DE1908820U - Frontladereinsatz in form einer ladegabel. - Google Patents
Frontladereinsatz in form einer ladegabel.Info
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C1/00—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
- B66C1/10—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
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Description
Frontladereinsatz in Form einer Ladegabel
Die vorliegende Erfindung "betrifft einen Frontladereinsatz in
Form einer Ladega"bel mit einer an der Geräterückseite gelagerten,
das Gut auf der Ladegabel von oben her überfassenden Haltezange.
Es sind Einrichtungen bekannt, bei denen die Betätigung der Haltezange von Hand mittels eines Seiles vorgenommen wird. In
diesem Fall muß der Schlepperfahrer durch Ziehen am Seil die Haltezange schließen oder öffnen. Es besteht auch die Möglichkeit,
das Schließen der Haltezange auf hydraulischem Wege durchzu~ führen. Hierfür ist ein Hydraulikzylinder erforderlich sowie die
Leitungen zu diesem Zylinder und ein besonderes Steuergerät. Es sind weiterhin Steuerungen bekannt, bei welchen beim Absenken
der Frontladerschwinge ein Rad oder eine Kufe den Boden berühren, bevor die Ladegabel auf dem Erdboden aufliegt. Das Rad bzw.
die Kufe steuern dann über Gestänge die Haltezange so, daß sie geöffnet bleibt, solange die Ladegabel auf dem Boden aufliegt.
Beim Anheben wird die Haltezange durch ihr Eigengewicht oder durch zusätzlich angeordnete Federn geschlossen. Eine weitere
bekannte Bauart erreicht das Öffnen und Schließen der Haltezange durch Zwischenschalten einer Verlängerung zwischen Frontladerschwinge
und Ladegabel.
Die genannten Ausführungen haben zum Teil erhebliche Nachteile. Das Schließen der Haitezange durch den Schlepperfahrer durch
menschliche Muskelkraft unter Zuhilfenahme eines Seiles ergibt eine zusätzliche Belastung des Schlepperfahrers. Abgesehen davon,
daß diese Art der Betätigung eine Ermüdung zur Folge hat, wird das Arbeitstempo beeinträchtigt. Die Ladeleistung eines Schleppers
sinkt beträchtlich, da zu dem Schalten und Lenken des Fahrzeuges die Bedienung der -^altezangen-Betätigung hinzukommt.
Die hydraulische Steuerung einer Haltezange erspart wohl den
Kraftaufwand des Schlepperfahrers, aber die Betätigung des Steuerventils muß nach wie vor vorgenommen werden. Es kommt hinzu,
daß eine derartige hydraulische Anlage für den vorliegenden Zweck sehr aufwendig, anfällig und teuer ist. Die Steuerung einer Haltezange
durch ein Rad oder eine Schleifkufe hat den Nachteil, daß das Rad bzw. die Schleifkufe die ^<ezange wohl öffnet, aber
für das Schließen gegen das Ladegut keinen ^altedruck erzeugen
kann, d.h. daß dies, wie schon angedeutet, mittels einer Federkraft
zu erfolgen hat, wo "bei sehr starke Federn anzuordnen wären,
wenn ein genügend hoher Saitedruck erreicht werden soll. Die Gränze
ist hier durch das Eigengewicht der Ladegabel gegeben»
Durch die vorliegende Erfindung werden diese Mangel restlos behoben,
indem erfindungsgemäß die -^altegabel um eine horizontale
Achse nach vorn kippbar lagert und die am oberen Ende der Gabelrückseite schwenkbar gelagerte Haltezange über ein unterhalb
des Haltezangendrehpunktes verlaufendes Zuggestänge, Seil o.dgl.
mit der Frontladerschwinge gelenkig verbunden ist. Dabei wird
die Bewegungsmöglichkeit der Haltezange in Schließrichtung durch einen Anschlag begrenzt. Das Schließen der Haltezange erfolgt
automatisch, indem die Frontladerschwinge angehoben wird. Dabei wird die Ladegabel durch ihr Eigengewicht und das Gewicht
des auf ihr befindlichen Ladegutes um die horizontale Drehachse na£h vorn gekippt und das unterhalb des Drehpunktes der Ha]_-fcezange
befindliche Gestänge in Richtung Strecklage geführt, wodurch die Haltezange von oben her auf das Ladegut gedrückt wird
und dieses damit gegen HerUnterfallen sichert. Mit steigendem Gewicht
des Ladegutes erhöht sich der Anpreßdruck der Haltezange.
Beim Absenken der Frontladerschwinge und beim Aufliegen der
Ladegabel auf dem Boden öffnet sich die Haltezange automatisch
im timgekelirten Sinne wie beim Schließen. Beim Vorwärtsbewegen
der Ladegabel kann unbehindert Ladegut wie Heu, Stroh, Gras o.dgl. aufgenommen werden. Die Saitezange nach der vorliegenden
Erfindung kann an jede vorhandene Frontladersohwinge "bzw. Ladegabel
angebaut werden.
Der Erfindungsgedanke, der die verschiedensten Äusführungsmöglichkeiten
zuläßt, ist in der anliegenden Zeichnung wiedergegeben, und zwar zeigen:
Fig. 1 die Ladegabel auf dem Erdboden aufliegend mit geöffneter aaltezange und
Fig. 2 die Ladegabel in angehobenem Zustand mit geschlossener Haltezange.
An der Frontladerschwinge 1 ist die Ladegabel 2 um eine horizontale
Achse 3 drehbar gelagert. Die Ladegabel 2 ist in der bekannten Weise aufgebaut, wobei die Ladezinken beweglich an der Rückseite
der Ladegabel angeordnet und über ein ausklinkbares ^aitegestänge
fest mit ihr verbunden sind. Die ^altezange 4 ist im Punkt 6 drehbar
gelagert und über einen kurzen Hebel 5> cLer fest an der
Haltezange 4 angelenkt ist und eine Verbindungsstange 7 mi"k
Ladeschwinge 1 verbunden.
Beim Beladen der Ladegabel 2 ist die Frontladerschwinge 1 abgesenkt
und die Frontladerzinken liegen auf dem Erdboden auf.
Claims (2)
1.857 090*-/. 1264
PATENTANWALT
. RUD. BIBRACH
34 Göttingen, den
1964 f
34 Qöttingen
Pütterweg 6 / Telefon 5 78 23
Postscheckkonto: Hannover 1157 63 Bankverbindung: Deutsche Bank Qöttingen
Mein Zeilen: H 1379 l/l
Ihr Zeichen:
Schutzansprüehs
1« Irontlaäereinsatz in form eiser ladegalael mit einer aa der
Gabelrüekseits gelagert eil» das Gut auf der Säbel voa oMs her
Haltezange ^ dadtireh gekeaazeiekaet, daß clis La-(2)
um eine horizontale Achse (3) nacii
lagert., uad die am obsrea EM© der Sabelrückseite
gelagert© Haltesaage (4) über eia aaterhalis des Halte sänge adrehpunktes
(€) verla«£enclös Zuggestänge {?)» Seil od. dgl* Bit
UlBT FrontladerscteiBge (1) geleakig Tsrtanden ist.
2. iroHitladersinsats in lora einer iadegabel aacli Aüsprucü. 1*
dadurch gekennzeichnet, daß di© Beifegungsmöglichkeit der HaI-teaang©
(4) in Sehließriohtung durch einen Anschlag (8) "begrenzt
wird*
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER28194U DE1908820U (de) | 1964-03-28 | 1964-03-28 | Frontladereinsatz in form einer ladegabel. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER28194U DE1908820U (de) | 1964-03-28 | 1964-03-28 | Frontladereinsatz in form einer ladegabel. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908820U true DE1908820U (de) | 1965-01-21 |
Family
ID=33368654
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER28194U Expired DE1908820U (de) | 1964-03-28 | 1964-03-28 | Frontladereinsatz in form einer ladegabel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908820U (de) |
-
1964
- 1964-03-28 DE DER28194U patent/DE1908820U/de not_active Expired
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