DE1908372U - Fensterbankabdeckvorrichtung. - Google Patents

Fensterbankabdeckvorrichtung.

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DE1908372U
DE1908372U DE1964D0030070 DED0030070U DE1908372U DE 1908372 U DE1908372 U DE 1908372U DE 1964D0030070 DE1964D0030070 DE 1964D0030070 DE D0030070 U DED0030070 U DE D0030070U DE 1908372 U DE1908372 U DE 1908372U
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DE1964D0030070
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Andreas Dirr
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B1/00Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
    • E06B1/70Sills; Thresholds
    • E06B1/702Window sills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Door And Window Frames Mounted To Openings (AREA)

Description

Γ AT" ST \ " -".\ T. T
BIPL. ING. K. XiO-LZ 80 AXTGSBUBG
PHIMi1FINE-WKLSElX- STKASSB TKLlSFONi 21375
.Β6Ί 994*10.1Z64
Augsburg, den 7· Dezember 1964
Amtl.Az.: D 30 O7O/37d ffbm Anw. Az.: Andreas Dirr
Andreas
D i r r
, Günzburg/Donau
Fensterbankabdeckvorrichtung
Die Neuerung betrifft Pensterbankabdeckvorrichtungen, deren Abdeckplatte an ihrer Unterseite und parallel zu deren Längskanten eine Verstärkungs- und Halteschiene von im wesentlichen etwa L-förmigem Querschnitt aufweist, dessen freies ochenkelende in Richtung zur Vorderkante der Abdeckplatte weist und mit an der Fensterbank bzw. der Mauerbrüstung befestigten Verankerungsmitteln in Eingriff steht.
Bei derartigen "bekannten Fensterbankabdeckvorrichtungen kommen L-förmige Befestigungszwischenstiicke zur Anwendung, die sich auf nahezu ihre ganze Länge an die Unterseite der Fenster-"bankalodeckplatte anschmiegen und die einerseits mit dem Fensterblendrahmen verschraubt sind und andererseits eine Art von Schwalbenschwanzführung aufweisen, in welche entsprechend geformte Köpfe von an der Mauerbrüstung verankerten Befestigungslaschen eingreifen. Außerdem weisen diese Befestigung sz wischenstücke der bekannten Fensterbankabdeckvorrichtungen in unmittelbarer Nachbarschaft der Schwalbenschwanzführungen nach vorne ragende Auslegerarme auf, in welche schräg nach oben und hinten weisende Madenschrauben eingeschraubt sind, die ihrerseits über das freie Sehenkelende der Verstärkungs- und Halteschiene der Abdeckplatte greifen, welches mit dem etwa senkrecht an der Abdeckplatte anschließenden anderen ,Schenkelende der Verstärkungs- und Halteschiene einen stumpfen Winkel einschließt.
Diese bekannten IPensterbankabdeckvorrichtungen haben den Nachteil, daß sie sehr kompliziert im Aufbau und teuer in der Herstellung und der Verarbeitung sind. Die Verarbeitung derartiger Fensterbankabdeckvorrichtungen erfordert insbesondere eine besonders genaue Mauerungsvorarbeit, da die Befestigungs-
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Zwischenstücke genau fluchten müssen, damit die Abdeckplatte ordnungsgemäß in sie eingehängt werden kann.
Der neuerungsgemäßen Fensterbankabdeckvorrichtung liegt die Aufgabe zu Grunde, die genannten Nachteile der eingangs erwähnten bekannten Fensterbankabdeckvorrichtungen zu vermeiden und eine Pensterbankabdeckvorrichtung zu schaffen, bei welcher die Verarbeitung unabhängig von der Genauigkeit der Mauerungsvorarbeit ist und bei der die Befestigungsmittel selbst möglichst einfach und billig sind.
Demgemäß geht eine Saumform der Neuerung von einer JJensterbankabdeckvorrichtung aus, deren Abdeckplatte an ihrer Unterseite und parallel zu deren Längskanten eine Verstärkungsund Halteschiene von im wesentlichen etwa L-förmigem Querschnitt aufweist, dessen freies Schenkelende in Richtung zur Vorderkante der Abdeckplatte weist und mit an der Fensterbank bzw. der Mauerbrüstung befestigten Verankerungsmitteln in Singriff steht. Sine derartige Fensterbankabdeckvorrichtung ist gemäß einer Raumform der Neuerung dadurch gekennzeichnet, daß das freie Schenkelende des Querschnittsprofils der Verstärkungs- und Halteschiene mit dem etwa senkrecht an der Unterseite der Abdeckplatte anschließenden Schenkelende einen
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im wesentlichen rechten Winkel einschließt und so einen Schlitz bildet, in welchem die zungenartig vorspringenden Enden einer oder mehrerer Befestigungslaschen Aufnahme finden.
Gemäß einer weiteren Raumform der neuerungsgemäßen Fensterbankabdeckvorrichtung ist das freie Schenkelende des Querschnittsprofils der Verstärkungs- und Halteschiene in Richtung zur Vorderkante der Abdeckplatte hakenförmig aufgebogen und komplementär hakenförmig ausgebildete Snden einer oder mehrerer Befestigungslaschen oder daran befestigbarer Zwischenstücke greifen in diese aufgebogene ländkante der Verstärkungs- und Halteschiene ein.
Durch beide Raumformen der Neuerung wird die einheitliche Aufgabe gelöst, daß auf die bei den bekannten Fensterbankabdeckvorrichtungen der hier zu erörternden Bauart erforderliche genaue Einpassung der Yerankerungsmittel an der Fensterbank und/oder an der Abdeckplatte verzichtet werden kann, indem gemäß der Neuerung nach Befestigung der Abdeckplatte am Fensterblendrahmen jeweils nur noch die Befestigungslaschen in den durch die Verstärkungs- und Halteschiene
gebildeten Schlitz eingeschoben zu werden brauchen.
Gemäß einem sehr wichtigen, bisher unbekannten Merkmal einer abgewandelten Raumform der Neuerung bestehen die Befestigungsmittel im wesentlichen aus Laschen, welche jeweils in einen an der Fensterbank verankerbaren Halteschuh hineinragen.
Verschiedene bevorzugte Raumformen der Neuerung werden im folgenden an Hand der zugehörigen Zeichnungen beispielsweise beschrieben. In den Zeichnungen stellen dar:
Die Figuren
und 1a perspektivische Ansichten der teil
weise geschnittenen Einzelteile einer Raumform der neuerungsgemäßen Fensterb ankabd e ckvorrichtung,
Figur 2 einen Querschnitt durch eine weitere
Raumform der neuerungsgemäßen Fensterbankabdeckvorrichtung,
Figur 3 einen Querschnitt durch eine abge
wandelte Raumform der neuerungsgemäßen Fensterbankabdeckvorrichtung nach Figur 2,
die Figuren und 5
Querschnitte durch weiter abgewandelte Raumformen der neuerungsgemäßen Fensterbankabdeckvorrichtung nach Figur
die Figuren 6, 6a und 6b
perspektivische Ansichten der teilweise geschnittenen Einzelteile einer weitergebildeten Eaumform der neuerungsgemäßen Fensterbankabdeckvorrichtung nach Figur 1,
die Figuren 7, 7a und 7b
perspektivische Ansichten der teilweise geschnittenen Einzelteile einer abgewandelten Raumform der neuerungsgemäßen Fensterbankabdeckvorrichtung nach den Figuren 6, 6a und 6b,
die Figuren 8, 8a und 8b
perspektivische Ansichten der teilweise geschnittenen Einzelteile einer weitergebildeten Raumform einer Fensterbankabdeckvorrichtung nach den Figuren 6, 6a und 6b,
die Figuren
5 9a und 9"b perspektivische Ansichten der teilweise geschnittenen Einzelteile einer weitergebildeten Raumform einer Fensterbankabdeckvorrichtung nach den Figuren 8, 8a und 8b und
die Figur 10 eine Vorderansicht des in Figur 9b
dargestellten seitlichen Begrenzungsstückes der in den Figuren 9? 9a und 9b gezeigten Raumform einer neuerungsgemäßen Fensterbankabdeckvorrichtung.
Gleiche oder gleich wirkende Teile sind in allen Figuren der Zeichnungen jeweils mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
Bei der Raumform der neuerungsgemäßen Fensterbankabdeckvorrichtung nach Figur 1 der Zeichnungen schließen sich an eine Abdeckplatte 1 eine Traufnase 2 einerseits und ein senkrechter Steg 3 und an diesen ein in eine Nut des nicht dargestellten Fensterblendrahmens einführbarer Schrägansatz 4 andererseits an. An der Unterseite der Abdeckplatte 1 und parallel zu deren Längskanten ist eine Verstärkungs- und Halteschiene 5 von etwa L-förmigem Querschnitt angeordnet, dessen freies Schenkelende
mit dem etwa senkrecht an der Unterseite der Abdeckplatte anschließenden 3chenkelende 7 einen im wesentlichen rechten Winkel einschließt und so einen Schlitz 8 bildet, in welchem ein zungenartig vorspringendes Ende 9 einer in Figur 1a dargestellten Befestigungslasche Aufnahme findet.
Gemäß der Darstellung in Figur 1a bildet das zungenartig vorspringende Ende 9 der Befestigungslasche den einen Schenkel eines im Querschnitt U-förmig ausgebildeten Laschenendes 10, dessen anderer Schenkel 11 sich in eine an der nicht dargestellten Fensterbank bzw. Mauerbrüstung verankerbare Befestigungslasche 12 fortsetzt. Selbstverständlich können längs der Verstärkungs- und Halteschiene 5 beliebig viele Befestigungslaschen 12 angeordnet sein.
Gemäß der Darstellung in Figur 2 der Zeichnungen ist der sich an die Abdeckplatte 1 anschließende senkrechte Steg 3 mittels einer Holzschraube 14- an einem Fensterblendrahmen 13 angeschlagen. Neuerungsgemäß weist diese Abdeckplatte an ihrer Unterseite und parallel zu ihren Längskanten eine Yerstärkungs- und Halteschiene 15 von im wesentlichen L-förmigem Querschnitt auf, dessen freies Schenkelende 16 in Richtung zur Traufnase hakenförmig aufgebogen ist. In dieses hakenförmig aufgebogene
Schenkelende 16 greift ein komplementär hakenförmig ausgebildetes Ende 17 einer an einer Mauerbrüstung 18 durch einen Nagel 19 verankerten Befestigungslasche 20 ein. An der Befestigungslasche 20 ist nahe dem hakenförmig gebogenen Ende auf der Seite der Hakenöffnung ein nach oben weisender Stützarm 21 angesetzt. Dieser ötützarm 21 liegt auf der Vorderkante der Fensterbank 22 auf und stützt seinerseits die Abdeckplatte 1 nach unten ab. Die Befestigungslasche 20 sichert also zusammen mit ihrem hakenförmig gebogenen Ende 17 und dem Stützarm 21 die Abdeckplatte 1 gegen vertikale Bewegungen. Selbstverständlich können längs der im Querschnitt hakenförmig aufgebogenen Versteifungs- und Halteschiene 15 beliebig viele Befestigungslaschen 20 angeordnet sein, welche ihrerseits vorzugsweise unter Verputz 23 gelegt werden.
Bei der Eaumform der neuerungsgemäßen Fensterbankabdeckvorrichtung nach Figur 3 der Zeichnungen greift in die Verstärkungs- und Halteschiene 15 ein laschenförmiges Befestigungszwischenstück 24 mit einem im querschnitt hakenförmigen Ansatz 25 ein. Das Befestigungszwischenstück 24 steht über eine vorzugsweise gewindeschneidende Schraube 26 mit einer auf der Fensterbank 22 durch Nägel 27 verankerten Befestigungslasche in Verbindung. Hierbei stützt sich die Abdeckplatte über die
Yerstelfungs- und Halteschiene 15 und die Befestigungslasche 28 an der Vorderkante der Fensterbank 22 ab»
Gemäß der Darstellung nach Figur 4- der Zeichnungen ist bei einer abgewandelten Raumform der neuerungsgemäßen Fensterbankabdeckvorrichtung das Befestigungszwischenstück 24 in einem im Querschnitt U-fö'rmigen Ansatz 29 einer Befestigungslasche 30 eingeklemmt.
Gemäß einer weiteren, in Figur 5 &er Zeichnungen dargestellten Raumform kommt wiederum wie bei der in Verbindung mit Figur 3 beschriebenen Raumform die Befestigungslasche 28 zur Anwendung, welche nunmehr aber in einem im Querschnitt U-förmigen Ansatz eines Befestigungszwischenstückes 31 eingeklemmt ist. Dieses Befestigungszwischenstück 31 greift seinerseits wiederum mit dem bereits mehrfach beschriebenen, hakenförmigen Ansatz 25 in die Verstärkungs- und Halteschiene 15 ein.
Auch bei den Raumformen der neuerungsgemäßen Fensterbankabdeckvorrichtungen nach den Figuren 3 ^is 5 der Zeichnungen können selbstverständlich beliebig viele Befestigungslaschen 28 bzw. 30 längs einer Verstärkungs- und Halteschiene angeordnet sein.
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Bei der in den Figuren 6, 6a und 6b der Zeichnungen dargestellten Raumform einer weiteren Abwandlung der neuerungsgemäßen Fensterbankabdeckvorrichtung greift der im Zusammenhang mit Figur 1a beschriebene, zungenartig vorspringende Schenkel 9 cLes im Querschnitt U-förmig ausgebildeten Laschenendes 10 in den im Zusammenhang mit der Figur 1 beschriebenen Schlitz 8 ein, ?robei das freie Schenkelende 11 sich gemäß der Darstellung in Figur 6a, nunmehr abweichend von der in Figur 1a der Zeichnungen dargestellten Raumform in eine an der Fensterbank verankerbare Befestigungslasche 32 fortsetzt»
Gemäß der Darstellung in Figur 6b der Zeichnungen kann die soeben beschriebene neuerungsgemäße Raumform der Fensterbankabdeckvorrichtung an der Fensterbank verankerbare Halteschuhe aufweisen, welche jeweils im wesentlichen aus einer Grundplatte 34- und einer im Querschnitt U-förmigen Haube 35 bestehen. In zwischen den Grundplatten 34· und den Hauben 35 gebildete taschenartige Schlitze 36 ragen die entsprechenden Befestigungslaschen 32 der neuerungsgemäßen Fensterbankabdeckvorrichtung hinein und werden darin durch die Reibung zwischen den !Einzelteilen gehalten.
Bei der Montage einer solchen neuerungsgemäßen Fensterbank-
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abdeckvorrichtung werden also zunächst die Halteschiene 33 quer zur Fensterbanklängsrichtung an der Fensterbank verankert. Dann erfolgt die Befestigung der Abdeckplatte 1 bzw. des senkrechten Steges 3 mit Hilfe der Holzschraube 14 an dem Fensterblendrahmen 13· Schließlich werden die Befestigungslaschen 32 in die Schlitze 36 eingeschoben und die zungenartig vorspringenden Schenkel 9 der Befestigungslaschen in den durch die Verstärkungs- und Halteschiene 5 gebildeten Schlitz 8 eingeführt.
In den Figuren 7, 7a und 7t> sind die Einzelteile einer abgewandelten Raumform der Fensterbankabdeckvorrichtung nach den Figuren 6, 6a und 6b dargestellt. Bei dieser abgewandelten Saumform weist eine Befestigungslasche 37 einen Längsschlitz 38 auf und ist im übrigen ebenso ausgebildet wie die in Figur 6a der Zeichnungen dargestellte 3efestigungslasche Die beiderseits des Längsschlitzes 38 gelegenen Schenkel der Befestigungslasche 37 greifen unter einen T-förmigen Vorsprung 39 eines an der Fensterbank verankerbaren Halteschuhes 40, der wiederum eine Grundplatte 4-1 aufweist.
Die in den Figuren 8, 8a und 8b dargestellten Einzelteile einer weiteren Raumform der neuerungsgemäßen Fensterbankab-
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deckvorrichtung unterscheiden sich von den in den Figuren 6, 6a und 6b dargestellten Einzelteilen lediglich darin, daß die Haube 35 auf eine Grundplatte 42 eines seitlichen Begrenzungsstückes 43 der Fensterbankabdeckvorrichtung aufgesetzt ist und mit dieser Grundplatte 4-2 wiederum den taschenartigen .Schlitz 36 zur Aufnahme der Befestigungslasche 32 bildet. Das seitliche Begrenzungsstück 43 weist außerdem ein Seitenblech 44 und ein Stirnblech 45 auf. Derartige seitliche Begrenzungsstücke 43 werden in den Mauernischen jeweils an beiden Enden einer Fensterbank an dieser verankert und nach der Befestigung der Abdeckplatte 1 bzw. des senkrechten Steges 3 an dem Fensterblendrahmen 13 werden entsprechende Befestigungslaschen 32 in die Schlitze 36 eingeschoben und deren zungenartig vorspringende Schenkel 9 werden jeweils in den durch die Verstärkungs- und Halteschiene 5 gebildeten Schlitz 8 eingeführt. In Figur 8b der Zeichnungen ist die Stellung der Abdeckplatte 1 bzw. der Verstärkungs- und Halteschiene 5 gegenüber dem seitlichen Begrenzungsstück 43 in zusammengebautem Zustand gestrichelt dargestellt.
Die in den Figuren 95 9a und 9b der Zeichnungen dargestellte, abgewandelte Raumform der neuerungsgemäßen Fensterbankabdeckvorrichtung unterscheidet sich von der in den
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Figuren 8, 8a und 8b dargestellten Saumform lediglich darin, daß das Seitenblech 44 an seiner Oberkante einen Blechstreifen 46 trägt, welcher gegebenenfalls einen auf die dahinterliegende Mauer aufgetragenen Putz nach unten abschließt. Gegebenenfalls kann der Blechstreifen 46 an den Stellen abgesetzt sein, an welchen beispielsweise die Führungsschiene eines Rolladens auf die Abdeckplatte 1 stößt. Auch in Figur 9"b der Zeichnungen ist eine Abdeckplatte 1 mit zugehöriger Verstärkungs- und Halteschiene 5 in eingebautem Zustand gestrichelt eingezeichnet.
Die Figur 10 der Zeichnungen zeigt eine Vorderansicht des in Figur 9h dargestellten seitlichen Begrenzungsstückes 43, dessen Seitenblech 44 außenseitig mit einem weichen, elastischen Material 47 belegt ist. Dieses elastische Material soll dazu dienen, das seitliche Begrenzungsstück 43 gegenüber der angrenzenden V/and abzudichten, und zwar auch dann, wenn die gesamte Fensterbankabdeckvorrichtung unter V/ärmeeinfluß ihre Länge ändert.
Als solches elastisches Material hat sich Zellgummi auf Heoprenebasis mit geschlossenen Zellen als vorteilhaft erwiesen.
Als Äquivalent für das soeben beschriebene, mit einem elastischen Material belegte seitliche Begrenzungsstück 4-3 kann nach der Neuerung auch eine unmittelbare Belegung der an das Mauerwerk angrenzenden Flächen der Fensterbankabdeck vorrichtung selbst mit solchem elastischem Material vorgesehen sein.

Claims (13)

Ρ.Α.86Ί99Η0.1Ζ64 Schutz ansprüche
1. Fensterbankabdeckvorrichtung, deren Abdeckplatte an ihrer Unterseite und parallel zu deren Längskanten eine Verstärkungs- und Halteschiene von im wesentlichen etwa L-förmigem Querschnitt aufweist, dessen freies Schenkelende in Sichtung zur Vorderkante der Abdeckplatte weist und mit an der !Fensterbank bzw. der Mauerbrüstung befestigten Verankerungsmitteln in Eingriff steht, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Schenkelende (6) des Querschnittsprofils der Verstärkungsund Halteschiene (5) mit dem etwa senkrecht an der Unterseite der Abdeckplatte (1) anschließenden Schenkelende (7) einen im wesentlichen rechten "Jinkel einschließt und so einen Schlitz (8) bildet, in welchem die zungenartig vorspringenden Enden (9) einer oder mehrerer Befestigungslaschen (12 bzw. 32 bzw. 37) Aufnahme finden (Figuren 1 und 6 bis 9)·
2. Ifensterbankabdeckvorrichtung, deren Abdeckplatte an ihrer Unterseite und parallel zu deren Längskanten eine Verstärkungs- und Halteschiene von im wesentlichen L-förmigem Querschnitt aufweist, dessen freies Schenkelende in Richtung zur Vorderkante der Abdeckplatte weist und mit an der Fensterbank bzw. der Mauerbriistung befestigten Verankerungsmitteln
16 -
in Singriff steht, dadurch gekennzeichnet, daß das freie .ochenkelende (16) des Querschnittsprofils der Yerstärkungs- und Halteschiene (15) in Richtung zur Vorderkante der Abdeckplatte hakenförraig aufgebogen ist und daß komplementär hakenförmig ausgebildete Enden (17 bzw. 25) einer oder mehrerer Befestigungslaschen (20) oder daran befestigbarer Zwischenstücke (24, 31) in diese aufgebogene Endkante der Verstärkungs- und Halteschiene eingreifen (Figuren 2 bis 5)·
3· Fensterbankabdeckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zungenartig vorspringende Ende (9) der Befestigungslaschen (12 bzw. 32) den einen .Schenkel eines im Querschnitt U-förmig ausgebildeten Laschenendes (10) bildet, dessen anderer Schenkel (11) sich in eine mit der Fensterbank (22) bzw. der Mauerbrüstung verankerbare Befestigungslasche (12 bzw. 32) fortsetzt (Figuren 1 und 6 bis 9).
4. Fensterbankabdeckvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Befestigungslaschen (20) nahe deren hakenförmig gebogenem Ende (17) auf der Seite der Hakenöffnung ein nach oben weisender Stützarm (21) vorzugsweise rechtwinkelig angesetzt ist (Figur 2).
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5· Fensterbankabdeckvorrichtung nach Anspruch 2 mit einem oder mehreren Befestigungszwischenstücken, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungszwischenstücke (24) mit den ihnen zugeordneten Befestigungslaschen (28) durch Nieten oder Schrauben, beispielsweise durch gewindeschneidende Schrauben (26), verbunden sind (Figur 3)·
6. Fensterbankabdeckvorrichtung nach Anspruch 2 mit einem oder mehreren Befestigungszwischenstücken, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungszwischenstücke (24 bzw. 31) mittels im Querschnitt U-förmiger Ansätze (29) der Befestigungslasche (JO) oder des Befestigungszwischenstückes selbst an den Befestigungslaschen befestigt sind (Figuren und 5)·
7. Fensterbankabdeckvorrichtung nach einem der Ansprüche bis 3 oder 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungslaschen (32 bzw. 37) längsverschiebbar in Halteschuhen (33 bzw. 40) gehalten sind, die ihrerseits quer zur !Fensterbanklängsrichtung an dieser befestigbar sind (Figuren 6 bis 10),
8. Fensterbankabdeckvorrichtung nach Anspruch 75 dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungslaschen mit Längs-
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schlitzen (38) versehen sind und daß die beiderseits dieser Längsschlitze gelegenen Schenkel unter T-förmige Vorsprünge (39) der Halteschuhe greifen (Figur 7)·
9. Fensterbankabdeckvorrichtung nach Anspruch 7? dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungslaschen (32) in taschenartigen Schlitzen (36) der Halteschuhe (33) verschiebbar sind (Figur 6).
10. Fensterbankabdeckvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 "bis 95 dadurch gekennzeichnet, daß die Halteschuhe als an der Fensterbank verankerbare seitliche Begrenzungsstücke (43) ausgebildet sind (Figuren 8 bis 10).
11. Fensterbankabdeckvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die als seitliche Begrenzungsstücke (43) ausgebildeten Halteschuhe jeweils außenseitig mit einem weichen, elastischen Material (47) wie Gummi, Kunststoff oder Schaumstoff belegt sind (Figur 10).
12. Fensterbankabdeckvorrichtung nach einem der Ansprüche bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den Längsseiten der Abdeckplatte (1) eine Iraufnase (2) einerseits und ein
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senkrechter Steg (3) und an diesen wiederum ein in eine Nut des Fensterblendrahmens (13) einführbarer Schrägansatz (4) andererseits anschließen (Figuren 1 bis 9).
13. Fensterbankabdeckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die ganze Fensterbankabdeckung oder Einzelteile derselben aus Metall oder aus Kunststoff gefertigt sind.
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DE1964D0030070 1964-10-28 1964-10-28 Fensterbankabdeckvorrichtung. Expired DE1908372U (de)

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