DE1908780U - Vorgefertigter unterirdischer schutzraum. - Google Patents

Vorgefertigter unterirdischer schutzraum.

Info

Publication number
DE1908780U
DE1908780U DEN14138U DEN0014138U DE1908780U DE 1908780 U DE1908780 U DE 1908780U DE N14138 U DEN14138 U DE N14138U DE N0014138 U DEN0014138 U DE N0014138U DE 1908780 U DE1908780 U DE 1908780U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
walls
gas
shelter
tight
proof
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN14138U
Other languages
English (en)
Inventor
Stefan Nau
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEN14138U priority Critical patent/DE1908780U/de
Publication of DE1908780U publication Critical patent/DE1908780U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H9/00Buildings, groups of buildings or shelters adapted to withstand or provide protection against abnormal external influences, e.g. war-like action, earthquake or extreme climate
    • E04H9/04Buildings, groups of buildings or shelters adapted to withstand or provide protection against abnormal external influences, e.g. war-like action, earthquake or extreme climate against air-raid or other war-like actions
    • E04H9/10Independent shelters; Arrangement of independent splinter-proof walls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Description

RA-8221*10*23.11.64
DIPLOMINQENIEUR
ULRICH FISCHER
PATENTANWALT
19.11»1964
8 MÜNCHEN 58 MARKQRAFENSTR. 80 RU F 0811/423061
Stefan Eau, Dettenhausen bei Tübingen
Unterirdischer Schutzraum
Die Erfindung betrifft einen unterirdischen Schutzraum, insbesondere gegen die Einwirkung von A-, B- und C-Waffen, welcher aus einer in eine Baugrube einbringbaren versteiften kesselartigen Stahlkonstruktion mit Ein- und Ausgangsöffnungen und mit drucksicheren und/ oder strahlungssicheren und/oder gasdichten Zwischenwänden besteht.
Derartige Schutzraumkonstruktionen sind bekannt. Sie bestehen im wesentlichen aus einer Stahlröhre relativ grossen Durchmessers, deren Enden durch gewölbte Böden oder Deckel abgeschlossen sind. Derartige Schutzraumbauten haben den wesentlichen Vorteil, daß sie serienmäßig in einer Fabrik herstellbar sind und gegebenenfalls mit vollständiger Innenausstattung geliefert und an Ort und Stelle in eine Baugrube eingebracht werden können. Diese Schutzräume dienen normalerweise nicht nur dem Schutz gegen die Einwirkung von Kampfmitteln wie z.B. Luftstösse, Srdstösse, Wärme- und radioaktive Strahlungen und auf Grund einer Explosion umherirrender Splitter oder
1Ch-Ki geliefert.
POSTSCHECK MÖNCHEN 184829. B A YER I S C H E V ER E I N SB A N K 1575140
dgl.; sie können mit gleichem Vorteil auch als Schutzraum für Sprengungen in Steinbrüchen, für Versuchslabors oder Abschußbasen für Raketen für militärische und friedliche Zwecke verwendet werden.
Da diese Schutzräume zugänglich sein müssen, ist normalerweise ein Hauptein- und«ausgang an dem einen Ende des Schutzraumes und ein Notausgang an dem anderen Ende vorgesehen. Diese Eingänge schwächen die kesselartige Stahlkonstruktion. Außerdem müssen die Eingänge mit der Außenluft in Verbindung stehen, die möglicherweise durch chemische oder biologische Kampfmittel oder radioaktiv verseucht ist. Aus diesen Gründen ist es vorteilhaft, wenn zwischen den Sin- und Ausgängen, die in den kesselartigen Schutzraum führen und dem eigentlichen Schutzraum selbst strahlungssichere und/ oder drucksichere und/oder gasdichte Zwischenwände vorgesehen sind.
Um relativ große Drücke aufnehmen zu können und um einen gewissen Schutz gegen radioaktive Strahlung zu bieten, müssen die Zwischenwände eine bestimmte Mindestdicke haben, die außerdem je nach Art des verwendeten Materials durch allgemeine Bauvorschriften für derartige Schutzräume amtlich vorgeschrieben ist. So müßte eine
strahlungssichere Schutzwand etwa 20 Zentimeter stark sein, wenn sie aus Stahl besteht. Sine derartige Wand wäre einmal außerordentlich teuer und zum anderen sehr schwer, wodurch das Gewicht des Schutzraumes erhöht und die Transportfähigkeit vermindert wird.
Um diese Aufgaben zu lösen, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, die druck- und/oder strahlungssicheren Zwischenwände als mit Kastenrahmen für beliebig geformte Schutzraumtüren versehene füllbare Doppelwände auszubilden.
Gemäß einem viteilhaften Merkmal der Erfindung bestehen die Doppelwände mindestens einseitig , vorzugsweise aber beidseitig aus Stahl.
Gemäß einem weiteren vorteilhaften Merkmal dienen die Doppelwände als verlorene Schalung für- eine Betonfüllung, wobei eine ggf. notwendige Armierung eingeschweißt ist. Nach dem Einbringen der kesselartigen Schutzraumstahlkonstruktion in die Baugrube kann der Zwischenraum zwischen den Doppelwänden auf einfachste Weise mit Beton gefüllt werden. Das Einfüllen kann ohne Schwierigkeiten durch eine vorgesehene öffnung geschehen und an Ort und Stelle ausgeführt werden. Da
die Schalung als verlorene Schalung ausgeführt ist und fabrikmäßig eingebaut wird, ist die Herstellung der Betonwände in kürzester Zert-durchführbar, da die Füllung ohne besondere Fachkenntnisse ausgeführt werden kann. Im Vergleich zu einer Stahlwand sind die Kosten wesentlich geringer.
Ist eine besondere Druckfestigkeit der Zwischenwände nicht erforderlich, so genügt es, wenn die Doppelwände mit strahlungsisolierendem Material, vorzugsweise mit pulverfönnigem Schwerspat gefüllt werden.
Die JKastenrahmen für die Schutzraumtüren sind vorzugsweise gemäß der Erfindung mit mindestens einer der Stahlwände jeder Doppelwand vorzugsweise gasdicht verschweißt , und/oder sie werden von der Stahlarmierung getragen. Hierdurch wird ohne weiteres sichergestellt, der Türrahmen auch bei der nachträglichen Fertigstellung der Füllung der Zwischenwände an genau der richtigen Stelle sitzt und im übrigen die Gasdichtheit des Türrahmens auch bei Fertigstellung der Zwischenwände durch Sachunkundige gewährleistet bleibt. In diesem Falle ist vorzugsweise mindestens eine Wand jeder Doppelwand gasdicht mit dem Schutzraummantel verschweißt.
Wenn in dem Schutzraum eine Gas^schleusenwand vorgesehen
werden soll, so braucht diese im allgemeinen keine wesentlichen Druckbelastungen aufzunehmen. Ba es sich jedoch bei der Herstellung um den Einbau einer relativ unhandlichen großen Stahlplatte handelt, wird, da dieser unter Umständen Schwierigkeiten bereitet, gemäß der Jsrfindung weiterhin vorgeschlagen, die Gasschleusenwand sait einem Verstärkungsspant des Schutzraumes gasdicht zu verschweißen, wobei der Spant vorzugsweise breit ausgebildet ist und die Gasschleusenwand kleiner ist als der Innenquerschnitt des Schutzraumee. Auf diese Weise kann auf eine genaue Anpassung der Gasschleusenwand an den Innendurchmesser des Schutzraumes verzichtet werden, was die Herstellung wesentlich erleichtert.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt. Bs zeigt:
H"ig. 1 einen Querschnitt durch einen zylindrischen Schutzraum,
Fig. 2 eine Ansicht einer Gasschleusenwand, Fig. 3 einen Teilschnitt durch einen Spant, der mit einer Gasschleusenwand verschweißt ist.
Fig. 1 zeigt eine kesselartige Stahlkonstruktion A mit zwei gewölbten Böden B und C, die in den Erdboden eingelassen sind. Dabei führt eine in dem Boden B vorgesehene
Öffnung in einem Gang D, eier zu dein in Frage kommenden Haus führt. Der Zylinder A ist auf der anderen Seite mit einem vertikalen Notausgangsschacht S versehen, aer durch eine zu Öffnende Abdeckung 1 verschlossen ist.
Der Zylinder A, die Böden B und C und der Notausgangsschacht D bilden zusammen die Stahlkonstruktion, die als solche vorgefertigt und in die erforderliche Baugrube eingebracht werden kann. Man kann aber selbstverständlich auch nur einzelne Teile vorfertigen und sie an Ort und Stelle zusammenschweißen.
Bei dem Schutzraum gemäß Fig. 1 sinci vier gebördelte und mit dem Schutzraummantel verschweißte Stahl schalungswände 1 bis 4 vorgesehen. Die Schweißung der «fände 1 und 4- ist gasdicht und die der Wände 2 und 4 zur Kostenersparung lediglich abgesetzt. Die Schalungspaare sind mit je einem Kastenrahmen 5 und 6 versehen, in denen beliebige, nicht gezeigte, gasdicht und druckfest schließende Ein- und Ausgangstüren angeordnet sind. Dabei dient die Tür 5 als normale Sin- und Ausgangstür und weist eine für den Durchgang bequeme Höhe auf. Die Tür 6 dagegen bildet den Notausgang. In dem Schutzraummantel selbst sind zwei Öffnungen 7 ^und 8 vorgesehen, durch die der Beton eingefüllt und gerüttelt werden kann.
6 -
Zwischen dem eigentlichen Schutzraum und den druck- und strahluiigssicheren Wänden sind zwei Gasschleusenwände 9 und 10 vorgesehen. Eine Gasschleusenwand ist in den Fig. 2 und 3 im einzelnen dargestellt. Sie "besteht aus zwei Teilen 11 und 12, die miteinander dicht verschweißt sind, wobei eine Öffnung in dieser Wand vorgesehen ist, die gasdicht mit einer beliebigen Tür verschlossen werden kann. An dem Schutzraummantel 13 ist der Ringspant 14 auf der einen Seite gasdicht mittels einer Schweißnaht 16 und auf der anderen Seite abgesetzt mittels Schweißnähten 18 verschweißt. Der Flansch ist so breit ausgeführt, daß eine genaue .Anpassung der Gasschleusenwand 11 bzw. 12 an den Umfang des Schutzraumzylinders nicht genau erfolgen muß. In dem dargestellten Beispiel ist die Gasschleusenwand eckig ausgeschnitten und mittels einer Schweißnaht 15 gasdicht mit dem Versteifungsspant 14 verbunden·

Claims (6)

Schutzansprüche
1. Schutzraum, insbesondere gegen die Einwirkung von A-, B- und C-Waffen, welcher aus einer in eine Baugrube einbringbaren versteiften kesselartigen Stahlkonstruktion mit Ein- und Ausgangsöffnungen und mit drucksicheren und /oder strahlungssicheren und/oder gasdichten Zwischenwänden besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die druck-und/oder strahlungssichern Zwischenwände als mit Kastenrahmen für beliebig geformte Schutzraumtüren versehene füllbare Doppelwände ausgebildet sind.
1. Schutzraum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelwände mindestens einseitig, vorzugsweise aber beidseitig aus Stahl bestehen.
3. Schutzraum nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelwände als verlorene Schalung für eine Betonfüllung dienen, wobei eine ggf. notwendige Armierung eingeschweißt -ist.
4. Schutzraum nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelwände mit strahlungsisolierendem Material, vorzugsweise mit pulverförmigem Schwerspat gefüllt sind.
5. Schutzraum nach. Anspruch. 1-4-, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kastenrahmen für die Schutzraumtüren mit mindestens einer der Stahlwände jeder Doppelwand vorzugsweise gasdicht verschweißt ist und/oder von der Stahlarmierung getragen wird.
6. Schutzraum nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Wand jeder Doppelwand gasdicht mit dem Schutzraum verschweißt ist.
7· Schutzraum nach Anspruch 1-6, gekennzeichnet durch Gasschleusenwände, die mit Verstärkungsspanten des Schutzraumes gasdicht verschweißt sind, wobei die Spanten vorzugsweise breit ausgebildet und die Gasschleusenwände kleiner sind als der Innenquerschnitt des Schutzraumes.
DEN14138U 1962-09-07 1962-09-07 Vorgefertigter unterirdischer schutzraum. Expired DE1908780U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN14138U DE1908780U (de) 1962-09-07 1962-09-07 Vorgefertigter unterirdischer schutzraum.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN14138U DE1908780U (de) 1962-09-07 1962-09-07 Vorgefertigter unterirdischer schutzraum.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1908780U true DE1908780U (de) 1965-01-21

Family

ID=33363002

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN14138U Expired DE1908780U (de) 1962-09-07 1962-09-07 Vorgefertigter unterirdischer schutzraum.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1908780U (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2157133A1 (de) Behälter für radioaktive Materialien
DE1299404B (de) Vorrichtung zum Schutz vor Stosswellen
DE3437534C2 (de) Zylindrischer Behälter zur Verwendung als druckdichte Explosionskammer
DE3447589C2 (de)
DE3137083A1 (de) Kugelfoermiger behaelter oder kammer
DE3125211A1 (de) Lagerbehaelter und verfahren zu seiner herstellung
DE7838526U1 (de) Einwegtransportbehaelter aus beton zur aufnahme von faessern mit radioaktivem inhalt
EP0079026A1 (de) Unterirdische Schutzbunkeranlage mit mehreren Schutzzellen
DE1908780U (de) Vorgefertigter unterirdischer schutzraum.
DE3521884C1 (de) Innenschalung für einen Personenschutzraum
DE3035347C2 (de) Atomschutzbunker
CH287262A (de) Luftschutzraum.
DE4207698C2 (de) Sicherheitsbauwerk zur Abschottung eines untertägigen Abbaubetriebs
AT406175B (de) Sicherheitshaus
EP0091175A1 (de) Verfahren zur sicheren Lagerung von gefährlichem, den Menschen und/oder die Umwelt gefährendem Material und für dieses Verfahren geeignete Schutzhülle
AT392315B (de) Transportable raumzelle
AT370554B (de) Schutzraum
DE1093979B (de) Beschusssicheres Bauwerk mit mehrschichtigen Wand- bzw. Deckenflaechen und einer zwischen diesen Schichten angeordneten elastischen Gummischicht
DE2359114A1 (de) Transporteinrichtung fuer radioaktives material
DE3019781A1 (de) Schutzraum zum personenschutz gegen explosionen und strahlungen
CH664415A5 (de) Rotationssymmetrischer sicherheitsbehaelter.
CH337427A (de) Unterirdischer Schutzraum und Verfahren zur Herstellung desselben
DE4234208C1 (de) Filter für Schutzräume, insbesondere Luftschutzräume
DE3142661A1 (de) Innenschalung zur herstellung von insbesondere schutzraeumen
DE1886316U (de) Bottich.