DE1908553C3 - Kupplung zum schnellen Verbinden und Trennen zweier Rohrteile - Google Patents
Kupplung zum schnellen Verbinden und Trennen zweier RohrteileInfo
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Description
3 * 4
festigte Kupplung 26. Die Kupplung weist ein Knie derart angebracht, daß sie sich gegen den Rand 68
32 mit einem Drehgelenk auf, das den letzten Lei- pressen und die sonst freiliegenden äußeren Teile der
tungsabschnitt des Ladearms bildet. Das Knie 32 Ringnut dichtend abschließen.
(F i g. 2) hat ein Muffenende 34, in dem ein rohrför- Wie am besten aus Fig. 6 hervorgeht, hat die
miges Kupplungsteil 36 mittels eines Kugellagers 38, 5 Federplatte 66 in gleichen Abständen vier radJ^j
das in komplementären Laufringen der Teile 34 und nach innen sich erstreckende Ausschnitte 72, 74, 76
36 liegt, drehbar gelagert ist. und 78, die Raum für die Befestigung der Kletnm-
Das rohrförmige Kupplungsteil 36 ist mit einem vorrichtungen 52, 54, 56 und 58 schaffen. Zwischen
Hals 40 versehen, der ein Gewindeendc hat, tfas in den Ausschnitten ist die Federplatte mit konkaven
ein Innengewinde eines ringförmigen Kupplungsflan- io Randstücken 80 versehen, die die Biegebeansprusches
46 eingeschraubt ist. Die äußere Endfläche 47 chung der Federplatte auf diejenigen Teile konzendcs
Kupplungsflansches 46 bildet zusammen mit der trieren, die an die Ausschnitte 72 bis 78 angrenzen.
Endfläche eines Rohrflansches 48 am Schiff eine Der Haltering 60 ist mit einem radial abstehenden
D'chtungsfläche, die einen Dichtungsring 50 auf- Handgriff 82 versehen, an welchem er sich zusamweist,
der in eine Nut des Kupplungsflansches 46 15 men mit dem Sperring auf dem rohrförmigen Hals
eingesetzt ist. (F i g. 2) drehen läßt.
Um die konzentrische Ausrichtung des Kupplungs- Die Drehung der Federplatte 66 in bezug auf den
iiansches 46 (Fig.2) mit dem Rohrflansch 48 auf rohrförmigen Hals 40 wird durch em Sperrglied »«
oem Schiff zu Beginn der Ankupplung zu erleichtern, (Fig. 1 und IB) verhindert, das gebogene untere
ist der Hals 40 des rohrförmigen Kupplungsteils 36 20 Flansche 86 aufweist, die mit Hilfe von nicht gezeiginit
nach innen gerichteten, feststehenden Stiften 51 ten Schrauben mit dem rohrförmigen Kupplungsteil
■.ersehen, die in herkömmlicher Weise in hakenför- 36 verschraubt sind, sowie durch eine von den i-ian-
:i,ige Schlitze 53 einrasten, die in einem rohrförmigen sehen 86 abstehende Platte 88, die etwa die torrn
Führungsteil 55 ausgebildet sind. Wie am besten aus eines umgekehrten U aufweist. Das Sperrglied »4 ist
F i g. 1 A ersichtlich ist, ist das freie Ende des Füh- a5 derart angeordnet, daß die Platte 88 zwischen zwei
rungsteils 55 auf einem gleichförmigen Radius« ab- HalteplaUen 90 (Fig.3) der Klemmvorrichtung sz
geschnitten, so daß der so entstandene untere Teil, in hineinragt. Auf diese Weise ist die Klemmvorncn-Ansicht
betrachtet, eine sich sanft verjüngende runde tung 52 und die an dieser befestigte Federplatte geNase
57 bildet. Wenn diese Nase in das Rohrstück gen Verdrehen in bezug auf das Kupplungsteil st>
ge-28 eingeschoben wird, kann eine etwaige Falschstel- 30 sichert. ,
lung der Kupplung visuell beobachtet und koirigiert Jede Klemmvorrichtung 52, 54, 56 und _ se nai
werden. Auf diese Weise läßt sich die Kupplung zwei solche Halteplatten 90, die an der t-ederpiatie
rasch konzentrisch zum Rohrflansch 48 ausrichten. 66 befestigt sind. Dies geschieht ub?r bc&rauD!? Γ6'
Zu bemerken ist, daß die augenscheinlich unter- die zwei Winkeleisen 94 (F 1 g. 3 und 6) an der Haiieschiedliche
Endkonfiguration des Führungsteils 55 in 35 platte befestigen, während weitere Schrauben *», aic
F i g. 2 durch die Schnittebene der F i g. 2 entstanden durch die Federplatte 66 ragen, inJpewindelocner
ist, die in einem Winkel zur Vertikalebene liegt. der Winkeleisen eingeschraubt sind. Die Winkeleisen
Der Kupplungsflansch 46 wird mittels vier umgreifen die Ausschnitte 72 74, 76 und « α«
Klemmvorrichtungen 52, 54, 56 und 58, die alle Federplatte, so daß jede Μ?™™?™?**"*1* J"
deich konstruiert sind und hydraulisch betätigt wer- 40 einem der ausgeschnittenen und verhältnismäßig rieden,
am Rohrflansch 48 angeklemmt. Unter Bezug- xiblen Teile der Federplatte zusammenwirkt,
nähme auf Fig.2 werden die Klemmvorrichtungen Die in den Fig. 2 bis 5 gezeigte Klemmvorncn-
52 und 56 im Detail beschrieben. Einander entspre- tung 52 soll nun im einzelnen beschrieben werden,
chende Teile sind in allen Klemmvorrichtungen mit Die beiden Halteplatten 90 sind über einen Meg m
den gleichen Bezugsziffern bezeichnet. 45 sowie durch Schwenkachsen 98 und 10° ™temfn°"
Die Halterung für die Klemmvorrichtungen 52 bis verbunden. Auf der Schwenkachse IUU ist ein
56 an dem HiIs 40 weist einen Haltering 60 auf, der Klemmhebel 102 verschwenkbar, der zwischen den
von dem Hals durch einen flachen Ring 62 aus Poly- beabstandeten Halteplatten 90 hin- und herschwingt,
tetrafluorethylen im Abstand gehalten wird, der in Die Schwenkachse 98 steht seitlich über die oeiaen
einer inneren Aussparung 63 liegt. Der Haltering ist 50 Halteplatten 90 vor und durchstößt auch die baden
auf dem Hals begrenzt drehbar. Mit einer solchen zweier Betätigungshebel 104. Die betätigungshebel
Drehung laßt sich, wie später im Zusammenhang mit 104 betätigen indirekt den Klemmhebel IUZ. £u die-Fi
κ 6 bis 8 erläutert wird, die axiale Stellung des sem Zweck trägt jeder Betätigungshebel 104 einen
Halterings zum Kupplungsflansch 46 justieren. Drehzapfen 106, der in ein Ende eines kurzen_Ue-Zweck
dieser Verstellung ist eine gleichzeitige Vorju- 55 lenkstückes 108 eingeschweißt ist. Das andere tnde
stierung der Klemmvorrichtungen 52 bis 56 in axia- jedes Gelenkstückes 108 ist an dem vorstehenden
ler Richtung zur Anpassung an andere Rohrflansche Ende einer Schwenkachse HO befestigt, *e duren
48 mit anderer Dicke den Klemmhebel 102 hinourchragt All die venchie-
Der Haltering 60 bildet zusammen mit einem an denen Schwenkachsen und ähnlichen I eile weraen
ihm befestigten Sperring 61 eine nach außen offene 60 durch herkömmliche Sprengnnge 105 in lfiren axia
Ringnut 64. Aufgabe dieser Ringnut ist es, eine len Stellungen gehalten. „chPhel
Federplatte 66 axial so in Stellung zu bringen, daß Der Motor zum Bewegen der Betätigungshebel
der Haltering und Sperring zusammen frei drehbar 104 der Klemmvorrichtung 52 zwischen zwei1 fcxsind.
Zu diesem Zweck bildet die Federplatte 66 eine tremstellungen, die in Fig.2 und 5 gezeigt sind, is
runde Öffnung mit Rand 68 von teilweise kreisförmi- «s ein doppeltwirkender hydraulischer ZjW» '"■
aem Querschnitt, der in Achsrichtung in der Ringnut Der Zylinder 112 ist mit m seitlicher Achtung ff
64 festgelegt ist. Um ein Schmiermittel in der Ring- fluchteten Drehzapfen 114 versehen, die>in °?nung£
nut 64 zu halten, sind federnde Dichtringe 70 und 71 der Halteplatten 90 drehbar aufgenommen s.nd. υπ
Kolbenstange 116 des Zylinders 112 ist an ihrem deren Zusammenwirken mit der zuvor erwähnten.
Ende mit einem Gewinde versehen, und dieser Ge- nockengesteuerten Vorjüsiierung der, Klemmvorrichwindeteil
ist in ein Gewindeloch einer Ankerstange tung zur Anpassung an verschiedene Flanschdicken
118 eingeschraubt, deren Enden drehbar in den Be- des Rohrflansches 48 erläutert werden. Vier in
tätigungshebeln 104 gehaltert sind. Zu beachten ist, 5 gleichmäßigen Abständen angeordnete, axial wirdaß
der Steg96 (Fig.2) unter der Ankerstange 118 kende Nocken 150 (Fig.6) sind mit Hilfe von Main
einer solchen Stellung liegt, daß er eine weitere schinenschrauben 151 an der Innenseite des Kupp-Ausfahrbewegung
der Kolbenstange 116 und ein lungsflansches 46 in der in Fig.2 bis5 gezeigten
weiteres Verschwenken der Betätigungshebel 104 um Weise befestigt. Wie die F i g. 6 bis 8 erkennen lasdie
Schwenkachse 98 im Uhrzeigersinn verhindert. io sen, hat jeder Nocken 150 zwei wirksame Flächen
Wie aus F i g. 1 bis 3 hervorgeht, ist das freie Ende und zwei Funktionsstellungen, und zwar eine erste
des Klemmhebels bei 120 derart gebogen, daß es der wirksame Fläche 152 an seinem dünneren Ende und
benachbarten Krümmung des Rohrflansches 48 an- eine zweite wirksame Räche 154 an seinem dickeren
gepaßt ist. An der Innenseite des Klemmhebels 102 Ende. Diese wirksamen Rächen sind durch eine
ist mittels Maschinenschrauben 122 ein Klemmpol- 15 Steuerfläche 156 verbunden.
ster oder Klemmschuh 124 befestigt, der sich an den Mit den ortsfesten axial wirkenden Nocken 150
Rohrflansch 48 anpreßt. Wie Fig. 1 zeigt, hat der arbeiten komplementäre Ausnehmungen 160 auf der
Klemmschuh 124 einen gebogenen Rand, der mit Stirnfläche des drehbaren Halterings 60 zusammen,
dem Rand 120 des Klemmhebels fluchtet, sowie En- die, wie in Fig.7 gezeigt ist, an die wirksamen Fladen
126, die nach der Seite zu in die Ebene der Be- ao chen 154 und die Steuerfläche 156 des Nockens anwegung
der beiden Betätigungshebel 104 hineinra- gelegt werden können. Wenn also der Handgriff 82
gen. Jeder Betätigungshebel ist, wie es in Fig.2 für (Fig.6) bis zu seiner oberen Grenzstellung gehoben
die Klemmvorrichtung 96 angedeutet ist, mit einer wird, wird unter der Steuerung des dicken Endes der
geraden Kante 128 versehen, die in Schließstellung mit dem Nocken in Kontakt stehenden Endwand 162
der Klemmvorrichtung gegen das benachbarte Ende «5 (Fig.7) der Ausnehmung 160 der Haltering 60 von
126 des Klemmschuhs 124 anliegt. Dadurch wird dem Kupplungsflansch 46 um eine Strecke abgenicht
nur der Teil des Klemmschuhs wirksam, der rückt, die der Dicke des dünnen Endes des Nockens
von dem Klemmhebel 102 hinten abgestützt ist, son- 150 entspricht. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, werden
dem die gesamte Länge des Klemmschuhs. Wie dadurch die Klemmschuhe 124 in einen maximalen
F i g. 1 erkennen läßt, grenzen die Enden 126 be- 30 Abstand von dem Kupplungsflansch 46 gebracht, so
nachbarter Klemmschuhe eng aneinander an, so daß daß die Kupplung an den dicksten Rohrflansch 48
die Klemmwirkung praktisch durchgehend auf der angepaßt ist.
ganzen Kontaktfläche des Rohrflansches 48 erzielt F i g. 8 zeigt die Justierung in einer entgegengesetzwird.
ten Extremstellung, die durch Bewegen des Hand-Wenn
die Klemmvorrichtungen ihre Schließ- oder 35 griffs 82 (Fig. 6) um nur 15° in seine untere Grenz Klemmstellung
einnehmen, die in F i g. 2 und 3 ge- stellung, begrenzt durch den Kontakt des Handgriffs
zeigt ist, herrscht der Zustand einer Übertotpunkt- mit der benachbarten Halteplatte 90, erreicht wird,
sperre, weil die Schwenkachse 110 jenseits der Ebene Dabei legt sich die wirksame Räche 154 jedes Nok-
130 liegt, die durch die Schwenkachse 98 und den kens 150 (Fig.8) gegen die äußere Erdfläche 164
Drehzapfen 106 geht. Folglich wirken auch dann, 40 des Halterings 60. Der Haltering 60 erhält somit seiwenn
der Zylinder 112 entlastet wird, Kräfte, die den nen maximalen Abstand vom Kupplungsflansch 46,
Rohrflansch 48 in Achsrichtung von dem Kupp- und die Klemmschuhe 124 haben ihre Stellung an
lungsflansch 46 lösen wollen, im Sinne einer Drehung den dünnsten Rohrflansch 48 angepaßt,
des inneren Endes des Gelenkstücks um die Achse In jeder Justierstellung der Klemmvorrichtungen des Drehzapfens 106. Um eine übertriebene Bewe- 45 52, 54, 56 und 58 bewirken die geschlossenen gung, die über das zum Erzielen einer zwangläufigen Klemmhebel eine leichte Durchbiegung der Feder-Übertotpunktsperre erforderliche Msß hinausgebt, zu platte 66, so daß bei Entlastung des Zylinders 112 verhindern, wird das Gelenkstück 108 in einer Über- nach dem Festklemmen die Kraft d*r Federplatte totpunktstellung von einem Anschlagklotz 132 ge- einen Klemmdruck aufrechterhält. Hierzu sei erstoppt, der auf den Betätigungshebel 104 aufge- 50 wähnt, daß in einer Kupplung für ein zehnzölligc schraubt ist. Rohr (25,4 cm) die Federplatte etwa 21 mm dick ist Die Befestigungsschrauben 134 für einen der bei- und sich zusätzlich zu ihrer Vorbelastung um 6,3 mm den Anschlagklötze 132, die zu dem Paar der Ge- durchbiegen kann. In einer Justierstellung der lenkstücke 108 gehören, sind in einen Sockel 136 Klemmvorrichtungen ist also die Kupplung für eines Handgriffs eingeschraubt, der sich an die 55 ASA-genormte Rohrflansche mit Dickenschwankun-Außenseite des Betätigungshebels 104 anlegt. Der gen von ± 3,2 mm eingerichtet und in einer anderen Sockel ist mit einem Loch 138 versehen, in das man Justierstellung für metrische Rohrflansche und Dikeinen nicht gezeigten Handgriff einführen kann, an kenunterschiede von ± 3,2 mm.
dem man die Klemmvorrichtung von Hand betätigen Keiner der obigen Zustände vermindert das Vorkann. Die anderen Befestigungsschrauben ragen, wie 60 Spannungsminimum der Federplatte. Wenn nicht das aus F i g. 1 ersichtlich ist, durch eine Unterlege- volle Vorspannungsminimum erforderlich ist, können scheibe 140 und sind mit Muttern 142 gehalten. Uns in der einen Justierstellung der Klemmvorrichtungen die Übertotpunktstellung der Schwingen 108 genau auch noch dünne ASA- oder metrisch genormte justieren zu können, ist jeder Anschlagklotz 132 mit Flansche verwendet werden. Aus diesem Grund kann einer abnehmbaren Stirnplatte 144 versehen und €5 es in manchen Fällen wünschenswert sein, daß die trägt nicht gezeigte, abnehmbare Ausgleichsschei- Federplatte eine verhältnismäßig hohe Vorspannung ben zwischen der Stirnplatte und dem Anschlagklotz. entwickelt, die unter Einhaltung der Sicherheit her-Nunmehr soll die Funktion der Federplatte 66 und abgesetzt werden kann, wenn ein besonders dünner
des inneren Endes des Gelenkstücks um die Achse In jeder Justierstellung der Klemmvorrichtungen des Drehzapfens 106. Um eine übertriebene Bewe- 45 52, 54, 56 und 58 bewirken die geschlossenen gung, die über das zum Erzielen einer zwangläufigen Klemmhebel eine leichte Durchbiegung der Feder-Übertotpunktsperre erforderliche Msß hinausgebt, zu platte 66, so daß bei Entlastung des Zylinders 112 verhindern, wird das Gelenkstück 108 in einer Über- nach dem Festklemmen die Kraft d*r Federplatte totpunktstellung von einem Anschlagklotz 132 ge- einen Klemmdruck aufrechterhält. Hierzu sei erstoppt, der auf den Betätigungshebel 104 aufge- 50 wähnt, daß in einer Kupplung für ein zehnzölligc schraubt ist. Rohr (25,4 cm) die Federplatte etwa 21 mm dick ist Die Befestigungsschrauben 134 für einen der bei- und sich zusätzlich zu ihrer Vorbelastung um 6,3 mm den Anschlagklötze 132, die zu dem Paar der Ge- durchbiegen kann. In einer Justierstellung der lenkstücke 108 gehören, sind in einen Sockel 136 Klemmvorrichtungen ist also die Kupplung für eines Handgriffs eingeschraubt, der sich an die 55 ASA-genormte Rohrflansche mit Dickenschwankun-Außenseite des Betätigungshebels 104 anlegt. Der gen von ± 3,2 mm eingerichtet und in einer anderen Sockel ist mit einem Loch 138 versehen, in das man Justierstellung für metrische Rohrflansche und Dikeinen nicht gezeigten Handgriff einführen kann, an kenunterschiede von ± 3,2 mm.
dem man die Klemmvorrichtung von Hand betätigen Keiner der obigen Zustände vermindert das Vorkann. Die anderen Befestigungsschrauben ragen, wie 60 Spannungsminimum der Federplatte. Wenn nicht das aus F i g. 1 ersichtlich ist, durch eine Unterlege- volle Vorspannungsminimum erforderlich ist, können scheibe 140 und sind mit Muttern 142 gehalten. Uns in der einen Justierstellung der Klemmvorrichtungen die Übertotpunktstellung der Schwingen 108 genau auch noch dünne ASA- oder metrisch genormte justieren zu können, ist jeder Anschlagklotz 132 mit Flansche verwendet werden. Aus diesem Grund kann einer abnehmbaren Stirnplatte 144 versehen und €5 es in manchen Fällen wünschenswert sein, daß die trägt nicht gezeigte, abnehmbare Ausgleichsschei- Federplatte eine verhältnismäßig hohe Vorspannung ben zwischen der Stirnplatte und dem Anschlagklotz. entwickelt, die unter Einhaltung der Sicherheit her-Nunmehr soll die Funktion der Federplatte 66 und abgesetzt werden kann, wenn ein besonders dünner
Flansch an der Kupplung angeklemmt werden muß. Hierzu sei als generelles Beispiel angeführt: Wenn
sich die Federplatte unter der Vorbelastung um 3,2 mm durchbiegt und sich um weitere 6,3 mm bei
Anpassung an den dicksten Flansch durchbiegen kann, dabei aber eine Vorspannung von nur 1,6 mm
ausreicht, können Flansche mit Dickcnschwankungen von 8 mm angekuppelt werden.
Die F i g. 4 und 5 veranschaulichen aufeinanderfolgende Betricbszuständc, und zwar Zwischenstellung
und volle Öffnung der Klemmvorrichtung 52 (Fig. 2), wenn der Zylinder 112 seine Kolbenstange
116 zurückzieht. Diese Bewegungen gestatten,
die Kupplung von dem Rohrsti'ick 28 wcgzumanov ricren. Die umgekehrten Bewegungen leiten das Ankuppeln
ein.
Wenn die Kolbenstange 116 aus der Stellung der F i g. 2 in diejenige der F i g. 4 zurückgezogen wird,
schwenkt der Betätigungshebel 104 um die Schwenkachse 98 nach oben, wobei unmittelbar der Drehzapfen
106 (Fig. 2) zur Ebene 130 hochgehoben wird. Auf Grund der Hcbclabstände genügt offensichtlich
eine kleine Riickzichbcwejung der Kolbenstange, um den Klemmdruck zu lösen, und eine verhältnismäßig
kleine weitere Rückzichbcwegung, um den Klemmschuh 124 aus der radialen Reichweite des Rohrflansches
48 zu entfernen, so daß der Ladearm die an ihm angefügte Kupplung zurückziehen kann. In der
vollen Offenstellung liegen der Klemmschuh 124 (Fig.4) und die zugeordneten Teile weit von Jcr
Kupplungsachsc entfernt, um eine unvorhergcselv nc Beschädigung der Kupplung während des Manövr, :-
rens in die Klemmstcllung zu verhüten. Sobald du
Kupplung ausgerichtet ist, läßt sich jedoch de Klemmschuh 124 rasch an den Rohrflansch 48 aiiL-gen,
wobei die Federplatte 66 ihre Vorspannung erhält und sich durchbiegt und eine Übcrtotpunklsperrc
eintritt, wie in F i {?. 2 gezeigt ist, so daß der Zylinder 112 entlastet werden kann, worauf das Umladen
der Flüssigkeit beginnen kann.
Insbesondere sei darauf hingewiesen, daß Kräfte,
die bestrebt sind, den Rohrflansch 48 vom Kupplungsflansch 46 zu trennen, die Klemmung nicht lösen,
auch wenn der Zylinder 112 entlastet ist. Wenn also die Klemmvorrichtung 52 die Schließstellung
der Fig. 2 einnimmt, liegt die Schwenkachse 110 geringfügig
oberhalb der Ebene 130, die durch die Schwenkachse 98 und den Drehzapfen 106 geht, so
daß eine von außen auf den Klemmschuh 124 ausgeübte Kraft bestrebt ist, die Schwenkachse 110 anzufceben.
Da die Anschlagklötze 132 sich einer solchen Bewegung widersetzen und da außerdem eine solche
Bewegung die Tendenz hat, die Betätigungshebel 104 weiter in Richtung zur Schließ- oder Klctnmslcllung
tu schwenken, ist es nicht notwendig, den hydrauli- «chen Druck zum Ausfahren der Kolbenstange 116
aufrechtzuerhalten. Die Klemmung läßt sich ohne weiteres von Hand lösen, wenn der Zylinder 112 entlastet
ist, indem man eine Stange in das Loch 138 des Handgriff-Sockels 136 steckt und diese Stange zum
Zylinder 112 hinzieht.
F i g. 9 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einer vergrößerten Flanschkupplung
26 α, wobei die Hauptunterschiede zur Flanschkupplung 26 in den Abmessungen liegen. Für entsprechende
Teile der Flanschkupplung 26 α werden folg- ^lcichen Bezugsziffern mit dem Zusatz »α«
\. Wie schon erwähnt, ist es in manchen Fällen erwünscht, die Kupplung auf eine vorgegebene
Dicke des Rohrflansches von fern einstellen zu können, anstatt sich auf eine manuelle Justierung am
Handgriff 82 (F i g. I) verlassen zu müssen. Das Ausführungsbeispiel
der Fig.9 weist eine solche Fernjustierung auf. Das Rohrstück 28 a, zu dem der Rohrflansch
48« gehört, der sich dichtend gegen den Kupplungsflansch 26 α legt, hat eine Größe von etwa
40 cm, wogegen das Rohrstück 28 nur eine Abmessung von 25 cm aufweist.
Da die Flanschkupplung 26 α dazu proportionale Abmessungen hat, um für das größere Rohr zu passen,
ist genügend seitlicher Spielraum zwischen jeweils zwei Klemmvorrichtungen 52 a, 54 a, 56« und
58 α (von denen nur zwei gezeigt sind) vorhanden, um einen Motor 170 zum Fcrnjuslicren der Kupplung
einbauen zu können. Der Haltering 60«, der die Federplatte 66« trägt, ist mit einem etwa radialen
Arm 172 versehen, der nächst einer der Ausnehmun-
ao gen 160« für die Nocken zwischen irgend zwei
Klemmvorrichtungen vorsteht. In F i g. 9 sind dies die Klemmvorrichtungen 52 α und 58 α.
Kin hydraulischer Zylinder 174 ist bei 176 an dem Arm 172 angelenkt. Die Kolbenstange 178 des Zy-
a5 linders ist mittels eines Drehzapfens 180 an einer
feststehenden Rahmenplatte 182 verankert. Die Rahmenplatte 182 ist zwischen den beiden Haitcplatten
90« der Klemmvorrichtung 58« annähernd in !-"Richtung
mit dem Arm 172 befestigt. Die Klcmmvorricli-
3Q tung 52 α oder eine der anderen Klemmvorrichtungen
ist direkt am Kupplungsteil 36 α in gleicher Weise verankert, wie das Sperrglied 84 (Fig. 2) die
Klemmvorrichtung 52 unmittelbar an dem Kupplungsteil 36 festlegt. Wenn also bei Betätigung durch
den Zylinder 174 dessen Kolbenstange 178 ausgefahren wird, dreht sich der Haltering 60 α und wird in
Achsrichtung so in Stellung gebracht, daß die Klemmvorrichtungen in Längsrichtung auf eine verschiedene
Dicke der Rohrflansche eingerichtet werden. In der Zeichnung hat der Haltering eine solche
Stellung, daß die Klemmvorrichtungen an einen dünnen Flansch angepaßt sind, wogegen der volle Auszug
der Kolbenstange den Mechanismus für einen dicken Flansch einrichtet.
Zusammenfassend sei noch einmal darauf hingewiesen, daß das Zusammenwirken der Federplatte
66, der Nocken 150 und des axial beweglichen HaI-tcrings 60 eine rasche Justierung der Klemmvorrichtungen
auf einen großen Dickenbcrcich der Rohrflansche ermöglicht. Auf Grund des Zusammenwirkens
der geraden Kanten 128 der Betätigungshebel 104 mit den Enden 126 der Klcmmschuhc 124
kommt praktisch auf dem gesamten Umfang eine Klemmwirkung zustande. Zudem halten die Ubcrtolpunkl-Gclenkstücke
108 den Kräften, die einen Rohrflansch 48 von dem Kupplungsflansch 46 trennen
wollen, nicht nur stand, sondern sie sind sogar bestrebt, in einer Richtung (um die Drehzapfen 106
nach außen) zu schwenken, die den Klcmmdruck noch verstärkt. Die Federplatte 66 kann beim Durchbiegen
sich kleineren Schwankungen der Flanschdicke anpassen und gibt den Klemmvorrichtungen
eine Vorspannung, die den Klcmmdruck auch bei Abwesenheit des hydraulischen Druckes am Zylinder
112 aufrechterhält. Trotzdem läßt sich die Kupplung ohne Anstrengung von Hand abkuppeln, indem man
mit einer in den Sockel 136 eingesteckten Stange die Betätigungshebel 104 schwenkt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Kupplung zum schnellen Verbinden und derartige Kupplung grundsätzlich bekannt. Bei der
Trennen zweier Rohrteile, die mit ihren Endflan- 5 bekannten Kupplung ist es zar Einstellung der Kuppschen
aneinanderstoßen, mittels einer auf dem lung auf verschieden dicke Kupplungsflansche erforeinen
Rohrteil über eine flexible Federplatte ge- derlich, die Klemmvorrichtung gegenüber der Rohrlagerten
Vorrichtung, die aus mehreren um den und Kupplungsachse zu drehen. Dies ist ein relativ
Umfang verteilten doppeltwirkenden Kolben-Zy- aufwendiger und zeitraubender Vorgang, da es sich
linder-Aggregaten, die in einer zur Achse der io bei der Klemmvorrichtung um einen verhältnismäßig
Rohrteile senkrechten Achse schwenkbar gelagert umfangreichen und entsprechend schwer drehbaren
sind, und mit diesen und der Platte gelenkig ver- Mechanismus handelt.
bundenen Hebelanordnungen bestehen, wobei Der Erfindung liegt dementsprechend die Aufgabe
jede Hebelanordnung einen Klemmhebel mit zugrunde, die Kupplung der eingangs genannten Art
einem Klemmfuß zum Hintergreüep des einen 15 derart umzubilden, daß sie noch schneller als die beRohrflansches,
zwei Betätigungshebel und zwei kannte Kupplung an die jeweiligen Kupplungsflanmit
diesen und dem Klemmhebel verbundenen sehe angepaßt und mit diesen verbunden werden
Schwingen aufweist, wobei die Betätigungshebel kann.
mit einem Kolben-Zylinder-Aggregat verbunden Dies wird erfindungsgemäß durch eine Kupplung
sind und die Federplatte durch einen auf dem 20 der obigen Art erreicht, die dadurch gekennzeichnet
einen Rohrteil axial verschiebbaren Haltering ge- ist, daß der Haltering sowohl gegenüber dem einen
halten ist, dadurch gekennzeichnet, Rohrteil als auch gegenüber der Federplatte verdrehdaß
der Haltering (60) sowohl gegenüber dem bar angeordnet ist, daß die Federplatte gegen eine
einen Rohrteil (36) als auch gegenüber der Verdrehung in bezug auf das eine Rohrteil durch
Federplatte (66) verdrehbar angeordnet ist, daß as Sperrglieder gesichert ist und daß wenigstens ein zwidie
Federplatte (66) gegen eine Verdrehung in sehen dem Haltering und dem einen Rohrteil wirkenbezug
auf das eine Rohrteil durch Sperrglieder der Nocken mit zugeordneter Nockenfläche zur axia-(84)
gesichert ist und daß wenigstens ein zwi- len Verschiebung des Halteringes bei einer Drehung
sehen dem Haltering und dem einen Rohrteil wir- des Halteringes vorgesehen ist.
kender Nocken (150) mit zugeordneter Nocken- 30 Durch diese Anordnung ergibt sich der Vorteil, fläche (160) zur axialen Verschiebung des Halte- daß zur axialen Einstellung der Klemmvorrichtung ringes bei einer Drehung des Halteringes vorgese- deren Verdrehung gegenüber der Rohrachse nicht erhen ist. forderlich ist.
kender Nocken (150) mit zugeordneter Nocken- 30 Durch diese Anordnung ergibt sich der Vorteil, fläche (160) zur axialen Verschiebung des Halte- daß zur axialen Einstellung der Klemmvorrichtung ringes bei einer Drehung des Halteringes vorgese- deren Verdrehung gegenüber der Rohrachse nicht erhen ist. forderlich ist.
2. Kupplung nach Anspruch 2, dadurch ge- Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachkennzeichnet,
daß die Nocken (150) in bezug auf 35 folgend an Hand der Zeichnung beschrieben.
das eine Rohrteil (36) feststehend angeordnet F i g. 1 ist ein vergrößerter Querschnitt durch ein
sind. anzukuppelndes Rohr und eine Ansicht auf die erfin-
3. Kupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch dungsgtmäße Kupplung;
gekennzeichnet, daß die Nocken (150) aus mit F i g. 1 A ist eine teilweise aufgebrochene Seitenan-
Steuerflächen (156) versehenen Klötzen bestehen, 40 sieht eines Führungsteils zur Erleichterung der Ausdie
mit im wesentlichen komplementären Aus- richtung der Kupplung mit einem Rohrstück vor dem
nehmungen (160) in dem Haltering (60) als Nok- Verbinden der beiden Teile;
kenflächen zusammenwirken. Fi g. 1 B ist eine Seitenansicht eines Sperrgliedes,
kenflächen zusammenwirken. Fi g. 1 B ist eine Seitenansicht eines Sperrgliedes,
4. Kupplung nach einem der vorhergehenden das eine relative Drehung zwischen dem Rohrteil
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur 45 und der Federplatte verhindert;
Verdrehung des Halterings (60) gegenüber dem F i g. 2 ist ein vergrößerter Querschnitt entlang der
einen Rohrteil (36) ein zwischen dem einen Linie 4-4 in F i g. 1;
Rohrteil und dem Haltering wirkendes Kolben- F i g. 3 zeigt eine perspektivische Teilansicht einer
Zylinder-Aggregat (170) vorgesehen ist. der maschinell betätigten Klemmvorrichtungen ge-
50 maß Fig. 1 und2;
F i g. 4 und 5 sind Teilschnittdarstellungen entsprechend dem oberen Bereich in F i g. 2, die zusam-
Die Erfindung betrifft eine Kupplung zum schnei- men mit F i g. 2 aufeinanderfolgende Stellungen einei
len Verbinden und Trennen zweier Rohrteile, die mit Klemmvorrichtung zeigen, die von einer eingekupihren
Endflanschen aneinanderstoßen, mittels einer 55 pelten Schließstellung in eine Offenstellung übergeht
auf dem einen Rohrteil über eine flexible Federplatte F i g. 6 ist eine perspektivische Ansicht der die
gelagerten Vorrichtung, die aus mehreren um den Klemmvorrichtungen tragenden Federplatte in Ex
Umfang verteilten doppeltwirkenden Kolben-Zylin- plosionsdarstellung mit der Einrichtung zum Einstel
der-Aggregaten, die in einer zur Achse der Rohrteile len der Klemmvorrichtung;
senkrechten Achse schwenkbar gelagert sind, und 60 F i g. 7 und 8 sind vergrößerte Teilschnitte, du
mit diesen und der Platte gelenkig verbundenen He- zwei Grenzstellungen der in F i g. 6 gezeigten Nok
belanordnungen bestehen, wobei jede Hebelanord- kensteucrung veranschaulichen;
nung einen Klemmhebel mit einem Klemmfuß zum F i g. 9 ist ein Querschnitt entsprechend F i g. 1
nung einen Klemmhebel mit einem Klemmfuß zum F i g. 9 ist ein Querschnitt entsprechend F i g. 1
Hintergreifen des einen Rohrflansches, zwei Betäti- der eine zweite Ausführungsform der Erfindung
gungshebel und zwei mit diesen und dem Klemmhe- 65 zeigt, bei der fernsteuerbare Druckzylinder dii
bei verbundenen Schwingen aufweist, wobei die Beta- Klemmvorrichtung an unterschiedliche Dicken de
tigungshebel mit einem Kolben-Zylinder-Aggregat Rohrflansche anpassen,
verbunden sind und die Federplatte durch einen auf F i g. 1 und 2 zeigen die an dem Rohrstück 28 be
verbunden sind und die Federplatte durch einen auf F i g. 1 und 2 zeigen die an dem Rohrstück 28 be
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