DE1909012U - Vorrichtung zum dralifreien ziehen und wickeln von draht. - Google Patents

Vorrichtung zum dralifreien ziehen und wickeln von draht.

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DE1909012U
DE1909012U DEM43686U DEM0043686U DE1909012U DE 1909012 U DE1909012 U DE 1909012U DE M43686 U DEM43686 U DE M43686U DE M0043686 U DEM0043686 U DE M0043686U DE 1909012 U DE1909012 U DE 1909012U
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C1/00Manufacture of metal sheets, wire, rods, tubes or like semi-manufactured products by drawing
    • B21C1/02Drawing metal wire or like flexible metallic material by drawing machines or apparatus in which the drawing action is effected by drums

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Coiling Of Filamentary Materials In General (AREA)
  • Winding, Rewinding, Material Storage Devices (AREA)

Description

EL4LKEDLÜJ & CO Maschinenfabrik GmbH 28. Januar 1963
Düsseldorf Pat0Abt. Koe/Bch
Patent- und Hilfsgebrauchsmuster-Anmeldung Akte M 32
iraühse uiid einem dreh— Tefcg-eakg-e-efefc-end^Vorrichtung
zum drallfreien Ziehen und Wickeln von Draht^ s e4aeB-B
In Y/alzwerken für die Erzeugung von Draht ist man aus bekannten Gründen schon seit langer Zeit dazu übergegangen, das Gewicht der Drahtbunde zu erhöhen. Die Weiterverarbeitung dieser Drähte ist jedoch insbesondere dann, wenn der Draht einen bestimmten Durchmesser hat und das Gewicht der Bunde beispielsweise 500 kg oder mehr beträgt, mit Schwierigkeiten verbunden* Während dünne Drähte ohne besondere Schwierigkeiten aneinander geschweisst werden können und somit eine kontinuierliche Arbeitsweise bei Drahtziehmaschinen erlauben, muss bei Drähten mit einem Durchmesser beispielsweise von 5 mm an aufwärts ringweise gearbeitet werden.
Sollen beispielsweise dicke Drähte aiif Ziehmaschinen mit waagerecht liegender Ziehtrommel bearbeitet werden, so war das bisher nur bis au einem bestimmten Ringgewicht möglich, weil man aus verständlichen Gründen hinsichtlich des Trommel-Durchmessers und der Trommellänge begrenzt ist, weil man die nicht beliebig vergrössern kann, denn dann würde sich ein baulicher Aufwand ergeben, der nicht vertreten werden kann.
Der Einsatz von Ziehmaschinen, deren Ziehtrommel eine senkrechte Drehachse aufweist, erlaubt es zwar auch Drahtbunde mit höherem Gewicht zu bearbeitenο Dabei ergibt sich jedoöh die Schwierigkeit, daß beim Lösen des fertiggezogenen Bundes eine gewisse Anzahl
Chromaidruck RLOA Jos. Schäfer, Düsseldorf
DIE & CO Maschinenfabrik GmbH 28. Januar 1963
Düsseldorf . Pat.Abt. Koe/Bch.
Patent- und Hilfsgebrauchsmuster-Anmeldung Akte M 32
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Windungen sich im Bereich des oberen und unteren freien Endes entspannen und zu einem grösseren Ring aufweiten, während die mittleren Lagen nicht zum Entspannen kommen und daher zwangsweise unter Spannung den kleineren Wickeldurchmesser, entsprechend der Abmessung der ZiehtroEimel, beibehalten muss en o Sie Weiterverarbeitung derartiger Drahtbunde ergibt jedoch Schwierigkeiten und wird deshalb von den Kunden beanstandet.
Um diese Schwierigkeiten zu beheben, sind bereits verschiedene Wege beschritten worden. Das Wickeln von Drahtbunden mit höherem Eigengewicht ist, sofern der Draht einen relativ geringen Durchmesser hat und nicht zu hart ist, gut möglich. In einem solchen Falle wird beispielsweise der Draht durch einen sich drehenden Wickelarm zunächst auf eine feststehende Trommel gewickelt. Die einzelnen Drahtwindungen schieben sich längs der Trommel weiter und können dann, um 90° gekippt, frei auf einen langsam umlaufenden Wickelkorb fallen. Je nach Höhe des Wickelkorbes kann man somit leicht ein bestimmtes und auch hohes Bundgewicht wählen.
Es sind auch bereits Wickeleinrichtungen für dicken Draht und hohen Bundgewichten bekannt, die im wesentlichen aus einer Ziehtrommel mit senkrechter Drehachse und einem angetriebenen Wickelkorb mit ebenfalls senkrechter Drehachse bestehen. Der V/ickelkorb weist in diesem FaIIe einen eigenen Antrieb auf» Der von der Ziehtrommel abgezogene Draht wird zunächst auf einem Schollring gewickelt, dessen Antriebswelle mit der Antriebswelle für den Wickelkorb kuppelbar ist ο -Die einzelnen Windungen fallen dann frei nach unten auf den wickelkorb. Eine derartige Vorrichtung ist.aber baulich sehr aufwendig. ' __ _
Cfiromaldrtic/t RLDA Jos. Schäfer, Düsseldorf
lIALtILDIli & OOd Maschinenfabrik GmbH» 28. Januar 1963
Düsseldorf Pat ..Ibt,» Koe/Bch.
Patent- und HilfsgebrauchsnuBter-Anmeldung Akte M 32
ist auch bereits eine Vorrichtung zum Zielien und Wickeln von dicken Drähten und hohem Bundgewicht bekannt, die oine Ziehtrommel mit waagerechter Drehachse und frei drehbarem Wickelkorb mit senkrechter Drehachse aufweist. Die Ziehtrommel ist nur so lang, daß sie eine gerade ausreichende Zahl von Windungen aufnehmen kann, die erforderlich sind, um durch ihre Haftreibung die Ziehkraft übertragen zu können. Die' Windungen werden durch eine Gegenrolle fest an der Ziehtrommel gehalten. Die einzelnen Windungen fallen nacheinander, um 90° gekippt, auf den senkrecht angeordneten und frei drehbaren Wickelkorb, der durch den vom Draht ausgeübten Schub gedreht wird. Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn die Drahte entsprechend hart genug sind und das Bundgewicht nicht übermässig hoch ist, weil sonst die Drahtspannung nicht ausreicht, den w'ickelkorb au drehen.
Kun könnte man zwar, wie es bei der eingangs beschriebenen Vorrichtung bekannt ist, den Wickelkorb mit einem eigenen stufenlos regelbaren Antrieb versehen und diesen Antrieb mit dem Antrieb der Ziehtrommel durch bekannte Steuermittel derart miteinander verbinden, daß der erforderliche Gleichlauf zwischen Ziehtrommel und V/ickelkorb erreicht wird. In beiden Fällen ergibt sich jedoch ein erheblicher baulicher AUfwand. Ausserdem v/ird für die Bedienungsleut;e der Zugang sum Wickelkorb bzw. seine Handhabung erschwert.
Die Erfindung weist einen anderen Weg wie die eingamgs beschriebenen Schwierigkeiten mit einfachen Mitteln behoben werdet können* tfiir diesen Zweck wird nach der Erfindung vorgeschlagen bei einer aus einer Ziehtrommel mit waagerechter Drehachse und ein^m drehbaren
Cfiromaldruck RLDA Jos. Schäfer, Düsseldorf
MAIMBDIE & CO. Maschinenfabrik GmbH 28. Januar 1963 S
Düsseldorf Pat.Abt. Koe/Bch
Patent- und Hilfsgebrauchsmuster-Anmeldung Akte M 32
Wickelkorb mit senkrechter Drehachse bestehenden Vorrichtung zum drallfreien Ziehen und Wickeln von Draht, insbesondere mit einem Durchmesser von etwa ^ msa. an aufwärts, den Wickler unmittelbar durch einen von der Antriebswelle der Ziehtrommel getragenen Winkeltrieb anzutreiben, dessen senkrechte Abtriebswelle mit dem Wickler kuppelbar ist. Vorzugsweise ist für die getrlebliche Verbindung zwischen Abtriebswelle und Wickelkorb vorgesehen, daß die Abtriebswelle einen Mitnehmer trägt, dessen beide gabelartig nach unten abgewinkelten -^nden zwischen 2 auf dem V/i ekler angeordnete Widerlager einragen. Das Gehäuse des Winkeltriebes ist zweckmässigerweise so ausgebildet, daß es als Umlenkführung für die Drahtwindungen dient.
In der Zeichnung ist in den Fig. 1 und 2 ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung schematisch dargestellt und nachstehend näher erläutert:
Mit 1 ist eine Ziehtrommel mit waagerechter Drehachse bezeichnet, deren Antriebswelle 2 an ihrem vorderen Ende ein Lager^trägt, auf das ein Tragteil 4 für die waagerechte Antriebsv?elle 5 und die senkrechte Abtriebswelle 6 des Winkeltriebes.7 aufgesetzt ist. Dieser Tragteil 4 ist von einem Gehäuse 8 umg0ben., das als Umlenkbogen für die einzelnen Windungen 9 dient.'.Pi'e Abtriebswelle 6 trägt an ihrem unteren -^nde einen Mitnehmer 10, dessen beide gabelartig nach unten abgewinkelten Enden zwischen zwei auf dem Wickler 11 angeordneten Widerlager 12 einragen» Der V/i ekler 11 ist auf eine Drehscheibe 13 aufgesetzt, die im Ausführungsbeispiel Bestandteil eines Wagens 14 ist. Eine gewisse Anzahl von ..indungen ,9 wird durch eine Andrückrolle 15 fest gegen die!Trommel gedrückt« Die
Chromaldnick RLDA Jos. Schä/er,
L'ALLIjDIIJ Ga GC. Maschinenfabrik GmbH«, 28. Januar 1963
Düsseldorf Pat.Abt. Koe/Bch.
latent- und HilfsgebrauchsBiuster-Anm'eldung Akte M 32
einzelnen .".indungen kippen um 90° und fallen auf den mit gleicher Drehzahl wie die Trommel 1 angetriebenen Wickelkorb 11. In der vorgeschlagenen V/eise kann mit einfachen Mitteln ein synchroner Lauf zwischen Ziehtrommel und »Vickelkorb erreicht werden, wobei sich noch der besondere Vorteil ergibt, daß dem Bedienungsmann seine Arbeit wesentlich erleichtert wird, da er den gefüllten Korb unmittelbar nach beendetem Zug gegen einen anderen durch Verschieben entsprechender Wagen 14 mit aufgesetztem .vickelkorb austauschen kann. Die Zugänglichkeit zum Korb ist in keiner Y'eise behindert.
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ChromaldnicA RLDA Jos. Schäfer, Düsseldorf

Claims (2)

.1.63— IiALLIEDIE & CO+ Maschinenfabrik GmbH., 28. Januar 1963' Düsseldorf Pat.Abt. Koe/Bch. Patent- und Hilfsgebrauchsmuster-Anmeldung Akte M 32 6 — Patentansprüche :
1.) Aus einer Ziehtrommel mit waagerechter Drehachse und einem drehbaren Wickelkorb mit senkrechter Drehachse bestehende Vorrichtung zum drallfreien Ziehen und Wickeln von Draht, insbesondere mit einem Durchmesser von etwa 5 mm an aufwärts, bei der die einzelnen Windungen nacheinander frei von der Trommel um 90° gekippt auf den Wickler fallen4 dadurch gekennzeichnet, daß der wickler (11) durch einen von der Antriebswelle (2) der Ziehtrommel (1) getragenen V/inkeltrieb (5? 6> 7) angetrieben ist, dessen senkrechte Abtriebswelle (6) mit dem Wickler kuppelbar ist.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebswelle (6) einen Mitnehmer (10) trägt, dessen beide gabelartig nach unten abgewinkelten linden zwischen zwei auf dem Wickler angeordnete Widerlager (12) einragen.
3o) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (8) des Winkeltriebes als Ualenkführung für den Draht ausgebildet ist.
Chromatöruck RLOA Jos. Schäfer, Düsseldorf
DEM43686U 1963-01-29 1963-01-29 Vorrichtung zum dralifreien ziehen und wickeln von draht. Expired DE1909012U (de)

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