DE192047C - - Google Patents

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DE192047C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G7/00Overhead installations of electric lines or cables
    • H02G7/18Devices affording mechanical protection in the event of breakage of a line or cable, e.g. net for catching broken lines

Landscapes

  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)
  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 192047 KLASSE 21 c. GRUPPE
CARL HILSER in EISENACH.
Gegenstand der Erfindung ist eine Ausschaltvorrichtung für Hochspannungsfreileitungen , welche beim Zerreißen der Hochspannungsleitung ein sofortiges Ausschalten des zerrissenen Teiles beAvirkt, andererseits aber auch beim Betrieb der Leitung einen sicheren, guten Stromschluß ohne Spannungsabfall gewährleistet, da die Überbrückung der Leitungen nicht, wie bisher bekannt, durch
ίο Berührung von der Oxydbildung ausgesetzten Kupferteilen, sondern durch einen gegen Witterungseinflüsse geschützten Leiter erfolgt.
Die Ausschaltvorrichtung besteht im wesentlichen aus am Isolator angebrachten, zweckmäßig leitend verbundenen, nach unten zu gekrümmten Haken, auf welche die Hochspannungsleitungen aufgehakt sind. Neu ist, daß die leitende Überbrückung der Leitungen mittels mit ihrem einen Ende an die Drähte angelöteter und ihrem anderen Ende in einen gemeinsamen am Isolator befestigten, mit leitender Flüssigkeit (z. B. Quecksilber) ge-
. füllten Napf tauchender Drahtlitzenstücke erfolgt, so daß die Leitung beim Reißen aushakt und das an ihr angelötete Stück Litze aus dem Quecksilbernapf zieht, also unterbrochen ist.
Die Einführung der Litzenenden in den Quecksilbernapf erfolgt hierbei zweckmäßig durch kurze Wassersäcke, welche im Deckel des Ouecksilbernapfes angeordnet sind.
Um ein Verwickeln der Litzenenden miteinander im Quecksilbernapf zu verhüten, ordnet man zwischen ihnen durchbrochene Kupferbleche an.
Auf den Zeichnungen sind beispielsweise zwei Ausführungsformen der neuen Ausschaltvorrichtung dargestellt, und zwar in den Fig. ι bis 3 die erste und in Fig. 4 der Quecksilbernapf der zweiten Ausführungsform. Fig. ι ist eine Vorderansicht und Fig. 2 ein Grundriß eines mit der Ausschaltvorrichtung versehenen Isolators. Fig. 3 zeigt einen senkrechten Querschnitt nach A-B in Fig. 2. Fig. 4 ist ein senkrechter Querschnitt durch den Napf nach der zweiten Ausführungsform.
Um 'den Hals des Isolators 1 ist der zweiteilige Messingring 2, 3 gelegt und durch Verschraubung befestigt. An der Ringhälfte 3 befindet sich ein Ansatz 4, der mit dem Quecksilbernapf 5 entweder aus einem Stück gegossen ist (s. Fig. 4) oder ein Loch zum Einhängen oder Einschrauben des Quecksilbernapfes besitzt (s. Fig. 3). In den Napf 5 !längen die beiden freien Enden der Litzenstücke 6 hinein und sind somit leitend miteinander verbunden. Die anderen Enden der beiden Litzenstücke 6 sind an die Starkstromleitungen 7 angelötet, welche mit Ösen, Polschuhen o. dgl. auf die Haken 11 der Ringhälfte 2 aufgehängt sind.
Bei der ersten Ausführungsform (Fig. 1 bis 3) erfolgt der Regenabschluß des Quecksilbernapfes durch einen Deckel 8, welcher auf den wulstartigen, oberen Rand des Quecksilbernapfes 5 gestülpt und mit nach unten gerichteten Einführungsöffnungen 9 versehen ist. Bei dieser Ausführungsform sind der Deckel des Ouecksilbernapfes sowie der Napf selber äußerst leicht und billig herzustellen

Claims (2)

und gewährleisten trotzdem einen guten Wasserabschluß; auch kann durch Anordnung mehrerer Löcher 9 ein und dasselbe Modell für beliebig viele Leitungen verwandt werden. .Um ein Verwickeln der beiden Litzenenden 6 miteinander zu verhindern, ist zwischen ihnen ein durchlochtes Kupferblech 10 angeordnet. Bei einer anderen Ausführungsform nach Fig. 4 ist der Quecksilbernapf 5 mit dem Ansatz 4 aus einem Stück gegossen. Das Kopfstück 12 ist durch die Schraube 14 auf ihm befestigt und besitzt zu Wassersäcken ausgebildete Einführungsöffnungen 13 zur Einführung der Litzenenden 6. An Stelle des zweiteiligen Halteringes 2, 3 kann auch ein einteiliger angeordnet und über den nicht zu stark auszuführenden Kopf des Isolators 1 aufgeschoben werden. Reißt einer der Drähte 7, so hakt er aus dem Haken 11 aus, zieht das entsprechende Litzenstück 6 aus dem Quecksilbernapf 5 und ist somit ausgeschaltet. Pate ν t-An Sprüche:
1. Selbsttätige Ausschaltvorrichtung an Hochspannungsfreileitungen, bei welcher die Leitungen in nach unten zu gekrümmte Haken am Isolator eingehängt und durch eine Hilfsleitung miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsverbindung durch in einen gemeinsamen, am Isolator befestigten Napf mit leitender Flüssigkeit tauchende Drahtlitzenstücke erfolgt, welche mit ihrem anderen Ende an die Leitungen angelötet sind, so daß beim Reißen einer Hoch-Spannungsleitung das an ihr angelötete Stück Litze aus dem Napf herausgezogen wird.
2. Ausführungsfprm der Ausschaltevorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Napf zwischen den Litzenenden durchbrochene Kupferbleche angeordnet sind, um ein Verwickeln der Litzenenden zu verhüten.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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