DE1908344U - Heizgeraet, insbesondere ofen fuer feste brennstoffe mit einem leistungsregler. - Google Patents

Heizgeraet, insbesondere ofen fuer feste brennstoffe mit einem leistungsregler.

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DE1908344U
DE1908344U DESCH36738U DESC036738U DE1908344U DE 1908344 U DE1908344 U DE 1908344U DE SCH36738 U DESCH36738 U DE SCH36738U DE SC036738 U DESC036738 U DE SC036738U DE 1908344 U DE1908344 U DE 1908344U
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air
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Friedrich Dipl Ing Schachtel
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N3/00Regulating air supply or draught
    • F23N3/04Regulating air supply or draught by operation of single valves or dampers by temperature sensitive elements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/02Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Combustion (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Heizgerät, insbesondere auf einen Ofen für feste Brennstoffe. Bs handelt sich um ein Gerät, das mit einem Leistungsregler ausgerüstet ist.
Es ist schon vorgeschlagen worden, der von dem Leistungsregler betätigten Luftklappe eine offen- und schließbare Öffnung für Zusatzluft zuzuordnen. Dies deshalb, weil es vorkommen kann, daß die luftklappe länger als erwünscht schließt und infolgedessen das Feuer erlöschen kann und auch die Gefahr bestehts daß sich unverbrannte Gase im Ofen sammeln, die zu Verpuffungen führen«
¥eder der Vorschlag, in die Luftklappe eine Zusatzklappe einzusetzen, an welcher der die Luftklappe "betätigende Hebel angreift, noch der Vorschlag, den Schließvorgang der Luftklappe durch ein temperaturempfindliches Organ zu verzögern, haben "befriedigt. Dies insbesondere deshalb, weil in beiden Fällen der Kaminzug unberücksichtigt bleibt.
Hier schafft die Erfindung dadurch Abhilfe, daß außer der von dem Regler gesteuerten Luftklappe noch eine durch ein temperaturempfindliches Organ, z.B. aus Bimetall, gesteuerte Zusatzluftöffnung unterhalb des Rostes und/oder oberhalb der Glutschicht vorgesehen und das temperaturempfindliche Organ so angeordnet ist, daß es dem durch den Schornsteinzug verursachten Frischluftstrom ausgesetzt ist.
Auf diese Weise ergibt sich der Vorteil, daß unabhängig von dem Schließen der durch den Regler gesteuerten Luftklappe das Einströmen der Zusatzluft im Bedarfsfall gewährleistet ist. Ist die Luftklappe geschlossen, so ist das Bimetall-Organ einem erhöhten Wärmeeinfluß ausgesetzt, mit der Folge, daß es sich krümmt und die Zusatzluftöffnung freigegeben wird. Die einströmende Zusatzluft kühlt das Bimetall-Organο Diese Kühlung ist umso intensiver, je stärker der Kaminzug ist. Infolgedessen öffnet das Bimetall Organ die Zusatzluftöffnung bei hohem Kaminzug weniger
als "bei geringerem Zug. Me Menge der Zusatzluft folgt also nicht dem Anstieg des Kaminzuges, sondern "bleibt annähernd konstant.
Wenn die Zusatzluftöffnung oberhalb der Glutschicht in den Ofen einmündet, so kann es sich empfehlen, an diese Öffnung einen Kanal anschließen zu lassen, dessen Lufteintrittsöffnung unterhalb der Glutschicht, z.B. etwa in Rosthöhe liegt, um der Gefahr vorzubeugen, daß Rauchgase austreten können.
Die Ausbildung kann so getroffen sein, daß das temperaturempfindliche Organ, z.B. ein Bimetallstreifen, bei kaltem Ofen ohne oder mit Vorspannung die Zusatzluftöffnung abdeckt .
Es ist auch möglich, die notwendige Iruftmenge nach einer vorbestimmten Kennlinie zu dosieren, vorzugsweise durch geeignete Formgebung der Zusatzluftöffnung. Diese kann rund, oval, rechteckig, dreieckig, rhombisch usw. ausgebildet sein. Dadurch sind bestimmte Effekte erzielbar und im voraus festlegbar. So wird z.B. eine dreieckige Öffnung deren Spitze unter dem freien Bimetallende liegt, bei starker Krümmung desselben völlig freigegeben, während bei geringerer Krümmung des Bimetallstreifens schnell erhebliche Flächen der Öffnung abgedeckt werden, mithin die
Zusatzluft stark eingeschränkt wird. Umgekehrt ist es, wenn die Basis der dreieckigen Öffnung unter das freie Bimetallende zu liegen kommt» Eine rhombische Öffnung ermöglicht einen aus den beiden vorgenannten Ausbildungen kombinierten Effekt usf.
Es kann sich auch empfehlen, die Ausbildung so zu treffen, daß die Verformung des Bimetallstreifens in Anpassung an unterschiedliche Brennstoffe, insbesondere solche, die einen unterschiedlichen Gehalt an flüchtigen Bestandteilen haben, einstellbar ist. So kann z.B. für Brennstoffe mit einem geringen Gehalt an flüchtigen Bestandteilen (z.B. Koks' der Bimetallstreifen unter Vorspannung aufliegen, während für Brennstoffe mit einem höheren Gehalt an flüchtigen Bestandteilen eine geringere Vorspannung einstellbar ist oder diese sogar ganz entfallen kann..
Schließlich ist es auch möglich, wenigstens zwei, gegebenenfalls mehrere Zusatzluftöffnungen vorzusehen und ihnen Bimetallstreifen von unterschiedlicher thermischer Empfindlichkeit zuzuordnen, um auch auf diese Weise die Zusatzluftmenge in Anpassung an die Bedürfnisse regeln zu können.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in schematischer !Darstellung. Es zeigt:
Fig. 1 eine Rückansicht eines Ofens; Fig. 2 einen Längsschnitt dazu5
Pig. 3 einen Querschnitt durch die Zusatzluftöffnung mit Abdeckung in vergrößerter Darstellung\
Pig. 4 einen Längsschnitt eines anderen Ausführungsbeispiels .
Der Ofen a ist mit einem Leistungsregler b versehen, welcher das Öffnen und Schließen der Luftklappe c steuert
Außer der Öffnung d für die Luftklappe c ist noch eine Öffnung e für Zusatzluft vorgesehen, welche durch ein temperaturempfindliches Organ, z.B. einen Bimetallstreifen f, offen- und schließbar ist.
Die Zusatzluftöffnung e kann gemäß Pig. 1 und 2 oberhalb der Glutschicht angeordnet sein. Um in diesem Pail der Gefahr des Austretens von Rauchgasen vorzubeugen, kann die Zusatzluftöffnung e an einen Eanal g anschließen, dessen Lufteintrittsöffnung h unterhalb der Glutschicht,
also ungefähr in Höhe des Rostes i liegt. In diesem Fall ist der Bimetallstreifen f der Lufteintrittsöffnung h zugeordnet.
Wie in Fig. 1 punktiert angedeutet ist, kann die Zusatzluftöffnung e unterhalt) des Rostes i sich "befinden. Der Querschnitt der lufteinlaßöffnung e soll, wenn sie unterhalb des Rostes vorgesehen ist, so sein, daß die durch sie eintretende Zusatzluft (einschließlich der unvermeidlichen sonstigen durch Undichthalten bedingten Luft) geringer ist, 8.1s die zur Aufrechterhaltung der jeweils am Regler eingestellten Leistung erforderliche Luftmenge.
Bei einer über der G-lutschicht angeordneten Zusatzluftöffnung darf die durch sie einströmende Spülluft keinen wesentlichen Wirkungsgradverlust verursachen.
Es ist klar, daß anstelle eines Birnetallstreifens eine Bimetallronde treten kann, welche bei Erwärmung die Gestalt einer Kugelkalotte annimmt.
Wie schon erwähnt, können zwei oder mehrere Bimetall-Organe vorgesehen werden, vorteilhafterweise solche mit unterschiedlicher thermischer Empfindlichkeit und/oder mit unterschiedlicher Vorspannung.

Claims (6)

588*16.3.64 cf Patentansprüche
1. Heizgerät, insbesondere Ofen für feste Brennstoffe mit einem leistungsregler, dadurch gekennzeichnet, daß außer der von dem Regler gesteuerten luftklappe noch eine durch ein temperaturempfindliches Organ, z.B. aus Bimetall, gesteuerte ZusatzluftÖffnung unterhalb des Rostes und/oder oberhalb der Glutschicht vorgesehen und das temperaturempfindliche Organ so angeordnet ist, daß es dem durch den Schornsteinzug verursachten Frischluftstrom ausgesetzt ist.
2. Heizgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß bei einer Zusatzluftöffnung oberhalb der G-lutschicht an diese Öffnung ein Kanal anschließt, dessen lufteintrittsöffnung unterhalb der G-lutschicht, z.B. etwa in Rosthöhe liegt.
3· Heizgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das temperaturempfindliche Organ, z.B. ein Bimetallstreifen oder eine Bimetallronde, bei kaltem Ofen ohne oder mit Vorspannung die Zusatzluftöffnung abdeckt.
4. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch Formgebung der Zusatzluftöffnung die eintretende Luftmenge nach einer vorbestimmten Kennlinie dosierbar ist.
5. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 "bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verformung des Bimetall-Organs in Anpassung an unterschiedliche Brennstoffe, insbesondere solche unterschiedlichen G-ehalts an flüchtigen Bestandteilen einstellbar ist.
6. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei ZusatzluftÖffnungen vorgesehen sind und die ihnen zugeordneten Bimetall-Organe unterschiedliche thermische Empfindlichkeit und/oder unterschiedliche Vorspannung haben.
DESCH36738U 1964-09-16 1964-09-16 Heizgeraet, insbesondere ofen fuer feste brennstoffe mit einem leistungsregler. Expired DE1908344U (de)

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