DE153572C - - Google Patents

Info

Publication number
DE153572C
DE153572C DENDAT153572D DE153572DA DE153572C DE 153572 C DE153572 C DE 153572C DE NDAT153572 D DENDAT153572 D DE NDAT153572D DE 153572D A DE153572D A DE 153572DA DE 153572 C DE153572 C DE 153572C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
air
line
valve
mixture
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT153572D
Other languages
English (en)
Publication of DE153572C publication Critical patent/DE153572C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F23/00Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
    • B01F23/10Mixing gases with gases

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Pipeline Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bekannt, bei Beleuchtungsanlagen den durch einen Motor erzielten erhöhten Gasdruck bei beständigem Betrieb des Motors in der Weise zu regeln, daß eine Umlauf leitung angeordnet wird. .Solche Umlauf leitungen sind bisher nur bei solchen Anlagen ausgeführt worden, bei denen eine einzelne Gasart auf einen höheren Druck gebracht wird. Bei der vorliegenden Erfindung kommt es darauf an,
ίο den ununterbrochenen Betrieb durch Umlaufleitungen bei Vorrichtungen zur Vermischung von Gas und Luft und zur Weiterbeförderung des Gemisches unter erhöhtem Druck anzuordnen, wobei also sowohl Luft als auch Gas bezw.
zwei verschiedene Gasarten angesaugt und gefördert werden. Dabei erfolgt das Anschöpfen der beiden Gasarten in einen gemeinsamen Raum oder in getrennte Räume. Die Anwendung je einer besonderen Umlauf leitung für Gas und einer solchen für Luft ist nicht angängig, weil ein genaues Zusammenarbeiten der den Druck zurückleitenden Ventile nicht erreichbar ist. Damit beide Gasarten in dem ursprünglich bestimmten Mischungsverhältnis erhalten bleiben, ist es nach vorliegender Erfindung wesentlich, daß dasselbe Überdruckventil durch die Überleitung des Druckes sowohl den Abschluß der Gaszuleitung als auch gleichzeitig den Abschluß der Luftzuleitung
veranlaßt, während gleichzeitig die Verbindung der Schöpfräume mit den Druckräumen bezw. der Verbrauchsleitung hergestellt wird. Alsdann erfolgt nicht mehr das Ansaugen und Fördern von Luft und Gas, sondern ein Ansaugen und Fördern von Gasluftgemisch aus den Druckräumen durch das gemeinsame Ventil in der Umlaufleitung. Es muß aber nicht nur für den gleichzeitigen Abschluß der Zuleitungsventile für Gas und Luft gesorgt werden, sondern auch dafür, daß für gewöhnlich, während die Umlaufleitungen nicht im Betriebe sind, das Gas nicht zur Luftleitung übertreten kann. Dies kann durch Anordnung besonderer Rückschlagventile zwischen Gaszuleitung und Luftzuleitung erfolgen oder durch die besondere Art der Zusammenschaltung der Säugventile für Gas und Luft in der Umlaufleitung.
Nach dem erfolgten Abschluß der Gaszuleitung und der Luftzuleitung kann, wie bei den verschiedenen Ausführungsbeispielen gezeigt wird, die Ansaugung des Gasluftgemisches in den Förderraum der Schöpfvorrichtung entweder durch das Gaszuleitungsventil oder durch das Luftzuleitungsventil oder durch beide erfolgen. Letzteres ist insofern von Vorteil, als für die Schöpfvorrichtung eine Erhöhung des Widerstandes vermieden wird, welche sich ergeben würde, wenn nach der Inbetriebsetzung der Umlaufleitung das ganze zu fördernde Gasluftgemisch nur durch das eine der Saugventile hindurchgehen müßte.
Eine weitere Verbesserung besteht darin, daß das Luftansaugventil gleichzeitig als Rückschlagventil dient. In diesem Falle kann das sonst für den Abschluß der Luftleitung erforderliche besondere Ventil in
kommen.
Wegfall
Der Widerstand beim Ansaugen des Gasluftgemisches läßt sich dadurch noch weiter verringern, daß die Umlaufleitung unmittelbar mit dem Arbeitsraum der Schöpfvorrichtung verbunden ist. In diesem Falle ist vor den Verschlußkörpern, welche den Eintritt von Gas und Luft absperren, ein besonderes Rückschlagventil angeordnet, das gewöhnlich leer mitarbeitet, beim Arbeiten der Umlaufleitung
ίο durch den Überdruck geschlossen gehalten wird und dadurch den Zufluß von Gas und Luft absperrt. Diese Anordnung ist insbesondere bei gesteuerten Gas- und Lufteinlaßorganen vorteilhaft.
Fig. ι veranschaulicht die Ausführung einer Vorrichtung zur Herstellung eines Gasluftgemisches mit getrennten Schöpfvorrichtungen.
Fig. 2 bis 4 zeigen verschiedene Ausführungsformen mit nur einer Schöpfvorrichtung zur gemeinsamen Förderung von Gas und Luft.
Fig. 5 bis .7 zeigen verschiedene Anordnungen der Ventile in größerem Maßstabe.
"Bei der Ausführung nach Fig. 1 dient die Schöpfvorrichtung 1 für Gas und die Schöpfvorrichtung 2 für Luft. Die Schöpfvorrichtung ι ist mit einem Gasansaugventil 3, an das die Gaszuleitung 4 angeschlossen ist, und mit einem Druckventil 5 versehen, das mit der Gasdruckleitung 6 in Verbindung steht. In der Gaszuleitung 4 ist ein Rückschlagventil 7 eingeschaltet, das unter dem Gasdrucke in der Richtung nach dem Saugventil 3 sich öffnet. Die Luftschöpfvorrichtung 2 besitzt das Luftsaugventil 8 und das Druckventil 10. Das Ventil 8 steht mit der Luftzuleitung 9 in Verbindung; an das Ventil 10 ist die Luftdruckleitung 11 angeschlossen. In die Luftzuleitung 9 ist ein Rückschlagventil 12 eingeschaltet, das in der Richtung nach dem SaUg-yentil 8 sich öffnet. Die beiden Leitungen 6 und 11 vereinigen sich zur Druckleitung 13; die in einem Drucksammelbehälter, Gasometer, Vorratsbehälter oder dergl. 14 zur Aufnahme des Gasluftgemisches mündet, von dem sich die Verbrauchsleitung 15 abzweigt. Die Leitung 13 kann auch unmittelbar als Verbrauchsleitung dienen.
Die Rohrleitung 16 ist unmittelbar an den Behälter 14 angeschlossen oder etwa durch eine Rohrleitung 22 mit der Druckleitung 13 verbunden. Die sich an 16 anschließende Leitung 18 führt nach dem zwischen dem Rückschlagventil 7 und dem Gasansaugventil 3 der Gaszuleitung 4 liegenden Leitungsabschnitt 20, und die gleichfalls an die Leitung 16 sich anschließende Rohrleitung 19 führt nach dem Teil 21 der Luftzuleitung 9 zwischen Rückschlagventil 12 und Luftansaugventil 8. In den Zweig 18 der Umlaufleitung ist ein Rückschlagventil 23 eingeschaltet, das sich in der Richtung" nach dem Rohrstück 20 öffnet. Jenes Ventil dient dazu, den Übertritt von Gas aus der Gasleitung" 4 in die Leitungen 18, ig und dadurch in die Luftzuleitung 9 zu verhindern. In gleicher Weise kann in dem Zweig 19 der Umlaufleitung ebenfalls ein Rückschlagventil 23 angeordnet sein.
In die Leitung 16 ist das Überdruckventil 17 eingeschaltet, das für verschiedene Drucke einstellbar sein kann. Das dargestellte Überdruckventil ist mit einer Membrane 56 versehen, die den Abschlußkörper 17 trägt. Dieses Ventil ist in solcher Weise ausgeführt, daß es sich dann öffnet, wenn in der Richtung des Pfeiles α Überdruck aus dem Behälter 14 auf die Membrane 56 wirkt.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Anlage ist wie folgt:
Von den Schöpf vorrichtungen 1, 2 wird in bekannter Weise Gas bezw. Luft durch Ventile 3, 8 angesaugt und durch die Druckventile 5,10 in die gemeinsame Druckleitung 13 befördert, die das Gasluftgemisch dem Behälter 14 und der Verbrauchsleitung 15 zuführt. Überschreitet der Druck im Behälter 14 bezw. in der Verbrauchsleitung 16 eine bestimmte Grenze, wenn z. B. mehr Gasluftgemisch erzeugt als verbraucht wird, dann wird durch den auf die Membrane 56 wirkenden Überdruck das Ventil 17 geöffnet. Das Gasluftgemisch tritt somit aus dem Behälter -14 durch die Leitung 16 in die Zweige 18 und 19 der Umlauf leitung. Das in den Zweig 18 eintretende Gasluftgemisch gelangt in die Leitung 20 der Gaszuleitung 4 und schließt das Rückschlag'ventil 7. In gleicher Weise schließt das in den Rohrzweig 19 tretende Gemisch das Ventil 12. Durch den Überdruck werden also gleichzeitig sowohl die Gaszuleitung" 4 als auch die Luftzuleitung 9 abgesperrt. Die Schöpfvorrichtungen I, 2 saugen dann durch die beiden Ventile 3 und 8 Gasluftgemisch an und befördern es durch die Ventile 5 und 10 wieder in die gemeinsame Druckleitung 13 und in den Behälter 14. Es findet also kein Ansaugen und Fördern von Gas und Luft statt, bis in dem Behälter 14 bezw. in der Verbrauchsleituhg" 15 der Druck so weit gesunken ist, daß das Ventil 17 sich selbsttätig" wieder schließt. Es können dann die Rückschlagventile 7 und 12 wieder sich öffnen, und es wird wieder ■ Gas bezw. Luft angesaugt.
. Da die Ansaugventile für Gas und Luft gleichzeitig geschlossen werden, so bleibt das ursprünglich bestimmte Mischungsverhältnis erhalten, wenn die Umlaufleitung zur Benutzung gelangt. Bei Überdruck wird der Zutritt von Gas und Luft verhindert und das Gasluftgemisch in derselben Zusammensetzung, in der es aus dem Behälter 14 ange-
saugt wird, wieder dem Behälter 14 zugeführt.
Es ist ferner wichtig, daß das Gasluftgemisch, sowohl durch das Saugventil 3 für Gas als auch 'durch das Saugventil 8 für Luft angesaugt wird. Dadurch wird erzielt, daß die Schöpfvorrichtungen, unabhängig davon, ob sie nur eine einzelne Gasart oder das Gemisch ansaugen, stets dieselbe Arbeit zu leisten haben,
. so daß eine wechselnde Beanspruchung jener Vorrichtungen bei wechselnder Beanspruchung der Verbrauchsleitung· vermieden wird. Dadurch werden äußerst zweckmäßige Arbeits-. bedingungen und ein günstiger Betrieb erzielt. Bei der in Fig". 2 dargestellten Anlage ist für Gas und Luft ein gemeinsamer Schöpfraum 27 vorhanden. Das Luftansaugventil 8 ist hinter dem Gasventil 3 angeordnet. Die beiden Ventile 3 und 8 liegen derart hinter dem gemeinsamen Einlaßkanal 28 in dem Schöpfraum 27, daß Gas und Luft sich vor dem Eintritt in den Schöpfraum 27 durchdringen und miteinander vermischen. Wie aus Fig. 5 ersichtlich, in der jene Ventile in größerem Maßstabe dargestellt sind, sind beide Ventile 3"und 8 in einem gemeinsamen Gehäuse 29 untergebracht, und zwar das Luftventil 8 . unter dem Gasventil 3. Zwischen den beiden Ventilen liegt ein' Anschlußstutzen 30 für den Anschluß der Gaszuleitung. In dem unteren Teil ist das Gehäuse 29 mit Öffnungen oder Aussparungen 31 versehen, durch die beim Saugvorgang in der Schöpfvorrichtung Luft angesaugt wird. Der Verschlußkörper 8 des Luftventiles ist auf dem für beide Ventile gemeinsamen Gestänge 32 verschiebbar "und kann unter dem Einfluß einer Feder 33 stehen, die ihn gegen den Ventilsitz 34 zu pressen sucht.
Da nur ein einziger Schöpfraum 27 vorbanden ist, ist auch nur ein einziges Druckventil 35 angeordnet. Die Umlaufleitung 16, 18 verbindet die Druckleitung 13 mit der Gaszuleitung· 4.
Beim Ansaugvorgang in der Schöpfvorrichtung werden die Verschlußkörper 3 und 8 von ihren Ventilsitzen abgehoben, so daß das durch die Leitung 4 bezw. 20 zugeführte Gas und die durch die Öffnungen 31 eintretende Luft in den Kanal 28 und somit in den Schöpfraum 2J gelangen können, aus dem das Gemisch durch das Ventil 35 in die Druckleitung 13 gelangt, an die ebenfalls ein Vorratsbehälter oder dergl. oder unmittelbar die Verbrauchsleitung· angeschlossen sein kann.
Bei Überdruck in der Druckleitung 13 tritt hier das Gasluftgemisch in den Zweig 16, durch das Ventil 17 in die Rohrleitung 18 und gelangt in das Rohrstück 20 der Gaszuleitung. Sobald das Gasluftgemisch in dieses Rohrstück gelangt, wird einerseits das Rückschlagventil 7 durch den Überdruck geschlossen gehalten, wodurch die Gaszufuhr zum Ventil 3 abgesperrt wird, andererseits tritt das Gasluftgemisch in den Raum 36 zwischen den beiden Verschlußkörpern 3 und 8. Der lose auf dem Gestänge 32 sitzende Luftabschlußkörper 8 wird auf seinen Sitz 34 gedrückt, so daß die durch die Öffnungen 31 eintretende Luft nicht mehr zum Gasabschlußkörper 3 gelangen kann und beim Saugvorgang in der Schöpfvorrichtung keine Luft ang'esaugt wird. Wenn Überdruck in der Leitung 13 vorhanden ist, dann wird beim Saugen in der Schöpfvorrichtung nur der Verschlußkörper 3 gehoben und durch die infolgedessen sich bildende Öffnung das vorher erzeugte Gasluftgemisch aus der Umlaufleitung 16, 18 angesaugt.
Es wird also auch hier bei Überdruck in der Verbrauchsleitung sowohl der Gasabschluß als auch' der Luftabschluß herbeigeführt und das ursprünglich bestimmte Mischungsverhältnis der beiden Gasarten auch dann aufrecht erhalten, wenn die Schöpfvorrichtung Gasluftgemisch ansaugt.
Es ist nicht unbedingt notwendig, die Umlaufleitung 16, 18 an die Gasleitung (Fig. 2) oder an die Gas- und Luftleitung (Fig. 1) anzuschließen ; sie kann in der in Fig. 3 veranschaulichten Weise angeordnet werden, wo sie mit keiner jener Leitungen in Verbindung steht und doch durch den in'ihr herrschenden Überdruck den Abschluß jener Leitungen herbeiführen kann. Für diesen Fall ist das Ventilgehäuse 29 mit einem zweiten Anschlußstutzen 37 versehen, an den die Umlauf leitung· 16, 18 angeschlossen ist. In dem Gehäuse 29 ist ferner ein besonderer Verschlußkörper 38 angeordnet, der unter dem Einfluß einer Feder 39 steht.
Bei dieser Anlage ist in den Zweig 18 der Umlaufleitung ein Rückschlagventil 24 angeordnet, das in der Richtung nach der Schöpfvorrichtung sich öffnet und in der Richtung nach dem Ventil sich schließt. i°5
Wenn durch den Überdruck in der Verbrauchsleitung das Überdruckventil 17 geöffnet worden ist, dann tritt das Gasluftgemisch aus der Leitung 13 durch die Umlauf leitung 16, 18 unter Öffnen des Ventiles 24 in den oberen Raum 40 des Ventilgehäuses 29, drückt auf den Verschlußkörper 38 und hält ihn so lange in der Schließstellung, bis der Normaldruck in der Verbrauchsleitung wieder erreicht ist. Dadurch, daß jener Verschlußkörper 38 geschlossen gehalten wird, werden die Ventile 3 und 8 durch den Saugvorgang in. der Schöpfvorrichtung i, 2 nicht mehr beeinflußt und es tritt weder Gas noch Luft in die Schöpfvorrichtung' ; es wird nur das vorhererzeugte Gas- !20 luftgemisch angesaugt. Es ist ersichtlich, daß hier die Druckübertragung in die Umlauf-
leitung beim Druckvorgang in der Schöpfvorrichtung· durch die Anordnung des Ventiles 24 vermieden wird, weil bei jenem Druckvorgang· das Ventil 24 geschlossen wird. Dies ist insofern von besonderem Wert, als dadurch ein Klappern in dem Ventil 17 vermieden wird.
Bei dieser Anlage kann der Luftabschlußkörper 8 in Wegfall kommen, wie aus Fig'. 6 ersichtlich ist. An die Gaszuleitung schließt sich dann ein ringförmiger Kanal 41 an, von dem strahlenförmig' angeordnete Öffnungen 42 ausgehen, die in die Sitzfläche des Gasabschlußkörpers 3 münden. Ein besonderer Vorteil der strahlenförmig angeordneten Gasausströmkanäle 42 liegt darin, daß eine innige Vermischung von Gas und Luft stattfindet. In Fig. 4 ist eine Anlage veranschaulicht, bei welcher eine gemeinsame Schöpfvorrichtung für Gas und Luft vorhanden ist. und bei welcher die Umlauf leitung in der Gaszuleitung und in die Luftzuleitung mündet. An das Einlaßventilgehäuse 29 ist hier die Gaszuleitung 4 bezw. 20 und die Luftzuleitung 9 bezw. 21 angeschlossen. Der eine Zweig 18 der Umlaufleitung· steht mit der Gaszuleitung 4, der Zweig 19 mit der Luftzuleitung 21 in Verbindung. Wenn Überdruck nicht vorhanden ist, dann schließt das durch die Leitung 4 eintretende Gas das Ventil 23, so daß der Übertritt von Gas aus der Leitung 4 in die Luftzuleitung 21 verhindert wird. Das Gas strömt beim Saugvorgange in der Schöpfvorrichtung 1, 2 durch das Ventil 3 aus der Leitung 20, die Luft durch das Ventil 8 aus der Leitung 21 in die Schöpfvorrichtung. Das Gasluftgemisch wird durch das Druckventil 35 in die Druckleitung 13 gefördert.
Wenn in der Verbrauchleitung 15 bezw. in dem Behälter 14 Überdruck entsteht, dann pflanzt sich dieser in die Leitung 16 fort und öffnet das Ventil 17, so daß das Gasluftgemisch teilweise in die Leitung 19 und teilweise in die Leitung 18 gelangt. Dadurch wird einerseits das Rückschlagventil 12 in der Luftzuleitung g, andererseits das Rückschlagventil 7 in der Gaszuleitung 4 geschlossen. Wenn nun in der Schöpfvorrichtung I, 2 gesaugt wird, dann wird sowohl durch das Veiitil 8 als auch durch das Ventil 3 Gasluftgemisch angesaugt. Es stehen also dem Gasluftgemisch dieselben Durchströmquerschnitte zur Verfügung wie vorher dem Gas und der Luft. Sobald der Überdruck aufhört, schließen sich die Ventile 17 und 23 wieder, und durch die Saugwirkung werden die Ventile 7 und 12 geöffnet, so daß wieder Gas und Luft angesaugt wird.
Der Abschluß der Luftsaugwirkung bei Überdruck in der Verbrauchsleitung kann auch dadurch erfolgen, daß das Überdruckventil unmittelbar einen Abschlußkörper für die Luftleitung bewegt (Fig. 7). Das Überdruckventil kann hierbei mit seiner Membrane 56 ein Gestänge 55 für den Ventilabschlußkörper 17 tragen. Ein mittels Stange 54 gelenkig gelag'erter Hebel 53 sitzt auf der Ventilstange 55 und steht durch eine Stange 52 mit dem um den Zapfen 51 drehbaren Abschlußkörper 50 in Verbindung.
Bei Überdruck in der Verbrauchsleitung tritt das Gasluftgemisch durch die Leitung 16 unter die Membrane 56, die infolge des Überdruckes sich nach oben ausbaucht und die Stange 55 anhebt. Hierdurch wird der Verschlußkörper 17 von seinem Sitz abgehoben, so daß das Gasluftgemisch in die Leitung 18 gelangen kann; gleichzeitig wird aber auch durch Vermittelung der Stange 53 und 52 die Klappe 50 derart gedreht, daß sie die Lufteintrittsöffnung verschließt. Die Gaszuleitung wird durch Schließen des Rückschlagventils 7 abgesperrt. Bei dieser Anordnung ist es wesentlich, daß die Verbindung zwischen dem Überdruckventil und dem Luftabschlußkörper 50 derart erfolgt, daß jener Abschlußkörper 50 nur beim Öffnen der Überdruckventiles und Rücktritt des Überdruckes den Abschluß der Zuleitung bewirkt, aber während des Anschöpfens und Förderns von Luft geöffnet bleibt. Bei der Ausführung der Erfindung können Saug- und Druckventile beliebiger Konstruktion zur Anwendung kommen; die Abschlußorgane für die Gas- und Luftzuleitung können verschiedenartig ausgeführt werden. Die Schöpfvorrichtungen können liegend oder stehend angeordnet werden;' sie können ein- oder zweizylindrisch, einfach oder doppelwirkend, mit gesteuerten (s. Fig. 4 das Steuergestänge 43, 44) oder ungesteuerten Ventilen ausgeführt werden. Es können auch Pumpen mit umlaufendem Kolben als Schöpfvorrichtung Verwendung finden. Wesentlich ist in jedem Falle, daß beim Öffnen des Überdruckventiles und Rücktritt des Überdruckes i°5 sowohl der Abschluß der Gaszuleitung als auch der Abschluß der Luftzuleitung erfolgt.

Claims (5)

  1. Patent-An Sprüche:
    .i. Vorrichtung zur Vermischung von Luft und Gas und zur Weiterförderung des Gemisches unter erhöhtem Druck, mit Umlaufleitung und einem Rückschlagventil in der Gaszuleitung zur Absperrung des Gases nach dem selbsttätigen Öffnen des in der Verbrauchsleitung angeordneten Drucküberleitungsventiles, dadurch gekennzeichnet, . daß das die Luft in den Schöpfraum führende Lufteinlaßventil (8) oder das in der Lufteinlaßleitung angeordnete Rückschlagventil (12) derart an-
    geordnet sind, daß durch den bei dem Schließen jenes Rückschlagventiles (7) in der Gaszuleitung geschaffenen Druckraum die Luftzuleitung nach außen abgeschlossen wird, um das Austreten des überschüssigen Gasluftgemisches aus der Luftleitung zu vermeiden.
  2. 2. Vorrichtung zur Vermischung von Luft und Gas und zur Weiterförderung des Gemisches . unter erhöhtem Druck gemäß Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, daß der Druck des durch die Umlaufleitung zurücktretenden Gasluftgemisches unmittelbar auf das Luftzuleitungsventil wirkt und dasselbe bei dem Betrieb der Umlauf leitung" geschlossen hält (Fig. 2 und 5), so daß alsdann das mittels der Umlaufleitung im Kreislauf in den Schöpfraum geführte Gasluftgemisch nur durch das Gaszulaßventil (3) in den Schöpf raum treten kann.
  3. 3. Vorrichtung zur Vermischung von Luft und Gas und zur Weiterförderung des Gemisches unter erhöhtem Druck gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem Luftansaugventil (8) in der Luftzuleitung" ein nach außen schließendes Rückschlagventil (12) angeordnet ist, und daß die Abzweigung der Umlaufleitung in den Raum zwischen jenen beiden Ventilen (8 und 12) mündet (Fig. 1 und 4), so daß beim Betrieb der Umlaufleitung und nach erfolgtem Abschluß des Rückschlagventiles in der Luftzuleitung sowohl durch das Luftansaugventil (8) als auch durch das Gasansaugventil (3) Gasluftgemisch angesaugt wird, während in der Umlaufleitung angeordnete Rückschlagventile (23) den Übertritt von GaS in die Luftleitung, von Luft in die Gasleitung oder von Gasluftgemisch in die Gas- oder Luftleitung bei normalem Betrieb verhindern.
  4. 4. Vorrichtung zur Vermischung von Luft und Gas und zur Weiterförderung des Gemisches unter erhöhtem Druck gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen in der Umlaufleitung und vor den beiden für den Gaszulaß und' für den Lufteinlaß dienenden Ventilen (3 und 7) angeordneten Verschlußkörper (38, Fig. 3 und 6), der für gewöhnlich leer mitarbeitet und beim; Betrieb der Umlaufleitung durch den Überdruck des Gasluftgemisches geschlossen gehalten wird, so daß alsdann das Gasluftgemisch unmittelbar in den Schöpfraum eintreten kann, ohne daß die Ventilwiderstände zu überwinden sind, die sich bei Durchleitung des Gasluftgemisches durch das Gaseinlaßventil und durch das Lufteinlaßventil ergeben.
  5. 5. Vorrichtung zur Vermischung von Luft und Gas und zur Weiterförderung des Gemisches unter erhöhtem Druck gegenüber dem Druck des Gases in der Zuleitung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Überdruckventil (17) durch eine Stellvorrichtung (52 bis 56) mit dem Abschlußkörper (50) für die Luftsaugleitung verbunden ist in solcher Weise, daß jener Abschlußkörper (50) nur beim Öffnen des Uberdruckventiles (17) und Rücktritt des Überdruckes den Abschluß der Luftzuleitung bewirkt, aber während des Anschöpfens und Förderns von Luft geöffnet bleibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT153572D Active DE153572C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE153572C true DE153572C (de)

Family

ID=420190

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT153572D Active DE153572C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE153572C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102021129809B3 (de) Strahlpumpe, Brennstoffzellensystem und Verfahren zum Betrieb eines Brennstoffzellensystems
DE1628144A1 (de) Kompressor-Aggregat zur Abgabe eines staendig unter einem bestimmten UEberdruck stehenden Antriebsmittels
DE2362359A1 (de) Vorrichtung zum umwaelzen von abgasen fuer eine verbrennungskraftmaschine
DE153572C (de)
DE2300194C3 (de) Brennstoffzuführeinrichtung für eine Brennkraftmaschine
DE1284153B (de) Einrichtung fuer die Regelung der Brennstoffzufuhr zu einer fremdgezuendeten Einspritz-Brennkraftmaschine
DE2527305A1 (de) Kraftstoffpumpe fuer brennkraftmaschinen
DE102010006170A1 (de) Spülvorrichtung
AT18259B (de) Vorrichtung zur Vermischung von Luft und Gas für Beleuchtungszwecke.
DE153602C (de)
EP0179271A2 (de) Fülleinrichtung zur Füllung von geschlossenen Anlagen
EP3561280B1 (de) Vergaser und verbrennungsmotor mit einem vergaser
WO1999044852A1 (de) Tank für ein kraftfahrzeug und flansch für einen solchen tank
DE226692C (de)
DE89751C (de)
DE965015C (de) Einrichtung zum Betanken zweier voneinander unabhaengiger Systeme mittels einer Pumpe
DE235719C (de)
DE112006000387T5 (de) Gemeinsames Druckleitungssystem mit Druckverstärkung
DE495280C (de) Anlage zur Foerderung fluessigen Brennstoffs
DE120880C (de)
DE298698C (de)
DE241961C (de)
DE390189C (de) Vorrichtung zur Speisung von Lokomotivkesseln mit warmem Wasser
DE674380C (de) Regeleinrichtung fuer Brennstoffoerderpumpen
DE299910C (de)