DE1908658A1 - Vorrichtung zum registerhaltigen Aufbringen von einem oder mehreren Klischees auf flexible Grundplatten - Google Patents

Vorrichtung zum registerhaltigen Aufbringen von einem oder mehreren Klischees auf flexible Grundplatten

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DE1908658A1
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Germany
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mounting
cylinder
programming
plate
pressure
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Pending
Application number
DE19691908658
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English (en)
Inventor
Teo Schwabach
Erich Wieland
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Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG
Original Assignee
Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG
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Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F27/00Devices for attaching printing elements or formes to supports
    • B41F27/005Attaching and registering printing formes to supports

Landscapes

  • Drilling And Boring (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum registerhaltigen Aufbringen von einem oder mehreren Klischees auf flexible Grundplatten Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum registerhaltigen Aufbringen von Klischees auf flexible Grundplatten zu Kombiwickelplatten unter Verwendung eines Montagezylinders, wobei in der durchsichtigen gekrümmten Montageplatte Löcher vorhanden sind, mittels deren das Klischee durch Luftunterdruck gehalten und nach einem auf der Innenseite der gekrümmten Montageplatte festsitzenden durchsichtigen Andruck ausrichtbar ist, wobei der die Montageplatte tragende Montagearm auf einer parallel zum Montage zylinder laufenden Führungsstange verschiebbar gelagert und auf der Führungsstange spielfrei einrastbar ist, wobei der Montagearm bzw. das von ihm getragene Klischee relativ zu den Anschlägen verschiebbar und verriegelbar und so axial auf den richtigen Stand zur Grundplatte der Wickelplatte und durch Drehen des Montagezylinders auch tangential ausrichtbar ist, wobei das Klischee durch Schwenken des Montagearmes auf der Führungsstange lagerichtig auf die Grundplatte der Wickelplatte klebbar ist und wobei die Klischee der anderen außerdem noch zu druckenden Farben nach dem auf der Montageplatte sitzenden Andruck ausrichtbar und nach Ausrasten aus einem der auf der FUhrungsßtange sitzenden Anschläge und Einrasten auf den nächsten Anschlag auf die weiteren Grundplatten der Wickelplatten aufbringbar sind.
  • Durch die deutsche Auslegeschrift 1 273 542 ist eine Vorrichtung dieser Art bekanntgeworden. Mit ihr ist es möglich, Klischees passerhaltig auf Grundplatten aufzubringen, die.nebeneinander auf dem Montagezylinder aufgespannt sind. Aus dieser Auslegeschrift ist aber kein Hinweis zu entnehmen, wie vorgegangen werden muß, wenn die Vorrichtung für laufend wiederkehrende, gleiche Arbeiten programmiert werden soll, d. h.
  • wenn bestimmte Positionen sowohl in Umfangs- wie in Seitenrichtung laufend mechanisch wiedergefunden werden sollen.
  • Eine solche Programmier- bzw. Repetiereinrichtung ist aber die Aufgabe des Gegenstandes der Erfindung.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zum Programmieren in Zylinderumfangsrichtung eine Programmierscheibe mit der Stirnfläche des Montagezylinders verbunden ist, in die mittels einer gestellfesten Bohrbuchse Bohrungen angebracht werden können, durch die der Montagezylinder mittels eines Stiftes zum Gestell fixierbar ist, daß zum Programmieren in Zylinderlängsrichtung eine Programmierstange in eine im FUhrungsrohr angebrachte Nut einlegbar ist, die mittels einer auf dem Montagearm fest angeordneten Bohrbuchse mit Arretierlöchern versehen werden kann, durch die der Montagearm mittels eines Arretierbolzens zum Führungsrohr fixierbar ist, und-daß die Montageplatte Paßstifte aufweist, die mit entsprechenden Aufnahmelöchern im Andruck übereinstimmen und mit denen der Andruck in der Montageplatte fixierbar ist.
  • Die Bohrbuchse für das Programmieren in Zylinderumfangsrichtung kann mit mehreren Bohrlöchern ausgestattet sein, die es ermöglichen, Bohrungen auf unterschiedlichen Lochkreisradien in der Programmierscheibe anzubringen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen: Figur 1 die Ansicht der Bedienungsseite, Figur 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung, Rück-Figur 3 eine Ansicht des Montage zylinders von der seite, Figur 4 eine Stirnansicht des Montagezylinders, Figur 5 eine Ansicht des Führungsrohres mit Montagearm, Figur 6 einen Schnitt entlang der Linie VI - VI in Figur 5, Figur 7 einen Schnitt entlang der LinieVII-VZ in Figur 6.
  • Auf dem Gestell 1 befinden sich die Seitenteile 2 und 2.1.
  • Letztere sind durch die Streben 3 und 4 miteinander verwindungssteif verbunden und dienen zur Lagerung des Montagezylinders 5, der Führungsstange 6 und der Stange 7, die die vier Anschläge 8, 8.1, 8.2 und 8.3 trägt. Diese bestehen aus den Stellringen 9 und 10, die auf der Stange 7 festsitzen, sowie der Schiebehülse 11, die durch die Feder 12 gegen den Stellring 9 gedrückt wird. Der Stellring 9 und die Schiebehülse 11 tragen je eine Rolle 13 und 14, deren Achsen senkrecht zur Achse der Stange 7 stehen. Auf der Führungsstange 6 kann das Führungsrohr 15 spielfrei, jedoch leichtgängig verschoben werden0 Es trägt auf einer Seite den Arretierungsbund 16, der sich nur über etwa die Hälfte des Umfanges erstreckt. Er ist in der Breite so dimensioniert, daß beim Verdrehen des Führungsrohres 15 um seine Längsachse der Arretierungsbund 16 nur dann zwischen die Rollen 13 und 14 gelangen kann, wenn die Schiebehülse 11 entgegen dem Federdruck vom Stellring 9 ein wenig abgehoben wird. Dadurch ist gewährleistet, daß der Arretierungsbund 16 bzw. das FiUirungsrohr 15 eine wiederholbare genaue Position einnimmt. Auf dem Mihrungsrohr 15 ist der Montagearm 17 verschieblich angeordnet. Er-kann auf dem FUhrungsrohr 15 in jeder beliebigen Längsstellung mittels des Arretierungshebels 18 verriegelt werden und trägt die durchsichtige gekrümmte Montageplatte 19. Auf der dem Montagezylinder 5 zugewandten Seite der Montageplatte sitzt der jeweilige eingefärbte durchsichtige Andruck, der mittels Klebestreifen an der Montageplatte 19 befestigt ist. Nach diesem Andruck kann das mit Magnesiumpulver leicht eingeweißte entsprechende Klischee ausgerichtet werden. Es wird durch Luftunterdrunk an-der Montageplatte festgehalten. Der Luftunterdruck wird durch die Luftpumpe 20 erzeugt. Der Vakuumteil der Pumpe 2Q steht mittels der Leitungen 21 und 22 mit dem ZwischenraumD der zwischen dem Klischee und dem durchsichtigen Andruck gebildet wird in Verbindung. Zu diesem Zweck ist die Montageplatte 19 und auch der jeweilige Andruck an den Stellen 23, 24, 25 und 26 durchbrochen. Beim Einrichten wird mittels eines Beilufthahnes das Vakuum den Brfordernissen entsprechend gesteuerte Das Klischee ist zuvor mit einer doppelseiigen Klebefolie versehen worden, mit der es auf der Grundplatte der Wickelplatte befestigt werden soll. Zum Zweck des Berührungsschutzes ist die Doppelklebefolie auf der dem Montagezylinder zugewandten Seite mit einer Folie versehen. Diese kann nach dem genauen Einrichten des Klischees entfernt werden. Durch Schwenken der Montageplatte um die Achse der Führungsstange 6 wird das Klischee mit der Grundplatte der Wickelplatte in Verbindung gebracht und dadurch aufgeklebt.
  • In Figur 1 ist das Phrungsrohr 15 mit dem Montagearm 17 in der äußersten linken Stellung gezeichnet. Es wird dabei durch den Anschlag 8 in axialer Richtung fixiert. In dieser Stellung kann der durchsichtige Andruck nach dem dort angezeichneten Stand ausgerichtet und das erste Klischee aufgaklebt werden. Die Klischees für die übrigen drei Farben können dann auf die drei weiteren Grundplatten der Wickelplatten aufgebracht werden, wenn der Montagearm durch die Anschläge 8.1, 8.2, bzw. 8.3 fixiert ist.
  • Die Registerhaltigkeit in Achsrichtung wird durch die Fixie~ rung des Montagearmes durch die Anschläge 8, 8.1, 8, 2 und 8,3 erreicht. Die genaue Lage in tangentialer Richtung kann durch Drehen des Montage zylinders um seine Längsachse mittels des Handrades 27 eingestellt werden jeder gewählten Stellung wlrd er durch den Hebel 28 verriegelt.
  • Zum Programmieren in Zylinderumfangsrichtung ist auf der Stirn fläche 30 des Montagezylinders 5 eine Programmierscheibe 31 verschraubt (Fig. 3) und durch eine Paßfeder 32 gegen Verdre hung gesichert. Am Gestell 2 ist eine Bohrbuchse 33 befestigt.
  • Sie ist durch einen Stift 35 gegen Verdrehen gesichert. Sie hat vier Bohrungen 36, 37, 38 und 39 (Fig. 4). Mit diesen können in die Programmierscheibe 31 verschiedene auf vier schiedenen Radien liegende Arretierlöcher 34 gebohrt werden Vorteilhafterweise werden alle Bohrungen nach dem Bohren g nau bezeichnet. Beim Programmieren einer bestimmten zinken lage wird dann in die Bohrbuchse ein Arretierbolzen 40 ge steckt, der gleichzeitig auch in einem der krretierlöcher 34 sitzt, und so den Montagezylinder 5 in einer bestimmten Po sition zum Gestell 1 festhält.
  • Die Programmierscheibe 31 kann leicht gegen eine andere ab.
  • getauscht werden, wenn auf ihr bereits eine größere Anzahl Arretierbohrungen 34 vorhanden sinus BeS bedarf kann die so aber auch wieder schnell lagerichtig montiert werden. Zum Aus- und Einbau weist sie am Umfang eine Aussparung 41 auf, die nur wenig größer als der Achszapfen des Montagezylinders 5 ist.
  • In den Figuren 5 bis 7 ist die Einrichtung zum Programmieren in Zylinderlängsrichtung dargestellt. Im Führungsrohr 15 ist eine Nut 45 eingearbeitet, die eine Programmierstange 46 zur Hälfte aufnimmt. Sie wird durch eine Schraube 47 gegen Herausfallen gesichert und durch einen Stift 48 in Längsrichtung positioniert. Der Stift 48 hat zwei Einkerbungen 49, in die eine Kugel 50, die durch eine Feder 51 vorgespannt ist, einrastet. Beim Wechseln der Programmierstange 46 wird der Stift 48 in eine Bereitschaftsstellung so weit herausgezogen, daß die Kugel 50 in die Kerbe 49.1 einrastet.
  • Wie bereits beschrieben, ist auf dem Führungsrohr 15 der Montagearm 17 verschieblich angeordnet. Auch der Montagearm 17 weist in seiner Bohrung 52 eine Nut 53 auf, in der die Programmierstange 46 zur anderen Hälfte ruht. Im Montagearm 17 ist eine Bohrbuchse 54 befestigt, mit der in die Programmierstange 46 Arretierlöcher 55 gebohrt werden können. Die Lage des Montagearmes 17 zur Führungshülse 15 kann nach dem Bohen des Arretierloches 55 durch einen Arretierbolzen 56 gesichert werden. Diese Lage kann aber auch dadurch später wieder gefunden und genau eingehalten werden.
  • Die Montageplatte 19 ist mit Paßstiften 57 (Fig. 1) ausgerüstet, mit denen der Andruck auf die richtige Lage zur Montageplatte 19 ausgerichtet werden kann, bevor er durch Luftunterdruck dort festgehalten wird. Zu diesem Zweck ist der Andruck mit Aufnahmelöchern versehen, die im Abstand voneinander genau mit dem Abstand der Paßstifte 57 übereinstimmen.
  • / Patentansprüche

Claims (3)

  1. Patentansprüche 0 Vorrichtung zum registerhaltigen Aufbringen von Klischees auf flexible Grundplatten zu Kombiwickelplatten unter Verwendung eines Montagezylinders, wobei in der durchsichtigen gekrümmten Montageplatte Löcher vorhanden sind, mittels deren das Klischee durch Luftunterdruck gehalten und nach einem auf der Innenseite der gekriimmten Montageplatte fest sitzenden durchsichtigen Andruck ausrichtbar ist, wobei der die Montageplatte tragende Montage arm auf einer parallel zum Montagezylinder laufenden Führungsstange verschiebbar gelagert und auf der Führungsstange spielfrei einrastbar ist, wobei der Montagearm bzw. das von ihm getragene Klischee relativ zu den Anschlägen verschiebbar und verriegelbar und so axial auf den richtigen Stand zur Grundplatte der Wickelplatte und durch Drehen des Montagezylinders auch tangential ausrichtbar ist, wobei das Klischee durch Schwenken des Montagearmes auf der ?Uhrungsstange lagerichtig auf die Grundplatte der Wickelplatte klebbar ist und wobei die Klischees der anderen außerdem noch zu druckenden Farben nach dem auf der Montageplatte sitzenden Andruck ausrichtbar und nach Ausrasten aua einem der auf der Führungsatange sitzenden Anschläge und Einrasten auf den nächaten Anschlag auf die weiteren Grundplatten der Wickelplatten aufbringbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß zum Programmieren in Zylinderumfangsrichtung eine Programmierscheibe (31) mit der Stirnfläche (30) des Montagezylinders (5) verbunden ist, in die mittels einer gestellfesten Bohrbuchse (33) Arretier-Bohrungen (34) angebracht werden können, durch die der Montagezylinder (5) mittels eines Stiftes (40) fixierbar ist, daß zum Programmieren in Zylin derlängsrichtung eine Programmierstange (46) in eine im Führungsrohr (15) angebrachte Nut (45) einlegbar ist, die mittels einer auf dem Montagearm (17) fest angeordneten Bohrbuchse (54) mit Arretierlöchern (55) versehen werden kann, durch die der Montagearm (17) mittels eines Arretiert bolzens (56) zum Führungsrohr (15) fixierbar ist, und daB die Montageplatte (19) Paßstifte (57) aufweist, die mit entsprechenden Aufnahmelöchern im Andruck übereinstimmen und mit denen der Andruck in der Montageplatte (19) fixier bar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrbuchse (33) für das Programmieren in Zylinderumfangsrichtung mit mehreren Bohrlöchern (36 bis 39) ausgeatattet ist, die es ermöglichen, Löcher auf unterschied lichen Radien in die Programmierscheibe (37) zu bohren.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Programmierscheibe (31) durch eine Paßfeder (32) gege Verdrehen in bezug auf den Montagezylinder (5) gesichert ist.
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