DE19122C - Verfahren und Vorrichtung, um Scheiben ohne Anwendung von Klebstoff auf mechanischem Wege mit einer schleifenden Oberfläche zu überziehen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung, um Scheiben ohne Anwendung von Klebstoff auf mechanischem Wege mit einer schleifenden Oberfläche zu überziehen

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DE19122C
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adhesive
abrasive surface
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DENDAT19122D
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H. hempfling in Nürnberg, Veillodterstr. 9
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D9/00Wheels or drums supporting in exchangeable arrangement a layer of flexible abrasive material, e.g. sandpaper
    • B24D9/04Rigid drums for carrying flexible material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Patentschrift:
KLASSE 67: Schleifen und Poliren.
HEINR. HEMPFLING in NÜRNBERG.
Patentirt im Deutschen Reiche vom al. Februar 1882 ab.
Erste Construction, für gröfsere Scheiben passend, Fig. i, 2 und 3.
Die kreisrunde Scheibe, welche am zweckmäfsigsten aus irgend einem Metall hergestellt wird und an ihrem Umfang mit irgend einem Schleifmittel in Bandform überzogen werden soll, hat an einer Stelle der Umfangsrippe oder des Kranzes«« in axialer Richtung einen Schlitz b und unter diesem eine durchbrochene Stelle c, welche von der Rippe d eingefafst ist. In den hohlen Raum wird eine Art Zange eingeschoben. Diese besteht aus den flachen Stücken e und /, die an den nach innen gekehrten Kanten abgerundet und gezahnt sind. An den vier Stirnflächen haben diese flachen Stücke Zapfen ii, deren Achsen excentrisch zur abgerundeten, gezahnten Kante stehen und paarweise durch die Laschen g so verbunden sind, dafs sich die Stücke e und / um die Zapfen ii drehen können. Ein leichtes Vernieten der Zapfenenden hindert das Abfallen der Laschen, ohne die Drehbarkeit aufzuheben. Dieser ganze zusammenhängende Zangenapparat stützt sich mit der äufseren Längskante des Theiles e bei k auf den inneren Scheibenrand und mit zwei Schrauben, welche im Theil / ihr Gewinde haben, an einer anderen Stelle // des Randes.
Die bandförmige Schmirgelleinwand oder ein sonstiges Schleifmittel wird um den Scheibenumfang gelegt, die beiden Enden werden durch den Schlitz b und die gezahnten Kanten zwischen e und/ gesteckt und die Schrauben m m angezogen. Dies bewirkt, dafs sich zuerst die excentrisch abgerundeten, gezahnten Kanten nähern und die Bandenden zusammenpressen, zugleich dreht sich aber der ganze Zangenapparat um den Stützpunkt k und zieht die Bandenden in den Schlitz hinein und dadurch straff auf den Umfang.
Zweite Construction für kleinere Scheiben,
Fig. 4 und 5.
Die volle Scheibe hat bei α ein kreisrundes Loch, in welches ein Zapfen b drehbar eingepafst ist. Ein Theil c des Zapfenumfanges ist gezahnt, ein weiterer Theil e ist segmentförmig abgeschnitten. Die volle Scheibe hat am Umfang wieder den Schlitz d, welcher tangential in das Zapfenloch ausläuft.
Die Bandenden werden auch hier in den Schlitz eingeschoben, wobei der Zapfen b so gestellt wird, dafs die Enden im segmentförmig abgeschnittenen Raum Platz finden, und alsdann in der Richtung von b nach c gedreht. Der gezahnte Theil fafst die Enden, zieht sie in den Schlitz hinein und dadurch das Band straff.
Zuletzt wird mittelst der Schraube / und Mutter g der Zapfen am Zurückgehen gehindert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das Hereinziehen des bandartigen, schleifenden Ueberzugs in einen Schlitz am Scheibenumfang mittelst einer Zange und Schrauben, wie die erste Construction zeigt, oder mittelst des drehbaren Zapfens, wie die zweite Construction zeigt.
    Hierzu ϊ Blatt Zeichnungen.
    ' BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT19122D Verfahren und Vorrichtung, um Scheiben ohne Anwendung von Klebstoff auf mechanischem Wege mit einer schleifenden Oberfläche zu überziehen Active DE19122C (de)

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