DE190945C - - Google Patents

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DE190945C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D3/00Woven fabrics characterised by their shape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86 c. GRUPPE
KASHICHI SANO in TOKIO.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren, mittels dessen die Herstellung von solchen nahtlosen gewebten Säcken, welche mit flachem viereckigen Boden versehen sind, ausgeführt werden kann.
Das Verfahren umfaßt drei Stufen: in der ersten Stufe werden Vorder- und Seitenteile des-Sackes als ein Gewebestück hergestellt, in der zweiten Stufe wird an diesem Gewebestück
ίο der Boden gebildet, und in der dritten Stufe wird durch Bildung der Sackrückwand der Sack vollendet.
Auf der Zeichnung stellt Fig. ι den zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Teil des Webstuhles mit dem in der ersten Stufe des Verfahrens gebildeten Gewebestück dar; Fig. 2, 3 und 4 veranschaulichen schematisch die drei Stufen des Verfahrens in der Reihenfolge, und Fig. 5 zeigt den fertigen Sack.
Die Kette wird durch Einzug in die Mittelschäfte ν und die Seitenschäfte ic und w, in einen Mittelteil, Mittelkette A, und zwei Seitenteile, Seitenketten B und C (Fig. 1 und 2), geteilt. Zunächst wird durch Eintragen des Schusses D in die Gesamtkette ein die Länge des herzustellenden Sackes besitzendes Gewebestück MLN hergestellt, dessen mit der Mittelkette gebildeter Mittelteil L der Sackvorderwand, und dessen mit den Seitenketten B und C gebildeten Seitenteile M und JV den beiden Seitenwänden des Sackes entsprechen. Das Eintragen des Schusses wird unter an sich bekannter Bildung von Schußfranzen d1 und d'2 an beiden Seiten des Gewebestückes in der Art bewirkt, daß diese Schußfranzen je eine Länge erhalten, die größer ist als die Breite des mittleren Gewebeteiles L. Hierauf schneidet man in einem Abstande von der durch den letzten eingetragenen Schußfaden gebildeten Kante χ des Gewebestückes, der größer ist als die halbe Sackbreite, die den Seitenteilen M und JV des Sackes entsprechenden Seitenketten B und C durch, was die Linien 1-2 und 3-4 in Fig. ι und 2 anzeigen sollen, und bildet dadurch Kettenfranzen b und c. Nunmehr löst man das Gewebestück vom Zeugbaum e, befestigt es wieder an demselben mit dem seinem Mittelteil L entsprechenden Teile seiner Kante x, falzt hiernach seine beiden Seitenteile M und JV rechtwinklig in Richtung auf die Mittelkette A um (Fig. 2 und 3), so daß die Kettenfranzen b und c beiderseitig an die Mittelkette herangebracht werden, und webt nun durch wechselseitiges Eintragen der Kettenfranzen b und c als Schuß in die Mittelkette A den Sackboden P im Zusammenhang mit der Sackvorderwand L und den Sackseitenwänden M und JV. Hierauf löst man das Gebilde vom Zeugbaum, befestigt es an der durch den letzten Eintrag gebildeten Kante y des Bodens P (Fig. 3) wieder am Zeugbaum, in der Art gerichtet, daß seine Wand L unterhalb der Mittelkette sich erstreckt und die anfangs gebildeten Schußfranzen d1 und d2 beiderseitig an die Mittelkette herangebracht werden. Nun webt man durch abwechselnd von beiden Seiten zu bewirkendes Eintragen der Schußfranzen d1 und d2 als Schuß in die Mittelkette die Rückwand R des Sackes im Zusammenhang mit dessen Vorderwand und Seitenwänden. Der nunmehr fertig gewebte Sack wird von der
Mittelkette an der durch den letzten Eintrag gebildeten Kante \ abgeschnitten (was durch die Linie 5-6 angedeutet werden soll),--an der Kante y vom Zeugbaum gelöst, um die öffnung herum gesäumt und sonst sauber gemacht. Fig. 5 zeigt den fertigen Sack.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur Herstellung nahtloser gewebter Säcke, dadurch gekennzeichnet, daß die Kette in einen Mittelteil (A) und zwei Seitenteile (B und C) durch entsprechenden Schafteinzug geteilt und durch Eintragen des Schusses in alle drei Kettenteile unter an sich bekannter Bildung von Schußfranzen (dl und cf1) ein Gewebestück für die Vorderwand (L) und beide Seitenwände (M und N) des Sackes hergestellt, darauf der Sackboden/J^ durch Eintragen von Kettenfranzen (b und c), die durch Durchschneiden der Seitenketten.gebildet worden sind, als Schuß in der Mittelkette gewebt und schließlich die Sackrückwand (R) aus der Mittelkette durch Eintragung der anfangs hergestellten Schußfranzen als Schuß in diese Mittelkette gebildet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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