DE1908211C3 - Puffer mit Schaumstoff - Google Patents
Puffer mit SchaumstoffInfo
- Publication number
- DE1908211C3 DE1908211C3 DE19691908211 DE1908211A DE1908211C3 DE 1908211 C3 DE1908211 C3 DE 1908211C3 DE 19691908211 DE19691908211 DE 19691908211 DE 1908211 A DE1908211 A DE 1908211A DE 1908211 C3 DE1908211 C3 DE 1908211C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- piston
- hollow body
- foam
- cylindrical
- buffer
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000006260 foam Substances 0.000 title claims description 22
- 239000000872 buffer Substances 0.000 title claims description 19
- 239000011324 bead Substances 0.000 claims description 9
- 230000007704 transition Effects 0.000 claims description 4
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 3
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 2
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 description 1
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 1
- 229920002635 polyurethane Polymers 0.000 description 1
- 239000004814 polyurethane Substances 0.000 description 1
- 238000009958 sewing Methods 0.000 description 1
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Puffer mit einem Kolben, der in einem Schaumstoff enthaltenden
Hohlkörper an einer zylindrischen oder prismatischen Fläche geführt ist.
Solche Puffer sind durch die Fig. 1 bis 5 des DT-Gbm 48 218 bekanntgeworden. Bei diesen Puffern, die eine
starke Dämpfung bei geringem Federweg haben sollen, hat der den Kolben enthaltende Hohlraum eine
zylindrische Innenfläche, die sich über die ganze Zylinderlänge mit gleichbleibendem Durchmesser erstreckt
oder eine Einschnürung aufweist.
Demgegenüber liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Puffer der eingangs genannten
Art so zu gestalten, daß bei einer gegebenen Länge des Hohlkörpers eine besonders große Arbeitsaufnahme
und Dämpfung erzielt wird.
Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Hohlkörper einen gegenüber der zylindrischen oder
prismatischen Fläche erweiterten Teil mit einer Schaumstoff-Füllung aufweist, die sich bis an den
Kolben fortsetzt.
Mit der Erfindung wird erreicht, daß sich der Kolben bei einer gegebenen Energie des Puffer-Stoßes in dem
zylindrischen oder prismatischen Teil des Hohlkörpers um eine größere Strecke verschiebt als wenn der den
Schaumstoff enthaltende Hohlraum gegenüber seinem den Kolben führenden Abschnitt nicht erweitert wäre.
Das bringt den Vorteil, daß der Schaumstoff bei seiner Verdichtung durch den Kolben auf einer größeren
Strecke als bisher mit dem in der Nähe des Kolbens größeren radialen Druck an der zylindrischen oder
prismatischen Innenfläche des Hohlkörpers entlanggleitet, was eine Vergrößerung der Reibungsarbeit und
damit eine Erhöhung der Arbeitsaufnahme und Dämpfung ergibt.
F i g. 6 des erwähnten Gebrauchsmusters zeigt, daß in eine Schaumstoff-Füllung eines Zylinders ein Kolben
hineingedrückt wird, der nicht an dessen Innenfläche geführt ist. Dieser Kolben besteht aus zwei Wulsten, die
von der Kolbenstange ..ach einander entgegengesetz- , η Rirhtuneen hin abstehen und in der Stoßrichtung
SgenetanX versetzt sind. Jeder dieser Wulste hat
S ebene Fläche, die be,m Eindringen in den
Schaumstoff auf diesen gedrückt wird, und im Rucken
der ebenen Fläche eine gekrümmte Flache, die
!"mählich in die Kolbenstange übergeht. Hiermit ist
mögliherweise beabsichtigt gewesen zu erreichen, daß
^Widerstand den der Schaumstoff dem Eindringen d kI ns entgegensetzt, größer ist a.s der Widerstand
des Schaumstoffes gegen das Herausziehen des Jnlhens aus ihm. Mit dieser Bauart wird aber nicht der
gescm der e Vorteil eines Puffers nach der Erfindung
St. Andererseits hat diese Bauart den Nachteil, daß
Tt Kolbenstange außermittig und daher auf Biegung
beansprucht wird, da die beiden Wulste nacheinander in
den Schaumstoff eindringen.
Ein Puffer nach der Erfindung kann so ausgebildet
sein daß der Hohlkörper an der Übergangsstelle zwischen dem zylindrischen oder prismatischen Teil und
Ξ erweiterten Teil eine Verengung aufweist. Hierdurch
wird eine weitere Erhöhung der Arbeitsaufnahme und der Dämpfung erreicht. Diese Verengung kann
^urch eine Ringwulst von dreieckförmigem Querschnitt
gebilde werdet, deren dem Kolben zugewandte Seite
Inen größeren Neigungswinkel gegenüber der Längsachse
des Hohlkörpers hat als die anflere Dreieckseite.
Eine solche Ringwulst setzt dem Schaumstoff, wenn er zusammengedrückt wird, einen größeren Widerstand
en gegen, als wenn er sich danach entspannt. Hierdurch wird die Dämpfung auf ein erwünschtes Maß beschränkt
so daß der Kolben nach Beendigung des Pufferstoßes nicht zu lange Zeit braucht, um in seine
Ausgangslage zurückzukehren.
In der Zeichnung sind drei Ausfuhrungsbeispiele des
Erfindungsgegenstandes dargestellt und zwar zeigen die F i g. 1,2 und 3 je einen Puffer schematisch in einem
Beidem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist der
Kolben 1, dessen Kolbenstange mit 2 bezeichnet ist in
dem oberen Teil 3 des den Schaumstoff aufnehmenden Hohlkörpers gradlinig geführt. Der Teil 3 hat be.sp.elsweise
die Gestalt eines geraden Kreiszylinders. An ihn schließt sich ein kegelstumpf form iger Teil 4 des
Hohlkörpers so an, daß er sich in Richtung von dem Kolben 1 weg erweitert.
Aus der Ausgangslage des Kolbens 1, die mit
ausgezogenen Linien veranschaulicht ist wird der
Kolben unter der Wirkung .eines Pufferstoßes in den
Hohlkörper hineingeschoben, wobei der Schaumstoff zusammengedrückt wird. Wegen der Erweiterung des
Teiles 4 bewegt sich der Kolben 1 tiefer m den zylindrischen Teil 3, als wenn dieser sich anstelle des
Teiles 4 also ohne Erweiterung, bis zum Boden 5 des Hohlkörpers fortsetzen würde. Dementsprechend muß
der Kolben 1 auf einer größeren Wegstrecke die erhöhten Reibungswiderstände überwinden, die beim
Entlanggleiten des Schaumstoffes an der Wandung des zylindrischen Teiles 3 entstehen, was einen erhöhten
Arbeitsaufwand ergibt. Es kann daher bei gegebener Länge des Hohlkörpers 3,4 eine größere Stoß-Energie
aufgenommen werden.
Das Ausführungsbeispie! nach Fig.2 unterscheidet
sich von dem nach Fig.l dadurch, daß an der
Übergangsstelle zwischen dem zylindrischen Teil 3 und
dem kegelstumpfförmigen Teil 4 sich eine nach innen vorstehende Ringwulst 6 befindet. Diese bietet dem von
dem Kolben 1 verdrängten Schaumstoff beim Übergang
von dem Teil 3 in den Teil 4 einen zusätzlichen Widerstand, wodurch die Arbeitsaufnahme des Puffers
noch weiter vergröBert wird.
Die Ringwulst 6 hat ein dreieckförmiges Profil, dessen
an den zylindrischen Teil 3 angrenzende Seite 7 einen größeren Winkel mit der Längsachse des Hohlkörpers
34 hat als die andere Dreieckseite 8, d>e in die geneigte Seite des Profils des kegelstumpfförmigen Teiles 4
übergeht. Infolgedessen setzt die Ringwulst 6 dem Schaumstoff beim Hereindrücken des Kolbens in den
Hohlkörper einen größeren Widerstand entgegen, als wenn sich nach Beendigung des Pufferstoßes der
Schaumstoff ausdehnt und zum Teil aus dem Teil 4 in den Teil 3 zurücktritt. Hierdurch wird erreicht, daß die
Dämpfung des Puffers nicht zu groß wird.
Dies kann man, wie F i g. 3 zeigt, auch bei einem durchgehend zylindrischen Hohlkörper 9 mit einer
gleichartigen Ringwulst 10 erreichen. Auch hierbei wird unter der Wirkung eines Pufferstoßes Schaumstoff aus
dem oberhalb der Ringwulst 10 befindlichen Teil des Hohlkörpers 9 durch den Kolben 1 in den unteren Teil
gedrückt, wobei dank der steilen Seite 7 des Profils der Ringwulst 10 ein großer zusätzlicher Widerstand
erzeugt wird. Beim Zurücktreten von Schaumstoff aus dem unteren Teil des Hohlkörpers 9 in den oberen Teil
nach Beendigung des Pufferstoßes ist der Widerstand dank der geringeren Neigung der Seite 8 kleiner. Es
wird daher auch hierbei die Dämpfung des Puffers auf ein zuträgliches Maß beschränkt.
Als Schaumstoff für die Puffer kann ein geschäumter Kunststoff, z. B. Polyurethan, verwendet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Puffer mit einem Kolben, der in einem Schaumstoff enthaltenden Hohlkörper an einer
zylindrischen oder prismatischen Fläche geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper
einen gegenüber der zylindrischen oder prismatischen Räche (3) erweiterten Teil (4) mit
einer Schaumstoff-Füllung aufweist die sich bis an den Kolben (1) fortsetzt
2. Puffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erweiterte Teil (4) die Form eines Kegeloder
Pyramiden-Stumpfes hat.
3. Puffer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ·5 gekennzeichnet, daß der Hohlkörper an der
Übergangsstelle zwischen dem zylindrischen oder prismatischen Teil (3) und dem erweiterten Teil (4)
eine Verengung (6) aufweist
4. Puffer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verengung durch eine Ringwulst (6,10)
von dreieckförmigem Querschnitt gebildet wird, deren dem Kolben (1) zugewandte Seite (7) einen
größeren Neigungswinkel gegenüber der Längsachse des Hohlkörpers hat als die andere Dreieckseite
(8).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691908211 DE1908211C3 (de) | 1969-02-19 | Puffer mit Schaumstoff |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691908211 DE1908211C3 (de) | 1969-02-19 | Puffer mit Schaumstoff |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908211A1 DE1908211A1 (de) | 1970-09-10 |
| DE1908211B2 DE1908211B2 (de) | 1977-05-05 |
| DE1908211C3 true DE1908211C3 (de) | 1977-12-15 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2050754C3 (de) | Kupplungsstück für Rohre | |
| DE2120655C3 (de) | Vorrichtung zur Verbindung von' Regaleinsätzen bzw. Fächern mit senkrechten glattflächigen Stützelementen | |
| DE1500257C2 (de) | Rückschlagventil für Rohrleitungen | |
| DE1942775B2 (de) | Erdanker | |
| DE2355254A1 (de) | Hydraulischer teleskopstossdaempfer und federungsanordnung mit einem solchen stossdaempfer | |
| DE2645501A1 (de) | Ventil | |
| DE1284169B (de) | Duebel zum Befestigen von Hohlleisten | |
| DE1908211C3 (de) | Puffer mit Schaumstoff | |
| AT228575B (de) | Lösbare Muffenverbindung | |
| DE10100014A1 (de) | Dämpf- und Bremsvorrichtung für Möbelteile | |
| DE1601523C3 (de) | Antriebsvorrichtung, insbesondere Thermostat | |
| DE2223967A1 (de) | Vorrichtung zur Begrenzung der Verdrängungsleistung bei einem Arbeitszylinder | |
| DE2210551C3 (de) | Arbeitselement mit einem Kolben | |
| DE1908211B2 (de) | Puffer mit schaumstoff | |
| DE2147827C3 (de) | ||
| DE7246521U (de) | Hydraulischer Teleskop-Stoßdämpfer | |
| EP0327716A1 (de) | Dosierspeicher zur Aufnahme und Abgabe einer Wäschebehandlungsflüssigkeit | |
| DE2325231A1 (de) | Rohrdichtung | |
| DE2514318B2 (de) | Hydraulischer Dämpfer | |
| DE2227139B2 (de) | Stoßdämpfender Puffer, insbesondere Aufzugspuffer | |
| DE972879C (de) | Vereinigung von Elementen durch Reibungsschluss, insbesondere von Druck oder Zug ausgesetzten Elementen, vorzugsweise bei Grubenstempeln und Traggeruesten | |
| DE1239141B (de) | Gehaeuse fuer hydraulische Teleskop-Stossdaempfer | |
| DE1115083B (de) | Daempfungsvorrichtung zur Aufnahme und Ableitung kinetischer Energie einer hohe Geschwindigkeit aufweisenden Masse | |
| DE1208949B (de) | Reibungsdaempfer, insbesondere fuer Federbeine fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE618415C (de) | Fluessigkeitsstossdaempfer |