DE1908211B2 - Puffer mit schaumstoff - Google Patents
Puffer mit schaumstoffInfo
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- F16F1/36—Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers
- F16F1/37—Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers of foam-like material, i.e. microcellular material, e.g. sponge rubber
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Puffer mit einem Kolben, der in einem Schaumstoff enthaltenden
Hohlkörper an einer zylindrischen oder prismatischen Fläche geführt ist.
Solche Puffer sind durch die Fig. 1 bii 5 des DT-Gbn.
19 48 218 bekanntgeworden. Bei diesen Puffern, die eine
starke Dämpfung bei geringem Federweg haben sollen, hat der den Kolben enthaltende Hohlraum eine
zylindrische Innenfläche, die sich übe- die ganze Zylinderlänge mit gleichbleibendem Durchmesser erstreckt
oder eine Einschnürung aufweist.
Demgegenüber liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Puffer der eingangs genannten
Art so zu gestalten, daß bei einer gegebenen Länge des Hohlkörpers eine besonders große Arbeitsaufnahme
und Dämpfung erzielt wird.
Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Hohlkörper einen gegenüber der zylindrischen oder
prismatischen Fläche erweiterten Teil mit einer Schaumstoff-Füllung aufweist, die sich bis an den
Kolben fortsetzt.
Mit der Erfindung wird erreicht, daß sich der Kolben bei einer gegebenen Energie des Puffer-Stoßes in dem
zylindrischen oder prismatischen Teil des Hohlkörpers um eine größere Strecke verschiebt, als wenn der den
Schaumstoff enthaltende Hohlraum gegenüber seinem den Kolben führenden Abschnitt nicht erweitert wäre.
Das bringt den Vorteil, daß der Schaumstoff bei seiner Verdichtung durch den Kolben auf einer größeren
Strecke als bisher mit dem in der Nähe des Kolbens größeren radialen Druck an der zylindrischen oder
prismatischen Innenfläche des Hohlkörpers entlanggleitet, was eine Vergrößerung der Reibungsarbeit und
damit eine Erhöhung der Arbeitsaufnahme und Dämpfung ergibt.
F i g. 6 des erwähnten Gebrauchsmusters zeigt, daß in
eine Schaumstoff-Füllung eines Zylinders ein Kolben hineingedrückt wird, der nicht an dessen Innenfläche
geführt ist. Dieser Kolben besteht aus zwei Wulsten, die von der Kolbenstange nach einander entgegengesetzten
Richtungen hin abstehen und in der Stoßrichtung gegeneinander versetzt sind. Jeder dieser Wulste hat
eine ebene Fläche, die beim Eindringen in den Schaumstoff auf diesen gedruckt wird, und im Rücken
der ebenen Fläche eine gekrümmte Fläche, die allmählich in die Kolbenstange übergeht. Hiermit ist
möglicherweise beabsichtigt gewesen zu erreichen, daß der Widerstand, den der Schaumstoff dem Eindringen
des Kolbens entgegensetzt, größer ist als der Widerstand des Schaumstoffes gegen das Herausziehen des
Kolbens aus ihm. Mit dieser Bauart wird aber nicht der geschilderte Vorteil eines Puffers nach der Erfindung
erzielt. Andererseits hat diese Bauart den Nachteil, daß die Kolbenstange außermittig und daher auf Biegung
beansprucht wird, da die beiden Wulste nacheinander in den Schaumstoff eindringen.
Ein Puffer nach der Erfindung kann so ausgebildet sein, daß der Hohlkörper an der Übergangsstelle
zwischen dem zylindrischen oder prismatischen Teil und dem erweiterten Teil eine Verengung aufweist. Hierdurch
wird eine weitere Erhöhung der Arbeitsaufnahme und der Dämpfung erreicht. Diese Verengung kann
durch eine Ringwulst von dreieckförmigem Querschnitt gebildet werden, deren dem Kolben zugewandte Seite
einen größeren Neigungswinkel gegenüber der Längsachse des Hohlkörpers hat als die andere Dreieckseite.
Eine solche Ringwulst setzt dem Schaumstoff, wenn er zusammengedrückt wird, einen größeren Widerstand
entgegen, als wenn er sich danach entspannt. Hierdurch wird die Dämpfung auf ein erwünschtes Maß beschränkt,
so daß der Kolben nach Beendigung des Pufferstoßes nicht zu lange Zeit braucht, um in seine
Ausgangslage zurückzukehren.
In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen
die Fig. 1,2 und 3 je einen Puffer schematisch in einem Axialschnitt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 ist der Kolben 1, dessen Kolbenstange mit 2 bezeichnet ist, in
dem oberen Teil 3 des den Schaumstoff aufnehmenden Hohlkörpers gradlinig geführt. Der Teil 3 hat beispielsweise
die Gestalt eines geraden Kreiszylinders. An ihn schließt sich ein kegelstumpfförmiger Teil 4 des
Hohlkörpers so an, daß er sich in Richtung von dem Kolben 1 weg erweitert.
Aus der Ausgangslage des Kolbens 1, die mit ausgezogenen Linien veranschaulicht ist, wird der
Kolben unter der Wirkung eines Pufferstoßes in den Hohlkörper hineingeschoben, wobei der Schaumstoff
zusammengedrückt wird. Wegen der Erweiterung des Teiles 4 bewegt sich der Kolben 1 tiefer in den
zylindrischen Teil 3, als wenn dieser sich anstelle des Teiles 4, also ohne Erweiterung, bis zum Boden 5 des
Hohlkörpers fortsetzen würde. Dementsprechend muß der Kolben 1 auf einer größeren Wegstrecke die
erhöhten Reibungswiderstände überwinden, die beim Entlanggleiten des Schaumstoffes an der Wandung des
zylindrischen Teiles 3 entstehen, was einen erhöhten Arbeitsaufwand ergibt. Es kann daher bei gegebener
Länge des Hohlkörpers 3,4 eine größere Stoß-Energie aufgenommen werden.
Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 unterscheidet sich von dem nach F i g. 1 dadurch, daß an der
Übergangsstelle zwischen dem zylindrischen Teil 3 und dem kegelstumpfförmigen Teil 4 sich eine nach innen
vorstehende Ringwulst 6 befindet. Diese bietet dem von dem Kolben 1 verdrängten Schaumstoff beim Übergang
von dem Teil 3 in den Teil 4 einen zusätzlichen Widerstand, wodurch die Arbeitsaufnahme des Puffers
noch weiter vergrößert wird.
Die Ringwulst 6 hat ein dreieckförmiges Profil, dessen an den zylindrischen Teil 3 angrenzende Seite 7 einen
größeren Winkel mit der Längsachse des Hohlkörpers 34 hat als die andere Dreieckseite 8, die in die geneigte
Seite des Profils des kegelstumpfförmigen Teiles 4 übergeht. Infolgedessen setzt die Ringwulst 6 dem
Schaumstoff beim Hereindrücken des Kolbens in den >°
Hohlkörper einen größeren Widerstand entgegen, als wenn sich nach Beendigung des Pufferstoßes der
Schaumstoff ausdehnt und zum Teil aus dem Teil 4 in den Teil 3 zurücktritt. Hierdurch wird erreicht, daß die
Dämpfung des Puffers nicht zu grcß wird. ■
Dies kann man, v,'ie Fig. 3 zeigt, auch bei einem durchgehend zylindrischen Hohlkörper 9 mit einer
gleichartigen Ringwulst 10 erreichen. Auch hierbei wird unter der Wirkung eines Pufferstoßes Schaumstoff aus
dem oberhalb der Ringwulst 10 befindlichen Teil des Hohlkörpers 9 durch den Kolben 1 in den unteren Teil
gedrückt, wobei dank der steilen Seite 7 des Profils der Ringwuls'i 10 ein großer zusätzlicher Widerstand
erzeugt wird. Beim Zurücktreten von Schaumstoff aus dem unteren Teil des Hohlkörpers 9 in den oberen Teil
nach Beendigung des Pufferstoßes ist der Widerstand dank der geringeren Neigung der Seite 8 kleiner. Es
wird daher auch hierbei die Dämpfung des Puffers auf ein zuträgliches Maß beschränkt.
Als Schaumstoff für die Puffer kann ein geschäumter Kunststoff, z. B. Polyurethan, verwendet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Puffer mit einem Kolben, der in einem Schaumstoff enthaltenden Hohlkörper an einer
zylindrischen oder prismatischen Fläche geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper
einen gegenüber der zylindrischen oder prismatischen Fläche (3) erweiterten Teil (4) mit
einer Schaumstoff-Füllung aufweist, die sich bis an den Kolben (1) fortsetzt.
2. Puffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erweiterte Teil (4) die Form eines Kegeloder
Pyramiden-Stumpfes hat.
3. Puffer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch "5 gekennzeichnet, daß der Hohlkörper an der
Übergangsstelle zwischen dem zylindrischen oder prismatischen Teil (3) und dem erweiterten Teil (4)
eine Verengung (6) aufweist.
4. Puffer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verengung durch eine Ringwulst (6,10)
von dreieckförmigem Querschnitt gebildet wird, deren dem Koiben (1) zugewandte Seite (7) einen
größeren Neigungswinkel gegenüber der Längsachse des Hohlkörpers hat ais die andere Dreieckseite
(8).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691908211 DE1908211C3 (de) | 1969-02-19 | Puffer mit Schaumstoff |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691908211 DE1908211C3 (de) | 1969-02-19 | Puffer mit Schaumstoff |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908211A1 DE1908211A1 (de) | 1970-09-10 |
| DE1908211B2 true DE1908211B2 (de) | 1977-05-05 |
| DE1908211C3 DE1908211C3 (de) | 1977-12-15 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1908211A1 (de) | 1970-09-10 |
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Legal Events
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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