DE1908690U - Liege bzw. bett-trage. - Google Patents
Liege bzw. bett-trage.Info
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Description
Päfenfanwälfe
Äfc::, RA. 571275*13.8:6ii
12. Aug.
Sch/PL
Hans Stollenwerk, Köln-Dellbrück,
Dellbrücker Hauptstraße 197/2ol ■
Dellbrücker Hauptstraße 197/2ol ■
Liege bzw, Bett-Trage.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Liege bzw. Bett-Trage für Sanitats-, Luftschutzzwecke u. dgl.
Die Liegen bzw. Tragen sind üblich in. der Weise ausge-. ,-■'■
bildet, daß sie einen Rahmen aus zwei an den Enden ab- ::.
gewinkelten Holmen aufweisen. Diese Holme sind an den -,.:.-Stirnseiten
der Liege durch ein Verbindungsglied mit- .... ■■ ■;,
einander verbunden. Der Rahmen wird sodann mit einem. Bezug bespannt, der über den Rahmen der Liege schiebbar
angeordnet ist. "An den Stirnseiten des Rahmens wird
der Bezug umgelegt und festgemacht. . ;
Die Verbindung der abgewinkelten Enden der Holme mit-.-..'■..,
einander "erfolgt bisher mittels eines Scharniers., so daß. ;
die Holme in eine Winkellage zueinander gebracht werden' ;
: können. Die eine Seite des Scharniers.ist mit einer
halbschaligen Hülse fest verbunden, in die die Enden . -',;.
des anderen Holms bei Streckung des Scharniers einge- ...;.-.
legt werden können, worauf eine Sicherung der. Lage mittels,
eines durchsteckbaren Schraubbolzens, erfolgt. Der Bezug.. :
ist als Schlauch ausgebildet. Er, wird über den Liege-. "C":
rahmen bei im Winkel zueinander stehenden Holmen ge- ·
schoben. Das Spannen des Bezuges erfolgt durch Strecken der Scharniere, d.h. durch Überführen der Holmen von
einer Winkellage in eine Ebene. Bei dieser Bauart erhält man ein Spannen des Bezuges nur dann, wenn der
schlauchform!ge Bezug den Abmessungen des gestreckten
Liegerahmens genau angepaßt ist. Bei Verwendung von Textilmaterial für den Eezug läßt sich dies kaum erreichen,,
da die Nachgiebigkeit des Stoffes von dem
Peuchtigkeitsgrad abhängt.Es läßt sich deshalb nicht vermeiden,
daß der auf dem Rahmen aufgezogene Eezug locker
wird» Ein Nachspannen durch die Rahmenteile selbst ist nicht möglich. Damit der Bezug straffer wird, greift
man zu dem Hilfsmittel des Peuchtmachens des Bezugs- .
stoffes, was jedoch nur eine vorübergehende Lösung darstellt.
Man hat auch-schon vorgeschlagen, die Möglichkeit des Nachspannens durch eine Verschnürung zu erreichen.
Hierzu muß der Bezug an den Längsseiten mit einer Vielzahl von ösen versehen werden. Die Verschnürung an sich
ist verhältnismäßig kompliziert und zeitaufwendig. Auch das erstmalige Spannen des schlauchform!gen Eezuges
durch Überführen der Holme von der Winkellage in die gestreckte Lage macht insbesondere dann Schwierigkeit, wenn
der Bezug Untermaß aufweist.
Aufgabe der Erfindung ist, eine Liege bzw. Trage zu schaffen, bei der der Bezug leicht aufgebracht und auf
einfache Weise gespannt gehalten werden kann, und zwar nicht nur in Querrichtung, sondern auch in Längsrichtung.
Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß der Rahmen
^o der Liege o. dgl. aus vier selbständigen Rahmenteilen,
nämlich den beiden Längsholmen und weiteren als Spannmittel
ausgebildeten Querholmen, die sich an den Längsholmen
abstützen;, zusammengesetzt ist, und daß die zu
einem geschlossenen Rahmen aneinandergefügten Teile durch den Bezug zusammengehalten werden= Auf diese Weise erhält
man einen Rahmen für eine Liege bzw. Bett-Trage , der leicht der durch die Fabrikation sich ergebenden unterschiedlichen
Breite des Bezuges angepaßt werden kann. Ein und derselbe Bezug, der insbesondere bei Textilmaterial
infolge der unterschiedlichen. Witterungsverhältnisse in der Breite differiert, kann mit einfachen Mitteln
gespannt gehalten werden. Man braucht lediglich die spannbaren Querholme in der einen oder anderen Richtung nachzustellen,
um ein Überspannen bzw. ein Lockerwerden des Bezuges zu vermeiden. Der erfindungsgemäße Rahmen der Liege
kann aber auch zugleich für Bezüge verwendet v/erden, die von vornherein schmaler oder breiter sind, so daß man
wahlweise mit demselben Rahmen schmale oder breite Liegen schaffen kann. Die Verstellmöglichkeit an derselben Liege
kann bis zu etwa 2o % bzw. Jo % betragen. Sowohl die
kleineren als auch die größeren Differenzen"in der Breite
des Bezuges lassen sich durch die als Spannmittel ausgebildeten Querholme leicht ausgleichen und überbrücken.
Bei ein und derselben Größe des Bezuges ist man nicht mehr von der Art des Werkstoffes des Bezuges bzw. von der Maß-■
haltigkeit des fertigen Bezuges abhängig. Die Handhabung für die Regulierung ist einfach. Weiterhin zeichnet sich
die Liege selbst bzw. der Liegerahmen durch eine einfache Bauart aus. Im nicht benutzten Zustand läßt sich die
yO Liege leicht zerlegen und auf sehr kleinem Raum vorrätig
halten.
Die als Spannmittel ausgebildeten Querholme des Liegerahn:ens
kennen in verschiedener Weise ausgebildet sein. Vorteilhaft ist die Verv;endung von Spann schlossern, die
zwischen den Holmenenden vorgesehen .werden. Hierbei
kann das Spannschloß in die Holmenenden gegen einen Anschlag eingesteckt werden. Beispielsweise können die Ge-windebolzen
des Spannschlosses mit über den Umfang vorstehenden Zapfen versehen sein, die in Schlitze der Holmenenden
greifen.. Man kann die als Spannmittel ausgebildeten Querholme auch in der Weise, gestalten, daß die
Holmenteile teleskopartig ineinandergesteckt werden können, wobei zwischen den Kolrr.enteilen ratscr.enartige
Verbindungen vorhanden sind, z.B. Klinken, die in eine Zahnung eingreifen, so daß der Querholm in jeder ausgeschobenen
Stellung arretiert ist. Zum Ineinanderschieben der Holmenteile ist die Klinke entsprechend auszurasten.
Vorteilhaft greifen die als Spannmittel ausgebildeten Querholme in die abgewinkelten Enden der Längsholme.
Man kann die Anordnung auch so treffen, daß die Längsholme
gestreckte Stangen bzw. Rohre ohne abgewinkelte Enden sind, und daß die als Spannmittel ausgebildeten
Querholme unmittelbar in den längsverlaufenden Teil der Längsholme eingreifen. Hierbei können die Kolmenenden mit
entsprechenden Verstärkungen, z.B. Muffen o. dgl. versehen sein. Die Verwendung des Spannschlosses als Querholmenteil
hat den Vorteil einer leichten und stufenlosen Verstellbarkeit.
Die erfindungsgemäße Gestaltung des Rahmens für die Liege bzw. Trage führt dazu, daß der Bezug einfacher gehalten
Jo werden kann. Man benötigt keinen schlauchform!gen Eezug
mehr, sondern der Eezug braucht lediglich an den Längsseiten
saumartig umgeschlagen zu sein, wobei der Umschlag entsprechend vernäht ist. Der Eezug wird mit diesem
Saumumschlag auf die Längsholme aufgezogen. Danach werden die in ihrer Längsachse als Spannmittel"wirkenden Querholme
in die Längsholme eingesteckt. Durch das Spannen des Bezuges mittels der Querholme wird der Rahmen der
Liege bzw. Trage im ganzen fest zusammengehalten=
Auch das Spannen des Bezuges zwischen den Querholmen,
d.h. in Längsrichtung des Bezuges, kann vereinfacht werden. -Vorteilhaft wird der an den Stirnseiten des Rahmens
um diesen umlegbare Bezug je mit zwei im Dreieckverlauf geführten, voneinander unabhängigen Schnüren versehen,
wobei jede Schnur für sich an""der Fläche des Eezuges befestigt wird, z.B. durch Einlegen in einen Haken. Hierbei
soll die Befestigungsstelle bzw. der Haken zu der Mitte der Schnurbefestigungsstellen nach außen versetzt
an dem Bezug angeordnet sein. Dadurch zieht die Verschnürung den an den Stirnseiten befindlichen Bezug selbsttätig
nach außen, so'daß die sonst lästige und kaum zu vermeidende Faltenbildung bei anderen Verschnürungsarten
vermieden wird. Zugleich ergibt sich eine wesentlich einfache Handhabung und Verbilligung. Zweckmäßig wird der"
Haken auf dem Saumumschlag befestigt, wodurch einem unbeabsichtigten Lösen der Umschlagecken von dem Bezug entgegengewirkt
wird.
Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels nachstehend erläutert.
Die einzige Figur zeigt eine Draufsicht auf den Rahmen einer Liege bzw. Trage mit der erfindungsgemäßen Ausbildung
zusammen mit dem an dem Rahmen befestigten Bezug.
Die Liege bzw. Trage .weist einen Rahmen 1 auf, der sich
aus vier selbständigen Teilen zusammensetzt, und zwar den Längsholmen 2 und 5 und den Querholmen 4 und 5* Vielehe
Teile zu einem Viereckrahmen aneinandergefügt werden. Die Querholme 4 und 5 sind als Spannholir.e ausgebildet. Sie .
stellen vorteilhaft Spannschlösser dar,- die in bekannter
Weise aus einer Gewindemuffe β und den Gewindebolzen 7 und 8 bestehen, wobei die Bolzen 7 und 8 mit Gewinden
entgegengesetzter Steigung versehen sind. Die Gewindebolzen 7 und 8 des Spannschlosses 6 greifen mit ihren
glatten Enden 7a bzw 8a in die abgewinkelten Enden der
Längsholme 2 und 3* wobei zweckmäßig in den Holmenenden
eine Verstärkungsmuffe 9 angeordnet ist. Das Spannschloß
ist in die Enden der Längsholme lediglich einsteckbar vorgesehen, und zwar gegen einen Anschlag. Hierzu können
die Gewindebolzen 7 und 8 Zapfen oder Stifte Io und 11 aufweisen, die in einseitig offene Schlitze 12 der Längsholme
2 und j5 eingreifen. Die Schloßmutter 6 ist in bekannter
Weise mit einer Bohrung Yy versehen, durch die eine Stange ο. dgl. zum Verdrehen der Kutter gesteckt
werden kann.
Der Bezug 14 ist an den Längsseiten mit saumartigen Umschlagen
15 und 16 versehen, die durch Nähte 17 mit der Fläche des Bezuges verbunden sind. Bei abgenommenen Querholmen
4 und 5 lassen sich die Längsholme 2 und 3 durch
^o die Umschläge 15 und 16 des Bezuges durchstecken bzw. es
kann- der Bezug über die Längsholme 2 und j5 aufgezogen
werden. Danach werden die spannbaren Querholme 4 und 5 in die Enden der Längsholme eingesetzt. Durch Verlängern
der Querholme 4 und 5 erfolgt ein Spannen des Eezuges 14,
so daß der Rahmen 2, Z>> 4, 5 und der Bezug 14 eine tragfähige
Einheit werden.
Der Bezug l4 weist an den Stirnseiten die Teile l8 auf,
die um die Querholme 4 und 5 herumgelegt werden können. Jedes Stirnende l8 des Bezuges iist mit zwei voneinander
unabhängigen Schnüren 19 und 2o versehen, deren Befestigungsstellen
21 und 22 im Abstand voneinander liegen und über die Breite des Bezugsteils l8 entsprechend verteilt
sind. Diese Schnüre 19. und 2o, die beispielsweise durch Ösen des Bezugteils l8 geführt und entsprechend
verknotet sein können, greifen mit entsprechenden Eefestigungsstellen
23 und 24 des Bezuges zusammen. Man verwendet zweckmäßig bekannte Haken, über die die Schnüre
19 und 2o geführt und gespannt v/erden. Die Befestigungsstellen 24 und 24 sind vorteilhaft zu der Mitte:,., zwischen
· den Befestigungsstellen 21 bzw. 22 nach außen versetzt
an dem Bezug 14 angeordnet, so daß die festgemachte Verschnürung 19 und 2o den Bezugteil ".18 nach außen zieht,
wie aus dem unteren Teil der Figur zu ersehen ist. Vorteilhaft sind die Haken 23 und 24 auch auf dem Umschlag
15 angeordnet, so daß die Ecken des Umschlages zusätzlich
gegen Lösen gesichert sind.
Der Bezug kann aus jedem geeigneten Gewebe, z.B. Baumwolle oder auch Kunststoffaser bestehen. Die Gewindebolzen
7 und 8 des Spannschlosses können an sich beliebig ^o lang ausgebildet werden. Entsprechend kann auch die Länge
der Spannmutter 6 gewählt werden, so daß man wahlweise
verschieden breite -Liegen "mit demselben Rahmen erhalten kann.
Claims (6)
1. Liege bzw. Bett-Trage für Sanitäts-, Luftschutzzwecke
u. dgl. j bestehend aus einem Rahmen mit zwei Längsholmen, die an den Stirnselten der Liege durch ein Verbindungsglied miteinander verbunden sind, wobei der Bezug über
den Rahmen schiebbar und um die Stirnseiten des Rahmens umlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der' Rahmen (l)
der Liege o. dgl. aus vier selbständigen Rahmenteilen," den beiden Längsholmen (2, ^) und weiteren als'Spannmittel
ausgebildeten Querholmen (4, 5), die sich an den Längsholmen abstützen,- zusammengesetzt ist, und daß die
zu einem Rahmen aneinandergefügten Teile (2, 3, 4, 5)
durch den Bezug (l4) zusammengehalten sind.
2. Liege nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß . zwischen den Enden der Längsholme (2, 3) ein Spannschloß
(6, 7/ 8) vorgesehen ist, und daß das Spannschloß in die
Holmenenden gegen einen Anschlag (12) einsteckbar ist.
3o Liege nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gewindebolzen (7, 8) des Spannschlosses mit über den Umfang vorstehenden Zapfen (lo, 11) versehen sind, die
in Schlitze (12) der Holmenenden greifen.
4. Liege nach einem der Ansprüche 1 bis j>
dadurch gekennzeichnet, daß der Bezug (l4)an den Längsseiten saumartig
umgeschlagen und der Umschlag (15, l6) mit der Eezugflache
(l4) vernäht ist. ■
- Io -
5· Liege nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet
, daß der Bezug (l^) an den Stirnseiten
mittels der Teile (l8) um den Rahmen umlegbar ist und die Stirnseiten (l8) des Bezuges je mit zwei voneinander
unabhängigen Schnüren {19, 2o) versehen sind,deren jede
Schnur über eine Befestigungsstelle (23) des Bezuges,
z.B. einen Haken, spannbar ist.
6. Liege nach einem der Ansprüche 1 bis 5 j dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsstelle bzw. die Haken (23, 2h) zu der Mitte der Schnur-Eefestigungsstelleri
(21 bzw. 22) nach außen versetzt an dem Eezug angeordnet ist.
7· Liege nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsstellen (23, 24) bzw
die Haken auf dem Umschlag (15, l6) angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964ST017608 DE1908690U (de) | 1964-08-13 | 1964-08-13 | Liege bzw. bett-trage. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964ST017608 DE1908690U (de) | 1964-08-13 | 1964-08-13 | Liege bzw. bett-trage. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908690U true DE1908690U (de) | 1965-01-21 |
Family
ID=33376556
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964ST017608 Expired DE1908690U (de) | 1964-08-13 | 1964-08-13 | Liege bzw. bett-trage. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908690U (de) |
-
1964
- 1964-08-13 DE DE1964ST017608 patent/DE1908690U/de not_active Expired
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