DE1908587A1 - Photometrische Einrichtung zur Lichtkontrastmessung - Google Patents
Photometrische Einrichtung zur LichtkontrastmessungInfo
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Description
H.SCHROETER K.LEHMANN
8 München 23 · Lipowskystr. 10
Tel. 778956 y-as-45
3/me 2O.2.I969
ASAHI KOOAKU KOGYO KABUSHIKI KAISHA
Photometrisehe Einrichtung zur Lichtkontrastmessung
Die Erfindung betrifft eine photometrische Einrichtung zur
Lichtkontrastmessung mit zumindest einer lichtempfindlichen Widerstandszelle und einer Meßwertanzeige.
Der BelichtungsSpielraum von photοgrafischem Aufnahmematerial
ist in der Regel nicht groß genug, um große Helligkeitsunterschiede einwandfrei zu erfassen. Es wird daher für die
einzustellende Belichtungszeit in der Regel ein Mittelwert genommen, der mit einer photometris'chen Meßeinrichtung ermittelt
wird, die auf die mittlere Helligkeit anspricht. Dabei kann es insbesondere bei der Farbp'hotografie immer wieder
vorkommen, daß gewisse Bereiche in Abhängigkeit von dem Flächenanteil mit großer Helligkeit bzw. dem Flächenanteil
mit geringer Helligkeit in unerwünschter Weise über bzw. unterbelichtet sind. Wenn bei der Messung der Helligkeit
eines Aufnahmeobjektes, dessen Kontrast z.B. das zweifache des
Belichtungsspielraumes des Aufnahmematerials beträgt, der eine oder der andere Helligkeitsbereich überxviegende Berücksichtigung
findet, so ist es nicht mehr möglich, eine richtige Wiedergabe mit Bezug auf den anderen Helligkeitsbereich
zu erhalten. Dies ist insbesondere für die Farbwiedergabe bei Farbfilmaufnahmen der Fall. Bei einem derartigen Aufnahmeob-
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jekt kann Jedoch durch die Bestimmung des Helligkeitskontrastes
noch eine photografische Wiedergabe erzielt werden, bei der z.B. die Farben in dem gesamten Aufnahmebereich vollständig
oder zumindest nahezu farbrichtig wiedergegeben werden, da die Belichtung auf einen zwischen den beiden extremen
Helligkeitswerten liegenden Wert innerhalb des Belichtungsspielraumes des Aufnahmematerials eingestellt werden.kann.
Bei de Aufzeichnung von Theaterszenen mit Hilfe von Film oder Fernsehkameras bereitet häufig der Unterschied in der Helligkeit
aufgrund der allgemeinen Ausleuchtung der Szene sowie der durch scharf gebündelte Scheinwerfer hervorgehobenen Szenenausschnitte
Schwierigkeit en, insbesondere wenn sich die Helligkeitsunterschiede während des Handlungsablaufes stark ändern. Für
diesen Fall muß die Kameraeinstellung sehr rasch in Abhängigkeit von der Helligkeitsänderung nachgestellt werden. Für derartige
Fälle werden die verschiedenen Kameraeinstellungen in Abhängigkeit von der Helligkeitsänderung in der Regel bei Probeaufnahmen
festgelegt und die derart ermittelten Werte in das Szenenbuch eingetragen, so daß die Kameraeinstellung während
dem Handlungsablauf entsprechend vorgenommen werden kann,- Die
für diese Zwecke verwendeten und aufgrund einer starken Bündelung nur einen kleinen Ausschnitt erfassenden Belichtungsmesser
sincl für die Messung des Helligkeitskontrastes nur unter verhältnismäßig großen Schwierigkeiten verwendbar, da die Bestimmung
der Helligkeit für Bereiche großer bzw. kleiner Helligkeit in-dem Aufnahmeobjekt getrennt und einzeln ausgeführt
wird. Die einzelnen ermittelten Werte müssen sodann gespeichert und der für die Belichtungseinstellung günstigste Wert
aus diesen unterschiedlichen Einzelmeßwerten errechnet werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine photometrische
Einrichtung zur Lichtkontrastmessung zu scaaffen, wobei ent-
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weder der Helligkeitskontrast eines Aufnahmeobjektes durch
einen direkt ablesbaren und vorzugsweise als Multiplikationsfaktor zur Belichtungszeit für die geringste Helligkeit angezeigt
oder der höchste und niedrigste Helligkeitswert getrennt festgestellt wird.
Für den Fall der Kennzeichnung des Helligkeitskontrastes durch einen Zahlenwert wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß die mit einem kleinen Winkelbereich abtastende und lichtempfindliche Widerstandszelle über einen Verbraucher an
eine Versorgungsspannung angeschlossen ist, daß der Ladekreis
eines Kondensators eine Diode umfaßt, die zwischen dem Kondensator und dem Anschlußpunkt für die lichtabhängige Ausgangsspannung
der Widerstandszelle geschaltet und zum Kondensator .hin in Durchlassrichtung vorgespannt ist und daß die Ausgangsspannung
am Anschlußpunkt und die Kondensat or spannung an zwei
Steuerelektroden eines Transistors mit hoher Eingangsimpedanz
anliegt.
Für den Fall der getrennten Anzeige des höchsten und niedrigsten Helligkeitswertes wird die der Erfindung zugrundeliegende
Aufgabe dadurch gelöst, daß in einer Detektor- und Meßschaltung zwei lichtempfindliche Widerstandszellen mit jeweils einem
Verbraucher eine Vergleichsschaltung bilden, die an eine Versorgungsspannung angeschlossen ist, daß der Vergleichsschaltung
zwei gleiche, je eine Diode und einen Kondensator umfassende Ladekreise zugeordnet sind, wobei die Diode zum Kondensator hin
jeweils in Durchlassrichtung vorgespannt ist und daß die Kondensatorspannung zwischen zwei Elektroden jeweils· eines Transistors
mit hoher Eingangsimpedanz anliegt.
Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
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Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung sind in der
Zeichnung dargestellt. Es Zeigen:
Fig. 1 eine photometrisehe Einrichtung zur Lichtkontrastmessung,
wobei der Helligkeitsunterschied durch einen Zahlenwert angegeben wird.
Fig. 2 eine weitere photometrische Einrichtung zur Lichtkontrastmessung,
wobei der höchste und der niedrigste Helligkeitswert angezeigt wird.
Gemäß Fig. 1 besteht die photometrische Einrichtung aus einer lichtempfindlichen Widerstandszelle 1, die die Helligkeit
eines Aufnahmeobjektes nur unter einem sehr kleinen Winkel . abtastet. Die Widerstandszelle 1 ist in Serienschaltung mit
einem Verbraucher 2 an eine Batterie 3 angeschlossen, wobei der Stromkreis mit Hilfe eines Schalters 9 geschlossen bzw.
unterbrochen werden kann. Der Verbraucher 2 enthält eine Diode mit logarithmischem Kennlinienverlauf, so daß sich die am Verbraucher
2 anliegende Spannung in arithmetischem Verlauf in Abhängigkeit von der Änderung der Helligkeit des Aufnahmeobjektes
ändert. Die am Verbraucher 2 liegende Spannung wird zum Laden eines Kondensators 4 verwendet, der über eine Diode
5 an den Verbindungspunkt A zwischen der Widerstandszelle 1 und dem Verbraucher 2 angeschlossen ist. Die Polung der Diode
ist derart, daß sie von der am Verbindungspunkt A liegenden
Spannung in Durchlassrichtung vorgespannt wird. Parallel zum Kondensator 4 liegt ein Schalter 10, mit dem der Kondensator
zur Entladung kurzgeschlossen werden kann.
Die Torelektrode eines Feldeffekttransistors 6 ist über die Diode 5 an den Verbindungspunkt A angeschlossen, mit dem auch
die Quellelektrode des Feldeffekttransistors in Verbindung
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steht. In dem von der Quellelektrode über die Senkenelektrode
des Feldeffekttransistors verlaufenden Stromkreis ist ein An-ζθigeinstrument
8 und dazu in Serie eine Batterie 7 vorgesehen, die den Feldeffekttransistor speist.
Für die Inbetriebnahme der vorausgehend beschriebenen Schaltung wird der Schalter 9 geschlossen und die lichtempfindliche Widerstandszelle
1 gegen das Aufnahmeobjekt gerichtet. In Abhängigkeit von der von der Widerstandszelle aufgenommenen Lichtmenge
ändert sich deren Widerstandswert, so daß sich am Verb mdungspunkt
A aufgrund des aus der Widerstandszelle 1 und dem Verbraucher
2 bestehenden Spannungsteilers eine der Helligkeit des abgetasteten Aufnahmeobjektes entsprechende Spannung einstellt.
Durch das Schwenken der Widerstandszelle 1 kann nunmehr der gesamte Bereich des Aufnahmeobjektes abgetastet werden,
wobei sich die Spannung am Verbindungspunkt A in Abhängigkeit von der Änderung des Widerstandswertes der Zelle 1 und
damit von der partiellen Helligkeit des Aufnahmegegenstandes ändert. Gleichzeitig damit wird der Kondensator 4- über die
Diode in Abhängigkeit von der im Verbindung^ unkt A wirksamen
Spannung aufgeladen. Der Kondensator 4- erfährt jedoch eine weitere Aufladung immer nur dann, wenn die am Verbindungspunkt A und über die Diode 5 angelegte Spannung höher als die
zuvor ermittelten Spannungen ist. Das bedeutet, daß der Kondensator 4 nur mit ansteigender Spannung am Verbindungspunkt 4-,
d.h. mit zunehmender Helligkeit des abgetasteten Aufnahmeobjektes aufgeladen wird. Solange der Kondensator 4 eine Vergrößerung
der Ladung erfährt, wird die Spannung vom Verbindungspunkt A aus sowohl an die Torelektrode als auch die Quellelektrode
des Feldeffekttransistors 6 solange angelegt, bis Potentialgleichheit besteht. In diesem Fall wird der Transistor
6 nichtleitend, so daß das Anzeigeinstrument auf den Wert O
zurückgeht.
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Die Ladung des Kondensators 4· nimmt nach der Αϊ»tastung des
gesamten Aufnahmebereiches einen Wert an, der der größten Helligkeit des Aufnahmeobjektes entspricht.
Wenn nunmehr die lichtempfindliche Widerstandszelle 1 gegen die dunkleren Helligkeitsbereiche des Auf nähme Objektes geschwenkt
wird, nimmt die am Verbindungspunkt A anliegende Spannung ab. Unter diesen Umständen liegt an der Torelektrode des Feldeffekttransistors
6 die der größten Helligkeit des Aufnahmeobjektes entsprechende Spannung des Kondensators 4, wogegen
die an der Quellelektrode des Feldeffekttransistors wirksame Spannung der verringerten, am Verbindungspunkt A anliegenden
Spannung entspricht. Aufgrund der Spannungsdifferenz zwischen der Quellelektrode und der Torelektroder erfährt das Anzeigeinstrument
8 einen Ausschlag, wobei dieser Ausschlag entsprechend dem Spannungsabfall an dem als Korrektur element ausgebildeten
Verbraucher 2 korrigiert wird. Das Korrekturelement kann derart aufgebaut sein, daß der Spannungsaussohlag
jeweils ein Vielfaches der Belichtungszeit für den Bereich des Aufnahmeobjektes mit geringster Helligkeit ist. Es ist daher
möglich, das Verhältnis der geringsten zur größten Helligkeit im Aufnahmeobjekt durch das Ablesen eines Zahlenwertes
am Meßinstrument 8 dadurch festzustellen, daß die lichtempfindliche
Widerstandszelle zunächst auf den Bereich mit größter Helligkeit und anschließend auf den Bereich mit geringster
Helligkeit ausgerichtet wird. Da der Feldeffekttransistor 6 eine verhältnismäßig hohe Eingangsimpedanz besitzt, wird der
Kondensator 4- über verhältnismäßig lange Zeit nicht entladen, so daß auch ein über längere Zeit sich erstreckender Meßvorgang
einen korrekten Verhältniswert für den Lichtkontrast liefert. Anstelle des Feldeffekttransistors kann auch eine Transistorkombination
verwendet werden,die$ wie z,B. als Darlington-
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Schaltung eine hohe Eingangsimpedanz aufweist.
Die in Fig.1 dargestellte Schaltung, bei der das Verhältnis
der kleinsten zur größten Helligkeit angezeigt wird, kann durch Umpolen der Serienschaltung aus dem Verbraucher und der
Widerstandszelle in eine Einrichtung umgewandelt werden, die das Verhältnis der größten zur kleinsten Helligkeit am Meßinstrument
8 anzeigt.
Die vorausstehend beschriebene Schaltung ist von besonderem
Vorteil, wenn der an einem Aufnahmeobjekt zu messende Helligkeitsunterschied
durch einen Zahlenwert angegeben werden soll, wobei durch besondere Ausgestaltung der Schaltung dieser Meßwert
als Multiplikator für die Belichtungszeit Verwendung finden kann.
In Fig.2 ist eine weitere Ausführungsform der photometrischen
Einrichtung gemäß der Erfindung dargestellt, mit der bei einer Lichtkontrastmessunc; der höchste und niedrigste Helligkeitswert feststellbar ist. Die Einrichtung besitzt eine Vergleichsschaltung,
die aus den Widerstandszellen 1 und 1a sowie mit den Widerstandszellen in Serie geschalteten Festwiderständen
12 und 12a besteht. Die Serienschaltung der Widerstandszelle mit dem Festwiderstand liegt jeweils über einen Schalter 9 an
einer Batterie 3. Die lichtempfindlichen Widerstandszellen sind derart angeordnet, daß sie unter denselben Bedingungen die Helligkeit
des zu photοgrafierenden Objektes mit demselben kleinen
öffnungswinkel abtasten. An den Verbindungspunkt A der Widerstandszelle
'' mit dem Festwiderstand 12 ist über eine Diode 5 ein Kondensator 6 angeschlossen, wobei der positive Anschluß
der Diode am Verbindungspunkt A liegt. Entsprechend ist ein
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Kondensator 4a über eine Diode 5a an den Iferbindungspunkt B".
der Widerstandszelle 1a mit dem Festwiderstand 12a angeschlossen. Parallel zu den Kondensatoren 4 und 4a liegt
jeweils ein Schalter 10 und 10a, mit denen die Kondensatoren
4 und 4a zur Entladung kurzgeschlossen werden könneno
in diese Kondensatoren sind Feldeffekttransistoren mit hoher Eingangsimpedanz derart angeschlossen« daß sie von der jeweiligen Kondensatorspannung gesteuert werden» In dem über ■■
die Batterie 3 und den Schalter 9 verlaufenden Stromversorgungskreis
der Feldeffekttransistoren ist jeweils ein Meßinstrument 8 und 8a vorgesehen.
Obwohl in der Darstellung gemäß Fig.2 zwei voneinander un-= .
abhängige Konversionsschaltungen aus jeweils einer Widerstandszelle
und einem Festwiderstand dargestellt sind9 kann
anstelle dieser Schaltung auch eine andere Verwendung finden, bei der die Kondensatoren 4 und 4a zwischen den gleichstromseitigen
Ausgangsklemmen und einem zwischenliegenden Anschluß einer Brückenvergleichsschaltung angeordnet sindο
In diesem Fall sind die über die Transistoren mit hoher Ein·= gangsimpedanz angesteuerten Meßinstrumente 8 und 8a mit Meßcharakteristiken
versehen, die in Abhängigkeit von der an dem zwischenliegenden Anschluß auftretenden Spannung entgegengesetzt
verlaufen. Bei einem derartigen Aufbau der Vergleichsschaltung ist es möglich, die photometrische Einrichtung
mit nur einer einzigen lichtempfindlichen Widerstandszelle auszuführen.
Die gemäß Fig.2 ausgebaute photometrische Einrichtung wird
durch das Schließen des Schalters 9 eingeschaltet, wobei gleich1
zeitig die Schalter 10 und 10a geöffnet werden. Wenn nunmehr
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die lichtempfindlichen Widerstandszellen auf den zu photografierenden
Gegenstand- gerichtet werden, tasten diese mit kleinem
öffnungswinkel die Helligkeit des Gegenstandes ab. Dabei ändert sich der Widerstandswert der entsprechenden Widerstandszelle
1 bzw. 1a in Abhängigkeit von der Helligkeit des einfallenden Lichtes. Aufgrund der aus der jeweiligen Widerstandszelle
und dem Festwiderstand bestehenden Spannungsteilerschaltung stellt sich an den Terbindungspunkten A und B eine Spannung
ein, die dem Widerstandswert der jeweiligen Zelle und damit
der eingefallenen Lichtmenge entspricht. Von dieser an den ää
Verbindungspunkten A und B anliegenden Spannung werden die
Kondensatoren 4 und 4-a über die in Durchlaßrichtung geschalteten
Dioden 5 und 5a aufgeladen. Der Abtastvorgang wird vorzugsweise über den gesamten vom Sucher der Kamera erfaßten
Bildausschnitt ausgeführt. Dabei ändern sich die Widerstandswerte der Zellen 1 und 1a fortlaufend in Abhängigkeit von
der Helligkeit der abgetasteten Bereiche. Entsprechend dieser Helligkeitsänderung werden die Kondensatoren 4 und 4-a von den
an den Verbindungspunkten A und B sich einstellenden Spannungen aufgeladen. Dabei wird aufgrund der Dioden· 5 und 5a die Ladung
jeweils nur dann vergrößert, wenn die an den Verbindungspunkten A und B wirksame Spannung eine der vorausgehend anliegenden
Spannungen übersteigt. Diese jeweils höchste Spannung wird an %
den Kondensatoren 4 und 4-a aufrechterhalten. Eine zusätzliche
Aufladung erfolgt somit immer nur dann, wenn der Widerstandswert der Zelle 1 kleiner als ein vorausgehender Wert wird. Somit
wird nach der Abtastung des gesamten Aufnahmeobjektes vom Meßinstrument 8 nur die größte Helligkeit angegeben. Entsprechend
verhält sich die Widerstandszelle 1a,bei der aufgrund ihrer umgekehrten Polung eine Aufladung des Kondensators 4a
immer nur dann erfolgt, wenn der Wert des Widerstandes größer
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als ein voraus gellender Wert ist. Somit erscheint am Meßinstrument 8a nach der „Abtastung des gesamten Aufnahmeberei-=
ches der Wert für die kleinste Helligkeit»
Die Eingangsimpedanz der Transistoren 6 und 6a ist groß genugs
um die Spannung an den Kondensatoren 4· und 4a über verhältnismäßig lange Zeit aufrecht zu erhalten. Wenn die vorausgehend
beschriebene Einrichtung gemäß IPig« 2 als Belichtungsmesser
verwendet wird, läßt sich die richtige Belichtungseinstellung
leicht aus den angezeigten Werten der Meßinstrument© 8 und 8a nach mehreren Meßvagängen unter Berücksichtigung partieller
Helligkeitsbereiche des Aufnahmeobjektes ermitteln^
Nach Abschluß des Meßvorganges wird der Schalter 9 geöffnet,
wobei sich gleichzeitig die Schalter 10 und 10a schließen, über welche sich die Kondensatoren 4 und 4-a entladen. Damit
ist die photometrische Einrichtung erneut meßbereit. Durch eine kurzfristige Betätigung des Schalters 9 kann somit eine
mehrfache Wiederholung der Meßung vorgenommen werden, wenn dies aus-besonderen Gründen gewünscht wird. Die zuletzt beschriebene
photometrische Einrichtung ist auch besonders vorteilhaft für die Verwendung in Belichtungsmessern geeignet.
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Claims (3)
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i 5 E I ! A I S ? H t C H E
Photometrische Einrichtung zur Lichtkontrastmessung mit
einer lichtempfindlichen Widerstandszelle mid einer Meßwertanzeige,
dadurch g e k e η π ζ eichnet , daß die mit einem kleinen Winkerbereich abtastende und lichtempfindliche
Widerstandszelle (1) über einen Verbraucher (2) an eine Versorgungspannung angeschlossen ist, daß der
Ladekreis eines Kondensators (4-) eine Diode (5) umfaßt, die zwischen den Kondensator und den Anschlußpunkt (A) für
die lichtabhängige Ausgangsspannung der Widerstandszelle
geschaltet und zum Kondensator hin in Durchlaßrichtung vorgespannt ist und daß die Ausgangsspannung am Anschlußpunkt
(A) und die Kondensatorspannung an zwei Steuerelektroden
eines Transistors mit hoher Eingangsimpedanz anliegen.
2. Photometrische Einrichtung nach Anspruch I5 dadurch g e kennzeic
hn e t , daß als .Transistor ein FeIdeffektransistor
Verwendung findet und daß die Ausgangsspannung der Widerstandszelle an der Quellelektrode und
die Kondensatorspannung an der Torelektrode anliegt.
3. Photometrische Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Widerstandszelle
und der Verbraucher als Spannungsteiler wirksam sind und daß der Verbindungspunkt der Widerstandszelle
mit dem Verbraucher der Anschlußpunkt (A) ist.
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BAD ORIGINAL
- 12 - y-as-4-5
Photometrische Einrichtung zur Lichtkontrastmessung mit
einer lichtempfindlichen Widerstandszelle sowie einer Meßanzeige two"bei der höchste und niedrigste Helligkeitswert
festgestellt wird, dadurch gekennzeic hn e t , daß in einer Detektor- und Meßschaltung zwei lichtempfindliche
Widerstandszellen (1, 1a) mit jeweils einem Verbraucher (2, 2a) eine Vergleichsschaltung "bilden, die an eine
Versorgungsspannung (3) angeschlossen ist, daß der Vergleichsschaltung
zwei gleiche, je eine Diode (5» 5a) und
einen Kondensator (4, 4a) umfassende Ladekreise zugeordnet
sind, wobei die Diode zum Kondensator hin jeweils in Durchlaßrichtung
vorgespannt ist und daß die Kondensatorspannung zwischen zwei Elektroden jeweils eines Transistors mit hoher
Eingangsimpedanz anliegt.
Photometrische Einrichtung nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet , daß die Vergleichsschaltung eine
Brückenschaltung enthält und die Ladespannung für die beiden Kondensatoren (4, 4a) an zwei gegenüberliegenden Punkten
(A, B) einer Brückendiagonale abgreifbar sind.
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Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1050468 | 1968-02-21 | ||
| JP1050368 | 1968-02-21 |
Publications (2)
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| DE1908587A1 true DE1908587A1 (de) | 1969-09-18 |
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ID=26345787
Family Applications (1)
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| DE (1) | DE1908587A1 (de) |
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