Teil 1 in eine Spritzform kommt und mit dem Teil 6 umspritzt wird, um das richtige Zusammenfügen der Teile 1 und 6 zu erleiehtern, käönnen am Außenmantel sowohl des Teiles 1 als auch des Teiles 6 Nasen 14 bzw. 15 vorgesehen sein. Eine Aussparung 16 in Teil 1 dient zur Aufnahme eines Zapfens beim Einsetzen des fertigen Steckers in den Gegensteeker, der in gleicher Weise ausgestaltet sein kann und sich von dem dargestellten Stecker nur dadurch unterscheidet, daß er anstelle der Aussparung 16 einen entsprechend geformten Zapfen aufweist.
Sehutzansprüehe:

Claims (3)

Ρ.Α.Ί16 206*10.8.65 Sehutzanspriiehe
1. Mehrfachstecker, dadurch gekennzeichnet, daß er aus zwei axial aufeinandersteekbaren Teilen (1,6) besteht, von denen mindesten der eine vorgefertigte Teil (1) zwei Abschnitte (2,3) mit unterschiedlichen !Durchmessern aufweist, wobei eine zylindrische Fläche mit kleinerem Durchmesser Nuten (4) aufweist, die koaxial mit Bohrungen (5) in dem Abschnitt größeren Durchmessers liegen und der zweite Steekerteil (6) an einer zylindri sehen Fläche (7), deren Durchmesser der zylindrischen Fläche des Abschnittes (2) des ersten Teiles (1) entspricht, ebenfalls Nuten (8) aufweist, die die Nuten (4) des ersten Teiles zu Bohrungen ergänzen.
2. Mehrfachsteeker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Fläche des Abschnittes (2) eine Nase (9) aufweist, die in eine ut (10) des Teiles (6) paßt.
3. Mehrfachsteeker nach. Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite des Teiles (1) eine Nase (14) und/oder an der Außenseite des Teiles (6) eine Nase (15) vorgesehen ist.
DE1965K0051965 1965-08-10 1965-08-10 Mehrfachstecker. Expired DE1925258U (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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