DE1925117C3 - Vorrichtung zum Verbinden zweier Teile, insbesondere zum Befestigen eines Schalters in einem Armaturenbrett eines Kraftfahrzeuges - Google Patents
Vorrichtung zum Verbinden zweier Teile, insbesondere zum Befestigen eines Schalters in einem Armaturenbrett eines KraftfahrzeugesInfo
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- H02B—BOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B1/00—Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
- H02B1/015—Boards, panels, desks; Parts thereof or accessories therefor
- H02B1/04—Mounting thereon of switches or of other devices in general, the switch or device having, or being without, casing
- H02B1/044—Mounting through openings
- H02B1/048—Snap mounting
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
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Description
35
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden zweier Teile, insbesondere zum Befestigen
eines Schalters in einem Armaturenbrett eines Kraftlahrzeuges. bei der die beiden Teile bis zur Anlage
von zwei Flächen aneinander zusammenschiebbar sind und am einen Teil federnde Klemmfinger sitzen,
die sich in der zusammengeschobenen Lage in Hinfiihrungsrichtung geneigt an Fülmingsilächen des anderen
Teiles abstützen.
Line derartige Vorrichtung ist bekannt, wie die GB-RS S.S5 3% zeigt. Die Klemmfinger werden dabei
durch Metallfedern gebildet, die am stauen Teil aus Kunststoff anliegen. Beim Einführen des Kunststoffteiles
werden die Metallfederenden ausgeienkt, wobei ulic Anprcßkraft proportional mit dem Auslenkweg
ansteigt. Die beiden Teile sind allein durch diese Haltektaft und die zwischen den Metallfedern und
«lein Kunststoffteil wirkende Reibung in ihrer Lage und entgegen der Einführungsrichtung gehalten.
iJiese bekannte Vorrichtung bringt daher für viele
Anwendungsfälle keine ausreichende Sicherheit ge-
fen unbeabsichtigtes Lösen dieser Verbindung bei !rschütteiungen.
Wie die DT-AS I 25» 6SK zeigt, wurde dice Verbindung dadurch verbessert, daß sich die linden der
Metallfedern in das andere Teil aus weichem Kunststoff eindrücken. Diese Verbesserung des Haltes
bringt aber eine unlösbare Verbindung der Klemmfinger in dem Kunststoffteil oder eine Zerstörung
bzw. Beschädigung der Klemmfinger, wenn die Verbindung durch erhöhten Kraftaufwand doch gelöst
wird. Außerdem ist eine derartige Vorrichtung zum Verbinden von zwei Kunststoffteilen nicht anwendbar,
da Klemmfinger aus hartem Kunststoff beim Auslenken leicht abbrechen.
Wie aus dem DT-Gbm i 990 090 bekannt ist, lassen
sich derartige Vorrichtungen auch zum Verbinden von zwei Kunststoffteilen einsetzen, wenn an
dem einen Teil als Bolzen ausgebildete Elemente in Durchbrüche des anderen Teiles eingesteckt werden.
Im Bereich der Durchbrüche sind lamellenartige Lappen angebracht, die beim Einführen der Bolzen
ausdenkt werden. Die Verbindung entspricht dabei im Prinzip der Vorrichtung nach der GB-PS 885 3%
und weist daher auch genau dieselben Nachteile auf.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art so zu gestalten, daß zwei
Kunststoffteile miteinander verbunden werden können, wobei eine gute Sicherheit gegen unbeabsichtigtes
Losen erreicht wird, das Lösen der Teile aber dennoch durch einfache Krafteinwirkung entgegen
der Einführungsrichtung erfolgen kann. Die Kunststoffteile mit ihren Elementen zur Verbindung sollen
dabei mit einfachen Spritzgußwerkzeugen herstellbar sein.
Dies wird nach der Erfindung dadurch erreich;,
daß die Klemmfinger an seitlich federnd auslenkbaren Stegen des einen Teiles sitzen, daß die Klemmfinger
und die Stege aus weichem Kunststoff, das andere Teil aus hartem Kunststoff bestehen, daß die
Klemmfinger vor dem Zusammenschieben der Teile entgegen der Einführungsrichtung geneigt und beim
Zusammenschieben in die andere Richtung auslenkbar sind und daß die Klemmfinger zur Einführseile
hin abgeschrägte Kanten aufweisen.
Durch diese Ausbildung der Klemmfinger wird eine Beschädigung oder Zerstörung derselben beim
Einführen und Lösen der Kunststoffteile verhindert. Der verbesserte Halt der Teile ergibt sich dadurch,
daß die Klemmfinger beim Lösen der Verbindung in ihrer Neigungsrichtung sicher verändert werden,
was einen erhöhten Kraftbedarf zum Lösen erfordert. Dabei wird auch davon Gebrauch gemacht,
daß unterschiedliche Kunststoffe schlecht aufeinander gleiten und sich an den Anlageflächen gegenseitig
verbeißen.
Die Anbringung der Klemmfinger an dem einen Teil wird dadurch vereinfacht und verbilligt, daß die
Klemmfinger und das eine Teil einstückig ausgebildet sind.
Das Umkippen der Klemmfinger beim Einführen und Lösen der Teile wird dadurch begünstigt, daß
die Klemmfinger an ihrer Wurzel auf der der Einfiihrungsrichtung
abgekehrten Seite eine Ausnehmung aufweisen
Die Erfindung wird an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 in schematischer Draufsicht die für die
Vorrichtung zum Verbinden von zwei Kunststoffteilen
erforderlichen Mittel nach der Erfindung,
F i g. 2 die Mittel nach F i g. I in Seite lansicht,
Fig. 3 einen mit den Mitteln der Erfindung in einem Armaturenbrett eines Kraftfahrzeuges befestigten
Schalter, auf die Breitseite gesehen, und
Fig. 4 den Schilller im Armaturenbrett nach
F i g. 3, auf die Schmalseite gesehen.
Wie F i g. 1 zeigt, sind auf der Außenseite eines
Geräteteils 10 zwei Klemmfinger 12 angeordnet, die auf einem Steg 11 vollkommen frei federnd angebracht
sind. Diese Klemmfinger 12 sind zu einem Führungssteg 18 eines anderen Geräteteils hin geneigt,
mit dem das Geräteieil 10 verbunden werden soll. Die Klemmfinger 12 sind zu dem Führungssteü
18 hin abgeschrägt und laufen in iviemmkanten 14 aus. In der Führungsbahn sind weiterhin zwei Führungsbolzen
16 am Geräteteil 10 vorgesehen, die im Abstand auf die Breite des Führungsste^es 18 ubgestimmt
sind und so das Einführen des Fülirungssteges
18 erleichtern. Trifft der Führungss'eg 18 auf die schragen Stirnseiten der Klemmfinger 12, dann werden
diese in der Einführungsrichtung ausgelenkt, bis der Abstand der beiden Klemmkanten 14 der Breite
des Führungssteges 18 entspricht. Die Einfiihrbewegun« wird durch den Führungsschuh 19 des Führungssteges
18 begrenzt, wenn er an dem Führungsboizen 15 anliegt. Diese Begrenzung der FJnführbewegung
des Führungssteges 18 kann st. mit der Auslenkung der Klenimfinger 12 abgestimmt werden,
daß die Klemmfinger 12 in der F.ndstellung des Führungssteges
18 mit ihrer größten Spannkraft an diesem Führungssieg anliegen. Die Ausnehmung 13 auf
der der F.infiihrseiie abgekehrten Seite der Klemmfinger
12 ei leichtert das Auslenken derselben beim F.inführvorgang.
Wie die Seitenansicht nach F i g. 2 erkennen läßt,
sind die Stege 11 nir den Klemmfingern 12 über
Ausnehmungen 17 vom Geriiteieil 10 getrennt, so
daß die Klemmfinger 12 vollkommen frei und federnd
angeordnet sind.
Wird ein Schalter 20 in ein Aimalurenbreit eines
Kraftfahrzeuges eingebaut, dann trägt das Armaturenbrett 30 zwei Führungsstege 28. die auf zwei
Schalteraußenseitcn durch Klemmfiimer 22 eemäß
der Erfindung gehalten sind, wie die F i g. 3 und 4 zeigen. Die Führungsstege 28 werden auf zwei
Längsseiten durch Klemmfinger 22 fixiert. Im Endzustand sind diese Klemmfinger 22 so weil in Einführungsrichtung
verschoben, daß die Klernmkanlen 24 gegen den Führungssteg verspannt sind. Die Klemmfinger 22 sind wiederum durch Ausnehmungen
23 leicht auslenkbar gemacht, und ihre Anordnung auf einem durch die Ausnehmung 27 freigelegten
Steg 21 verbessert ihre Federwirkung.
An der Stirnseite des Führungssieges 28 ist ein Führungsschlitz 20 vorgesehen, der den Fühiungsbolzen
25 umschließt. Bei dieser Ausgestaltung übernehmen die Geräteleib 20 und 30 selbst die Begrenzung
beim Zusammenbau. Im Bereich der Anlageflächen trägt der Schalter 20 federnde Andiüekelen-.ente
26. die die beiden Teile spielfrei unter Spannung
halten.
Der Schalter 20 wird von hinten in das Armaturenbrett
30 eingeführt und über die Klemmfinger 22 «.•halte». Die Spannkraft ist dabei so groß, daß der
Schalthebel 31 betätigt werden kann, ohne daß sich der Schalter 20 vom Armaturenbrett 30 löst. Wird jedoch
eine erhöhte Kraft aufgewendet, dann kann der
Schalter 20 von der Vorderseite des Armaturenbretts 30 aus wieder gelöst werden. Die Klemmfinger 22
werden dabei wieder zurückgestellt und nehmen die in Fi ii. ! gezeigte Ausgangsneigung ein.
Fine solche erfindungsgemäße Vorrichtung zum Befestigen von Geräten, Geräteteilen od. dgl. an
einem anderen Körper. z.B. am Armaturenbrett, dient auch zugleich der Sicherheit des Fahrzeuglenkers
bzw. des Beisitzers während eines schweren Auffahmnlalles. weil die über die Ebene des Armaturenbrettes
herausstehenden Teile eindrückbar sind, wodurch Verletzungen vermieden werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Vorrichtung zum Verbinden zweier Teile, insbesondere zum Befestigen eines Schalters in einem Armaturenbrett eines Kraftfahrzeuges, bei der die beiden Teile bis zur Anlage \on zwei Flächen aneinander zusammenschiebbar sind und am einen Teil federnde Klemmfinger sitzen, die sich in der zusammengeschobenen Lage in Einführungsrichtung geneigt an Führungsflächen des anderen Teiles abstützen, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:a) die Klemmfinger (12, 22) sitzen an seitlich federnd auslenkbaren Stehend I) des einen Teiles (10), "b) die Klemmfinger (12, 22) und die Stege (11) bestehen aus weichem Kunststoff, das andere Teil (18. 30) aus hartem Kunststoff.c) die Klemmfinger (12. 22) sind vor dem /Iusummenschieben der Teile entgegen der hinfiihrungsrichtung geneigt und beim /Iu>ani- mcnschicbcn in J ie andere Richtung auslenkbar undd) die Klemmfinger (12. 22) weisen zur F.inführseilc hin abueschräute Kanten (14. 24) auf.2. Vorrichtung nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmfinger (12. 22) und das eine Teil (K). 20) einstückig ausgebildet sind.3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmfinger (12.22) an ihrer Wurzel auf der der F.inführuügsrichtung abgekehrten Seite eine Ausnehmung (13,23) aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1925117A DE1925117C3 (de) | 1969-05-16 | 1969-05-16 | Vorrichtung zum Verbinden zweier Teile, insbesondere zum Befestigen eines Schalters in einem Armaturenbrett eines Kraftfahrzeuges |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1925117A DE1925117C3 (de) | 1969-05-16 | 1969-05-16 | Vorrichtung zum Verbinden zweier Teile, insbesondere zum Befestigen eines Schalters in einem Armaturenbrett eines Kraftfahrzeuges |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1925117A1 DE1925117A1 (de) | 1970-11-26 |
| DE1925117B2 DE1925117B2 (de) | 1974-08-29 |
| DE1925117C3 true DE1925117C3 (de) | 1975-05-15 |
Family
ID=5734391
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1925117A Expired DE1925117C3 (de) | 1969-05-16 | 1969-05-16 | Vorrichtung zum Verbinden zweier Teile, insbesondere zum Befestigen eines Schalters in einem Armaturenbrett eines Kraftfahrzeuges |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1925117C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1177388A1 (de) * | 1999-04-28 | 2002-02-06 | Figrema Spol. S.R.O. | Verbindungsstelle für mindestens zwei bauteile, insbesondere für nach dem baukastenprinzip aufgebaute ständer oder regale |
-
1969
- 1969-05-16 DE DE1925117A patent/DE1925117C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1925117A1 (de) | 1970-11-26 |
| DE1925117B2 (de) | 1974-08-29 |
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