DE1908211A1 - Puffer mit Schaumstoff - Google Patents

Puffer mit Schaumstoff

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DE1908211A1
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hollow body
buffer
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foam
constriction
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Henricus Tromp
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Fried Krupp AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F1/00Springs
    • F16F1/36Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers
    • F16F1/37Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers of foam-like material, i.e. microcellular material, e.g. sponge rubber

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Description

  • Puffer mit Schaumstoff Die Erfindung bezieht-sich auf einen Puffer mit Schaumstoff, der in einem Hohlkörper untergebracht und unter der Wirkung von Pufferstößen durch einen in dem Hohlkörper geführten Kolben zusammengedrückt wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen solchen Puffer so zu gestalten, daß bei einer gegebenen Länge des Hohlkörpers eine möglichst große Arbeitsaufnahe des Puffers erzielt und dabei die jeweils günstigste Dämpfung verwirklicht wird.
  • Das wird in erster Linie dadurch erreicht, daß der Hohlkörper aus einem den Kolben führenden zylindrischen oder prismatischen Teil und einem sich an diesen anschließenden erweiterten Teil besteht Hierbei wird der Umstand genutzt, daß der Schaumstoff, wenn der Kolben in den Hohlkörper hineingeschoben wird, in radialeRichtiing gegen die Wand des zylindrischen oder prismatischen Hohlkörpers gedrückt wird, so daß der Schaumstoff beim Zusammendrücken an der Wand unter Druck entlanggleitet. Der somit zu überwindende Reibungswiderstand ergibt eine Erhöhung des Arbeitsaufwandes. Umd diesen Reibungswiderstand ist die unmittelbar vom Kolben auf den Schaumstoff ausgeübte Kraft größer als die Kraft, die auf den dem Kolben gegen-Überliegenden Boden des Hohlkörpers wirkt. Demgemäß sind die Kräfte, die der Schaumstoff beim Zusammen- drücken auf die Wand des Hohlkörpers in radiale@Richtung ausübt, dicht am Kolben am größten, und die nehmen nach dem Boden des Hohlkörpers hin ab. Durch die erfindungsgemäß vorgesehene Erweiterung des Hohlkörpers wird nun erreicht, daß der Kolben bei einer gege@gebenen Energie des Pufferstoßes sich in dem zylindrischen bzw.
  • prismatischen Teil des Hohlkörpers um eine größere Strecke verschiebt und demgemäß der Gleitweg des Schaumstoffes mit dem höheren radialen Anpreßdruck in der Nähe des Kolbens gröber wird, als es bei puffern ohne Erweiterung des Führungszylinders der Fall ist. Da also auf einem längeren Weg der erhöhte Reibungswiderstand zwischen dem Schaumstoff und der Wand des Hohikörpers wirksam ist, wird eine größere Arbeitsaufnahnie erzielt Beispielsweise hat bei einem Puffer nach der Erfindung der erweiterte Teil die Form eines Kegel- oder Pyramiden-Stumpfes. Eine weitere Erhöhung der Arbeitsaufnahme, verbunden mit einer stärkeren Dämpfung kann dadurch erreicht werden, daß der Hohlkörper an der Übergangsstelle zwischen dem zylindrischen oder prismatischen-und dem erweiterten Teil eine Verengung aufweist.
  • Eine solche Verengung kann - vorzugsweise bei einem Puffer mit der erwähnten Erweiterung des Hohlkörpers -eine solches Profil haben, daß sie dem Schaumst@ff, wenn er zusammengedrückt wird, einen größeren Widerstand entgegensetzt, als wenn er sich danach entspannt. Hierdurch wird die Puffer-Dämpfung auf ein erwünschtes Maß beschränkt, so daß der Kolben nach Beendigung des Pufferstoßes nicht zu lange Zeit braucht, um in seine Ausgangslage zurückzukehren. Vorzugsweise wird die Verengung durch einen Ringwulst von dreieckförmigem Querschnitt gebildet, dessen dem Kolben zugewandte Selte einen größeren Neigungswinkel gegenüber der Längsachse des Hohlkörpers hat als die andere Dre-ieckseite.
  • Auf der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt; und zwar zeigen die Fig. 1, 2 und 3. je einen Puffer schematisch in einem Axialschnitt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig 1 ist der Kolben 1, dessen Kolbenstange mit 2 bezeichnet ist, in dem oberen Teil 3 des den Schaumstoff aufnehmenden Hohlkörpers gradlinig geführt. Der Teil 3 hat beispielsweise die Gestalt eines geraden Kreiszylinders.
  • An ihn schließt sich ein kegelstumpfförmiger Teil 4 des Hohlkörpers so an, daß er sich in Richtung, von dem Kolben 1 weg erweitert.
  • Aus der Ausgangslage des Kolbens 1, die mit ausgezogenen Linien veranschaulicht ist, wird der Kolben unter der Wirkung eines Pufferstoßes in den Hohlkörper hineingeschoben, wobei der Schaumstoff zusammengedrückt wird. Wegen der Erweiterung des Teiles 4 bewegt sich der Kolben 1 tiefer in den zylindrischen Teil 3, als wenn dieser sich anstelle des Teiles 4, also ohne Erweiterung, bis zum Boden 5 des Hohlkörpers fortsetzen würde. Demenentsprechend muß der Kolben 1 auf einer größeren Wegstrecke die erhöhten Reibungswiderstände überwinden, die beim Entlanggleiten des Schaumstoffes an der Wandung des zylindrischen Teiles 3 entstehen, was einen erhöhten Arbeitsaufwand ergibt. Es kann daher bei gegebener Länge des Hohlkörbers 3. 4 eine größere Stoß-Energie aufgenommen werden.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 unterscheidet sich von dem nach Fig. 1 dadurch, daß an der.Übergangsstelle zwischen dem zylindrischen Teil 3 und dem kegelstumpf-förmigen Teil 4 sich eine nach innen vorstehende Ringwulst 6 befindet. Diese bietet dem von dem Kolben verdrängten Schaumstoff beim Übergang von dem Teil 3 in den Teil 4 einen zusätzlichen Widerstand, wodurch die Arbeitsaufnahme des Puffers noch weiter vergrößert wird.
  • Die Ringwulst 6 hat ein dreieckförmiges Profil, dessen an den zylindrischen Teil 3 angrenzende Seite 7 einen größeren Winkel mit der Längsachse des Hohlkörpers 3, 4 hat als die andere Dreieckseite 8, die in die geneigte Seite des Profiles des kegelstumpf-förmigen Teiles 4 übergeht. Infolgedessen setzt die Ringwulst 6 dem Schaumstoff beim Hereindrücken des Kolbens in den Hohlkörper einen größeren Widerstand entgegen, als wennsich nach Beendigung des Pufferstoßes der Schaumstoff ausdehnt und zum Teil aus dem Teil 4 in den Teil 3 zurücktritt. Hierdurch wird erreicht, daß die Dämpfung des Puffers nicht zu groß wird.
  • Dies kann man, wie Fig. 3 zeigt, auch bei einem durchgehend zylindrischen Hohlkörper 9 mit einer gleichartigen Ringwulst 10 erreichen. Auch hierbei wird unter der Wirkung eines Pufferstoßes Schaumstoff aus demoberhalb der Ringwulst 10 befindlichen Teil des Hohlkörpers 9 durch den Kolben 1 in den unteren Teil.gedrückt, wobei dank der steilen Seite 7 des Profiles der Ringwulst 10 ein großer zusätzlicher Widerstand erzeugt wird. Beim Zurücktreten von Schaumstoff aus dem unteren Teil des Hohlkörpers 9 in den oberen Teil nach Beendigung des Pufferstoßes ist der Widerstand dank der geringeren Neigung der Seite 8 kleiner. Es wird daher auch hierbei die Dämpfung des Puffers auf ein zuträgliches Maß beschränkt.
  • Als Schaumstoff für die Puffer kann ein geschäumter Kunststoff z. B. Polyurethan, verwendet werden.

Claims (5)

  1. P a t e n t a n s p r ü ü c h e:
    9 Puffer mit Schaumstoff, der in einem Hohlkörper untergebracht ist und unter der Wirkung von Pufferstößen durch einen in dem Hohlkörper geführten Kolben zusammengedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper aus einem den Kolben (1) führenden zylindrischen oder prismatischen Teil (3) und einem sich an diesen anschließenden erweiterten Teil (4) besteht.
  2. 2. Puffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erweiterte Teil (4) die Form eines Kegel- oder Pyramiden-Stumpfes hat.
  3. 3. Puffer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper an der Ubergangsstelle zwischen dem zylindrischen oder prismatischen Teil (3) und dem erweiterten Teil (4) eine Verengung (6) aufweist.
  4. 4. Puffer, insbesondere nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verengung (6) ein solches Profil hat, daß sie dem Schaumstoff, wenn er zusammengedrückt wird, einen größeren Widerstand entgegensetzt, als wenn er sich danach entspannt.
  5. 5. Puffer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,daß die Verengung durch eine Ringwulst (6, 10) von dreieckförmigem Querschnitt gebildet wird, deren dem Kolben (1) zugewandte Seite (7) vorzugsweise einen größeren Neigungswinkel gegenüber der Längsachse des Hohlkörpers hat als die andere Dreieckseite (8).
    L e e r s e i t e
DE19691908211 1969-02-19 Puffer mit Schaumstoff Expired DE1908211C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691908211 DE1908211C3 (de) 1969-02-19 Puffer mit Schaumstoff

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DE19691908211 DE1908211C3 (de) 1969-02-19 Puffer mit Schaumstoff

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1908211A1 true DE1908211A1 (de) 1970-09-10
DE1908211B2 DE1908211B2 (de) 1977-05-05
DE1908211C3 DE1908211C3 (de) 1977-12-15

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Also Published As

Publication number Publication date
DE1908211B2 (de) 1977-05-05

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C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
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