DE1925117B2 - Vorrichtung zum Verbinden zweier Teile, insbesondere zum Befestigen eines Schalters in einem Armaturenbrett eines Kraftfahrzeuges - Google Patents

Vorrichtung zum Verbinden zweier Teile, insbesondere zum Befestigen eines Schalters in einem Armaturenbrett eines Kraftfahrzeuges

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DE1925117B2
DE1925117B2 DE1925117A DE1925117A DE1925117B2 DE 1925117 B2 DE1925117 B2 DE 1925117B2 DE 1925117 A DE1925117 A DE 1925117A DE 1925117 A DE1925117 A DE 1925117A DE 1925117 B2 DE1925117 B2 DE 1925117B2
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Erich Mutschler
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/015Boards, panels, desks; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/04Mounting thereon of switches or of other devices in general, the switch or device having, or being without, casing
    • H02B1/044Mounting through openings
    • H02B1/048Snap mounting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
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Description

c) die Klemmfinger (12, 22) sind vor dem Zu- nen, wobei eine gute Sicherheit gegen unbeabsichtii:- sammenschieben der Teile entgegen der Ein- 20 tes Lösen erreicht wird, das Lösen der Teile aber führungsrichtung geneigt und beim Zusam- dennoch durch einfache Krafteinwirkung entgegen menschieben in die andere Richtung aus- der Einführungsrichtung erfolgen kann. Die KunM-lenkbarund stoffteile mit ihren Elementen zur Verbindung sollen
d) die Klemmfinger (12, 22) weisen zur Ein- dabei mit einfachen Spritzgußwerkzeugen herstellbai führseite hin abgeschrägte Kanten (14, 24) 25 sein.
auf. Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- daß die Klemmfinger an seitlich federnd auslenkbakennzeichnet, daß die Klemmfinger (12, 22) und ren Stegen des einen Teiles sitzen, daß die Klemmdas eine Teil (10, 20) einstückig ausgebildet sind. finger und die Stege aus weichem Kunststoff, das an-
3. Vorricht -ng nach Anspruch 1 und 2. da- 30 dere Teil aus hartem Kunststoff bestehen, daß die durch gekennzeichnet, daß die Klemmfinger (12, Klemmfinger vor dem Zusammenschieben der Teüe
22) an ihrer Wurzel auf der dt, Einführungsrich- entgegen der Einführungsrichtung geneigt und beim tung abgekehrten Seite eine Ausnehmung (13, Zusammenschieben in die andere Richtung auslenk-
23) aufweisen. bar sind und daß die Klemmfinger zur Einführseite
35 hin abgeschrägte Kanten aufweisen.
Durch diese Ausbildung der Klemmfinger wird
eine Beschädigung oder Zerstörung derselben beim Einführen und Lösen der Kunststoffteile verhindert.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ver- Der verbesserte Halt der Teile ergibt sich dabinden zweier Teile, insbesondere zum Befestigen 40 durch, daß die Klemmfinger beim Lösen der Verbineines Schalters in einem Armaturenbrett eines Kraft- dung in ihrer Neigungsrichtung sicher verändert werfahrzeuges, bei der die beiden Teile bis zur Anlage den, was einen erhöhten Kraftbedarf zum Lösen ervon zwei Flächen aneinander zusammenschiebbar fordert. Dabei wird auch davon Gebrauch gemacht, sind und am einen Teil federnde Klemmfinger sitzen, daß unterschiedliche Kunststoffe schlecht aufeinandie sich in der zusammengeschobenen Lage in Ein- 45 der gleiten und sich an den Anlageflächen gegenseiführungsrichtung geneigt an Führungsflächen des an- tig verbeißen,
deren Teiles abstützen. Die Anbringung der Klemmfinger an dem einen
Eine derartige Vorrichtung ist bekannt, wie die Teil wird dadurch vereinfacht und verbilligt, daß die GB-PS 885 396 zeigt. Die Klemmfinger werden dabei Klemmfinger und das eine Teil einstückig ausgebildurch Metallfedern gebildet, die am starren Teil aus 50 dct sind.
Kunststoff anliegen. Beim Einführen des Kunststoff- Das Umkippen der Klemmfinger beim Einführen
teiles werden die Metallfederenden ausgelenkt, wobei und Lösen der Teile wird dadurch begünstigt, daß die Anpreßkraft proportional mit dem Auslenkweg die Klemmfinger an ihrer Wurzel auf der der Einfühftnsteigt. Die beiden Teile sind allein durch diese rungsrichtung abgekehrten Seite eine Ausnehmung Haltekraft und die zwischen den Metallfedern und 55 aufweisen.
dem Kunststoff wirkende Reibung in ihrer Lage Die Erfindung wird an Hand eines in den Zeich-
Und entgegen der Einführungsrichtung gehalten. nungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher er-Diese bekannte Vorrichtung bringt daher für viele läutert. Es zeigt
Anwendungsfälle keine ausreichende Sicherheit ge- Fig. 1 in schematischer Draufsicht die für die
gen unbeabsichtigtes Lösen dieser Verbindung bei 60 Vorrichtung zum Verbinden von zwei Kunststofftei-Erschütterungen. len erforderlichen Mittel nach der Erfindung,
Wie die DT-AS 1 250 688 zeigt, wurde diese Ver- F t g. 2 die Mittel nach F i g. 1 in Seitenansicht,
bindung dadurch verbessert, daß sich die Enden der F i g. 3 einen mit den Mitteln der Erfindung in
Metallfedern in das andere Teil aus weichem Kunst- einem Armaturenbrett eines Kraftfahrzeuges befestoff eindrücken. Diese Verbesserung des Haltes 65 stigten Schalter, auf die Breitseite gesehen, und bringt aber eine unlösbare Verbindung der Klemm- Fig.4 den Schalter im Armaturenbrett nach
finger in dem Kunststoffteil oder eine Zerstörung F i g. 3, auf die Schmalseite gesehen, bzw. Beschädigung der Klemmfinger, wenn die Ver- Wie F i g. 1 zeigt, sind auf der Außenseite eines
Geräteteils 10 zwei Kleromfinger 12 angeordnet, die auf einem Steg 11 vollkommen frei federnd angebracht sind. Diese Kleromfinger 12 sind zu einem Führungssteg 18 eines anderen Geräteteils hin geneigt, mit dem das Geräteteil 10 verbunden werden soll. Die Klemmfinger 12 sind zu dem Führungssteg 18 bin abgeschrägt und laufen in Klemmkanten 14 aus. In der Führungsbahn sind weiterhin zwei Führungsbolzen 16 am Geräteteil 10 vorgesehen, die im Abstand auf die Breite des Führungssteges X8 abgestimmt sind und so das Einführen des Führungssteges 18 erleichtern. Trifft der Fübrungssteg 18 auf die schrägen Stirnseiten der Klemmfinger 12, dann werden diese in der Einführungsricbtung ausgelenkt, bis der Abstand der beiden Klemmkanten 14 der Breite des Führungsstegesie entspricht Die Einführbewe gung wird durch den Führungsschlitz 19 des Führungssteges 18 begrenzt, wenn er an dem Führungsbolzen IS anliegt. Diese Begrenzung der Einführbewegung des Führungssteges 18 kann so mit der Auslenkung der Klemmfinger 12 abgestimmt werden, daß die Klemmfinger 12 in der Endstellun^ des Führungssteges 18 mit ihrer größten Spannkraft an diesem Führungssteg anliegen. Die Ausnehmung 13 auf der der Einführseite abgekehrten Seite der Klemmfinger 12 erleichtert das Auslenken derselben beim Einführvorgang.
Wie die Seitenansicht nach F i g. 2 erkennen läßt, sind die Stege 11 mit den Klemmfingern 12 über Ausnehmungen 17 vom Geräteteil 10 getrennt, so daß die Klemmfinger 12 vollkommen frei und federnd angeordnet sind.
Wird ein Schalter 20 in ein Armaturenbrett eines Kraftfahrzeuges eingebaut, dann trägt das Armaturenbrett 30 zwei Führungsstege 28, die auf zwei Schalteraußenseiten durch Klemmfinger 22 gemäß der Erfindung gebalten sind, wie die Fig.3 und4 zeigen. Die Fübrungsstege 28 werden auf zwei Längsseiten durch Klemrofinger 22 fixiert. Im Endzustand sind diese Klemrafinger 22 so weit in Ein-
δ führungsrichtung verschoben, daß die Klemrokanten 24 gegen den Führungssteg verspannt sind. Die Klemmfinger 22 sind wiederum durch Ausnehmungen 23 leicht auslenkbar gemacht, und ihre Anoranung auf einem durch die Ausnehmung 27 freigelegte ten Steg 21 verbessert ihre Federwirkung.
An der Stirnseite des Führungssteges 28 ist ein Führungsschlitz 20 vorgesehen, der den Fübrungsbolzen 25 umschließt. Bei dieser Ausgestaltung übernehmen die Geräteteile 20 und 30 selbst die Begrenzung beim Zusammenbau. Im Bereich der Anlageflächen tiaj|i der Schalter 20 federnde Andrückelemente 26, die die beiden Teile spielfrei unter Spannung halten.
Der Schalter 20 wird von hinten in das Armatu-
renbrett 30 eingeführt und übv;r die Klemmfinger 22 gehalten. Die Spannkraft ist daoei so groß, daß der Schalthebel 31 betätigt werden kann, ohne daß sich der Schalter 20 vom Armaturenbrett 30 löst. Wird jedoch eine erhöhte Kraft aufgewendet, dann kann der Schal'er 20 von der Vorderseite des Armaturenbretts 30 aus wieder gelöst werden. Die Klemmfinger 22 werden dabei wieder zurückgestellt und nehmen die in F i g. 1 gezeigte Ausgangsneigung ein.
Eine solche erfindungsgemäße Vorrichtung zum Befestigen von Geräten, Geräteteilen od. dgl. an einem anderen Körper, z. B. am Armaturenbrett, dient auch zugleich der Sicherheit des Fahrzeuglenkers bzw. des Beisitzers während eines schweren Auffahrunfalles, weil die über die Ebene des Armaturenbrettes herausstehenden Teile eindrückbsr sind, wodurch Verletzungen vermieden werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

1A 2 η „ „ .. . V binduna durch erhöhten Kraftaufwand doch gelöst Patentanspräche: O S Außerdem ist eine derartige Vorrichtung zum
1. Vorrichtung zum Verbinden zweier TeUe, Verbinden von zwei Kunststoffteilen nicht anwend-
Ii insbesondere zum Befestigen eines Schalters ta bar, da Klemmfinger aus hartem Kunststoff beim
einem Armaturenbrett eines Kraftfabrzeuges, bei δ Auslenken leicht abbrechen.
der die beiden Teüe bis zur Anlage von zwei Flä- Wie aus dem DT-Gbm 1990 090 bekannt ist, las·
S eben aneinander zusammenschiebbar sind und sen sich derartige Vorrichtungen auch zum Verbin-
am einen Teil federnde Klemmfinger sitzen, die den von zwei Kunststolfteilen einsetzen, wenn an sich to der zusammengeschobenen Lage in Ein- dem einen Teil als Bolzen ausgebildete Elemente in führungsrichtung geneigt an Führungsflächen des xo Durchbräche des anderen Teiles eingesteckt werden, anderen Teiles abstützen, gekennzeichnet Im Bereich der Durchbräche sind lamellenartige durch die Kombination folgender Merkmale: Lappen angebracht, die beim Einführen der Bolzen
a) die Klemmfinger (12, 22) sitzen an seitlich ausgelenkt werden. Die Verbindung entspricht dabei federnd auslenkbaren Stegen (11) des einen im Prinzip der Vorrichtung nach der GB-PS 885 396 Teiles (10), ig und weist daher auch genau dieselben Nachteile auf.
b) die Klemmfinger (12, 22) und die Stege (11) Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung bestehen aus weichem Kunststoff, das an- der eingangs erwähnten Art so zu gestalten, daß zwei dere Teil (18,30) aus hartem Kunststoff. Kunststoffteile miteinander verbunden werden kön-
DE1925117A 1969-05-16 1969-05-16 Vorrichtung zum Verbinden zweier Teile, insbesondere zum Befestigen eines Schalters in einem Armaturenbrett eines Kraftfahrzeuges Expired DE1925117C3 (de)

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DE1925117C3 (de) 1975-05-15

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