DE1925019U - Probennehmer fuer in druckluftleitungen gefoerderte mehlige oder koernige gueter. - Google Patents
Probennehmer fuer in druckluftleitungen gefoerderte mehlige oder koernige gueter.Info
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Description
P.A.379270*217.65
Anmelders
firma H.H. Sierk & Sohn, Hamburg-Harburgy Konsul-Hitter-Straße
17
Probennehmer für in Druekluftleltungen geförderte mehlige
oder körnige Güter
oder körnige Güter
Die Neuerung bezieht sich auf einen Probennehmer für
durch Druckluftleitungen geförderte mehlige oder körnig©
G-üter, der an einen zur Pörderriehtung winkligen Bntnahmestutssen des Förderrohres angeschlossen ist·
durch Druckluftleitungen geförderte mehlige oder körnig©
G-üter, der an einen zur Pörderriehtung winkligen Bntnahmestutssen des Förderrohres angeschlossen ist·
Um aus größeren Gutmengen Proben zu entnehmen, geht man
heute so vor, daß aus einem laufenden forderstrom des Gutes
eine "bestimmte Menge aljgeaseigt wird« Hierzu dienen sogenannt®
Probennehmer, die in den fförderstrang eingetaut werden tew· an einen Entnahmestutaen des förderstranges anachlieitiar oder
angesohlossen sind.
eine "bestimmte Menge aljgeaseigt wird« Hierzu dienen sogenannt®
Probennehmer, die in den fförderstrang eingetaut werden tew· an einen Entnahmestutaen des förderstranges anachlieitiar oder
angesohlossen sind.
Probennehmer "bekannter lauart sind mit einem Schieber
oder Schließorgan versehen, we lohe s den Zugang zum Proisen-Auffangbehälter für eine "bestimmte Zeit freigibt. Bieses Schließorgan wird entweder manuell betätigt oder duroh einen elektrischen oder mechanischen Antrieb bewegt, der für eine durch ein Zeitwerk kontrollierte Zeit eingeschaltet wird. Bekannte Probennehmer bestehen konstruktiv gesehen aus einem einfachen Hohl-,
welches winklig zur Förderriohtung duroh eine Wandungsdurehbreehung oder einen Stutzen in das förderronr hineinragt. Das
Sohließorgan ist an dem dem lörderrohr abgekehrten Ende des
Probenrohres angeordnet, an dem sich auch der Auffangbehälter
oder Schließorgan versehen, we lohe s den Zugang zum Proisen-Auffangbehälter für eine "bestimmte Zeit freigibt. Bieses Schließorgan wird entweder manuell betätigt oder duroh einen elektrischen oder mechanischen Antrieb bewegt, der für eine durch ein Zeitwerk kontrollierte Zeit eingeschaltet wird. Bekannte Probennehmer bestehen konstruktiv gesehen aus einem einfachen Hohl-,
welches winklig zur Förderriohtung duroh eine Wandungsdurehbreehung oder einen Stutzen in das förderronr hineinragt. Das
Sohließorgan ist an dem dem lörderrohr abgekehrten Ende des
Probenrohres angeordnet, an dem sich auch der Auffangbehälter
-/2
■befindet. Baa in das förderrohr hineinragende Ende ist zweckmäßig angeschrägt oder in anderer leise so geformt, daß das
Fördergut in das Profeenrohr aTage leitet wird·
Die bekannten Maßnahmen and Konstruktionen reichen aus,
um aus einem frei fallenden Sat strom Brofcenniengen zu entnehmen·
Es ist aber nioht möglich, solche feekannten Probennehmer für die Entnahme von Proben aus einem H3ta&fc mit Druckluft, ζ»3*
steigend, geförderten öutstrom einzusetzen, da sieh dann in dem
Probenrohr und in dem Auffangbehälter ein Standdruck bilden würde, der die Entnahme Tön !Proben verhindert. Es hat sich daher
die Notwendigkeit ergeben, einen speziell für die Entnahme von
Proben aus einer Druckluftförderung geeigneten !Probennehmer am
entwickeln.
Zur lösung der gestellten Aufgabe wird naoh der Neuerung
vorgeschlagen, daß der Intnahmestujfeen durch ein in die Druakluftleitung
Yerschiefcbares Sperrorgan Terschließtor ist unä
durch einen Winkelkanal mit nach unten gerichteter Mündung über
ein Schlauchfilter mit einem unteren Auffangbehälter für das prolaegut in Verbindung steht * Dadurch wird erreicht, daß "bei
geöffnetem Intnahmestutzen ein geringer Teil der förderdruekluft
ütoer den Kanal durch das filter entweicht und einen feil
des fördergutes mitnimmt. Ba die Förderluft von oben nach unten in das filter strömt, und dann durch das filter nach außen entweicht,
wird das fördergut nach unten abgeschiede-n und sammelt
sioh in dem Auffangbehälter, feiter-hin wird gemäß der feuerung
das Schließorgan direkt im Entnahm©stutzen angeordnet, so daß
an keiner Stelle der förderleistung ein Standdriiek entstehen
kann.
Weitere Torteile und Binselheiten der Heuer»ng werden
nachstehend anhand der Zeichnung besehrieben. Ss zeigern
fig· 1 einen senkrechtenSchnitt durch den Irobeia.--nehmer
und eine feilansieht des förderrohres,
fig« 2 einen Querschnitt durch den Ventilschaft mit Sieht auf den fentilteller,
fig· 3 einen leilsohnitt durch das Förden ohr und de η
Entnahme stat gen in einer albgeänderten Ausführung
des Tentils.
In ein !Förderrohr 1» welohes vom unten nach often mehliges
oder körniges Gut pneumatisch mit Druckluft gefördert wird, ist
in bekannter Weise ein Sntnahmestutgen 2 eingebaut. Dieser Intnahmestutzen
kann konstruktiv eine "beliebige Gestaltung haben,
d.h., er kann durch die Mündung eines Bofares, durch einen "besonderen
Bing oder Stutzen usw. gebildet werden. An diesen Stutzen»
der rein theoretisch auch eine Wandungsdanohbreehung des Hohres
1 sein kannf schließt sioh ein Winkelkanal 3 an» der "bei 4 nach
unten mündet» Gestalt und I»age des Kanals 3 ist anhängig von
der lage und Neigung des fö'rderr©hres 1, wotoei im Beispiel vorausgesetzt
ist, daß der Kntnahmestutzen 2 senkrecht zur förderrichtung
steht. Auf jeden ]?all muß der Kanal 3 nach unten
ausmünden·
An die Mündung 4 des Winkelkanals 3 schlieft aioh ein
Schlauchfilter 5 od«dgl· an, welohes an einem an die Mündung 4 des Kanals 3 angeschlos8enen Drehteil 6 durch ein Spannhand
od.dgl* befestigt ist und am tnt@r@nd# einen Auffangbehälter 7
trägt. Der Auffangbehälter 7 ist in einen mit dem filtersahlauoh
5 verbundenen ©mgring 8 lössbar eingesetzt, so daß aufgegangene
Proben leicht aus ihm entnommen wtrden können. Eine andere form
dea Filters und des Auffangbehälter© ist selbetverständliah
möglieh·
Im Entnahmestutzen 2 ist ein Sehließorgan, nämlieh ein Tellerventil 9 gelagert. Der Ventilteller kommt gegen
den Öffnungsrand des"Bntnahmestutzeas - wie auch immer dieser
geformt ist - dichtend zur Anlage. Ba dieser Band bündig mit der lörderrohrinnenwandung liegt, liegt auoh der Ventilteller
bündig zu der Wandung, so daß durch ihn beim normalen Förderbetrieb
kein störender Vorsprung usw. entsteht. In der Zeichnung ist das Tellerventil, dessen Schaft 10 den Stutzen 2 axial durchläuft,
in der geschlossenen Stellung dargestellt, die Öffnungsstellung ist strichpunktiert angedeutet, woraus hervorgeht,
daß sich das Ventil 9 zur Mitte des lohres 1 hin öffnet.
Der Kanal 3 wird im wesentlichen durch ein Bohr 11 mit
einem T-förmigen Abzweigstutzen 12 gebildet. In dem dem förderrohr
1 abgekehrten Snde 1J des lohres 11 ist der Schaft 10 des
Tellerventils 9 verschiebbar geführt gelagert. Das freie Sehaftende ragt aus dem Bohr 11 heraus und ist mit einer Handhabe oder
einem Druckknopf H zur Handbetätigung des Probennehmer© versehen.
Der Schaft 10 ist wieder über eine 0-abel 15 od.dgl· mit
dem Anker 16 eines" Elektromagneten 17 verbunden, welcher auf
dem Bohr 11 befestigt ist. Das dem lörderrohr 1 zugekehrte Ende des Bohres 11 dient als Ventilsitz. Durch eine Seder 18 ist der
Ventilschaft und somit auoh der Ventilteller in Sichtung nash
außen abgefedert, so daß das Ventil im lormalaustand geschlossen
gehalten wird. Die beschriebene Anordnung ist von einem geeigneten Gehäuse 1§ umgeben.
Wird das Ventil 9 durch Handbetätigung oder duroh Blekiromagnetbetätigung
geöffnet, so hebt sich der Teller 9 in seinem Sitz und ein Teil der förderdruckluft mit Teilen des !fördergutes
«_ g —
strömt in den Stutzen 2 und durch den Kanal 3 in das filter 5»
aus dem die Luft in die Atmosphäre entweichen kann. Der Hub des Ventiltellers 9 kann verlängert «der an verkürzt werden»
zum Beispiel dadurch, daß der Befestigungspunkt des Hebels
an der Ventilstange 10 verlegt wird. Dadurch kann der Ventilteller
einen mehr oder weniger großen Seil des Querschnitts der Druckluftleitung 1 überdecken, um dadurch bei unterschiedlichen
Gütern eine entsprechende Menge als Probegut ableiten
zu können#.Die von der Druckluft durch den Kanal 3 mitgenommenen
Gutteilchen fallen nach unten in den Behälter 7. Die Öffnungszeit des Ventils kann durch eine zentrale Steuerung geregelt
und ausgelöst werden.
Der Kanal 3 ist so gestaltet, daß er dem JPörderluftteilstrom
keinen Yiiderstand entgegensetzt und daß sich keine !ester
■bilden können. Aus diesem örunde ist auch die Ventilsehaftführung
mit einer EntlüftangsTsohrung 20 versehen. Damit eine ausreichende
öutmenge mit Sicherheit in den Behälter gelangt und um den linsatzbereich des ProTsennehmers zu erweitern, kann das
Ventil 9 mit Leitflächen versehen sein, welche den Förderluftstrom in den Stutzen 2 hinein umlenken, wie in fig. 2 und 3
angedeutet ist. line solche leitfläche kann gemäß Fig« 2 aus «liner "bogenförmigen flachen Abfräsung 21 des Ventiltellers 9
■bestehen oder durch seitlich angesetzte Leitrippen 22 nach Fig.
3 gebildet werden.
-/6
Claims (7)
1. Probennehmer für durch Druekluftleitungen geförderte
mehlige oder körnige Güter, der an einen zur förderriehtung winkligen
Entnahmestutζen des ffirderrohress angeschlossen ist, dadurch
gekennzeichnet, daß der Intnahmest&tzen (2) durch ein in
die Druokluftleitung (1) verschiebbares Sperrorgan (9) •verschließbar
ist und durch einen Winkelkanal (3) fflit nach unten
gerichteter Mündung Über ein Schlauchfilter (5) mit einem unteren Auffangbehälter (7) für das Probegut in Verbindung steht,
2· Probennehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Intnahmestutzen (2) mit einem gegen die mit der förderrohrinnenwandung
etwa bündig© Stutgenkante dichtend zur Anlage kommenden, sich zur lörderrohrmitte hin öffnenden Tellerventil
(9) versehen ist, dessen Schaft (10) den Stutzen (2) axial
durchläuft.
3· Probennehmer nach den AnsJirÜGhen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das fellerventil durch einen Elektromagneten
(17) betätigt wird.
4. Probennehmer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Entnahmestutzen (2) und der sich daran anschließende Kanal (3) durch ein rechtwinklig zum förderrohr
(1) angeordnetes Bohr (11) mit einer ϊ-försiigen, nach unten gerichteten
Abzweigung (12) gebildet wird, dessen des Förderr©hjy
(1) abgekehrtes Ende (13) als führung für den Tentilschaft (10)
ausgebildet ist, welcher in Öffnungsrichtung des Tentils (9) abgefedert ist, frei aus dem'lohr (11) herausragt und mit einem
Magnetanker (16) eines auf dem 1ohr (11) befestigten Elektromagneten
(17) verbunden und mit einem Druckknopf (H) ssur Handbe-
tätigung versehen ist«
5. Probennehmer nacii den Ansprüchen 1 Ms 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die nach unten gerichtete Abzweigung (12)
mit einem Anschluß (€) für einen Filterschlauch (5) versehen ist,
an dessen Unterende eine Aufnahme (8) für einen !Filter schlauch
(5) versehen ist, an dessen ITnterende eine Aufnahme (B) für
einen lösbaren Auffangbehälter (7) vorgesehen ist.
6. Probennehmer nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 Ms 5, dadurch gekennzeichnet, daß das tellerventil (9) mit
einer einen Teil des forderluftströmen in den Stutgen (2) führenden
leitfläche (21,22) versehen ist.
7. Probennehmer nach einem der Ansprüche 1 Ms 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der IuIa des Tentiltellers (9) mit
Tentilstange (10) einstellbar ist.
Patentanwalt
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES53420U DE1925019U (de) | 1965-07-21 | 1965-07-21 | Probennehmer fuer in druckluftleitungen gefoerderte mehlige oder koernige gueter. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES53420U DE1925019U (de) | 1965-07-21 | 1965-07-21 | Probennehmer fuer in druckluftleitungen gefoerderte mehlige oder koernige gueter. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1925019U true DE1925019U (de) | 1965-10-07 |
Family
ID=33380779
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES53420U Expired DE1925019U (de) | 1965-07-21 | 1965-07-21 | Probennehmer fuer in druckluftleitungen gefoerderte mehlige oder koernige gueter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1925019U (de) |
-
1965
- 1965-07-21 DE DES53420U patent/DE1925019U/de not_active Expired
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