DE1925117B2 - Vorrichtung zum Verbinden zweier Teile, insbesondere zum Befestigen eines Schalters in einem Armaturenbrett eines Kraftfahrzeuges - Google Patents
Vorrichtung zum Verbinden zweier Teile, insbesondere zum Befestigen eines Schalters in einem Armaturenbrett eines KraftfahrzeugesInfo
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Description
c) die Klemmfinger (12, 22) sind vor dem Zu- nen, wobei eine gute Sicherheit gegen unbeabsichtii:-
sammenschieben der Teile entgegen der Ein- 20 tes Lösen erreicht wird, das Lösen der Teile aber
führungsrichtung geneigt und beim Zusam- dennoch durch einfache Krafteinwirkung entgegen
menschieben in die andere Richtung aus- der Einführungsrichtung erfolgen kann. Die KunM-lenkbarund
stoffteile mit ihren Elementen zur Verbindung sollen
d) die Klemmfinger (12, 22) weisen zur Ein- dabei mit einfachen Spritzgußwerkzeugen herstellbai
führseite hin abgeschrägte Kanten (14, 24) 25 sein.
auf. Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- daß die Klemmfinger an seitlich federnd auslenkbakennzeichnet,
daß die Klemmfinger (12, 22) und ren Stegen des einen Teiles sitzen, daß die Klemmdas
eine Teil (10, 20) einstückig ausgebildet sind. finger und die Stege aus weichem Kunststoff, das an-
3. Vorricht -ng nach Anspruch 1 und 2. da- 30 dere Teil aus hartem Kunststoff bestehen, daß die
durch gekennzeichnet, daß die Klemmfinger (12, Klemmfinger vor dem Zusammenschieben der Teüe
22) an ihrer Wurzel auf der dt, Einführungsrich- entgegen der Einführungsrichtung geneigt und beim
tung abgekehrten Seite eine Ausnehmung (13, Zusammenschieben in die andere Richtung auslenk-
23) aufweisen. bar sind und daß die Klemmfinger zur Einführseite
35 hin abgeschrägte Kanten aufweisen.
Durch diese Ausbildung der Klemmfinger wird
eine Beschädigung oder Zerstörung derselben beim Einführen und Lösen der Kunststoffteile verhindert.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ver- Der verbesserte Halt der Teile ergibt sich dabinden
zweier Teile, insbesondere zum Befestigen 40 durch, daß die Klemmfinger beim Lösen der Verbineines
Schalters in einem Armaturenbrett eines Kraft- dung in ihrer Neigungsrichtung sicher verändert werfahrzeuges,
bei der die beiden Teile bis zur Anlage den, was einen erhöhten Kraftbedarf zum Lösen ervon
zwei Flächen aneinander zusammenschiebbar fordert. Dabei wird auch davon Gebrauch gemacht,
sind und am einen Teil federnde Klemmfinger sitzen, daß unterschiedliche Kunststoffe schlecht aufeinandie
sich in der zusammengeschobenen Lage in Ein- 45 der gleiten und sich an den Anlageflächen gegenseiführungsrichtung
geneigt an Führungsflächen des an- tig verbeißen,
deren Teiles abstützen. Die Anbringung der Klemmfinger an dem einen
deren Teiles abstützen. Die Anbringung der Klemmfinger an dem einen
Eine derartige Vorrichtung ist bekannt, wie die Teil wird dadurch vereinfacht und verbilligt, daß die
GB-PS 885 396 zeigt. Die Klemmfinger werden dabei Klemmfinger und das eine Teil einstückig ausgebildurch
Metallfedern gebildet, die am starren Teil aus 50 dct sind.
Kunststoff anliegen. Beim Einführen des Kunststoff- Das Umkippen der Klemmfinger beim Einführen
teiles werden die Metallfederenden ausgelenkt, wobei und Lösen der Teile wird dadurch begünstigt, daß
die Anpreßkraft proportional mit dem Auslenkweg die Klemmfinger an ihrer Wurzel auf der der Einfühftnsteigt.
Die beiden Teile sind allein durch diese rungsrichtung abgekehrten Seite eine Ausnehmung
Haltekraft und die zwischen den Metallfedern und 55 aufweisen.
dem Kunststoff wirkende Reibung in ihrer Lage Die Erfindung wird an Hand eines in den Zeich-
Und entgegen der Einführungsrichtung gehalten. nungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher er-Diese bekannte Vorrichtung bringt daher für viele läutert. Es zeigt
gen unbeabsichtigtes Lösen dieser Verbindung bei 60 Vorrichtung zum Verbinden von zwei Kunststofftei-Erschütterungen. len erforderlichen Mittel nach der Erfindung,
Wie die DT-AS 1 250 688 zeigt, wurde diese Ver- F t g. 2 die Mittel nach F i g. 1 in Seitenansicht,
bindung dadurch verbessert, daß sich die Enden der F i g. 3 einen mit den Mitteln der Erfindung in
Metallfedern in das andere Teil aus weichem Kunst- einem Armaturenbrett eines Kraftfahrzeuges befestoff eindrücken. Diese Verbesserung des Haltes 65 stigten Schalter, auf die Breitseite gesehen, und
bringt aber eine unlösbare Verbindung der Klemm- Fig.4 den Schalter im Armaturenbrett nach
finger in dem Kunststoffteil oder eine Zerstörung F i g. 3, auf die Schmalseite gesehen,
bzw. Beschädigung der Klemmfinger, wenn die Ver- Wie F i g. 1 zeigt, sind auf der Außenseite eines
Geräteteils 10 zwei Kleromfinger 12 angeordnet, die
auf einem Steg 11 vollkommen frei federnd angebracht sind. Diese Kleromfinger 12 sind zu einem
Führungssteg 18 eines anderen Geräteteils hin geneigt, mit dem das Geräteteil 10 verbunden werden
soll. Die Klemmfinger 12 sind zu dem Führungssteg 18 bin abgeschrägt und laufen in Klemmkanten 14
aus. In der Führungsbahn sind weiterhin zwei Führungsbolzen 16 am Geräteteil 10 vorgesehen, die im
Abstand auf die Breite des Führungssteges X8 abgestimmt sind und so das Einführen des Führungssteges 18 erleichtern. Trifft der Fübrungssteg 18 auf die
schrägen Stirnseiten der Klemmfinger 12, dann werden diese in der Einführungsricbtung ausgelenkt, bis
der Abstand der beiden Klemmkanten 14 der Breite des Führungsstegesie entspricht Die Einführbewe
gung wird durch den Führungsschlitz 19 des Führungssteges 18 begrenzt, wenn er an dem Führungsbolzen IS anliegt. Diese Begrenzung der Einführbewegung
des Führungssteges 18 kann so mit der Auslenkung der Klemmfinger 12 abgestimmt werden,
daß die Klemmfinger 12 in der Endstellun^ des Führungssteges 18 mit ihrer größten Spannkraft an diesem
Führungssteg anliegen. Die Ausnehmung 13 auf der der Einführseite abgekehrten Seite der Klemmfinger
12 erleichtert das Auslenken derselben beim Einführvorgang.
Wie die Seitenansicht nach F i g. 2 erkennen läßt, sind die Stege 11 mit den Klemmfingern 12 über
Ausnehmungen 17 vom Geräteteil 10 getrennt, so daß die Klemmfinger 12 vollkommen frei und federnd
angeordnet sind.
Wird ein Schalter 20 in ein Armaturenbrett eines Kraftfahrzeuges eingebaut, dann trägt das Armaturenbrett
30 zwei Führungsstege 28, die auf zwei Schalteraußenseiten durch Klemmfinger 22 gemäß
der Erfindung gebalten sind, wie die Fig.3 und4
zeigen. Die Fübrungsstege 28 werden auf zwei Längsseiten durch Klemrofinger 22 fixiert. Im Endzustand
sind diese Klemrafinger 22 so weit in Ein-
δ führungsrichtung verschoben, daß die Klemrokanten
24 gegen den Führungssteg verspannt sind. Die Klemmfinger 22 sind wiederum durch Ausnehmungen
23 leicht auslenkbar gemacht, und ihre Anoranung auf einem durch die Ausnehmung 27 freigelegte
ten Steg 21 verbessert ihre Federwirkung.
An der Stirnseite des Führungssteges 28 ist ein Führungsschlitz 20 vorgesehen, der den Fübrungsbolzen
25 umschließt. Bei dieser Ausgestaltung übernehmen die Geräteteile 20 und 30 selbst die Begrenzung
beim Zusammenbau. Im Bereich der Anlageflächen tiaj|i der Schalter 20 federnde Andrückelemente
26, die die beiden Teile spielfrei unter Spannung halten.
Der Schalter 20 wird von hinten in das Armatu-
renbrett 30 eingeführt und übv;r die Klemmfinger 22
gehalten. Die Spannkraft ist daoei so groß, daß der
Schalthebel 31 betätigt werden kann, ohne daß sich der Schalter 20 vom Armaturenbrett 30 löst. Wird jedoch
eine erhöhte Kraft aufgewendet, dann kann der Schal'er 20 von der Vorderseite des Armaturenbretts
30 aus wieder gelöst werden. Die Klemmfinger 22 werden dabei wieder zurückgestellt und nehmen die
in F i g. 1 gezeigte Ausgangsneigung ein.
Eine solche erfindungsgemäße Vorrichtung zum Befestigen von Geräten, Geräteteilen od. dgl. an
einem anderen Körper, z. B. am Armaturenbrett, dient auch zugleich der Sicherheit des Fahrzeuglenkers
bzw. des Beisitzers während eines schweren Auffahrunfalles, weil die über die Ebene des Armaturenbrettes
herausstehenden Teile eindrückbsr sind, wodurch Verletzungen vermieden werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Vorrichtung zum Verbinden zweier TeUe, Verbinden von zwei Kunststoffteilen nicht anwend-
Ii insbesondere zum Befestigen eines Schalters ta bar, da Klemmfinger aus hartem Kunststoff beim
einem Armaturenbrett eines Kraftfabrzeuges, bei δ Auslenken leicht abbrechen.
der die beiden Teüe bis zur Anlage von zwei Flä- Wie aus dem DT-Gbm 1990 090 bekannt ist, las·
S eben aneinander zusammenschiebbar sind und sen sich derartige Vorrichtungen auch zum Verbin-
am einen Teil federnde Klemmfinger sitzen, die den von zwei Kunststolfteilen einsetzen, wenn an
sich to der zusammengeschobenen Lage in Ein- dem einen Teil als Bolzen ausgebildete Elemente in
führungsrichtung geneigt an Führungsflächen des xo Durchbräche des anderen Teiles eingesteckt werden,
anderen Teiles abstützen, gekennzeichnet Im Bereich der Durchbräche sind lamellenartige
durch die Kombination folgender Merkmale: Lappen angebracht, die beim Einführen der Bolzen
a) die Klemmfinger (12, 22) sitzen an seitlich ausgelenkt werden. Die Verbindung entspricht dabei
federnd auslenkbaren Stegen (11) des einen im Prinzip der Vorrichtung nach der GB-PS 885 396
Teiles (10), ig und weist daher auch genau dieselben Nachteile auf.
b) die Klemmfinger (12, 22) und die Stege (11) Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung
bestehen aus weichem Kunststoff, das an- der eingangs erwähnten Art so zu gestalten, daß zwei
dere Teil (18,30) aus hartem Kunststoff. Kunststoffteile miteinander verbunden werden kön-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1925117A DE1925117C3 (de) | 1969-05-16 | 1969-05-16 | Vorrichtung zum Verbinden zweier Teile, insbesondere zum Befestigen eines Schalters in einem Armaturenbrett eines Kraftfahrzeuges |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1925117A DE1925117C3 (de) | 1969-05-16 | 1969-05-16 | Vorrichtung zum Verbinden zweier Teile, insbesondere zum Befestigen eines Schalters in einem Armaturenbrett eines Kraftfahrzeuges |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1925117A1 DE1925117A1 (de) | 1970-11-26 |
| DE1925117B2 true DE1925117B2 (de) | 1974-08-29 |
| DE1925117C3 DE1925117C3 (de) | 1975-05-15 |
Family
ID=5734391
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1925117A Expired DE1925117C3 (de) | 1969-05-16 | 1969-05-16 | Vorrichtung zum Verbinden zweier Teile, insbesondere zum Befestigen eines Schalters in einem Armaturenbrett eines Kraftfahrzeuges |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1925117C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AU4600500A (en) * | 1999-04-28 | 2000-11-17 | Figrema Spol. S.R.O. | Junction for at least two elements, especially for racks or stands which are assembled according to the building block principle |
-
1969
- 1969-05-16 DE DE1925117A patent/DE1925117C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1925117A1 (de) | 1970-11-26 |
| DE1925117C3 (de) | 1975-05-15 |
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Legal Events
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