DE1908194U - Poroeses sickerrohr mit wasserdichter sohle zur oberflaechen- und untergrundentwaesserung. - Google Patents

Poroeses sickerrohr mit wasserdichter sohle zur oberflaechen- und untergrundentwaesserung.

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DE1908194U
DE1908194U DE1964R0059281 DER0059281U DE1908194U DE 1908194 U DE1908194 U DE 1908194U DE 1964R0059281 DE1964R0059281 DE 1964R0059281 DE R0059281 U DER0059281 U DE R0059281U DE 1908194 U DE1908194 U DE 1908194U
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  • Sink And Installation For Waste Water (AREA)

Description

P.A. 7141(20*10.1(164
ULF BALLIN G U. SO H N %?£%£™Ν FALZ./,,
KPV/r O ^ UND GLOCKENMUFFEN
bfc 1 UNWtKk , UND 2 METER BAULÄNGE
UND EINSCHLAG. ARTIKELN
BISGHGFSHEIM/SHÖM
POSTLEITZAHL 8743
BÜRO UND WOHNUNG: WEISBACHER STRASSE 312
BETRIEB UND LAGER: BAUERSBERGER STRASSE 3341A
FERNRUF: VORWAHL 09772 -
MITGLIED BEI GÜTESCHUTZ BETONSTEIN BAYERN E.V.
IHREZEICHEN ihrenachrichtvom unserzeichen tag 29 ·9 «Ι964
betreff: Poröses Siekerrohr mit wasserdichter Sohle für Anlagen aller Art zur Oberflächen - und Untergrundentwässerung
Die Neuerung bezieht sich auf ein poröses Siekerrohr mit wasserdichter Sohle, das für errichtete oder noch zu errichtende Anlagen aller Art zur Oberflächen - und Untergrundentwasserung Verwendung finden kann und sich insbes. für die gemeinsame Verlegung mit oder auf bereits bestehenden Kanälen der verschiedensten Ausführungen eignet.
Entwässerungsanlagen dieser Art für Straßen und sonstiges Gelände sind in folgenden Ausführungen bekannt?
1. Durch Kanälen aus Filterbaustoffen( G-robkies, Splitt etc.) auf dem nicht vorbereiteten Untergrund oft nur überdeckt mit dem gewöhnlichen, vorhandenen Erdreich - wird das Wasser gesammelt und durch einen Sammler einem Prüfschacht oder direkt einem Prüfschacht zugeführt. Von diesem wird das eigentliche Entwässerungsrohr weitergeführt. Die Kanäle laufen in Richtung oder senkrecht zum Entwässerungsrohr.
BANKKONTO: KREISSPARKASSE BISCHOFSHEIM / RH ON - POSTSCHECKKONTO: NÜRNBERG 22641
Diese j "billigsten, Entwässerungsanlagen werden kaum mehr, ausgeführt, da das Wasser nicht vollständig abgeführt wird und z.T. wieder versickert und im übrigen die Kanäle nach einigen Jahren versanden oder verschlammen.
2. Neben dem Entwässerungsrohr läuft ein oder laufen zwei Rohrleitungen aus Sickerrohren. Das in den Sickerrohren sich sammelnde Wasser wird in einen Prüfsehacht und von dort in das Entwässerungsrohr geführt«
Bei diesen Anlagen ist der G-rabenausirub sehr großs la für die neben dem. Entwässerungsrohr laufenden Sickerrohre Fundamente oder sonstige geeignete Auflager geschaffen werde-i müssen. Die Fundamente für die Sickerrohrleitungen verteuern zudem die Anlagen»
3. a) Über dem Entwässerungsrohr läuft ein Abwasser - oder
Sickerrohr, in dem sich das Abv/asaer sammelt und ebenfalls über einen Prüfschacht dem Entwässerungsrohr zugeleitet wird« Das Abwasserrohr liegt auf dem Entwässerungsrohr und paßt sich diesem dadurch an, daß es auf seiner Unterseite in axialer Richtung in gleichbleibender Stärke ausgeschnitten ist φ Mit dem Entwässerungsrohr wird es durch Zement fest verbunden. Die Oberseite des Entwässerungsrohres - meist τ/asserundurchlässige Betonrohre - bildet die 7/asserundurchlässige Ablaufrinne, während das ausgeschnittene poröse Sickerrohr die Entwässerung des Untergrundes übernimmt.
Das Sickerrohr in dieser Form ist schwierig herzustellen, ist empfindlich bei Transport und Verlegung und läßt sich nur als Aufsatz für das dazu hergstellte Entwässerungsrohr verwenden.
3.b) Ein handelsüblioh.es Betonrohr ,vird mit seinem Fuß nach oben als Entwässerungsrohr verlegt, so daß es an seiner Oberseite einen Horizontalscheitel bietet, der das Auflager für ein gewöhnliches Sickerrohr abgibt. Auch hier wird das Wasser aus dem Sickerrolir über einen Prüfsehacht dem Entwässerungsrohr zugeleitet.
Der Nachteil dieser Anlage ist, daß das Entwässerungsrohr an seiner Auflagerstelle zylindrisch ausgebildet ist, der gesamte Druck des Rohres und der Verdammung sich daher auf den nach unten gerichteten Scheitelpunkt auswirkt. Durch Vermörtelung läßt sich der Druck nicht auffangen so daß nur ein genaues, technisch fast nicht mögliches und teueres halbzylindrisches Auflager aus Rüttelbeton als Paßform zum Entwässerungsrohr diesem die erforderliche Druckfestigkeit garantieren kann.
4- Das mit Fuß oder ohne Fuß ( also zylindrisch ) ausgebildete Sickerrohr, wie es handelsüblich ist, wird auf ein besonders ausgebildetes Entwässerungsrohr aufgesetzt. Das Ent-was se rungs rohr aus Beton besitzt an der Oberseite einen Horizontalscheitel oder einen Auflagersattel. Das Sickerrohr wird bei solchen Entwässerungsrohren mittels einer Ivlörtelzwischenschicht befestigt und zwar das Sickerrohr mit Fuß auf dem Entwässerungsrohr , das einen Horizontalscheitel an der Oberfläche besitzt und das zylindrische Sickerrohr auf dem Entwässerungsrohr mit konkavem Auflagersattel ( siehe auch Gebrauchsmusterschutz TJ 3266/84a Gm - UhI und Moos Betonwerk, Ottensoos bei Nürnberg).
Der Nachteil dieser Anlage ist, dai3 das Entwässerungsrohr stets auf eine bestimmte Weise ausgebildet sein muiS, die gemeinsame Verlegung von Entwässerungsrohr und Sicker-
rohr also nur als Rohrsatz möglich ist« Die Verlegung des Sickerrohres auf dem Entwässerungsrohr setzt eine bestimmte Beschaffenheit des Entwässerungsrohres voraus, ^o daß der nachträgliche Aufbau des Sickerrohres auf bereits vorhandenen Anlagen nicht möglich ist.
Der Gegenstand der Neuerung ist ein Sickerrohr aus porösem Material« das als geschlossenes Rohr ausgebildet ist und eine wasserdichte Sohle aus Beton sowie einer Bitumenschicht hat. Seine Besonderheit erhält es dadurchj daß der Fuß konkav ausgebildet ist und durch diese Ausbildung das Sickerrohr mit oder ohne Mörtelzwischenschicht auf jedes Entwässerungsrohr- sei es, daß es mit diesem zusammen oder nachträglich verlegt wird - aufgesetzt werden kann« Soll das Sickerrohr zur Oberflächenentwässerung verwendet werden und reicht die Höhe der Verdämmungsschicht über dem Scheitel des Entwässerungsrohres für das Aufsetzen des Sickerrohres nicht aus, kann es mit oder ohne Kcrtelzwischenschicht auch seitlich des Scheitels angesetzt werden, so daß sich eine vielseitige Verwendungsmöglichkeit je nach Lage der Entwässerungsrohrleitung und der Geländebeschaffenheit ergibt* Außerdem kann das Sickerrohr sowohl allein als auch auf oder an gemauerten Kanälen verwendet werden. Statisch erhält es durch die konkave Ausbildung des Fußes besonders günstige Eigenschaften. Die Innenfläche des konkaven Pultes paßt in der Regel nicht genau auf die konvexe Außenfläche des Entwässerungsrohres, da sie stärker gewölbt ist als die Außenflächen aller großformatigen Rohre* Das Sickerrohr erhält daher eine 2-linien-Lagerung an den äußeren Enden des Fußes, sodaß das Entwässerungsrohr an seinem Scheitel , dem statisch schwächsten Punkt, nicht belastet wird, sondern durch das Aufsetzen des Sickerrohres dort sogar eine
Entlastung erfährt. Bei der Vermörtelung soll daher die Mörtelzwischenschicht auch nur den äußeren Enden des Fußes und nicht über dem Scheitel des Entwässerungsrohres aufgetragen werden»
Die Neuerung sowie ihre Verwendungsmöglichkeiten zeigen die in der Anlage aufgezeichneten Figuren,
Figur 1 zeigt eine Stirnansicht eines Sickerrohres. Der wasserdichte Sockel aus Beton 1 ist innen mit einer Bitumenschicht 2 verkleidet und bildet mit dieser die Ablaufrinne. Durch den porösen Oberteil 5 des SiGkerrohres dringt das Wasser ein. Dir konkave Ausbildung 4 des Rohrfußes ist an den Enden 5 abgeplattet.
Figur 2 zeigt die Stirnseite eines Entwässerungsrohres. 6 und eines darauf mittels einer Mörtelzwischenlage 7 befestigten Sickerrohres. Bei dem großformatigen Entwässerungsrohr ist der Bogen der konvexen Außenfläche größer als der Bogen des konkaven Sickerrohrfußes. Der Scheitel 8 "des Entwässerungsrohres wird vom Druck weitgehend entlastet.
Figur 5 zeigt die Stirnansicht eines Entwässerungsrohres und eines Sickerrohres von gleichen Ausmaßen. Bei den statisch günstigen Werten kleiner Rohre bedarf es keiner Entlastung des Scheitels des Entwässerungsrohres, so daß der konkave Fuß des Sickerrohres genau aufgepaßt werden kann. Die Figur-stellt das Sickerrohr dar, wie es ohne Mörtelzwischenlage aufgesetzt ist.
Figur 4 zeigt das Sickerrohr seitlich neben dem Scheitel des Entwässerungsrohres knapp unter der Erdoberfläche^ Die Verdämmungsschicht 1o liegt zu dünn über dem Scheitel des Entwässerungsrohres, so daß das Sickerrohr nur seitlich neben dem
Scheitel angebracht werden kann. Die wasserdichte
■f-7
Sohle des Sickerrohres ist ebenfalls verschoben. Sie liegt nicht waagrecht auf dem Fuß, sondern waagrecht in gleichmäßiger Höhe über dem tiefsten Punkt der Ablaufrinne in axialer Richtung. Das Sickerrohr muß mittels einer Mörtelzwischenlage 7 angebracht werden.
Figur 5
Figur 6 zeigen das Sickerrohr auf der waagrechten bzw. schrägen Betonüberdeckung 12 eines gemauerten
Kanals 13.

Claims (2)

P.A.7H «0*10. Schutzansprüche
1) Poröses Sickerrohr mit wasserdichter Sohle, das mittels oder ohne Mörtelzwischenlage auf einem vorhandenen oder gleichzeitig zu verlegenden-Entwässerungsrohr aufgesetzt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß konkav ausgebildet ist und sich der Außenfläche des Entwässerungsrohres genau anpaßt ober bei einem großformatigen Entwässerungsrohr; sich an der Spitze der konkaven Aussparung vom Entwässerungsrohr abhebt und nur mit den abgeplatteten
_ .. Enden des Fußes aufliegt.
2) Poröses Sickerrohr nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß die wasserdichte Sohle für eine Verlegung des Sickerrohres in Schräglage nicht gleichmäßig über dem Fuß angebracht, sondern seitlich verschoben ist.
DE1964R0059281 1964-10-10 1964-10-10 Poroeses sickerrohr mit wasserdichter sohle zur oberflaechen- und untergrundentwaesserung. Expired DE1908194U (de)

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