DE1908694U - Rotationsschmelztiegel, insbesondere zum schmelzen von urankarbid und zum abschleudern des geschmolzenen materials in giessformen. - Google Patents

Rotationsschmelztiegel, insbesondere zum schmelzen von urankarbid und zum abschleudern des geschmolzenen materials in giessformen.

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DE1908694U
DE1908694U DEE17895U DEE0017895U DE1908694U DE 1908694 U DE1908694 U DE 1908694U DE E17895 U DEE17895 U DE E17895U DE E0017895 U DEE0017895 U DE E0017895U DE 1908694 U DE1908694 U DE 1908694U
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uranium carbide
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B14/00Crucible or pot furnaces
    • F27B14/08Details specially adapted for crucible or pot furnaces
    • F27B14/10Crucibles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

Europäische Atomgemeinschaft (EURATOM) , Brüssel (Belgien)
Vorri chtung zur iier_s_tel_l^^
aus Metallen oder Metallverbindungen mit einem sehr hohen Schmelzpunkt, insbesondere aus Urankarbid
Die Heue rung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung gegossener Formkörper aus Metallen oder Metallverbindungen mit einem sehr hohen Schmelzpunkt, insbesondere aus Urankarbid.
Die Schmelzpunkte derartiger Stoffe liegen in vielen Fällen über 1800° C5 so daß sich die üblichen Schmelz- und Gießverfahren nicht anwenden lassen» Es ist bekannt, diese Stoffe nach einem als "skull melting" bezeichneten Verfahren in flachen Tiegeln zu schmelzen, in denen das Material durch einen Lichtbogen oder einen Elektronenstrahl in flüssigen Zustand überführt wird.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Schmelze mit dem Tiegel unter dauernder Wärmeeinwirkung in Rotation zu versetzen und durch die Einwirkung der Zentrifugalkraft in im Oberteil
des Schmelztiegels sternförmig angeordnete, als Kokillen dienende Aussparungen zu schleudern· Bei diesem vorgeschlagenen Verfahren verwendet man. rotationssymmetrische Tiegel, die um die Symmetrieachse in Rotation versetzt werden. Da hierbei das schmelzflüssige Iiaterial in der Richtung senkrecht zu Rotationsachse in jede ¥inkelrichtung gleichmäßig beschleunigt wird, ist man gezwungen, eine Vielzahl von kleinen Ausnehmungen vorzusehen In diesen kleinen, als Kokillen dienenden Aussparungen lassen sich SOrmkörper jedoch nur dann ohne Lunker gießen, wenn der Lichtbogen während des Schleudervorganges seitlich auf die Kokillenöffnungen abgelenkt wird. Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß viel Kohlenstoff in das geschmolzene Material gelangt, da der Lichtbogen den Tiegel teilweise anschmilzt und die Schmel se Kohlenstoff aus dem Graphittiegel herauslöst.
Es wurde nun gefunden, daß sich die Nachteile dieses vorgeschlagenen Verfahrens dadurch vermeiden lassen, daß die Rotation des Tiegels um eine nicht mit der Symmetrieachse des Tiegels übac· einstimmende Achse erfolgt, ilan braucht in diesem Falle nur eine einsige als Kokille dienende Aussparung vorzusehen, de. das geschmolzene Iiaterial nur auf eine Seite des Tiegels geschleudert wird. Beim Gießen ergibt sich dabei der Vorteil, daß nur eine Kokille vorhanden sein muß, während bei einem um seine Symmetrieachse rotierenden Tiegel 4 bis 6 Kokillen symmetrisch zur
Dreiiaclise angeordnet sein müssen. Man braucht in diesem lalle nur eine geringe Ilenge I-Iaterial zu schmelzen, um eine bestimmte Größe eines j?ormkörper3 zu erzeugen, so daß man ein Überhitzen eines Teiles der Schmelze vermeiden kann und man einer Lunkerbildung entgegenwirkt. Außerdem wird die gesamte zur Verfügung stehende Schmelze in die Kokille befördert, während bei der Rotation um die Symmetrieachse des Tiegels ein Teil auf die zwischen den Kokillen sich befindende Wand geschleudert wird. Die zur Verfügung stehende Schmelze wird daher besser ausgenutzt, so daß sich relativ große, beispielsweise stabförmige, Formkörper gießen lassen.
In der Abbildung ist eine beispielsweise Ausführung der neuerungsgemäßen Vorrichtung dargestellt. Diese zeigt einen bezüglich der Achse A symmetrisch gebauten Tiegel 1 aus Graphit, der eine gleichfalls symmetrisch zu dieser Achse liegende Öffnung 2 besitzt. In diese schalenförmige öffnung wird das zu vergießende katerial mittels eines durch eine Elektrode erzeugten Lichtbogens zu einer Sciimelspfütze 5 eingeschmolzen. Im Oberteil der Gießform 1 ist auf einer Seite eine als Kokille dienende zylindrische Aussparung 4 vorgesehen. Ist das Material geschmolzen, so wird die dargestellte Vorrichtung urn eine Achse B mittels nicht dargestellter Einrichtungen in Umdrehung versetzt, so daß durch die Zentrifugalkräfte das flüs-
sige Material senkrecht zu dieser Achse B zur Seite geschleudert wird un in die Kokille 4 eintreten kann. Der Abstand zwischen den Achsen A und B wird entsprechend den jeweiligen Verhältnissen und der gewünschten Zentrifugalkraft in Richtung auf die Kokille 4 gewählt, wobei vorzugsweise die Achse B noch so weit innerhalb der öffnung 2 liegt, daß während des Schleudervorganges eine Kontinuierliche Erhitzung des zu schmelzenden Materials erfolgen kann.
S c hu t ζ an s ρ rü c h e s Pd/Ko

Claims (1)

Europäische Atomgemeinschaft (EURATOM), Brüssel/Belgien Neuer Schutzanspruch 1 -and 2 :
1. Rotationsschmelztiegel, insbesondere zum Schmelzen von Urankarbid und zum Abschleudern des geschmolzenen Materials in Gießformen, dadurch gekennzeichnet, daß der Tiegel (l) rotationssymmetrisch ausgebildet ist und die Symmetrieachse (j£> des Tiegels (1) außerhalb seiner Rotationsachse (B) liegt und daß im oberen Teil des Tiegels (l) eine als Kokille ausgebildete Aussparung (4) vorgesehen ist, die im wesentlichen in der Ebene der Achsen (A und B) gegenüber der Achse (A) liegt.
~'2.. Rotationsschmelztiegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationsachse innerhalb der Tiegelöffnung verläuft.
15 726 -
5, -.;«.,& i« der. üblichem Preisen gemeiert
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