DE1908990U - Einsatzgefaess fuer gefriertrocknungsanlagen. - Google Patents
Einsatzgefaess fuer gefriertrocknungsanlagen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F26B5/00—Drying solid materials or objects by processes not involving the application of heat
- F26B5/04—Drying solid materials or objects by processes not involving the application of heat by evaporation or sublimation of moisture under reduced pressure, e.g. in a vacuum
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Description
P.A.873 325*12.1Ζ6Ί
LEYBOLD-HOCHVAKUUM-ANLAGEN
G.M.B.H. έ-J
Köln - Bayental
Unsere Akte 4370 Einsatzgefäße für Gefriertrocknungsanlagen
Die Erfindung hat ein Einsatzgefäß für Gefriertrocknungsanlagen, vorzugsweise
zum Einsatz flüssiger und/oder pastöser Güter zum Gegenstand, welches aus
einem Boden- und einem Deckelteil besteht und bei welchem durch wärmeleitende Zwischenwände eine Unterteilung in mindestens zwei Aufnahme-fächer für das zu
trocknende Gut durchgeführt ist.
Bei der Gefriertrocknung kann in entsprechend ausgebildeten Einsatzgefäßen die
Wärmeübertragung von den Einsatzgefäßen auf das Gut über Abstände von größenordnungsmäßig
1 mm unter Ausnutzung der Vy ärmeleitung des V/asserdampfes und
des Restgases erfolgen, während die V/ärmeübertragung auf die Einsatzgefäße
selbst durch Strahlung bewirkt wird. Eine unbeschränkte Wärmeübertragung durch
Infrarotstrahlung wird dadurch ermöglicht, daß das Gut durch speziell ausgebildete
Einsatzgefäße von der direkten Infrarotstrahlung der heißen Heizelemente abgeschirmt
wird, so daß die unbedingt zu vermeidende lokale Temperaturschädigung des Gutes unterbleibt. Derartig ausgebildete Einsatzgefäße sind in mehrere
Fächer unterteilt und prinzipiell für festes, halbflüssiges und flüssiges Ausgangsmaterial
brauchbar. Bei der Behandlung halbflüssig-pastösen Materials kann der
Arbeitsaufwand jedoch beträchtlich größer als bei der Behandlung festen Gutes sein.
Der Erfindung lag die Aufgabenstellung zugrunde, ein Einsatzgefäß für Gefriertrocknungsanlagen,
bestehend aus Boden- und Deckelteil, vorzugsweise zum Einsatz flüssiger und/oder pastöser Güter zu schaffen, bei welchem durch wärmeleitende
Zwischenwände eine Unterteilung in mindestens zwei Aufnahmefächer für das zu trocknende Gut durchgeführt ist, so daß auch flüssige und pastöse Güter
in möglichst kurzer Zeit mit geringem Arbeitsaufwand verarbeitet werden können.
Das Kennzeichnende der Vorrichtung wird darin gesehen, daß am Deckelteil
wärmeleitende Trennelemente angeordnet sind, welche bei aufgesetztem Deckelteil in die durch Zwischenwände gebildeten Fächer des Bodenteiles hineinraget^
wobei die wärmeleitenden Trennelemente wenigstens bis zum Bereich der inneren Bodenfläche des Bodenstückes in die Aufnahmefächer reichen. Zweckmäßigerweise
sollen die wärmeleitenden Zwischenwände des Bodenteiles gegenüber den wärmeleitenden Trennelementen des Deckelteiles gleiche Abstände aufweisen.
Der Deckelteil kann vorteilhafterweise mit einer abschirmenden, vorzugsweise geschlossenen, Deckelplatte versehen sein, welche gegebenenfalls gegenüber den
Seitenwänden des Bodenteiles durch klammerartige Haltestücke geführt ist. In einer einfacheren Ausführungsform können der Bodenteil mit seinen Zwischenwänden
und der Deckelteil mit den Trennelementen einstückig als Frofilteile ausgebildet
sein, wobei den Trennelementen des Deckelteiles vorzugsweise eine Keilform gegeben wird.
In der Zeichnung werden vorteilhafte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Einsatzgefäßes schematisch wiedergegeben. Es zeigen:
Fig. 1 ein Einsatzgefäß mit eingesetztem Deckelteil und eingefülltem Gut
im Querschnitt,
Fig. 2 ein Einsatzgefäß mit eingesetztem vereinfachtem Deckelteil,
Fig. 3 ein Einsatzgefäß mit eingesetztem Deckelteil mit Trennelementen verschiedenen Abstandes.
Man erkennt in Figur 1 ein Einsatzgefäß 1, das aus einem Deckelteil 3 und
einem Bodenteil 2 besteht. Der Bodenteil 2 wird durch einen Behälter dargestellt,
welcher aus einem Boden 22 mit ein- oder mehrteiligen Wandungen (Zwischenwänden) 21, 24 besteht. Im Falle mehrteiliger V andungen sind wärmeleitende
Zwischenwände 24 mit vorzugsweise gleichen Abständen vorgesehen. Der Boden 22 des Bodenteiles 2 ist vorzugsweise rechtwinklig ausgebildet.
Senkrecht darauf sind die Wandungen 21 angebracht. Im speziellen Falle kann der Behälter4 durch Längs- und/oder Querwände 24 unterteilt sein.
Der Deckelteil 3 besteht aus einer Deckelplatte 33, an welcher wiederum vorzugsweise
senkrecht zur Deckelplatte 33 stehend vorzugsweise plattenförmige Trennelemente 32 angeordnet sind, deren Höhe die Höhe der Wände 21 des Bodenteiles
2 wenigstens teilweise übertrifft. Der Deckelteil 3 ist in seiner Ausgestaltung so
auf den Bodenteil 2 abgestimmt, daß die an der Deckelplatte 33 angebrachten Trennelemente 32 wenigstens teilweise auf den Boden 22 des Bodenteiles 2 innerhalb
der Wände 21, 24 aufgesetzt werden können, wobei derBoden 22 und die Deckatplatte
33 annähernd parallel zueinander angeordnet sind.
In Figur 2 sind die gleichen Elemente wie in Figur 1 wiedergegeben. Durch Wegfall
der Seitenwände 31 des Deckelteiles 3 wird eine Verbesserung des Austrittes des freiwerdenden Wasserdampfes aus dem Gut im Bodenteil 2 erreicht.
In Figur 3 erkennt man eine besonders vorteilhafte Anordnung der Trennelemente
32 des Deckelteiles 3, wobei je zwei Trennelemente in die Aufnahmefächer 23 des Bodenteiles 2 eingreifen und diese dadurch in je drei Fächer 231, 232, 233 unterteilen.
Das Gefriertrocknungsverfahren mit den beschriebenen Einsatzgefäßen kann beispielsweise
folgendermaßen durchgeführt werden:
Der Bodenteil 2 wird mit dem pastösen oder flüssigen Material gefüllt. Danach
wird der Deckelteil 3 ein- bzw. aufgesetzt. Das Material wird anschließend durch
Wärmeableitung, beispielsweise im Kaltgasstrom, oder innerhalb der Gefriertrocknungsanlage
durch Evaporation eingefroren. Das Spritzen von Flüssigkeiten beim Einfrieren durch Evaporation ist bei der Verwendung der beschriebenen
Einsatzgefäße ohne Belang, weil die Spritzer durch den Deckelteil 3 abgefangen werden. Die Gefriertrocknung kann bei relativ hohen Tenaperaturen der Heizelemente
erfolgen, weil das Gut gegen die Heizelemente durch den Bodenteil 2 und den Deckelteil 3 abgeschirmt ist. Die Möglichkeit der Anwendung einer relativ
hohen Heizelementtemperatur und die Verkleinerung des waagerechten Abstandes von wärmezuführender Oberfläche zu wärme zuführender Oberfläche
in dem Einsatzgefäß ermöglichen es, den Durchsatz gemessen in Kilogramm
-4-
Frischprodukt pro m Bodenfläche und pro Zeit verglichen mit offenen Schalen
entsprechend dem Bodenteil der Figur 1, 2 und 3 etwa um den Faktor 2 zu erhöhen.
Zur Entnahme des getrockneten Gutes aus dem Einsatzgefäß werden Deckel- und Bodenteil voneinander getrennt und in bekannter Weise entleert.
-5-
Claims (7)
1. Einsatzgefäß für Gefriertrocknungsanlagen, bestehend aus Boden- und Deckelteil,
vorzugsweise zum Einsatz flüssiger und/oder pastöser Güter, bei dem durch wärmeleitende Zwischenwände eine Unterteilung in mindestens zwei
Aufnahmefächer für das zu trocknende Gut durchgeführt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß am Deckelteil (3) wärmeleitende Trennelemente (32) angeordnet sind, welche bei aufgesetztem Deckelteil (3) in die durch Zwischenwände
(22) gebildeten Aufnahmefächer (23) des Bodenteiles (2) hineinragen, wobei die Höhe der Trennelemente (32) die Höhe der Zwischenwände (22) wenigstens
teilweise übetrifft.
2. Einsatzgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wärmeleitenden
Trennelemente (32) wenigstens bis zum Bereich der inneren Bodenfläche des Bodenteiles (2) in die Aufnahmefächer (23) hineinragen.
3. Einsatzgefäß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
wärmeleitenden Zwischenwände (24) des Bodenteiles (2) gegenüber den wärmeleitenden
Trennelementen (32) des Deckelteiles (3) vorzugsweise gleiche Abstände aufweisen,
4. Einsatzgefäß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Deckelteil (3) eine abschirmende, vorzugsweise geschlossene, Deckelplatte (33) aufweist, welche gegebenenfalls gegenüber den Seitenwände^n (21) des
Bodenteiles (2) durch klammerartige Haltestücke (31) geführt ist.
5. Einsatzgefäß nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenteil (2) mit Zwischenwänden (24) und der Deckelteil (3) mit Trennelementen (32) einstückig als Profilteile
ausgebildet sind.
6. Einsatzgefäß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennelemente
(32) des Deckelteiles (3) vorzugsweise keilförmig ausgebildet sind,
7. Einsatzgefäß nach den vorangegangenen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet,
daß je zwei Trennelemente (32) des Deckelteiles (3) in je ein durch Zwischenwände (24) gebildetes Aufnahmefach (23) des Bodenteiles hineinragen.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1963L0034049 DE1908990U (de) | 1963-03-02 | 1963-03-02 | Einsatzgefaess fuer gefriertrocknungsanlagen. |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE1908990U true DE1908990U (de) | 1965-01-21 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1963L0034049 Expired DE1908990U (de) | 1963-03-02 | 1963-03-02 | Einsatzgefaess fuer gefriertrocknungsanlagen. |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1908990U (de) |
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1963
- 1963-03-02 DE DE1963L0034049 patent/DE1908990U/de not_active Expired
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