DE1908211B2 - Puffer mit schaumstoff - Google Patents

Puffer mit schaumstoff

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DE1908211B2 DE19691908211 DE1908211A DE1908211B2 DE 1908211 B2 DE1908211 B2 DE 1908211B2 DE 19691908211 DE19691908211 DE 19691908211 DE 1908211 A DE1908211 A DE 1908211A DE 1908211 B2 DE1908211 B2 DE 1908211B2
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cylindrical
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polyurethane
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Henricus 2940 Wilhelmshaven Tromp
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F1/00Springs
    • F16F1/36Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers
    • F16F1/37Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers of foam-like material, i.e. microcellular material, e.g. sponge rubber

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Puffer mit einem Kolben, der in einem Schaumstoff enthaltenden Hohlkörper an einer zylindrischen oder prismatischen Fläche geführt ist.
Solche Puffer sind durch die Fig. 1 bii 5 des DT-Gbn. 19 48 218 bekanntgeworden. Bei diesen Puffern, die eine starke Dämpfung bei geringem Federweg haben sollen, hat der den Kolben enthaltende Hohlraum eine zylindrische Innenfläche, die sich übe- die ganze Zylinderlänge mit gleichbleibendem Durchmesser erstreckt oder eine Einschnürung aufweist.
Demgegenüber liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Puffer der eingangs genannten Art so zu gestalten, daß bei einer gegebenen Länge des Hohlkörpers eine besonders große Arbeitsaufnahme und Dämpfung erzielt wird.
Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Hohlkörper einen gegenüber der zylindrischen oder prismatischen Fläche erweiterten Teil mit einer Schaumstoff-Füllung aufweist, die sich bis an den Kolben fortsetzt.
Mit der Erfindung wird erreicht, daß sich der Kolben bei einer gegebenen Energie des Puffer-Stoßes in dem zylindrischen oder prismatischen Teil des Hohlkörpers um eine größere Strecke verschiebt, als wenn der den Schaumstoff enthaltende Hohlraum gegenüber seinem den Kolben führenden Abschnitt nicht erweitert wäre. Das bringt den Vorteil, daß der Schaumstoff bei seiner Verdichtung durch den Kolben auf einer größeren Strecke als bisher mit dem in der Nähe des Kolbens größeren radialen Druck an der zylindrischen oder prismatischen Innenfläche des Hohlkörpers entlanggleitet, was eine Vergrößerung der Reibungsarbeit und damit eine Erhöhung der Arbeitsaufnahme und Dämpfung ergibt.
F i g. 6 des erwähnten Gebrauchsmusters zeigt, daß in eine Schaumstoff-Füllung eines Zylinders ein Kolben hineingedrückt wird, der nicht an dessen Innenfläche geführt ist. Dieser Kolben besteht aus zwei Wulsten, die von der Kolbenstange nach einander entgegengesetzten Richtungen hin abstehen und in der Stoßrichtung gegeneinander versetzt sind. Jeder dieser Wulste hat eine ebene Fläche, die beim Eindringen in den Schaumstoff auf diesen gedruckt wird, und im Rücken der ebenen Fläche eine gekrümmte Fläche, die allmählich in die Kolbenstange übergeht. Hiermit ist möglicherweise beabsichtigt gewesen zu erreichen, daß der Widerstand, den der Schaumstoff dem Eindringen des Kolbens entgegensetzt, größer ist als der Widerstand des Schaumstoffes gegen das Herausziehen des Kolbens aus ihm. Mit dieser Bauart wird aber nicht der geschilderte Vorteil eines Puffers nach der Erfindung erzielt. Andererseits hat diese Bauart den Nachteil, daß die Kolbenstange außermittig und daher auf Biegung beansprucht wird, da die beiden Wulste nacheinander in den Schaumstoff eindringen.
Ein Puffer nach der Erfindung kann so ausgebildet sein, daß der Hohlkörper an der Übergangsstelle zwischen dem zylindrischen oder prismatischen Teil und dem erweiterten Teil eine Verengung aufweist. Hierdurch wird eine weitere Erhöhung der Arbeitsaufnahme und der Dämpfung erreicht. Diese Verengung kann durch eine Ringwulst von dreieckförmigem Querschnitt gebildet werden, deren dem Kolben zugewandte Seite einen größeren Neigungswinkel gegenüber der Längsachse des Hohlkörpers hat als die andere Dreieckseite. Eine solche Ringwulst setzt dem Schaumstoff, wenn er zusammengedrückt wird, einen größeren Widerstand entgegen, als wenn er sich danach entspannt. Hierdurch wird die Dämpfung auf ein erwünschtes Maß beschränkt, so daß der Kolben nach Beendigung des Pufferstoßes nicht zu lange Zeit braucht, um in seine Ausgangslage zurückzukehren.
In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen die Fig. 1,2 und 3 je einen Puffer schematisch in einem Axialschnitt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 ist der Kolben 1, dessen Kolbenstange mit 2 bezeichnet ist, in dem oberen Teil 3 des den Schaumstoff aufnehmenden Hohlkörpers gradlinig geführt. Der Teil 3 hat beispielsweise die Gestalt eines geraden Kreiszylinders. An ihn schließt sich ein kegelstumpfförmiger Teil 4 des Hohlkörpers so an, daß er sich in Richtung von dem Kolben 1 weg erweitert.
Aus der Ausgangslage des Kolbens 1, die mit ausgezogenen Linien veranschaulicht ist, wird der Kolben unter der Wirkung eines Pufferstoßes in den Hohlkörper hineingeschoben, wobei der Schaumstoff zusammengedrückt wird. Wegen der Erweiterung des Teiles 4 bewegt sich der Kolben 1 tiefer in den zylindrischen Teil 3, als wenn dieser sich anstelle des Teiles 4, also ohne Erweiterung, bis zum Boden 5 des Hohlkörpers fortsetzen würde. Dementsprechend muß der Kolben 1 auf einer größeren Wegstrecke die erhöhten Reibungswiderstände überwinden, die beim Entlanggleiten des Schaumstoffes an der Wandung des zylindrischen Teiles 3 entstehen, was einen erhöhten Arbeitsaufwand ergibt. Es kann daher bei gegebener Länge des Hohlkörpers 3,4 eine größere Stoß-Energie aufgenommen werden.
Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 unterscheidet sich von dem nach F i g. 1 dadurch, daß an der Übergangsstelle zwischen dem zylindrischen Teil 3 und dem kegelstumpfförmigen Teil 4 sich eine nach innen vorstehende Ringwulst 6 befindet. Diese bietet dem von dem Kolben 1 verdrängten Schaumstoff beim Übergang
von dem Teil 3 in den Teil 4 einen zusätzlichen Widerstand, wodurch die Arbeitsaufnahme des Puffers noch weiter vergrößert wird.
Die Ringwulst 6 hat ein dreieckförmiges Profil, dessen an den zylindrischen Teil 3 angrenzende Seite 7 einen größeren Winkel mit der Längsachse des Hohlkörpers 34 hat als die andere Dreieckseite 8, die in die geneigte Seite des Profils des kegelstumpfförmigen Teiles 4 übergeht. Infolgedessen setzt die Ringwulst 6 dem Schaumstoff beim Hereindrücken des Kolbens in den Hohlkörper einen größeren Widerstand entgegen, als wenn sich nach Beendigung des Pufferstoßes der Schaumstoff ausdehnt und zum Teil aus dem Teil 4 in den Teil 3 zurücktritt. Hierdurch wird erreicht, daß die Dämpfung des Puffers nicht zu grcß wird. ■
Dies kann man, v,'ie Fig. 3 zeigt, auch bei einem durchgehend zylindrischen Hohlkörper 9 mit einer gleichartigen Ringwulst 10 erreichen. Auch hierbei wird unter der Wirkung eines Pufferstoßes Schaumstoff aus dem oberhalb der Ringwulst 10 befindlichen Teil des Hohlkörpers 9 durch den Kolben 1 in den unteren Teil gedrückt, wobei dank der steilen Seite 7 des Profils der Ringwuls'i 10 ein großer zusätzlicher Widerstand erzeugt wird. Beim Zurücktreten von Schaumstoff aus dem unteren Teil des Hohlkörpers 9 in den oberen Teil nach Beendigung des Pufferstoßes ist der Widerstand dank der geringeren Neigung der Seite 8 kleiner. Es wird daher auch hierbei die Dämpfung des Puffers auf ein zuträgliches Maß beschränkt.
Als Schaumstoff für die Puffer kann ein geschäumter Kunststoff, z. B. Polyurethan, verwendet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

[S 08 21 Patentansprüche:
1. Puffer mit einem Kolben, der in einem Schaumstoff enthaltenden Hohlkörper an einer zylindrischen oder prismatischen Fläche geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper einen gegenüber der zylindrischen oder prismatischen Fläche (3) erweiterten Teil (4) mit einer Schaumstoff-Füllung aufweist, die sich bis an den Kolben (1) fortsetzt.
2. Puffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erweiterte Teil (4) die Form eines Kegeloder Pyramiden-Stumpfes hat.
3. Puffer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch "5 gekennzeichnet, daß der Hohlkörper an der Übergangsstelle zwischen dem zylindrischen oder prismatischen Teil (3) und dem erweiterten Teil (4) eine Verengung (6) aufweist.
4. Puffer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verengung durch eine Ringwulst (6,10) von dreieckförmigem Querschnitt gebildet wird, deren dem Koiben (1) zugewandte Seite (7) einen größeren Neigungswinkel gegenüber der Längsachse des Hohlkörpers hat ais die andere Dreieckseite (8).
DE19691908211 1969-02-19 Puffer mit Schaumstoff Expired DE1908211C3 (de)

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DE19691908211 DE1908211C3 (de) 1969-02-19 Puffer mit Schaumstoff

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DE19691908211 DE1908211C3 (de) 1969-02-19 Puffer mit Schaumstoff

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1908211A1 DE1908211A1 (de) 1970-09-10
DE1908211B2 true DE1908211B2 (de) 1977-05-05
DE1908211C3 DE1908211C3 (de) 1977-12-15

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DE1908211A1 (de) 1970-09-10

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