DE20049C - Rollenlager mit Doppelkegelrollen - Google Patents

Rollenlager mit Doppelkegelrollen

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Publication number
DE20049C
DE20049C DENDAT20049D DE20049DA DE20049C DE 20049 C DE20049 C DE 20049C DE NDAT20049 D DENDAT20049 D DE NDAT20049D DE 20049D A DE20049D A DE 20049DA DE 20049 C DE20049 C DE 20049C
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DE
Germany
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bearing
rollers
hat
shaft
conical
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Active
Application number
DENDAT20049D
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English (en)
Original Assignee
TH. F. HEMMICH in Reading, Berks County, Pa., V. St. A
Publication of DE20049C publication Critical patent/DE20049C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C19/00Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement
    • F16C19/54Systems consisting of a plurality of bearings with rolling friction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)
  • Support Of The Bearing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Rollenlager mit Doppelkegelrollen.
Fig. ι zeigt eine perspectivische Vorderansicht eines Rollenlagers für Eisenbahnwagen, Fig. 2 die entsprechende Hinteransicht, Fig. 3 einen ■waagrechten Mittelschnitt. Fig. 4 ist die Ansicht der Laufrolle, Fig. 5 ein senkrechter Mittelschnitt eines Fufslagers. Fig. 6 zeigt den senkrechten Mittelschnitt einer Mühlspindel, Fig. 7 die Spindel mit dem inneren Theil der Büchse gesenkt, um die bezügliche Construction sichtbarer zu machen. Fig. 8 ist ein waagrechter Längsschnitt einer Radachse.
Die Laufrolle k, Fig. 4, besteht aus zwei mit ihren gleichen Grundflächen zusammengelegten abgestumpften Kegeln von verschiedener, den Umständen angemessener Länge und Neigung. Sie wird aus Bronze, Stahl, in Coquille gegossenem Gufseisen etc. gemacht und in einer der Gröfse des Lagers, dem übertragenen Druck und den übrigen Verhältnissen entsprechenden Anzahl verwendet.
Auf der Welle wird ein Hut oder ein Ring aus hartem Metall befestigt, gegen dessen Kegelmantel die Rollen nach einer Richtung arbeiten. Nach der anderen Richtung bekommt das Lager entsprechende Kegelflächen, die ebenfalls so hart als möglich herzustellen sind.
In Fig. ι bis 3 ist die Anwendung dieser Rollen an Wagen für Eisenbahnen oder andere Zwecke gezeigt. B ist der Bock eines Eisenbahnachslagers mit den Vorsprüngen 'JB1, an welche der Bügel G angeschraubt ist. Der Bock B wird durch Bolzen, welche durch die Löcher B2 gehen, an dem Rahmen befestigt. Das Achslager C ist über einen eisernen Kern gegossen, um genug Widerstand gegen Abnutzung zu geben. Dieses Lager ist in dem Bocke B durch die Ansätze C1 geführt und trägt mittelst der Stütze C" die Gummifeder D. Auf der Innenseite ist die Staubkapsel Ci durch die Ohren C5 an die betreffenden Theile des Lagers geschraubt, während die Achse A durch das Mittelloch C6 hindurchgeht.
Um zufällig in das Lager gekommene Unreinigkeiten auslassen zu können, hat das Lager an seiner unteren Seite ein Auslafsloch C7, Fig. 6. Auf das kegelförmige Ende A1 der Welle A ist der ebenfalls kegelförmige Hut L gesteckt, der am dicken Ende einen ebenfalls kegelförmigen Hals L1 hat und durch die Kopfschraube A2 fest auf der Welle gehalten wird. Zwischen diesem Hut LL1 und der Innenfläche des Lagers C sind die doppeltkegelförmigen Rollen K in solcher Anzahl eingelegt, dafs sie einander nicht berühren. Die Achse nimmt bei ihrer Drehung den Hut L L1 mit, und dieser rollt nun auf den wiederum im Lager C rollenden Doppelkegeln k. Zwischen dem äufseren vertieften Mitteltheil C3 des Lagers und der Kappe F, welche durch die Schraube H des Bügels G gehalten wird, ist die starke Feder E aus Stahl oder Gummi eingeschaltet. Dieser Bügel kann auch mit dem Lagerbock B in einem Stück gegossen oder ganz fortgelassen und durch andere passende Einrichtungen ersetzt werden.
In Fig. 8 ist ein Achslager für Eisenbahnwagen dargestellt, in welchem nicht nur der Bügel G, sondern auch die Federn E vermieden sind, indem der Seitenschub durch eine zweite Zusammenstellung von Rollen K aufgenommen wird. Das Lager C bekommt dafür nach aufsen einen offenen kegelförmigen Teller C8 und einen passenden Gegendeckel C9, zwischen welchen Theilen die Rollen k eingeschaltet sind. Der Schraubenbolzen A2, der in dem Achsschenkel A1 festgestellt ist, vereinigt mit letzterem auch den Gegendeckel C9, so dafs dieser sich mit der Achse A dreht. Etwaige Abnutzung kann durch Einstellung der Gegenmuttern auf dem Bolzen As ausgeglichen werden.
Die Rollen k, Fig. 4, werden bei Eisenbahnwagenachsen und Mühlspindeln ca. 90, 150 bis 175 mm, in der Achse gemessen, hoch, am dünnen Ende 30 mm, an der dicksten Stelle 65 mm im Durchmesser gemacht. Der kurze Kegeltheil richtet sich in seiner Gestalt nach dem stärkeren Rande Z1 des Hutes Z. Bei waagrechten Wellen ist durch Versuche ein Winkel von ca. 300 für die innere Fläche des Lagers C als der angemessenste festgestellt worden, bei stehenden Wellen ein etwas gröfserer. Die gewählte Form des inneren Mantels des Lagers C und des äufseren des Hutes Z ergeben in den einzelnen Fällen die Form der Rollen k. Für Zwischenlager waagrechter Wellen werden die Rollen k symmetrisch.
In Fig. 5, für eine stehende Welle, ist der auf drei oder mehr Füfsen R ruhende Ring N mit dem Lagermantel C zusammengegossen. In allen Fällen müssen die Rollen k ihren kegelförmigen Sitz in ihrer Achsenrichtung vollständig ausfüllen, ohne zu klemmen. Da die Rollen sich theils gegen die betreffende Fläche des Randes Z1 des Hutes Z, theils gegen die Mantelfläche von C legen, so können sie nach dem stärkeren Ende nicht herauslaufen. Der Schub in der Achsenrichtung wird bei stehenden Wellen durch die Grundplatte, bei liegenden durch die Feder E vom Lagerbock B aufgenommen.
Die Fig. 6 und 7 stellen eine Mühlspindel dar. Das untere, verjüngte Ende A1 der Spindel A ist mit dem kegelförmigen Hut Z Z1 versehen. Das Lager C, zwischen dessen innerem Kegelmantel und diesem Hut Z Z1 die Rollen k eingeschaltet sind, hat einen kegelförmigen Boden Cx, mit welchem es in dem, Spurkasten D ruht. Damit das Spurlager C sich nicht drehe, sind an demselben Vorsprünge mit senkrechten Nuthen Cxx angebracht, in welche die Stellschrauben Z?3 eingreifen. Hierdurch und durch die Kugelform des Lagerbodens kann die Spindel genau eingestellt werden, selbst wenn sie schief zum Spurlager zu stehen kommt, ohne dafs ein Klemmen oder dergleichen eintritt. Die Schrauben Z>3 drehen sich in Ohren D2 des Spurkastens D. C4 ist die Staubkappe. Durch das Loch C im Boden des Lagers C werden die Unreinigkeiten herausgelassen. Für das Halslager der Spin- ' del A ist die Construction im wesentlichen die schon erklärte. Der Hut L I? ist gegen die Schulter A3 der Spindel auf einem passend gedrehten Platz A* festgezogen. Zwischen dem Hut Z und dem Lager C sind die Rollen k eingeschaltet, sie liegen also mit dem stärkeren Ende nach unten. C1 ist die Staubkappe. Oben besitzt das Lager C einen ringförmigen Ansatz, gegen welchen der Stellring W, mit der Stellschraube Wx auf der Spindel A befestigt, liegt, um beim Senken der Spindel das Lager C aus der Steinbüchse T herauszuziehen. Die letztere, sonst cylindrisch, ist mit den vier Flügeln T1 im Stein befestigt. An das Lager C, welches in die Büchse T hineinpafst, sind, um die letztere mit dem ersteren fest zu vereinigen, Rippen C1 angegossen, die in entsprechende Nuthen T^ der Büchse T eingreifen. Dadurch ist das Lager an jeder Drehung verhindert. Die Steinbüchse T ist durch den Staubdeckel T3 oben geschlossen.
Die Rollen bedürfen keiner Schmiere, indessen ist es gut, in die Lager etwas feingepulverten trockenen Graphit zu geben, um die arbeitenden Flächen recht glatt zu machen. Sollte aber ein Schmiermittel vorgezogen werden, so mufs das Loch C7 in der Unterseite des Lagers C fortbleiben, worauf das Lager so weit mit Schmiere gefüllt wird, dafs sie nicht herausläuft. ,
Da auf der Welle der Hut LL1 befestigt ist, so kann die Welle A selbst nicht abgenutzt werden. Ist der Hut Z Z1 durch langen Gebrauch abgenutzt, so kann er leicht durch einen neuen ersetzt werden. Die Abnutzung ist, wie Versuche des Erfinders seiner Angabe nach bewiesen haben, eine äufserst geringe, weshalb sich auch Eisenbahnachsen und andere liegende und stehende Wellen nicht warm kufen, auch wenn ihre Geschwindigkeit weit über das jetzt zulässige Mafs gesteigert wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Die in Coquillen gegossenen doppelkegelförmigen Rollen k, welche einerseits gegen die harten Flächen des Hutes Z Z1, andrerseits gegen die Innenfläche des Lagers C arbeiten, angewendet an liegendeil oder stehenden Achsen, Wellen, Spindeln etc. zu dem in der Beschreibung näher angegebenen Zweck.
2. Bei der Anwendung der Rollen k für Wellenlager die Verbindung des Hutes Z Z τ mit dem kegelförmigen Theil einer Achse, Wellet etc.
3· Für Wagenachsen die Anwendung einer zweiten Anordnung von Rollen k, die zwischen der passend geformten Aufsenfläche Ci des Lagers C und dem Gegenteller C9 laufen, welch letzterer durch die Schraube A"2 mit der Achse A verbunden ist, zu dem durch die Beschreibung erklärten Zweck.
Bei Anwendung der doppelkegelförmigen Laufrollen k für stehende Wellen das in Fig. 5 gezeichnete, auf drei Füfsen R ruhende Spurlager C in Verbindung mit der Welle A, welche mit dem Hute L L1 versehen ist, im wesentlichen ausgeführt, wie in der Beschreibung auseinander gesetzt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT20049D Rollenlager mit Doppelkegelrollen Active DE20049C (de)

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