DE1908187U - Seitenlader nach art eines schaufelladers. - Google Patents

Seitenlader nach art eines schaufelladers.

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DE1908187U
DE1908187U DER24027U DER0024027U DE1908187U DE 1908187 U DE1908187 U DE 1908187U DE R24027 U DER24027 U DE R24027U DE R0024027 U DER0024027 U DE R0024027U DE 1908187 U DE1908187 U DE 1908187U
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Wilhelm Reppel
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Description

Seitenlader nach Art eines Schaufelladers
Die Erfindung betrifft einen Seitenlader nach Art eines Schaufelladers mit einem Raupenfahrwerk für den Einsatz in Baubetrieben und inbbes.für Untertagebetriebe im Bergbau, bei welchem der Schaufelträger neben der Schwenkmöglichkeit in der Vertikalen außerdem für eine Schwenkbewegung und Drehbewegung in horizontaler Ebene seitlich zur Längsachse des Seitenladers eingerichtet ist.
Zur Erreichung hoher Arbeitsleistungen und hoher Vortriebsleistungen werden in Baubetrieben und insbes.in C-rubenbetrie-.ben weitgehend leistungsstarke Lademaschinen eingesetzt.Dies ist in bergbaulichen Betrieben im verstärkten Maße erforderlich' wenn die Mineralien im sogen.Rückbau gewonnen werden nüssen. Zur Erreichung dieser hohen Vortriebsleistungen: und Arbeitsleistungen sind eine Mehrzahl von Ladegeräten entwickelt worden, welche sowohl in allgemeinen Baubetrieben eingesetzt werden können,deren konstruktive Auslegung jedoch auf die besonderen Verhältnisse im Bergbau abgestellt sindoSo sind Zugkratzlader, Hochbahnschaufellader,FlachbaJbaschauiellader und Seitenkipplader im allgemeinen und insbesondere zum Einsatz im Bergbau bekannt geworden,welche nach den Srfordernissen hoher Arbeitsleistungen und hoher Vortriebsleistungen ausgelegt und ausgebildet sind.
Zur Erreichung dieser angestrebten hohen Leistungen und zur Erfüllung der hierfür erforderlichen Voraussetzungen hat sich insbesondere im Bergbau der zuletzt genannte 2yp eines Seitenkippladers bewährt.Dieser bekannte Seitenkipplader ist auf einem Raupenfahrwerk montiert und das Ladegut wird hier durch Anheben und seitliches Kippen der Schaufel bewegt und nicht . wie bisher durch eine Y/urfbewegung über die Lademaschine,d.h. über Kopf,befördert.Bei dieser bekannten Laderausführung werden die Schaufelbewegungen über den Ausleger durch Druckluft eingeleitet und durchgeführt. Die Schaufel ist stirnseitig an
-> 2 —
den Ladegerät montiert und sie kann in der Vertikalen an-und abgekippt werden,sowie bei v/ahlweiser Umsetzung einer seitlichen Schwenkachse seitlich nach beiden Sichtungen angehoben bzw.gekippt werden.Das Ladegut fließt also hier über eine der beiden seitlichen Schmalseiten des Schaufelkörpers aus der Ladefläche der Schaufel ab und zu diesen Zweck ist die Schaufel
mit seitlichen flachauslaufenden Leitblechen ausgerüstet »!Ferner;' ist ein ähnlicher Seitenlader vorgeschlagen worden,bei welchem [ der Schaufelträgerj d.h.der Ausleger,und die Schaufel neben den Bewegungen in der Vertikalen für eine zusätzliche Schwenkbewegung in horizontaler Sbene seitlich zur Längsachse des Schaufelladers eingerichtet ist«Hierbei ist die Schaufel entweder an einer etwa senkrecht stehenden Säule geführt oder aber der Ausleger ist an einem am Laderaufbau drehbar angeordneten Zahnkranz befestigt.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die weitere Verbesserung eines Seitenladers der vorgeschilderten Art und Ausführung.
Bekanntlich wird beim Arbeitsvorgang die Lademaschine in das zu befördernde Ladegut mit abgesenkter Schaufel eingefahrene Zu diesem Zwecke erfolgt in der Hegel gQgen. das Ladegut durch, die Schaufel des Laders eine Art Hammstoß und dieser Stoß wird durch ITachdrUcken mit der Lademaschine mehrmals wiederholt, um auf diese ","eise das volle Fassungsvermögen der Schaufel ausnützen SU können.Bei diesem erforderlichen Saranstoß und den anschließend zu erfolgenden ITachdrückstößen treten erhebliche Stoßkräfte auf,welche über den Schaufelkörper auf die Säule oder den Ausleger als Schaufelträger auf den Zahnkranz und den Aufbau des Laders übertragen v/erden «Die se auftretenden Kräfte müssen also von den Lagerstellen und den Achslagern des Auslegers·und des Zahnkranzes am Aufbau des Laders aufgenommen werden.
2s hat sich nun gezeigt,daß die Überleitung und die Aufnahme dieser Kräfte zu erheblichen Schaden an den Lagerstellen des Achslagers des Auslegers,der Schaufel und des Zahnkranzes am laderaufbau führt.Die Erfindung geht daher von der Erkenntnis aus,daß diese bisher vorhandenen ITachteile zu vermeiden
sind und der Auslege 10^d- &eT Zahnkranz,sov/ie deren lager weitgehend von diesen nachteiligen Krafteübertragungen entlastet v/erden muss en ο
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu G-runde eine Lademaschine und insbes.einen Seitenlader nach Art eines Schaufelladers zu schaff en, "bei welchem die nachteiligen Kräfte Übertragungen ausgeschaltet sind und der lader selbst ferner als Mehrzwecklader in seiner Anwendungsart erweitert ist»
Dies wird erfindungsgemäß "bei einem Seitenlader der vorgeschriebenen Art dadurch erreicht 9 daß die Schaufel im oder über den Ausleger in der Schaufelstoßrichtung elastisch und federnd am Aufbau des Laders angebracht isteZu äiessm Zweck werden nach der Srfindung die konsolenartigen Wangen für die Aufnahme und lagerung des Auslegers und/oder der Zahnkranz gleitend auf am Aufbau des Laders angeordneten Führungsschienen geführt und dieser Führung ist ein Rückholer in p0rm eines Kolbens oder einer Feder zugeordnet,welche den durch den Rammstoß der Maschine entstehenden Rückstoß auffängt und die \7angen oder den Zahnkranz in die Ausgangsstellung zurückführte Ss besteht auch die Möglichkeit diese federnde ITachgiebiglceit in den Ausleger selbst zu verlegen,wobei in diesem Palle die Auslegerschsnlcel zu teilen sind und zwischen die geteilten Abschnitte ein Rückholer der geschilderten Art vorgesehen wird.ο Die Pührung der fangen und des Zahnkranzes auf den G-leitschienen des Aufbaues erfolgt derart,daß die Führungsschienen in die etwa U-förmig gestalteten G-egenf ührungen an den V/angen oder dem Zahnkranz eingreifen und durch seitliche Sperrelemente gegen ein Abheben gesperrt unä gesichert sind,jedoch eine Gleitbewegung in horizontaler 3bene zulassen» Da die Schwenkbev/e— gungen und die Schaufelbewegungen nach bekannter Art durch hydraulisch oder pneumatisch beaufschlagbare Druck-oder Zugzylinder erfolgen,besteht die Möglichkeit den Rückholer an das hydraulische oder 'pneumatische Hetz des laderantriebes anzuschließen. Zum Zwecke der weiteren Aktivierung der Schaufelbe— wegung in der Schaufelstoßrichtung wird dem Ausleger und/oder den Wangen und/oder den Zahnkranz ein pneumatisch oder elektrisch betriebener Vibrator unmittelbar oder als U'iderlager zugeordnet»Dieser die Dauerschwingungen erzeugende Vibrator
ist so vorgesehen,daß er die Gleitbewegungen des Zahnkranzes und/oder der Wangen mit ausführen kann und er ist zu diesem Zwecke ebenfalls im Sinne der.federnden Bewegung auf Führungsschienen gelagert und geführt0Zweckmäßiger Weise ist die federnd und elastisch wirkende Pührung auf den Pührixrigaschienen des Laderaufbaues nach Art einer aus dem C-eschützbau an sich bekannten Rücklaufbremse für Lafetten gestaltete2rfindungsgemäß sind ferner im Mantel oder dem Boden des Schaufelkörpers mehrere siebartige Schlitze angeordnet·
Durch die erfindungsgemäße Gestaltung des Seitenladers wird erreicht,daß die bei den Rammstößen auftretenden Stoßkräfte von der Rücklaufbremse und dem Rückholer abgefangen werden und die Lagerstellen am Aufbau des Laders weitgehend von diesen nachteiligen Kräften entlastet sind.IPeriior wird durch die Anordnung des Vibrators erreicht,daß die Schaufel in ihrer Arbeitsbewegung aktiviert v/ird und somit die bisher erforderlichen zusätzlichen Nachstöße mit der gesamten Maschine wegfallen.Der Schaufelkörper wird praktisch durch die bewußt erzeugten Schwingungen in das Ladegut einvibriert.Zusätzlich ergibt der Vibrator den Vorteil^daß beim Entladen der Schaufel in dieser keine Restbestände des Ladegutes verbleiben, da die Schwingungsbewegungen ein Anhaften dos ladegutes verhindern. Purch die Anordnung der siebartigen Schlitze am Schaufelkörper v/ird ferner 3« erreicht, daß das Ladegut in Verbindung.mit den Schwingungsbewegungen sofort aufbereitet werden kann.Diese Klassierung des Ladegutes ist insbes.für bergbauliche Betriebe von großem Vorteil,da die Berge zur Ausfüllung des Schienenbettes unmittelbar am Sinsatzort gesiebt werden können.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht auch darin, daß die siebartigen Schlitze am Schaufelkörper durch einen oder mehrere Schieber oder Schieberbleche bekannter Ausführung wahlweise verschlossen und geöffnet werden können.
Ein Ai1Sführungsbeispiel eines Seitenladers nach der Erfindung ist in der anliegenden Zeichnung dargesteilt„Es zeigen:
.1 eine Seitenansicht des Seitenladers und ig.2 eine Aufsicht auf den Seitenlader von oben gem.Pig.1
Der Seitenlader.ist nach den vorbekannten Vorschlägen mit einem; Raupenfahrwerk 11 oder einem gummibereiften fahrgestell aus- [ gerüstet» Dieses laufwerk wird bei den bekannten laderausf-ährungen vorteilhaft durch einen Preßluftmotor angetrieben. Auf dem Fahrgestell des Seitenladers ist ferner der übliche mehrteilige Schalt-und Steuerstand 10 vorgesehen, v/ob ei die lader zusätzlich mit einem Sporenblech 12 ausgerüstet werden, welches gleichzeitig als Standfläche für den Bedionungsmann dientolTach einem besonderen Vorschlag ist ein solcher lader, so ausgeführt,daß am Aufbau oberhalb des Raupenfahrwerkes "Π ein drehbarer Zahnkranz 13 angebracht ist.Dieser Zahnkranz ist um seinen Mittelpunkt drehbar gelagert und geführt und er wird durch einen oder mehrere Zylinder 14 bewegt.Die Drehbewegung des Zahnkranzes kann, auch durch einen Siel?tromotor erfolgen. Y.'ird der Zahnkranz 15 durch die Zylinder 14 angetrieben, so können diese als Druck-oder Zugzylinder nach bekannter Bauart ausgebildet werden und sie werden vorteilhaft für eine, hydraulische oder pneumatische Beaufschlagung eingerichtet. Auf dem drehbaren Zahnkranz 13 sind etwa senkrecht stehende konsolenartige Yfangen 15 angebracht 9 welche das Achslager. 1 für den^ Ausleger 2 tragen.Der Ausleger 2 ist,wie die Mg.2 erkennen lässt,als zweiarmiger und gabelförmiger Kragarm gestaltet ,Sei der dargestellten Ausführungsform ist dieser Ausleger 2 ferner in seinen Schenkeln abgekröpft und nach unten abgewinkelt.Im Bereich der Kröpfung und Knickung 3 der Schenkel des Auslegers 2 ist eine Brücke angeordnet,in welcher die Achse 9 gelagert ist.An dieser Achse 9 ist der für die Betätigung der Schaufel 4 vorgesehene Zylinder 6 einerseits und der für die Bewegung des Anlegers 2 vorgesehene Zylinder 5 anderer· seits schwenkbar und drehbar befestigt.Der Zylinder 5 besitzt ferner sein Widerlager 7 in Form eines Achslagers auf dem drehbaren Zahnkranz 13 und dieses ist unterhalb des Achslagers 1 des Auslegers $ 2 zwischen den senkrechten Wangen 15 angebracht.Am unteren Ende des Auslegers 2 ist die ladeschaufel 4 schwenkbar,sowie an-und abkippbar gelagert.Die Schaufelbewegung erfolgt durch den Zylinder 6,welcher über ein Achs-und
- 6 Schwenklager 8 mit der Schaufel 4 verbunden ist«,
Erfindungsgemäß ist nunmehr bei einem solchen Seitenlader die Schaufel 4 im oder über den Ausleger 2 in der Schaufelstoßrichtung elastisch und federnd am Aufbau des Laders derart aiigebracht, daß die Schaufelträger und/oder der Zahnkranz 13 eine Hin-und Herbewegung in der aus den Pige1 und 2 ersichtlichen Pfeilrichtung -oc- ausführen können. Die konsolenartigen 7.rangen 15 und/oder der Zahnkranz 13 v/erden erfindungsgemäß gleitend auf.am Aufbau des Laders angeordneten Führungsschienen 16 und 19 geführt und diese !Führung ist mit einem Rückholer in Form eines Kolbens 17 oder einer Feder ausgerüstet, welche den Rückstoß durch den Schaufelrammstoß.auffängt und gleichzeitig die 7/angen 15 oder den Zahnkranz 13 in die Ausgangsstellung zurückführt.Zusätzlich ist sum Zwecke der Aktivierung der Ladebewegung der Schaufel 4 in der Schaufelstoßrichtung dem Ausleger 2 und/oder den 7/angen 15 und/oder den Zahnkranz 13 ein pneumatisch oder elektrisch betriebener Vibrator 18 unmittelbar oder als V/iderlager zugeordnet »Dieser die Schwingungen erzeugende Vibrator 18 ist ebenfalls in· Sinne der federnden Bewegung auf den Führungsschienen 19 gelagert und geführt.Die "federnd und elastisch wirkende.Führung auf den Führungsschienen 16 und 19 für die Wangen 15»den Ausleger 2,den Zahnkranz 13 und gegebenenfalls für den Vibrator 18 ist erfindungsgemäß nach Art einer an sich aus dem Geschutzbau bekannten Rücklaufbremse für Lafetten gestaltet.Im Hantel oder dem Boden des .Scnaufelkörp.ers 4 sind ferner mehrere verschließbar e^isiebartige Schlitze 20 angeordnet«,
Aus der zeichnerischen Darstellung ist. ohne weiteres erkennbar, daß die bei dem Ramnstoß der Schaufel 4 auftretenden Kräfte durch den Kolben und die Feder 17 in Form, der Rücklaufbremse elastisch aufgefangen v/erden und somit die Lagerstellen von diesen nachteilig wirkenden Kräften weitgehend entlastet sind.

Claims (1)

  1. S chutzanspruch
    Seitenlader nach Art eines Schaufelladers für den Einsatz in Baubetrieben and insb.für Untertagebetriebe im Bergbau, bei welchem die Laderschaufel in der Laderichtung in der vertikalen Ebene an-und abkippbar und ferner in der Vertikalen verstellbar an einem Ausleger geführt und gelagert ist,der seinerseits auf einem drehbaren Zahnkranz am Aufbau des Laders angebracht ist,wobei der Schaufelträger außerdem für eine Schwenkbewegung in horizontaler Ebene seitlich zur Längsachse des Laders eingerichtet ist und die Schaufelbewegungen,sowie die Betätigung des Auslegers durch hydraulisch oder pneumatisch beaufschlagbare Druck-und Zügzylinder erfolgen und die Schaufel im oder über den Ausleger in der Schaufelstoßrichtung elastisch und federnd am Aufbau des Laders angebracht ist, gekennzeichnet du r c h die Kombination der Merkmales
    daß der Schaufel ein Vibrator derart zugeordnet ist,daß sie in ihrer elastischen und federnden Anordnung in der Schaufelstoßrichtung unter der Wirkung dieses Vibrators steht, und,daß im Mantel oder in dem Boden des Schaufelkörpers mehreresiebartige Schlitze (20) angeordnet sind,welche durch einen oder mehrere am Schaufelkörper angeordnete Schieber oder Schieberbleche bekannter Ausführung v/ahlweise zu offen und verschließbar sind.
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