DE1908506U - Kotfluegel fuer lastwagen mit radachsen, die zum lenken in einer waagerechten ebene schwenkbar sind. - Google Patents

Kotfluegel fuer lastwagen mit radachsen, die zum lenken in einer waagerechten ebene schwenkbar sind.

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DE1908506U
DE1908506U DEB59065U DEB0059065U DE1908506U DE 1908506 U DE1908506 U DE 1908506U DE B59065 U DEB59065 U DE B59065U DE B0059065 U DEB0059065 U DE B0059065U DE 1908506 U DE1908506 U DE 1908506U
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    • B62D25/182Movable mudguards, or mudguards comprising movable or detachable parts

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

P.A. £«3796*19.3.S^
j\\j\. Ing. Walter Meissn@i
Dipl. Ing. Herbert Tischo?
iir® Mi6i©h9iJ
a Till Vi
Bröderna Forss AB,
Mjölby, Schweden.
Kotflügel für Lastwagen mit Radachsen, die zum Lenken in einer waagerechten Ebene schwenkbar sind
Die Neuerung betrifft einen Kotflügel für Strassenlastwagen mit Radachsen, die zum Lenken derart in einer waagerechten Ebene schwenkbar sind, dass die Achsen und Räder sich beim Lenken unter die Längsträger des Fahrzeugrahmens hineinbewegen können. Es handelt sich also in erster Linie um die Vorräder von Anhängern und die Hinterräder von Schleppern für Sattelanhänger. Bei diesen Fahrzeugen bereitet die Anordnung eines voll zufriedenstellen-
den Kotflügels grosse Schwierigkelten. Die Entwicklung zieht dahin, dass Zugmaschinen und Anhänger immer grosser werden mit entsprechender Ve rg rosse rung der Ladehöhe., Derzeitig ist die Ladehöhe dieser Fahrzeuge schon so gross, dass gegen eine weitere Vergrösserung ernsthafte Bedenken bestehen. In heute befindlichen Konstruktionen ist der Zwischenraum zwischen dem Rahmen des betreffenden Fahrzeugs und der Oberseite der lenkbaren Räder nur so gross wie es unbedingt not-
wendig ist, damit die Räder sich frei unter den Rahmen hineinbewegen können.
Bisher hat man sich gewöhnlich damit begnügt, hinter den Rädern einen einfachen Kotschützer anzuordnen, wobei sich aber kein Schutz gegen nach oben und vorn geschleuderten Strassenschmutz ergibt. Verwendet man statt dessen einen gewöhnlichen starren Kotflügel, der sich unter den Fahrzeugrahmen hineinbewegen lassen soll, so muss der Abstand zwischen den Rädern und der Unterseite des Rahmens und damit auch die Ladehöhe des Fahrzeugs um etwa 15 cm erhöht werden. Mit Rücksicht auf das oben bezüglich der Ladehöhe Gesagte muss dies als undurchführbar angesehen werden. Es wurde versucht, das Problem dadurch zu lösen, dass ein vorderer und ein hinterer Kotschutz angebracht wird, also vor bzw. hinter den Rädern, wobei die Höhe des Kot Schutzes die Radhöhe nicht übersteigt. Dabei ergibt sich aber nur ein begrenzter Kotschutz.
Die Neuerung bezweckt die Schaffung eines vollständigen Kotschützes, durch den das vorliegende Problem vollkommen gelöst wird. Zu diesem Zxfeck kennzeichnet sich die Neuerung
dadurch, dass der auf einem zusammen mit den Rädern schwenkbaren Teil des Fahrzeugs angebrachte Kotflügel aus einem vorderen und einem hinteren, auf dem schwenkbaren Fahrzeugteil fest angebrachten biegungsfesten Teil besteht, deren obere Kanten tiefer liegen als die Unterseite der Längsträger, sowie aus einem mit dem vorderen und hinteren Flügelteil verbundenen, in radialer Richtung der Räder nachgiebigen Zwischenteil aus Gummi oder einem anderen biegsamen Material, sodass der Zwischenteil, wenn er bei Lenkbewegungen auf die Rahmenträger trifft, elastisch deformiert wird und in der Normallage der Räder wieder ssine ursprüngliche Form annimmt. Vorzugsweise hat der biegsame Zwischenteil im wesentlichen dieselbe Kurvenform wie die angrenzenden biegungsfesten Teile des Flügels.
Ein Ausfuhrungsbeispiel der Neuerung ist in der Zeichnung dargestellt.
Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht des Vordergestells eines zweiachsigen Anhängers, Fig. 2 eine Draufsicht der Vorderräder der einen Seite und des angrenzenden Rahmenträgers, Fig. 3 eine Vorderansicht der Räder der einen Seite in Seitenlenklage und einen Schnitt durch den Rahmen sowie wie Fig. h eine Draufsicht des Rahmens und der Räder in Seitenlenklage.
In der Zeichnung sind die Rahmenlenkträger des Fahrzeugs mit h bezeichnet. Ein mit 1 bezeichnetes Vordergestell ist mittels einer Zugstange 1a an die Zugmaschine anschliessbar und trägt den Rahmen k- unter Vermittlung eines Drehkranzes 2 oder eines Pivotzapfens, sodass das Vordergestell zum Lenken
zusammen mit der Vorderradachse und den Vorderrädern 7 in einer waagerechten Ebene schwenkbar ist, wobei die Räder sich bei der Lenkbewegung unter den Fahrzeugrahmen hineinbewegen können, wie dies in Fig. 3 und h gezeigt ist. Der Abstand zwischen der Unterseite des Rahmens und der Cberseite der Räder ist so knapp, dass ein starrer, in üblicher Weise ausgebildeter Kotflügel nicht verwendet werden kann.
Zu beiden Seiten des Vordergestells 1 sind Kotflügelteile 5 und 6 am Gestell 1 angeschraubt, und zwar der eine vor den Rädern und der andere hinter den Rädern. Diese Kotflügelteile bestehen aus Blech oder einem anderen steifen Material. Die oberen Kanten der Teile 5 und 6 liegen etwas unterhalb der Ebene durch die Unterseite der benachbarten Rahmenträger h. Im Ausführungsbeispiel liegen diese Oberkanten etwas oberhalb der waagerechten Ebene durch die Oberseite der Räder, gegebenenfalls ungefähr in dieser waagerechten Ebene. In diesen Oberkanten ist ein biegsamer Zwischenteil 3 befestigt, der vorzugsweise aus Gummi oder einem ähnlichen elastischen Material besteht. Der Zwischenteil 3 hat zweckmässig im wesentlichen dieselbe Kurvenform wie die festen Teile 5?6, sodass der vollständige Kotflügel in einer NormalStellung im wesentlichen die übliche Form von Kotflügeln hat. Der Zwischenteil hat vorzugsweise versteifende Seitenrippen in derselben Weise wie die steifen Flügelteile.
Bei einer Lenkbewegung der Radachsen und Räder bewegen sich die festen Seitenteile des Flügels frei unter dem Rahmen ^f9 während der biegsame Zwischenteil 3 beim Anstossen auf
den naheliegenden Rahmenträger durch diesen weich nach unten gepresst wird und auf der- Unterseite des Rahmens gleitet, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist, während er nach Rückkehr in die Normallage wieder seine ursprüngliche Form annimmt. Der Zwischenteil kann aus einem verhältnismässig dünnen Werkstoff bestehen, wobei jedoch seine Dicke mit Rücksicht auf den Verschleiss zu wählen ist. Die versteifenden Seitenrippen tragen dazu bei, den Gummi schirm in die Ausgangslage zurückzuführen.
Die beschriebene Einrichtung ist grundsätzlich die gleiche für die zum Lenken schwenkbaren Achsen und Räder einer Zugmaschine mit Sattelanhänger.

Claims (2)

ι U ■ 3, Schutzansprüche
1. Kotflügel für Lastwagen mit Radachsen, die gum Lenken derart in einer waagerechten Ebene schwenkbar sind, dass die Räder sich beim Lenken unter die Längsträger des Fahrzeugrahmens hineinbewegen können, dadurch gekennzeichnet, dass der auf einem zusammen mit den Rädern (27) schwenkbaren Teil (1) des Fahrzeugs angebrachte Kotflügel aus einem vorderen und einem hinteren, auf dem schwenkbaren Fahrzeugteil (1) fest angebrachten biegungsfesten Teil (5 bzw. 6) besteht, deren obere Kanten tiefer liegen als die Unterseite der Längsträger (h), sowie aus einem mit dem vorderen und dem hinteren Flügelteil verbundenen, in radialer Richtung der Räder nachgiebigen Zwischenteil (3) aus Gummi oder einem anderen biegsamen Material, sodass der Zwischenteil, wenn er bei Lenkbewegungen auf die Rahmenträger trifft, elastisch deformiert wird und in der Kormallage der Räder wieder seine ursprüngliche Form annimmt.
2. Kotflügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass, der biegsame Zwischenteil (3) im wesentlichen dieselbe Kurvenform hat wie die angrenzenden biegungsfesten Teile des Flügels.
3· Kotflügel, im wesentlichen wie beschrieben und dargestellt.
DEB59065U 1964-09-19 1964-09-19 Kotfluegel fuer lastwagen mit radachsen, die zum lenken in einer waagerechten ebene schwenkbar sind. Expired DE1908506U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0109577A1 (de) * 1982-10-27 1984-05-30 Kotflügelfabrik H. Köver GmbH & Co KG Kotflügel in Blechkonstruktionsbauweise für insbesondere Lastkraftfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0109577A1 (de) * 1982-10-27 1984-05-30 Kotflügelfabrik H. Köver GmbH & Co KG Kotflügel in Blechkonstruktionsbauweise für insbesondere Lastkraftfahrzeuge

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