DE153602C - - Google Patents
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- DE153602C DE153602C DENDAT153602D DE153602DA DE153602C DE 153602 C DE153602 C DE 153602C DE NDAT153602 D DENDAT153602 D DE NDAT153602D DE 153602D A DE153602D A DE 153602DA DE 153602 C DE153602 C DE 153602C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F23/00—Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
- B01F23/10—Mixing gases with gases
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Multiple-Way Valves (AREA)
- Accessories For Mixers (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Durch Patent 128595 ist ein Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von Gas und
Luft für Beleuchtungsanlagen mittels Schöpfvorrichtungen geschützt, nach welchem Gas
und Luft getrennt in bestimmtem Verhältnis durch vom Betriebe der Schöpfvorrichtungen
abhängige Einlaßvorrichtungen angeschöpft und dann in die gemeinsame Druckleitung
weiter befördert werden. Bei dieser Anordnung ist insofern ein Nachteil vorhanden, als
nicht dafür gesorgt ist, daß eine innige Vermischung von Luft und Gas in dem Schöpfraum
oder bei dem Eintritt in denselben stattfindet. Diese innige Vermischung wird sowohl
verhindert, wenn mehrere voneinander entfernte Einlaßkanäle angeordnet sind, als
auch, wenn das Ansaugen von Gas und Luft hintereinander erfolgt.
Demgegenüber kommt es bei der vorliegenden Erfindung darauf an, daß die beiden abhängig
von dem Betriebe der Schöpfvorrichtungen bewegten Einlaßvorrichtungen für Gas und Luft hinter der für beide gemeinsamen
Einlaßöffnung derart angeordnet sind, daß während des Einströmens in den Schöpfraum
Gas und Luft sich gegenseitig durchdringen. Hierbei wird von dem angesaugten Gas gewissermaßen
eine injektorartige Wirkung auf die Luft ausgeübt, d. h. die Luft wird nicht unmittelbar durch die Saugwirkung der Schöpfvorrichtung
angesaugt, sondern von der angesaugten Gasmenge. Zweckmäßig wird das Gas in mehreren Strahlen durch die Luft
hindurchgesaugt. Außerdem bietet die neue Anordnung den Vorteil, daß ein gemeinsames
Steuerungsgestänge benutzt werden kann. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß dadurch eine besonders günstige Anordnung
der bei solchen Schöpfvorrichtungen üblichen Umlaufleitung ermöglicht ist. Durch die Zusammenlegung
der beiden Einlaß vorrichtungen, welche zweckmäßig unmittelbar hintereinander geschaltet sein können, wird der Betrieb der
Luftmischvorrichtung insofern günstig gestaltet, als eine an sich bekannte Umlaufleitung
zur Aufrechterhaltung eines bestimmten Druckes bei beständig weiter arbeitender
Schöpfvorrichtung mit nur einem Abschluß- , körper für beide Einlaßvorrichtungen angeordnet,
sein kann, so daß also bei Überschreitung eines bestimmten Druckes in der Verbrauchsleitung
durch diesen einen besonderen Abschlußkörper beide Einlaßvorrichtungen ausgeschaltet werden, ohne in ihrem weiteren
Spiel abhängig von dem ununterbrochenen Betrieb der Schöpfvorrichtung behindert. zu
sein. Für den Betrieb ist es wesentlich, daß bei der Unterbrechung des Ansaugvorganges
beide Einlaßvorrichtungen zuverlässig gemeinsam abgesperrt werden. Auch sonst ergeben.
sich aus der neuen Anordnung der Ventile für die Bauart der ganzen Einrichtung und
für die Zuverlässigkeit des Betriebes Vorteile, die sich aus folgenden Erörterungen ergeben.
Auf der Zeichnung veranschaulicht
Fig. I eine Ausführungsform der Vorrichtung in Verbindung mit der Umlaufleitung. Fig. 2 veranschaulicht eine abgeänderte Ausführung, während
Fig. I eine Ausführungsform der Vorrichtung in Verbindung mit der Umlaufleitung. Fig. 2 veranschaulicht eine abgeänderte Ausführung, während
Fig. 3 die Ausführung der Ventile gemäß Fig. 2 im größeren Maßstabe im Querschnitt
veranschaulicht.
Bemerkt sei, daß auf der Zeichnung für
ίο die hauptsächlichen Teile die gleichen Buchstabenbezeichnungen
wie im Haupt-Patent gewählt sind, während im übrigen Ziffernbezeichnungen verwendet sind.
Bei der in Fig. ι dargestellten Ausführung ist an den Förderraum ä der Schöpfvorrichtung
ρ das Ventilgehäuse 14 angeschlossen, welches das Gaszuleitungsventil g und das
Luftventil h enthält. Die beiden Ventile g und h sitzen auf dem gemeinsamen Gestange
1, das mit einer Kurbel- oder Exzentervorrichtung i verbunden ist, so daß die
beiden Ventile abhängig vom Betriebe der Schöpfvorrichtung ρ gesteuert werden.
Das Ventilgehäuse 14 ist in seinem unteren
Teil mit öffnungen 8 versehen, durch welche Luft angesaugt wird. Der Luftabschlußkörper
h kann lose oder fest auf dem gemeinsamen Ventilgestänge sitzen. Im ersteren
Fall wird zwischen dem Gasabschlußkörper g und dem Luftabschlußkörper /; zweckmäßig
eine Feder 2 angeordnet, die bestrebt ist, den Ventilkörper h auf seine Sitzfläche zu pressen.
Die Gaszuleitung a, in die ein Rückschlagventil 3 eingeschaltet ist, mündet in den zwisehen
den Ventilkörpern g und h liegenden Raum 5.
Von der Druckleitung d, die durch das gemeinsame Druckventil m mit der Schöpfvorrichtung
in Verbindung steht, zweigt eine Rohrleitung 10, 11 ab, die zwischen den Einlaßvorrichtungen
g h und dem Rückschlagventil 3 in die Gaszuleitung mündet. In diese Rohrleitung, die sogen. Umlauf leitung, ist
ein Überdruckventil 9 eingeschaltet, das mit einer Regelungsvorrichtung zum Einstellen
auf verschiedene Drucke versehen sein kann. Beim Ansaugevorgang in der Schöpfvorrichtung
werden die Ventile g und h geöffnet. Es wird dann gleichzeitig aus der Gasleitung a
bezw. aus der Leitung 4 unter Öffnen des Rückschlagventils 3 Gas und durch das Ventil
h von außen durch die Öffnungen 8 Luft angesaugt. Es ist ersichtlich, daß die unmittelbar
hinter dem Gas eintretende Luft das Gas injektorartig durchdringt und mit dem Gas innig vermischt durch den gemeinsamen
Einlaßkanal 7 in den Förderraum s tritt. Es findet also eine Vermischung von
Gas und Luft schon außerhalb des Förderraums s statt. Aus dem Förderraum s gelangt
das Gasluftgemisch durch das gemein
same Druckventil 111 in die Verbrauchsleitung
d.
Wenn in der Verbrauchsleitung d Überdruck entsteht, was eintreten kann, wenn
weniger Gasluftgemisch verbraucht wird, als hergestellt wird, dann veranlaßt dieser Überdruck
ein Öffnen des Ventils 9 nach oben, so daß das Gasluftgemisch, das aus der Leitung
d in die Leitung 10 tritt, durch das geöffnete Ventil 9 in die Leitung 11 und in die
Leitung 4 treten kann. Durch den Überdruck dieses Gemisches wird nun sowohl das Rückschlagventil
3 der Gasleitung α als auch das Luftventil h geschlossen. Das Schließen des
Luftventils h ist nur dann möglich, wenn der Luftabschlußkörper lose auf dem Ventilgestänge
sitzt. Beim Saugvorgang in der Schöpfvorrichtung wird dann nur das Saugventil g
angehoben, weil das Luftventil h durch den überdruck geschlossen gehalten wird. Durch
das geöffnete Gasventil g erfolgt nun das Ansaugen von Gasluftgemisch aus der Umlaufleitung
10, II bezw. Verbrauchsleitung d. Wichtig ist bei der beschriebenen Anordnung,
daß bei Überdruck in der Verbrauchsleitung sowohl der Gas- als auch der Luftzufluß abgesperrt
werden. Dadurch wird erzielt, daß das aus der Leitung d zurückgesaugte Gemisch
keine Änderung in seiner Zusammen-Setzung erfährt und in demselben Zustand, in
dem es aus der Verbrauchsleitung d angesaugt wurde, wieder in die Leitung d gepreßt wird.
Die in Fig. 2 veranschaulichte Ausführungsform unterscheidet sich insofern von der in
Fig. ι dargestellten, als ein besonderes Luftabschlußventil nicht vorhanden ist. Der Verschlußkörper
für den Luftzutritt ist mit dem Verschlußkörpei" für die Gaszuleitung vereinigt
(Fig. 3). Ferner ist bei dieser Ausführung ein besonderer Verschlußkörper 16
vorgesehen, der mittels einer Stange 12 im Gehäuse 14 geführt ist und unter dem Einfluß
einer Feder 13 steht, die fortwährend das Bestreben hat, den Körper 16 in der
Schließstellung zu halten. Beim Saugvorgang des Kolbens ρ wird zunächst der Verschlußkörper
16 und dann das Ventil g h durch einen am Gestänge 1 vorgesehenen hakenförmigen
Ansatz angehoben, so daß Gas und Luft in den über dem Verschlußkörper 16
befindlichen Raum 6 des Ventilgehäuses 14 und von hier aus in den Schöpfraum s gelangen.
Um die Vermischung von Gas und Luft noch inniger zu gestalten, sind in der
Sitzfläche für den Abschlußkörper g strahlenförmig angeordnete Kanäle 15 vorgesehen
(Fig. 3), die in einen ringförmigen Kanal münden, der an die Gaszuleitung α sich anschließt.
Das Gas wird hier durch jene Kanäle 15 angesaugt, so daß es in Strahlen
mit der Luft zusammentrifft. Durch dieses
strahlenförmige Zusammentreffen des Gases mit der Luft wird eine innige Vermischung
beider Gasarten erzielt. Außerdem wird die injektorartige Wirkung, die das Gas auf die
Luft ausübt, erhöht.
Die Umlauf leitung ii, durch welche das Gas-Luftgemisch bei Überdruck in der Verbrauchsleitung
d in den Schöpfraum s zurückgesaugt wird, mündet hier nicht in die Gaszuleitung
α, sondern in den über dem besonderen Verschlußkörper 16 befindlichen Raum 6.
Durch den Überdruck des Gas-Luftgemisches wird der Verschlußkörper ιό auf seine Sitzfläche
gepreßt, so daß beim Saugvorgang des Kolbens ρ die Verbindung zwischen dem
Schöpfraum s und der Gas- bezw. Luftzuführung abgesperrt wird. Hierbei werden jedoch
die Einlaßventile für Gas und Luft infolge ihrer zwangläufigen Verbindung mit der
Kurbel 1 weiterbewegt. Zur Verhütung des Ausströmens von Gas sind die Saugöffnungen
etwa mit Rückschlagklappen versehen oder in einem Raum mit einem Rückschlagventil
angeordnet.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:I. Vorrichtung zur Herstellung" eines Gemisches zweier Gase mittels Schöpfvorrichtung gemäß Patent 128595, bei welcher Gas und Luft durch in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnete Einlaßvorrichtungen gefördert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die mittels Gestänges (1) o. dgl. von der Schöpfvorrichtung gesteuerten Einlaßventile (g h) beim Betrieb der Schöpfvorrichtung gemeinsam geöffnet und geschlossen werden und gleichzeitig Gas und Luft einlassen, so daß beide Gase schon im Ventilgehäuse innig durchgemischt und durch den gemeinsamen Einlaßkanal (7) dem Förderraum (s) der Schöpfvorrichtung zugeführt werden.
- 2. Ausführungsform der Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Ventile (g h) in der gleichen Richtung mittels desselben Steuerungsgestänges (1) geöffnet und geschlossen werden, wobei das eine Ventil (h) an dem Ventilgestänge in achsialer Richtung beweglich sein kann, um das dichte Aufsetzen beider Verschlußkörper zu erleichtern.
- 3. Ausführungsform der Vorrichtung gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Betrieb der Schöpf-Vorrichtung die Einlaßöffnungen (15,8) für Gas und Luft gemeinsam durch einen von dem Gestänge (1) der Schöpfvorrichtung zwangläufig bewegten Ventilkörper (g h) geöffnet oder geschlossen werden.
- 4. Ausführungsform der Vorrichtung gemäß Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der eine der beiden Ventilsitze mit Kanälen (15) derart versehen ist, daß das eine angesaugte Mittel strahlenförmig das andere durchdringt, um dadurch eine innige Vermischung beider Gase bezw. von Gas und Luft zu erzielen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE153602C true DE153602C (de) |
Family
ID=420216
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT153602D Active DE153602C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE153602C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4533167A (en) * | 1984-02-13 | 1985-08-06 | Honeywell Inc. | Robotics manipulator with gripping force control means |
-
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- DE DENDAT153602D patent/DE153602C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4533167A (en) * | 1984-02-13 | 1985-08-06 | Honeywell Inc. | Robotics manipulator with gripping force control means |
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