DE1916005U - Orthopaedische bandage. - Google Patents

Orthopaedische bandage.

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DE1916005U
DE1916005U DEB60220U DEB0060220U DE1916005U DE 1916005 U DE1916005 U DE 1916005U DE B60220 U DEB60220 U DE B60220U DE B0060220 U DEB0060220 U DE B0060220U DE 1916005 U DE1916005 U DE 1916005U
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BRUNO BAUERFEIND GUMMISTRICKWA
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BRUNO BAUERFEIND GUMMISTRICKWA
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    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D13/00Professional, industrial or sporting protective garments, e.g. surgeons' gowns or garments protecting against blows or punches
    • A41D13/05Professional, industrial or sporting protective garments, e.g. surgeons' gowns or garments protecting against blows or punches protecting only a particular body part
    • A41D13/06Knee or foot

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  • Materials For Medical Uses (AREA)

Description

Deuts die Patentamt
80υ0 LiXüichen 2 m
ZT/eibriielreiistr. 12
Ihr Zelohen Ihr Schreiben Mein Zeichen B 029
Betrifft: Ge To 'JC S.V. CiI S1KiUS t Θ Γ G .IMie 1 d Ung
.Anmelder: Bruno Bauerfeind5 Darmstaät-Eberstadt
Gummis trickwar eil- u.Bandagenfabrik
Tag 22.12,64
Orthopädische Bandage
Bei eier Herstellung von orthopädischen Bandagen, wie Kniekappen, linie- oder ächenkelstrümpf en u.dgl., mit Gummi Schußfäden auf l^laGhstrickmaschinen war das Bestreben schon immers ihnen eine möglichst der Anatomie der Gliedmaßen angepaßte I'brrn au geben, weil nur so auf die Dauer ein faltenloser oitz, d.h. ein angenehmes Tragen gewährleistet werden kann.
lla.ii versuchte, die dazu nötige Krümmung der Kontur dadurch su erreichen, daß auf der vorgewölbten Seite der Bandage mehr Reihen gestrickt wurden als auf der gegenüberliegenden inneren Seite.-Der !lachteil dieses Herstellungsverfahrens ist, daß an den Umkehrstellen des Gummischußfadens "XÖcher" entstehen, die sich im Gebrauch" durch den Padenzug ausweiten und unschön aussehen.. Aus s er dem ist die Herstellung auf ötricinnaseiiinen umständlich und zeitraubend.
Mach einem anderen, insbesondere auf Rundstrickmaschinen angewendeten Verfahren werden die Maschen auf der vorgewölbten
Brief vom 22.12.64 B|att 2 " Dipl.-lng. Q. Schliebs
an αos Deutsche Patentamt, München Patentanwalt
Bandagenseite länger· gestrickt, als auf der hinteren. Uegen des dafür nötigen komplizierten Um"baues der üblichen U1IachStrickmaschinen hat es sich nicht durchsetzen können»
Pie Feuerung schlägt statt dessen vor, die Bandagen in herkömmlicher Weise als flache Seile mit durchgehenden Haschenreinen (ohne Umkehrsteilen) und maschengleicher Schenkellänge zu stricken, wobei sieh die Reihen nur ggf., z.B. bei Kniekappen, durch Zunehmen an den Rändern verbreitern. Dann. Tuereien die Gestricke zusammengenäht und auf Formen aufgezogen, die eine um einen bestimmten Betrag größere Krümmung aufweisen, als sie die fertige Bandage haben soll. Die aufgezogenen Bandagen werden nun bei höherer Temperatur einer Ausrüstung mit Wasserdampf untersogen. Dabei zieht sich das: ursprünglich homogene M'aschenwerk unter den durch die lorm aufgebrachten, örtlich unterschiedliehen Spannungen in die dem jmwendungszweck entsprechende gewünschte Gestalt, die durch anschließende Abkühlung fixiert wird und auch im späteren Gebrauch ständig erhalten bleibt.
Der Vorteil der neuen Bandage liegt neben der einfachen und zeitsparenden Herstellung auf üblichen Flachstrickmaschinen in einem guten Sitz durch körpergerechte Formgebung, verbunden mit einem vorteilhaften Aussehen, das auch nach längerem G-ebrauch erhalten bleibt.
Bei Samenstrumpfen ist es.bekannt, das Gewirk auf Formen durch Anwendung von Wärme.- zu plastifizieren und in die anatomische Beinform zu bringen. Dabei wird im Unterschied zur !Teuerung der Kunststoffadeh erweicht. Bei Gestricken mit eingeschoßenen .Gummifaden hatte man diese Methode bisher nicht angewendet. Bei der mit der !Teuerung vorgeschlagenen Behandlung wird der -Erweichungspunkt nicht erreicht.
Brief vom 22..12.64 Blatt 3 Dipl.-Ing. G. Schliebsj
an aas Deutsche Patentamts, München Patentanwalt
Das beigefügte Muster zeigt, eine "flachgestrickte Kniekappe deren kaschenwerjfc aus Kräuselnylon mit eingeschossenen Gummifaden besteht. Die Feuerung ist nicht auf dieses Ausführrnigabeispiel /beschränkt. Es können auch z.B« ZeIlwollswime oder Baumwollgarne und statt Naturgummi synthetische ^ummielastische !Fäden verwendet werden.

Claims (1)

  1. ίΛ.187 43M3 4 Pi
    1 "· ι. UJ
    Brief vom Blatt 4 Dipl.-lng. G. Schliebs
    an Deutsches Patentamt . Patentanwalt
    Az.: B 60 220/3Od Gbm
    (Neuer Schutzanspruch)
    Orthopädische schlauchförmige, vorgeformte Bandage, insbesondere Kniekappe, Kniestrumpf ο.dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das in an sich bekannter Weise aus Maschen gleicher Schenkellänge unter Einschuß von gummieelastischen laden flachgestrickte Maschenwerk in durchgehenden Reihen gestrickt und in die dem Körperteil entsprechende Gestalt, verformt ist.
DEB60220U 1964-12-28 1964-12-28 Orthopaedische bandage. Expired DE1916005U (de)

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