DE192089C - - Google Patents

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DE192089C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
    • F01L13/04Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for starting by means of fluid pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 192089 KLASSE 46 c. GRUPPE
und HUGO LENTZ in HALENSEE b. BERLIN.
Für Explosionskraftmaschinen sind bereits kombinierte Steuerventile verwendet worden, welche zugleich als Einlaßventil und als Mischventil dienen und den Wirkungen der Explosion ohne Zwischenschaltung des für gewöhnlich bei Explosionskraftmaschinen benutzten Schutzventils unmittelbar ausgesetzt sind.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, bei welcher die Steuerorgane dieser Art in vorteilhafter Weise auch zum Anlassen der Explosionskraftmaschine mittels Druckluft benutzt werden können.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Anlaßvorrichtung dargestellt.
Der Ventilkörper des hier verwendeten Doppelsitzventils α ist mit den beiden Sitzen b und c versehen. Durch Abheben des Sitzes b kann beispielsweise die Menge der aus der Kammer d kommenden Luft, durch Abheben des Sitzes c die aus der Kammer f austretende Gasmenge oder umgekehrt geregelt werden. Die Explosionskammer des Zylinders der Maschine reicht bis in das Ventilgehäuse hinein und bildet dort um den Ventilkörper herum einen ringförmigen Raum g zwischen den beiden Ventilsitzen b und c.
Bei der Druckluftanlaßvorrichtung nach vorliegender Erfindung, bei welcher das Doppelsitzventil a als Anlaßorgan benutzt wird, ist in dem Ventilkasten ein in die unter dem Ventilsitz c liegende Kammer f mündender Kanal h vorgesehen, von welchem ein Kanal i rechtwinklig abgezweigt ist, der durch einen Kanal j mit der oberhalb des Ventilsitzes b belegenen Kammer d in Verdung gesetzt ist. An der Abzweigstelle der Kanäle i und j ist ein kleines selbsttätiges Ventil k angeordnet, das durch eine schwache Feder m auf seinen Sitz gepreßt wird. Die Druckluftzufuhr kann durch ein an den Kanal h angeschlossenes Absperrventil η geregelt werden.
Die Wirkungsweise der Anlaßvorrichtung ist folgende:
Zum Anlassen der Explosionskraftmaschine wird das Absperrventil η geöffnet,, so daß die Druckluft durch die Kanäle h, i und j in die Kammern / und d strömt, worauf sie auf dem gewöhnlichen Wege, welchen sonst die von dem Kolben der Maschine angesaugten Gase nehmen, in den Zylinder eintritt. Ist die Maschine auf ihre normale Umlaufzahl gekommen, so wird das Absperrventil η geschlossen und das Gasventil geöffnet.
Das selbsttätige Ventil k wird durch die eintretende Druckluft geöffnet, schließt sich jedoch nach Absperrung der Druckluft durch das Absperrventil η selbsttätig, so daß eine ungeeignete Gemischbildung von Luft und Gas innerhalb des Ventilkastens nicht stattfinden kann. /
An die Stelle des Ventils k kann natürlich jede gleichwertige Abschluß vorrichtung, beispielsweise ein Nadelventil, treten, das an

Claims (1)

  1. geeigneter Stelle angebracht sein kann, zweckmäßig jedoch an der Abzweigstelle der Kanäle i und j vorgesehen wird. Die Anordnung der auf der Zeichnung dargestellten Kanäle h, i und j im Innern des Ventilkastens ist nicht durchaus erforderlich, vielmehr kann die Zuführung der Druckluft zu den beiden Ventiltellern des Doppelsitzventils beispielsweise mittels außerhalb des Zylinders
    to angeordneter Rohrleitungen erfolgen, mit welchem ein dem Ventil k entsprechendes Absperrventil in geeigneter Weise verbunden ist, das von selbst in Tätigkeit tritt, wenn ein beispielsweise für mehrere Leitungen gemeinsames Druckluftventil geöffnet wird.
    Die durch die Anlaßvorrichtung erzielten Vorteile sind folgende:
    Durch die Benutzung des an sich bekannten doppelsitzigen Einlaßventils α zur Ingangsetzung der Explosionskraftmaschine mittels Druckluft wird das sonst zum Anlassen vorgesehene, besonders gesteuerte Einlaßorgan in Fortfall gebracht, wodurch die. Bauart der Maschine wesentlich vereinfacht wird.
    Es ist ferner hervorzuheben, daß das Anlassen der Maschine mittels Druckluft unter Benutzung des Doppelsitzventils α bei normaler Regelung und Steuerung erfolgt, indem der Druckhub nicht mehr dem Expansionshube, sondern dem Saughube bei normalem Betriebe entspricht. Der Ausschubhub für die Druckluft entspricht dem Verdichtungshub bei normalem Betriebe.
    Patent-A ν Spruch:
    Vorrichtung zum Anlassen von Explosionskraftmaschinen durch Druckluft mittels des als Mischventil dienenden Einlaßventils, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Ventilkasten vorgesehenen, durch einen Kanal (i) miteinander verbundenen Kanäle (h,j), welche die Druckluft den auf beiden Seiten eines Doppelsitzventils (a) vorgesehenen, bei normalem Betriebe zur Einströmung von Luft und Gas dienenden Kammern (d, f) zuführen, durch ein selbsttätig sich schließendes Ventil (k) voneinander absperrbar sind, · zum Zweck, nach Absperrung der Druckluftzufuhr und während des normalen Betriebes eine ungeeignete Gemischbildung im Innern des Ventilkastens zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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