DE1920366U - Tellerbrennkapsel. - Google Patents

Tellerbrennkapsel.

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DE1920366U
DE1920366U DE1965D0031197 DED0031197U DE1920366U DE 1920366 U DE1920366 U DE 1920366U DE 1965D0031197 DE1965D0031197 DE 1965D0031197 DE D0031197 U DED0031197 U DE D0031197U DE 1920366 U DE1920366 U DE 1920366U
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capsule
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Description

Die Neuerung bezieht sich auf eine Tellerbrennkapsel und betrifft eine stapelbare Kapsel, die jeweils mit der sie unmittelbar tragenden und der sich unmittelbar auf ihr abstützenden Kapsel einen Tellersetzraum bildet.
Es sind bereits derartige Tellerbrennkapseln bekannt, die einen Stützrand aufweisen, über den das abzustützende Gewicht der Kapseln oder des Stoßes auf die nächst untere Kapsel bzw. auf den Tragboden des Stoßes übertragen wird. Der Stützrand dieser bekannten Kapseln erstreckt sich über den Umfang der Kapsel und besitzt eine solche Höhe, daß zwischen aufeinandergesetzten Kapseln ein Setzraum entsteht,- dessen Höhe den Abmessungen des aufzunehmenden und zu brennenden Tellers angepaßt ist. Diese bekannten Kapseln besitzen den Nachteil, daß über den vom Tellerdurchmesser bestimmten Mindestdurchmesser der Kapsel hinaus eine Vergrößerung durch den
-2-
Stützrand gegeben ist, was zusätzlichen Brennraum erfordert« Der für die Stöße zur Verfügung stehende Stapelboden kann
daher nicht optimal ausgenutzt werden, wodurch die Leistung des Brennofens sinkt. Ein weiterer Nachteil der "bekannten
Kapsel ist darin gelegen, daß der Setzraum für den Teller
durch den Stützrand bzw. die Stützränder je zwei benachbarter Tellerkapseln eines Stoßes seitlich abgeschlossen
ist, so daß die Wärmezufuhr zum Tellersetzraum herabgesetzt ist, da keine Wärmekonvektion in den Tellersetzraum stattfindet. Ferner muß der Stützrand der 2&psel mit erwärmt
werden, wodurch ein Wärmeverlust und eine längere Einwirkungsbzw, Brennzeit bedingt sind. Außerdem führt der massive Stützrand zu einem höheren Gewicht der Brennkapsel,
so daß diese im Hinblick auf das erhöhte Gewicht des Stoßes größere Festigkeit, also einen unerwünschten breiten Stützrand aufweisen muß. Auch werden die Brennkapseln mit zunehmendem Gewicht unhandlicher und führen zu einem Abfall der Leistung der Setzer.
Der Seuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Tellerbrennkapsel zu schaffen, bei der die vorgenannten Nachteile vermieden sind und insbesondere eine raumsparende Setzweise möglich ist.
Gemäß der Neuerung ist die Brennkapsel dadurch gekennzeichnet, daß anstelle des Stützrandes vier gleichmäßig am Umfang der Kapsel verteilte Füße vorgesehen sind.
Bei dieser Ausbildung wird die vom Stützrand der bekannten Tellerkapseln ausgebaute Aufgabe, das Gewicht des Stoßes aufzunehmen und zu übertragen und den erforderlichen Höhenabstand zwischen den Kapseln zu schaffen, in gleicher Weise von den vier Füßen übernommen. Andererseits geht durch die Füße kein oder ggf. nur ein vergleichsweise geringer Anteil am Setzraum für das Brenen der Teller verloren, da die entsprechend der Tellerform kreisrunden Kapseln bzw. Stöße, auch wenn sie möglichst eng nebeneinander angeordnet sind, ungenutzte Zwischenräume frei lassen, die bei Anordnung der Stöße in rechtwinkelig zueinander verlaufenden Längs- und Querreihen die Stöße bzw. Kapseln an vier gleichmäßig am Kapselumfang verteilten Stellen umgeben. Soweit die Füße sich innerhalb dieser Zwischenräume erstrecken, haben sie keinen zusätzlichen Platzbedarf. Außerdem wird durch die Ausbildung mit einzelnen Füßen Kapselmaterial und damit Gewicht eingespart und der Tellersetzraum seitlich offengehalten, so daß Heißluft in den Tellersetzraum eindringen kann.
Vorteilhafterweise sind die Abmessungen der Füße so gewählt, daß diese innerhalb eines der Kapsel umschriebenen Quadrates liegen. Bei dieser Ausbildung ist eine optimale Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Raumes gewährleistet, da die Füße der Kapseln überhaupt keinen zusätzlichen Raum in Anspruch nehmen.
Bereits bei den bekannten Brennkapseln mit Stützrand ist es erforderlich, die Kapseln beim Stapeln zentrisch aufeinanderzustellen. Bei Verwendung der Kapseln gemäß der Neuerung ist zusätzlich darauf zu achten, daß die Kapseln auch in der richtigen Winkelstellung aufeinandergestellt werden und ihre Füße übereinanderliegen. Daher sind die Füße zweckmäßigerweise mit einer vorzugsweise radialen Nut und einer entsprechenden Ausrichtnase versehen, die jeweils mit der Nut bzw. der Nase der benachbarten Kapseln des Stoßes zusammenwirken. Mit dieser Ausbildung wird auf einfache Weise sichergestellt, daß die Kapseln beim Stapeln sowohl zentrisch wie in der richtigen Winkelstellung aufeinanderliegen.
Die Neuerung wird im folgenden an Hand schematischer Darstellungen an einem Ausführungsbeispiel erläutert.
Pig. 1 zeigt eine Tellerbrennkapsel gemäß der Neuerung in Aufsicht,
Pig. 2 zeigt zwei aufeinander gestellte Tellerbrennkapseln in einem Schnitt längs der Linie II-II in Pig. 1,
Pig. 3 zeigt zwei Tellerbrennkapseln in verkleinertem Maßstab und läßt erkennen, wie die Kapseln bzw. die Stöße setzraumsparend nebeneinander angeordnet werden.
Pig. 1 und 2 zeigen eine kreisförmige Tellerkapsel 1, die vier kreuzweise an ihrem Umfang angeordnete Füße 2 aufweist. Die Querschnittsform der Kapsel ist aus Pig. 2 zu
ersehen, in der auch der zwischen zwei Kapseln 1 gebildete Setzraum 3 für den nicht dargestellten ©.ler zu erkennen ist. Der Abstand zwischen den den Tellersetzraum 3 bildenden Kapseln 1 ist durch die Höhe der Füße 2 bestimmt, Die Tellerbrennkapseln 1 werden beim Setzen so ausgerichtet, daß sie genau übereinander liegen, insbesondere auch die Füße 2, so daß Fig. 1 sowohl die Aufsicht einer einzelnen Kapsel wie eines ganzen Stoßes darstellt. Um die genaue Ausrichtung der Kapseln 1 sicherzustellen, ist jeder Fuß 2 an seiner Oberseite mit einer Nase 5 und an der Unterseite mit einer senkrecht unterhalb der Nase 5 liegenden und ihrer Form angepaßten Nut β versehen, so daß die Tellerbrennkapseln 1 beim Aufeinandersetzen durch die zusammenwirkenden Nasen und Nuten ausgerichtet werden, wie in Fig. 2 zu erkennen ist.
Aus Fig. 3 ist zu ersehen, daß die Füße 2 der Kapsel 1 so bemessen sind, daß sie innerhalb eines der Kapsel umschriebenen Quadrates 8 liegen. Bei dieser Ausbildung der Kapseln geht kein Setzraum durch die Füße 2 verloren, da die kreisförmigen Kapseln 1 bis zur gegenseitigen Anlage am Umfang zusammengeschoben werden können, wie es in Fig, 3 dargestellt ist.
Schutzansprüche;

Claims (3)

Schutz an sprüche
1. Tellerbrennkapsel mit einem Stützrand zum Stapeln der Kapseln zu einem Stoß, dadurch gekennzei chnet, daß der Stützrand in Form von vier gleichmäßig am Umfang der Kapsel (1) verteilten Füßen (2) ausgebildet ist.
2. Tellerbrennkapsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abmessungen der Füße (2) so gewählt sind, daß diese innerhalb eines der Kapsel(1) umschriebenen Quadrates (8) liegen.
3. Tellerbrennkapsel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Füße (2) mit einer vorzugsweise radialen Hut (6) und einer entsprechenden Ausrichtnase (5) versehen sind, die jeweils mit der Nut bzw. der Nase der im Stoß benachbarten Kapseln (1) zusammenwirken.
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