DE1908480U - Laufrolle. - Google Patents
Laufrolle.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B33/00—Castors in general; Anti-clogging castors
- B60B33/0002—Castors in general; Anti-clogging castors assembling to the object, e.g. furniture
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Description
Die Priorität der Anmeldung in England vom 2. Mai 19^4 wird in Anspruch
genommen.
Die Erfindung betrifft Laufrollen für mit Bädern versehene Geräte oder
Fahrzeuge.
Die Erfindung betrifft darüber hinaus drehbare Laufrollen mit einer
schwenkbaren Komponente, die~drehbar auf einen Achsstummel montiert
ist , der an einem mit Rädern versehenen Gerät oder einem Fahrzeug
befestigt werden kann, bei dem die drehbare Komponente mit einer Spindel versehen ist, auf der ein Laufrollenrad drehbar angeordnet
ist, das üblicherweise aber nicht notwendigerweise, mit einem Reifen
aus vulkanisiertem Gummi versehen ist. Die Laufrolle wird normalerweise
auf ein Gerät oder ein Fahrzeug so montiert, dass der erwähnte Achsstummel senkrecht liegt und nach unten in die drehbare Komponente
hineinragt, so dass diese mit dem Laufrollenrad um die vertikale Achse des Achsstummels drehbar ist.
Die Erfindung wurde hauptsächlich in Verbindung mit hochbelastbaren
Laiifrollen entwickelt, die beispielsweise für Anhänger und Lastwagen
verwendet werden, und die ein Gewicht von mehr als einer Tonne tragen können, selbstverständlich besteht aber keine Beschränkung in dieser
Hinsicht.
Bei einer speziellen Konstruktion einer Laufrolle der genannten Art
hängt der Achsstummel von einer Deckplatte oder einem Dübel herab, der an oder in einem mit Rädern versehenen Gerät oder Fahrzeug befestigt
werden kann und an seinem unteren Ende mit Gewinde versehen ist, wobei die drehbare Komponente einen Ansatz aufweist, der mit einer Mittelbohrung
versehen ist, durch die der Achsstummel ragt, und zwei Schenkel von dem Ansatz nach unten hervorstehen und die das Laufrollenrad tragende
Spindel halten, wobei der Ansatz der drehbaren Komponente auf dem Achsstummel mit einer Mutter gehalten wird, die auf das nach unten
ragende, mit Gewinde versehene Ende des Achsstummels aufgeschraubt ist, so dass sie gegen die Unterseite des Ansatzes anliegt. Darüber hinaus,
wenn die Laufrolle eine feste Lage einnimmt,liegt die Spindel, die das
Laufrollenrad trägt und ihrerseits von zwei Schenkeln gehalten wird, die von dem erwähnten Ansatz nach unten ragen, nicht direkt unter der
Achse des Achsstummels, sondern ist gegen diese versetzt.
Eine Laufrolle mit diesem Aufbau hat jedoch einige Nachteile. Weil
die Spindel des Laufrollenrades gegen die vertikale Achse des Achsstummels versetzt ist, "wenn die Laufrolle in Gebrauch ist, übt die
drehbare Komponente nicht balancierte Kräfte auf den Achsstummel an unterschiedlichen Stellen seiner Länge aus. Diese unbalancierten
Kräfte versuchen, den Achsstummel zu verbiegen, und im Endergebnis kann der Achsstummel brechen. Die die drehbare Komponente auf dem
Achsstummel haltende Mutter kann auch von der drehbaren Komponente von diesem abgedrückt werden.
Durch die Erfindung sollen diese Nachteile vermieden werden und eine
entsprechend verbesserte Laufrolle der genannten Art verfügbar gemacht
werden.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die drehbare
Komponente auf dem Achsstummel mittels zwei Kegelrollenlagern montiert ist, die zwischen dem Achsstummel und der drehbaren Komponente an in
Richtung der Achse des Achsstummels voneinander entfernten Stellen zwischen dem Achsstummel und der drehbaren Komponente liegen, wobei
die Rollen der beiden Lager einzeln in zueinander entgegengesetzten Richtungen verjüngt sind und ihre Achsen zur Achse des Achsstummels in
den einander entgegengesetzten Richtungen geneigt sind.
Jedes Kegelrollenlager kann üblichen Aufbau haben; offensichtlich ist
jedoch jede Rolle mit ihrer Achse unter einer Neigung zur Achse des Achsstummels angeordnet und auf ihrer Länge verjüngt, wobei der
Yerjüngungswinkel entsprechend dem Neigungswinkel der Achse zur Achse
des Achsstummels bemessen ist, so dass im Betrieb die Rollen auch tatsächlich rollen. Zusätzlich enthält jedes Lager üblicherweise zwei
Kränze, zwischen denen die Bollen liegen, wobei ein Kranz am Achsstummel und der andere an der drehbaren Komponente befestigt ist. Die
Rollen zwischen den beiden Kränzen werden in üblicher Weise mit einem
Käfig auseinandergehalten.
Insbesondere sind die Rollen der beiden Lager einzeln verjüngt und
zur Achse des Achsbummels in aufeinander zuweisenden Richtungen geneigt, so dass bei montierter Laufrolle die Rollen des oberen Lagers sich nach
unten verjüngen und die im unteren Lager nach oben.
Ersichtlich kann jedes Lager radiale und axiale Belastungen aufnehmen,
d.h. Belastungen, die rechtwinklig zur Achse des Achsstummels und solche die parallel zu dieser Achse ausgeübt werden. Die oben beschriebene
Anordnung der beiden Lager bewirkt also, dass auf das obere Lager ausgeübten Kräften von Kräften das Gleichgewicht gehalten wird,
die auf das untere Lager wirken und umgekehrt. Mit anderen Worten, die Wirkungen der Kegelrollen auf die beiden Lager sind gleich und
entgegengesetzt und gleichen sich deshalb aus. Darüber hinaus teilen
die beiden Lager die Belastung auf, die auf die drehbare Komponente wirkt.
Zur Abdichtung der beiden Lager nach aussen hin können einfache und
billige Dichtungen verwendet werden. Zweckmässigerweise wird dazu
so vorgegangen, dass eine umgekehrte, schüsseiförmige Dichtung aus
Federstahl mit einer Mittelöffnung an das obere Ende des Innenkranzes des oberen Lagers angesetzt ist und seine untere Kante gegen
den zugehörigen Aussenkranz, und eine ähnliche schüsseiförmige Dichtung gegen das untere Ende des Innenkranzes des unteren Lagers
angesetzt ist, deren obere Kante gegen den zugehörigen Aussenkranz anliegt.
Diese Dichtungen können in verschiedener Weise in ihrer Lage befestigt
werden. Eine bevorzugte Befestigungsart für diese Dichtungen wird weiter unten im Detail beschrieben.
Die Erfindung soll anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert werden; es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer erfindungsgemässen
Laufrolle; und
Fig. 2 eine ebenfalls teilweise geschnittene Endansicht der Laufrolle
nach Fig. 1.
In der Zeichnung ist eine drehbare Laufrolle dargestellt, die aus einer drehbaren Komponente 1 besteht, die drehbar auf einen Achsstuijmel
2 montiert ist, der an einem mit Rädern versehenen Gerät oder Fahrzeug befestigt werden kann.
Der Achsstummel 2 weist von einer mit ihm aus einem Stück bestehenden,
länglichen Deckplatte 5 nach unten, die, beispielsweise mit Bolzen,
an der Unterseite des Geräts oder Fahrzeuges befestigt werden soll. Der Achsstummel 2 und die Deckplatte 3 sind im Gesenk geschmiedet, und
das untere Ende des Achsstummels hat einen kleineren Durchmesser als der obere Teil, der an die Deckplatte angrenzt. Das untere Ende des
Achsstummels ist mit Gewinde versehen.
Die drehbare Komponente 1, die ebenfalls im Gesenk geschmiedet ist,
besteht aus einem Ansatz 4? der mit einer Mittelöffnung versehen ist,
durch die der Achsstummel 2 hindurchgreift, Yfobei das untere, mit Gewinde
versehene Ende des Achsstummels aus der Unterseite des Ansatzes hervorsteht und eine Mutter 5 trägt, die die Komponente auf dem Achsstummel
hält. An den Ansatz 4 sind zwei nach unten ragende parallele Schenkel 6
angeschweisst, die eine Gabel bilden. Die unteren Enden dieser Schenkel 6 tragen eine Spindel 7? die von einem Bolzen gebildet YTird, der durch
Öffnungen in den unteren Enden der Spindel 6 geführt ist und mit einer Mutter 8 gehalten wird. Auf die Spindel 7 ist mittels Lagern 9 ein
Laufrollenrad 10 drehbar montiert, das im Zwischenraum zwischen den Schenkeln 6 liegt und mit einem Reifen 11 aus vulkanisiertem Gummi versehen
ist. Wie aus der Zeichnung ersichtlich liegt die das Laufrollenrad tragende Spindel 7 nicht direkt unter der vertikalen Achse des Achsstummels. 2 sondern ist gegen diesen versetzt.
Erfindungsgemäss sind zwei Kegelrollenlager 12, 13 zwischen dem Achsstummel
2 und dem um diesen herumliegenden Ansatz 4 der drehbaren
Komponente 1 an in Richtung der Achsstummelachse voneinander entfernten
Stellen angeordnet.
Diese "beiden Kegelrollenlager 12, 13- sind grundsätzlich vom gleichen,
üblichen Aufbau. Jedes Lager besteht aus einer Reihe Kegelrollen 14,
die zwischen einem Innenkranz 15 und einem Aussenkranz 16 liegen und
mit einem Käfig 17 auseinandergehalten werden.
Der Innenkranz ist fest am Achsstummel 2 befestigt und der Aussenkranz
am Ansatz 4 der drehbaren Komponente. Wie in Fig. 1 der Zeichnung erkennbar,
ist das obere Lager 12 um den oberen Teil des Achsstummels 2 herum angeordnet und das untere Lager 13 um den unteren Teil des Achsstummels mit geringerem Durchmesser.
Darüber hinaus hat das obere Lager 12 eine grössere Grosse als das
untere Lager 13j und der Ansatz 4 ist auf der Oberseite und der Unterseite
um die Mittelbohrung herum entsprechend ausgespart, um das obere und das untere Lager entsprechend aufzunehmen. Die beiden Lager werden
auf diese Weise an in Richtung der Achse des Achsstummels 2 voneinander entfernten Stellen gehalten.
Jede Holle 14 ist so angeordnet, dass ihre Achse zur Achse des Achsstummels 2 geneigt ist, und ist auf ihrer Länge verjüngt, wobei der
Verjüngungs- oder Kegelwinkel entsprechend dem Neigungswinkel der Kegelachse
zur Achsstummelachse bemessen ist, so dass im Betrieb die Rollen 14 tatsächlich auf den gegenüberliegenden Flächen der Innen- und Aussen-
kränze I5 und 16 rollen. Darüber hinaus sind die Rollen I4 der beiden
Lager in Richtung aufeinander zu verjüngt, die Rollen I4 des oberen
Lagers verjüngen sich nach unten und die des unteren Lagers nach oben.
Offensichtlich sind deshalb die Achsen der beiden Rollensätze zur Achsstummelachse in diesen verschiedenen Richtungen geneigt.
Die Oberseite des Aussenkranzes 16 des oberen Lagers 12 fluchtet mit
der Oberseite des Ansatzes, und der Innenkranz I5 dieses Lagers ragt
über die Grenzen des Ansatzes nach oben und liegt an der Unterseite der Deckplatte 3 an. Eine umgekehrte, schüsseiförmige Dichtung 18 mit einer
Mittelöffnung aus Federstahl dient dazu, das obere Lager nach aussen
hin abzudichten. Der um die Mittelöffnung liegende Rand dieser Dichtung liegt zwischen der Oberseite des Innenkranzes und der Unterseite der
Deckplatte, und der untere Rand dieser Dichtung liegt nachgiebig an der Oberseite des Aussenkranzes 16 an.
Was das untere Lager 13 betrifft, so ist die Unterseite des Aussenkranzes
16 im wesentlichen mit der Unterseite des Ansatzes 4 ausgefluchtet, und
der Innenkranz ragt nach unten über diese Flächen hinaus und liegt an der Mutter 5 an, die die drehbare Komponente 1 auf dem Achsstummel 2 hält.
Eine schüsselförmige Dichtung I9» die die gleiche Form hat, wie die oben
beschriebene Dichtung 18, dient dazu, das untere Lager nach aussen hin abzudichten, der Rand der Mittelöffnung dieser Dichtung ist dabei zwischen
die Unterseite des Innenkranzes 15 und die Mutter 5 eingeklemmt, während
die Oberkante der Dichtung nachgiebig gegen die Unterseite des Aussenkranzes 16 drückt.
Ersichtlich werden also die Dichtungen 18 und 19 gleichzeitig in
ihrer Lage festgeklemmt, wenn die Mutter 5 auf den Achsstummel 2 geschraubt
wird, um die drehbare Komponente an dem Achsstummel zu befestigen und die beiden Lager 12, I3 in ihrer Lage, festzulegen.
Claims (6)
1. Laufrolle mit einer schwenkbaren Komponente, die drehbar auf einen
Achsstummel montiert ist, der an einem mit Rädern versehenen Gerät oder einem Fahrzeug !befestigt werden kann, bei dem die drehbare
Komponente mit einer Spindel versehen ist, auf der ein Laufrollenrad drehbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die
drehbare Komponente auf dem Achsstummel mittels zwei Kegelrollenlagern montiert ist, die zwischen dem Achsstummel und der drehbaren Komponente an in Richtung der Achse des Achsstummels voneinander
entfernten Stellen zwischen dem Achsstummel und der drehbaren
Komponente liegen, wobei die Rollen der beiden Lager einzeln in
zueinander entgegengesetzten Richtungen verjungt sind und ihre
Achsen zur Achse des Achsstummels in den einander entgegengesetzten Richtungen geneigt sind.
Komponente mit einer Spindel versehen ist, auf der ein Laufrollenrad drehbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die
drehbare Komponente auf dem Achsstummel mittels zwei Kegelrollenlagern montiert ist, die zwischen dem Achsstummel und der drehbaren Komponente an in Richtung der Achse des Achsstummels voneinander
entfernten Stellen zwischen dem Achsstummel und der drehbaren
Komponente liegen, wobei die Rollen der beiden Lager einzeln in
zueinander entgegengesetzten Richtungen verjungt sind und ihre
Achsen zur Achse des Achsstummels in den einander entgegengesetzten Richtungen geneigt sind.
2. Laufrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen
der beiden Lager einzeln verjüngt und zur Achse des Achsstummels
in aufeinander zuweisenden Richtungen geneigt sind, so dass bei
montierter Laufrolle die Rollen des oberen Lagers sich nach unten
verjüngen und die im unteren Lager nach oben.
in aufeinander zuweisenden Richtungen geneigt sind, so dass bei
montierter Laufrolle die Rollen des oberen Lagers sich nach unten
verjüngen und die im unteren Lager nach oben.
3« Laufrolle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
eine umgekehrte, schüsseiförmige Dichtung aus Federstahl mit einer
Mittelöffnung an das obere Ende des Innenkranzes des oberen Lagers angesetzt ist und seine untere Kante gegen den zugehörigen Aussenkranz,
und eine ähnliche schüsseiförmige Dichtung gegen das untere
Ende des Innenkranzes des tmteren Lagers angesetzt ist, deren obere
Kante gegen den zugehörigen Aussenkranz anliegt, so dass diese beiden Dichtungen die beiden Lager nach aussen hin abdichten.
4. Laufrolle nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass
der Achsstummel von einer Deckplatte oder einem Dübel nach unten ragt,
der an oder in einem mit Rädern versehenen Gerät oder Fahrzeug befestigt werden kann und an seinem unteren Ende mit Gewinde versehen
ist, und die drehbare Komponente einen Ansatz aufweist, der mit einer Mittelbohrung versehen ist, durch die der Achsstummel ragt, und zwei
Schenkel von dem Ansatz nach unten hervorstehen und die das Laufrollenrad tragende Spindel halten, wobei der Ansatz der drehbaren
Komponente auf dem Achsstummel mit einer Mutter gehalten wird, die auf das nach unten ragende, mit Gewinde versehene Ende des Achsstummels
aufgeschraubt ist, so dass sie gegen die Unterseite des Ansatzes anliegt.
5. Laufrolle nach Anspruch 4> dadurch gekennzeichnet, dass das obere
Lager grosser ist als das untere, und das untere Ende des Achsstummels, das das untere Lager trägt, verringerten Durchmesser hat, und
der Ansatz auf seiner Oberseite und auf seiner Unterseite um die Mittelbohrung herum, durch die der Achsstummel ragt, mit Aussparungen
versehen ist, in denen das obere bzw. untere Lager aufgenommen werden.
6. Laufrolle nach Anspruch 3 und 5? dadurch gekennzeichnet, dass der
Rand der oberen umgekehrten Dichtung rings um die darin befindliche Öffnung zwischen der Oberseite des Innenkranzes des oberen Lagers
- 3 ■-
und der Unterseite der Deckplatte oder des Dübels liegt, und der entsprechende
Rand der unteren Dichtung zwischen der Unterseite des Innenkranzes des unteren Lagers und der Mutter eingeklemmt ist, die
die drehbare Komponente auf dem Achsstummel hält.
PATENTANWÄLTE
DK.-ING. H. FiNCKE, DiPL.-l.NG. H. SOHB
DlPL-ING, S. STAEÖER
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Also Published As
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