DE1908289C - Transportbehälter für feste radioaktive Stoffe - Google Patents

Transportbehälter für feste radioaktive Stoffe

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DE1908289C
DE1908289C DE1908289C DE 1908289 C DE1908289 C DE 1908289C DE 1908289 C DE1908289 C DE 1908289C
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Germany
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radioactive substances
shielding bell
bell
shielding
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Joscelin Paris; Jourdain Jean Meudon-la-Foret; Puychevrier Jean Wissous; Clergeot (Frankreich)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Commissariat a lEnergie Atomique et aux Energies Alternatives CEA
Original Assignee
Commissariat a lEnergie Atomique CEA
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft einen Transportbehälter für ^^^„
feste radioaktive Stoße, bestehend aus einer Ab- derzuverwenuwu»
schirmglocke, deren untere Bodenflache eine durch «ewn vuw w ·'b j . , des oben beschriebenen auf Rollen laufende Schieber verschließbare öffnung ^^ggn der Zeichnung d ^J aufweist, aus einer auf dem Dach der Abschirm- 5 ι ranspormcunn
glocke befestigten, handgetriebenen, eine Klinke"- Es zeigt senkrechten Schnitt entlang der Linie
sperre aufweisenden Trommelwinde für ein die Wand Mg. '«non fa beschriebenen
der Abschirmglocke Itings ihrer Mittelachse durch- a-a der Fig. 2; durcn
setzendes Seil, an dessen in der Abschirmglocke be- 1 ™η8Ρ°2 Γΐη"' je r nkrechten Schnitt entlang der Linie findllchen Ende eine lungs der Mittelachse auf und io Fig. 2 einen sennieu .
nieder bewegbare Greifvorrichtung befestigt ist, und *"*?",'?·· TeiI eines senkrechten Schnittes aus einem die radioaktiven Stoffe enthaltenden, in v\<>'r tm ,»inp« wiederzuverwendendpn
das Innere der Abschirmglocke einfahrbaren Gefäß, durch den oberen Teil unes wiederzuverwendenden das an seiner Oberseite eine mit der Greifvorricb- Mülleimers, küvische8| durch Wegbrechen
tung zusammenwirkende Tragöse aufweist. »5 r ig. 4 ein Ptls*~"·1 unteren Teik rlipsp«
Ein derartiger Transportbehälter ist aus der fran- einer Wand freigelegtes Bild des unteren teils dieses zösischen Patentschrift 1 494 950 bekannt. Mülleimers, -.-HmTWW der Verrieeelnn«
Aus der Zeitschrift »Nuclear Engineering«, Bd. 10, Fi g. 5 «» ^Äft^ÄdÄiT
1965, Nr. 115, S. 469 bis 471, sind Transportbehälter einrichtung des Unterteils dieses Mülleimers in zerfür feste radiaoaktive Substanzen bekannt, bei denen ao legter Anordnung ihrer lent,
die Abschirmglocke aus Blei und das Gefäß für die Wie aus Fig. 1 und 2 ers'chtiic,besteht d oben
radiaoaktiven Substanzen aus nichtrostendem Stahl beschriebene Transportbehälter aus einer bleiernen besteht Glocke 1 in einer Verkleidung 3 aus z. B. rostfreiem
Die bekannten Behälter dieser Art eignen sich nur Stahl. Diese Glocke ist unten durch zwei Schieber S für solche Gefäße, die nicht entleert, sondern mitsamt *s und 7 verschlossen, die ebenfalls aus Blei bestehen ihrem Inhalt weggeworfen werden sollen; denn sie und mit Verkleidungen 9 und il versehen sind. Die haben keinerlei Vorrichtung, das in ihnen befind- einander zugekehrten Flachen 13 und 15 der Schieliche Gefäß etwa zu öffnen und zu entleeren. Diese ber können zwecks besserer Dichtung und besseren Art der Atommüll-Beseitigung, bei der mit dem Müll Schutzes winkelförmig ineinandergreifend gestaltet auch die Mülleimer weggeworfen werden müssen, ist 30 sein. Diese Schieber können mittels Rollen 17 auf der aus doppeltem Grund unerwünscht: Erstens ist sie Grundplatte 19 des Transportgefaßes laufen. Diese teuer, da ja die Müllgefäße nicht billig sind; und Grundplatte weist eine öffnung« auf, durch die, zweitens erfordert sie viel Raum in den Müllgruben, wenn die Schiebers und 7 geöffnet sind, der im da zwischen den in die Grube versenkten Eimern viel Kasten enthaltene Mülleimer herabfallen kann Das leerer Raum ungenutzt bleibt. Es würde viel billiger 35 Öffnen der Schieber kann durch Stellmotoren 23 gesein und viel weniger Grubenraum erfordern, wenn schehen; ihr Öffnungsweg ist dabei durch ihr Aufman nicht auch die Eimer, sondern nur ihren In- treffen an Anschlägen 27 begrenzt. Der Raum 29, in halt in die Grube zu versenken brauchte. Dies ist dem sich die Schieber bewegen, ist durch eine Veraber nur dann möglich, wenn der Eimer außer- kleidung 31 begrenzt, die mit der Grundplatte 19 des halb der Müllgrube geöffnet und somit lediglich 40 Transportbehälters durch senkrechte Rippen 33 verder in ihm enthaltene Müll in die Grube gesenkt bunden ist, welche erstens das ganze versteifen und wird. zweitens durch ihre Traglöcher 35 den Transport
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Auf- des Kastens erleichtern.
gäbe zugrunde, einen Transportbehälter und in ihn Oben ist der Kasten mit einer Platte 37 verkleide',
aufzunehmende Müllgefäße zu schaffen, bei dem die 45 die eine Luke 39 aufweist und einen Raum 41 ab-Müllgefäße außerhalb einer Müllgrube zu öffnen schließt, in dem sich eine Winde 43 befindet, die von sind, und zwar derart, daß lediglich der in ihnen ent- außen durch eine Handkurbel 45 angetrieben wird, haltene Müll in die Grube gesenkt wird. Mit ihr läßt sich auf einer Trommel 47 ein Seil 49
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, aufwickeln, das an seinem Ende mit einem Greifdaß die Abschirmglocke aus Blei besteht, ihre öff- 50 organ 51 versehen und durch ein Loch 53 der nung durch zwei ineinandergreifende Bleischieber Glocke 1 hindurchgeführt ist. Eine Sperrklinke 55, verschlossen ist, an ihrer inneren Mantelfläche Füh- die in ein Zahnrad 57 einfällt und durch einen Hebel rungsbahnen für zwei seitlich am Eimer angebrachte 59 zu betätigen ist, kann man das Ablaufen des Trag-Führungszapfen aufweist und so ausgebildet ist, daß seils 49 blockieren oder freigeben; eingeholt wird als Gefäße für die radioaktiven Stoffe sowohl Weg- 55 das Tragseil mittels der Kurbelwelle 45.
werfeimer beliebigen Typs als auch wiederzuvenven- Wenn sich der zu transportierende Atommüll in
dende Eimer eines bestimmten Typs verwendbar sind, einem wiederzuverwendenden Eimer befindet, hat daß zweitens der wiederzuverwendende Eimer aus das Greiforgan 51 die Form des in F i g. 1 gezeichnichtrostendem Stahl gefertigt ist, oben durch einen neten Hakens, und dann wird dieser Eimer in die verriegelbaren Deckel verschließbar ist, in seinem 60 in Fig. 2 mit strichpunktierten Linien angedeutete oberen Bereich einen runden und in seinem unteren Stellung gebracht. Er wird bei offenen Schiebern 5 Bereich einen quadratischen Querschnitt besitzt und und 7 mittels seiner Tragöse 63 an dem herabgelassean seiner unteren Bodenfläche unit zwei übereinander nen Haken 51 befestigt und dann mittels der Winde und zueinander senkrecht angeordneten Paaren von 43 emporgezogen. Führungszapfen 65 (F i g. 3) wer-Halbtüren versehen ist, deren unteres Paar einen 65 den dann von Führungsrampen 67, die am inneren durch die Bleischieber zu öffnenden Drehriegel auf- Verkleidungsmantel der Glocke 1 befestigt sind, so weist, und daß drittens das Greiforgan bei Be- geführt, daß sich der Eimer 61 in seiner oberen Stelnutzung von Wegwerfeimern mit einem selbsttätig lung in einer der beiden symmetrischen Stellungen
befindet, die für dns HpIUor zu beschreibende ÜITnen seine« Unterteils nötig ist,
In Fl g, 3 ist der Oberteil des Elf tiers 61 mit seiner in den Haken 51 cingehUngte»« Tragöse 63 und mit seinen Führungszupfen 65 zu sehen. Die Tragöse 63 S 1st am Deckel 69 befestigt, der den oberen, verengten Teil 71 des Eimers bedeckt, Fest an diesem Teil 71 sind Bügel 73 mit Scharnierachse 75 an mehreren Stellen des Umfnngs, z.B. an zwei einander diametral gegenüberliegenden Stellen, angebracht. Mittels Hebel 77 kann man dann den Deckel 69 am Eimer befestigen, indem alle Hebel 77 mittels eines abnehmbaren Ringes 79 verriegelt werden. Alle diese Einrichtungen müssen natürlich fernbedient werden,
Wie Fig. 4 zeigt, weist der Boden des Mülleimer» 61 eine dank den Flächen 81 quadratische öffnung 83 auf. Diese wird zuerst durch die beiden Halbtüren 85 und 87, die um die Scharniere 89 und 91 geklappt werden, verschlossen. Die beiden Halbtüren 85 und 87 werden sodann mit den beiden ao anderen Halbtüren 93 und 95 bedeckt, die zu ihnen senkrecht angeordnet und um Scharniere 97 und 99 schwenkbar sind. Mit diesem System zweier Sätze von je zwei Halbtüren läßt sich die Atommüll-Ladung im Eimer besser verteilen. Der ganze unter« »5 Teil des Eimers 61 ist von einer Zarge 103 umgeben, die etwas unter die Ebene der Scharniere 89, 91, 97 und 99 hinabreicht und als Stütze für den Eimer dient. Der Drehriegel 101 ist mit zwei Zapfen 1Of! und 107 versehen, die, wenn die Halbtür 95 ge·· schlossen ist, etwas tiefer als der Unterrand der Manschette hinabreichen.
An Hand der Fig. 5, die die meisten der beschriebenen Teile zeigt, sei nun die Wirkungsweise des Drehriegels 101 beschrieben. Dieser dreht sich um einen an der Tür 95 festen Zapfen. An den Türen 9.1I und 95 sind zwei Pratzen 111 und 113 einander diametral gegenüber befestigt, und aus dem Drehriegel 101 sind zwei ihnen entsprechende Schlitze einander diametral gegenüber herausgearbeitet, durch die die Pratzen hindurchstehen können. Die oberen Seiten der Schieber 5 und 7 des Transportbehälters sind mit zwei passend geformten Vertiefungen 119 und 12R versehen, in die die Zapfen 105 unnd 107 des Drehriegels 101 eintauchen, wenn der Transportbehälter geschlossen und der Eimer auf seine Schieber herabgelassen ist. Da die Führungsbahnen 67 des Transportbehälters (Fig. 1 und 2) die Zapfen 65 des Eimers 61 so geführt haben, daß diesei nur zwei symmetrische Stellungen einnehmen kann, so haben die ZapfenlO5 und 107 zwangläufig die in Fig. 5 gezeigte symmetrische Stellung. In diesen beiden Fällen werden, wenn die Schieber 5 uud 7 geöffnet werden, die Zapfen 105 und 107 an den Rändern der Vertiefungen 119 und 121 entlanglcitcn und dadurch den Drehriegel 101 so um seine Achse drehen, daß einer seiner Schlitze 115 oder 117 oberhalb der Pratzen 111 oder 113 zu stehen kommt und somit die Tür 95 und infolgedessen nacheinander die Türen 93, 85 und 87 freigibt. Da diese nicht mehr verriegelt sind, werden sie durch die völlige Öffnung der Schieber 5 und 7 freigegeben, und die im Eimer 61 befindlichen radioaktiven Abfülle fallen dann durch den von den Wunden 81 gebildeten Trichter und können so aus dem Küsten ausgeladen werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Transportbehälter für feste radioaktive Stoffe, bestehend aus einer Abschirmglocke, deren untere Bodenlläche eine durch auf Rollen laufende Schieber verschließbare öffnung aufweist, aus einer auf dem Dach der Abschirmglocke befestigten, handgetriebenen, eine Klinkensperre aufweisenden Trommelwinde für ein die Wand der Abschirmglocke längs ihrer Mittelachse durchsetzendes Seil, an dessen in der Abschirmglockc befindlichen Ende eine längs der Mittelachse auf und nieder bewegbare Greifvorrichtung befestigt ist, und aus einem die radioaktiven Stoffe enthaltenden, in das Innere der Abschirmglocke einfahrbaren Gefäß, das an seiner Oberseite eine mit der Greifvorrichtung zusammenwirkende Tragöse aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmglocke aus Blei besteht, ihre Öffnung durch zwei ineinandergreifende Bleischieber (5, 7) verschlossen ist, an ihrer inneren Mantelfläche Führungsbahnen (65) für zwei seitlich am Eimer angebrachte Führungszapfen (65) aufweist und so ausgebildet ist, daß als Gefäße für die radioaktiven Stoffe sowohl Wegwerfeimer beliebigen Typs als auch wiederzuverwendende Eimer eines, bestimmten Typs verwendbar sind, daß zweitens der wiederzuverwendende Eimer aus nichtrostendem Stahl gefertigt ist, oben durch einen vcrriegelbaren Deckel (69) verschließbar ist, in seinem oberen Bereich einen runden und in seinem unteren Bereich einen quadratischen Querschnitt besitzt und an seiner unteren Bodenfläche mit zwei übereinander und zueinander senkrecht angeordneten Paaren von Halbtüren (83, 87, 93, 95) versehen ist, deren unteres Paar (93, 95) einen durch die Bleischieber zu öffnenden Drehriegel (101) aufweist, und daß drittens das Greiforgan (51) bei Benutzung von Wegwerfeimern mit einem selbsttätig ausklinkenden Haken und bei Benutzung von wiederzuverwendenden Eimern mit einem vei riegelbaren Haken versehen ist.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

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