DE1906317U - Magnetischer lamellierter halteteil zur loesbaren verbindung von werkstuecken mit magnetischen spannplatten oder -tischen. - Google Patents
Magnetischer lamellierter halteteil zur loesbaren verbindung von werkstuecken mit magnetischen spannplatten oder -tischen.Info
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Description
1.668 538*23.9^ DIPL. ING. HANS WESTPHAL J
PATENTANWALT |ί
vvaoVILLINCEN/SCHW.. den 21. SeOt. 1964
SEB.-KNEIPP-STR. 14 - TEL. 2194
Lothar Weißhaar» Weigheini/Württ„
Magnet isolier lamellierter Halteteil zur lösbaren
Verbindung von Werkstücken mit magnetischen Spannplatten oder -tischen»
Es ist bekannt5 zur leicht lösbaren Befestigung von Werkstükken
während ihrer Bearbeitung magnetische Spannplatten oder -tische zu verwenden» Diese weisen Permanent- oder Elektromagnete
auf, deren aufeinander folgende, in ihrer Polarität abwechselnde Polflächen mit der Oberfläche der Spannplatten
oder -tische fluchten» TJm das Magnetkraftfeld ron diesen
auf Werkstücke zu übertragen, insbesondere auf solche, die Vorsprünge in Gestalt von Zapfen, Keilen, Absätzen oder dergl<
aufweisen, hat man bereits zusätzliche Halteteile in 1orm
von Lamellenblöcken verwendet, die aus schmalen, magnetisch
gegeneinander isolierten Lamellen aus magnetisierbarem Werkstoff bestehen. Die genannten Blöcke müssen zur Vermeidung
magnetischer Kurzschlüsse so aufgesetzt werden, daß die Lamellen in Sichtung der Magnetkraftlinien stehen, und die
Blöcke sollten stets mindestens s";ei ungleichnamige Pole
der Magnete der Spannplatten oder -tische überdecken, um
eine starke Haltekraft auf die Werkstücke zu übermitteln.
Die bekannten lameliierten Halteteile reichen bei entsprechender Dimensionierung und bei genügender Magnetkraft der
Spannplatten oder -tische zur Halterung von Werkstücken aus,
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die spanabhebend, insbesondere mittels einer maschinell angetriebenen und hin- und herbewegten Schleifscheibe bearbeitet
werden.
Jedoch bestehen erhebliche Schwierigkeiten, Yienn an den Werkstücken
schmale rechtwinklige Kanten oder schräge !lachen bearbeitet werden sollen, d.h. Flächen, die mit den angrenzenden
Flächen vom rechten Winkel abweichende Winkel einschließen. Diesen Schwierigkeiten zu begegnen, ist das Ziel
der Neuerung..
Diese besteht darin, daß der lamellierte Halteteil ein dreieckiger
Lamellenkörper ist, dessen Umriß ein rechtwinkliges Dreieck bildet.
Diese Gestaltung des Halteteiles ermöglicht es, durch entsprechende
Wahl der Winkel zwischen der Hypothenuse und den Katheten des rechtwinkligen Dreiecks jede beliebige Winkelfläche
anzuschleifen.
Da meistens Winkel von 3O5 45 und 60° vorkommen, ist der
Umriß des Harnellenkörpers entweder ein rechtwinklig- gleichschenkliges
Dreieck mit den Basiswinkeln von 45° oder ein rechtwinklig-ungleichschenkliges Dreieck mit den Basiswinkeln
von 30 und 60°. Durch Auflegen der Werkstücke auf eine der Schrägflächen.des Lamellenkörpers mit 30 bzw. 60 Basis-
winkel erhalten die parallel zur Spannplatte liegenden Flächen Der Werkstücke Neigungen von genau 45°, 30° bzw. 60°.
Ein genaues Ausrichten und Einstellen der Werkstücke ist nicht erforderlich, wenn diese sie so auf die lamellenkörper
aufsetzbar sind, daß ihre geraden Unterkanten auf der
Oberfläche der Spannplatte Tdzw. des Spanntisches aufsitzen =
Ist das nicht der Jail, dann werden den Lamellenkörpern neuerungsgemäß Beilagstücke zugeordnet, deren Unter- und
Oberkanten parallel zur Oberfläche der magnetischen Spannmittel geschliffen sind, und die auf der jeweiligen Auflagefläche
des Lamellenkörpers unter das zu bearbeitende Werkstück
gesetzt werden können,·.
Ein ähnlich einfaches Mittel zur Vermeidung von Ausricht- und Einstellarbeiten besteht darin, daß die Itameilenkörper
an mindestens einer vertikalen Seitenfläche lösbar mit einer überstehenden Anschlagleiste verbunden, z.B. verschraubt sind,
die über mindestens eine der dem Auflegen der Werkstücke dienenden Flächen des Lamellenkörpers hinausragt.
Endlich dient es dem genauen Ansetzen der Werkstücke, wenn an mindestens einer der den schiefen Dreieckswinkeln zugehörigen
Kanten des Lamellenkörpers parallel zu den gegenüberliegenden Flächen liegende Änschlagflachen angeschliffen
sind.
Nachstehend werden einige Ausführungsbeispiele der Neuerung
anhand der Zeichnung beschrieben. In dieser zeigen
Fig. 1 einen Lamellenkörper mit einem Querschnitt in
Gestalt eines ungleichschenklig-rechtwinkligen Dreiecks und einem schräg aufgelegten Werkstück,
Fig. 2 einen Lamellenkörper mit einem QueTschnitt in Gestalt eines gleichschenklig-rechtwinkligen
Dreiecks und schräg aufgelegten Werkstück,
Fig. 3 einen Lamellenkörper gemäß Fig. 1 mit breitflächig an
diesen vertikal angesetztem Werkstück und
Fig. 4 zwei Lamellenkörper gemäß Fig. 1 bzw. Fig. 2 mit je
einer Anschlagleiste und einem zwischen diesen vertikal eingesetztem, schmalen Werkstück.
Bei allen Ausführungsbeispielen sollen die Werkstücke auf einem
permanent- oder elektromagnetischem Spanntisch 1 mit den Polpaaren 2,3?4,5 usw aufgespannt und an ihren Oberkanten mittels
einer waagerecht hin- und herbewegbaren Schleifscheibe 5 parallel
zur Oberfläche des Spanntisches 1 geschliffen werden«,
Gemäß Fig. 1 -dient zum Festspannen eines Werkstückes 6 ein
Lamellenkörper 7, dessen Querschnitt im wesentlichen ein rechtwinklig-ungleichschenkliges Dreieck ist. Hier schließt
die oben liegende Hypothenuse a mit der waagerechten Kathete b einen Winkel von 60° und mit der vertikalen Kathete c einen
Winkel 30° ein. Der Lamellenkörper 7 weist oben eine schmale, zur Kathete b parallele Anschlagfläche 8 und unten vorn eine
zur Kathete a parallele Anschlagfläche 9 auf. Das Werkstück 6,
das mit einem rückwärtigen Ansatz 10 auf die obere Anschlagfläche 8 aufgesetzt ist, wird mittels des Lamellenkörpers 7
auf dem Spanntisch 1 festgehalten. Wird es an der Oberkante 11 waagerecht geschliffen, dann schließt die geschliffene Kante 11
mit der auf der Hypothenusenflache des Lamellenkörpers 7 aufliegenden
Grundfläche einen Winkel von 60° ein. Die Unterkante 12 kann mit der Grund/fläche des Werkstückes 6 einen Winkel
von 60° oder 30° einschließen, je nachdem, ob das Werkstück
in der dargestellten oder in einer um 90° versetzten Lage des Lamellenkörpers 7 auf dessen Hypothenusenflache aufgesetzt ist.
Gemäß Fig. 2 dient zum Festspannen eines Werkstückes 13 ein Lamellenkörper 14 mit rechtwinklig-gleichschenkligem Quer-
schnitt, d,e,f. Hierbei erhält das mit seiner Unterkante auf dem Spanntisch 1 aufsitzende Werkstück 13 durch das Schleifen
zur Hypothenuse d parallele und zu der auf der Kathetenfläche e
aufliegenden Grundfläche im Winkel von 45° stehende Kantenflächen 15.
Das dargestellte Werkstück 13 besteht aus einem unteren schwächeren Teil 13U und einem oberen, über die Oberkante
des Lamellenkörpers 14 hinausragenden Teil 13°. Sollen nun Werkstücke geschliffen werden, die nicht über die Oberkante
des Lamellenkörpers 14 hinausragen, beispielsweise nur die Breite des Oberteiles 13° aufweisen, dann empfiehlt
es sich, zur genauen Halterung ein magnetisches Beilagilstück" unterzusetzen, das dann beispielsweise dem Unterteil 13U
entsprechen könnte.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Pig. 3 handelt es sich
darum, ein breites Werkstück 16 an den schmalen Kanten rechtwinklig
zu beschleif en. In diesem Falle kann das Vferkstück an eine Kathetenfläche eines mit der anderen Kathetenfläche
auf den Spanntisch 1 aufgesetzten Lamellenkörpers angesetzt werden, wobei sowohl der Lamellenkörper 7 als auch der Lamellenkörper
14 Verwendung finden kann. Die G-rund- und Deckflächen
des Werkstückes 16.greifen über zwei Polpaare 2,3,
so daß das Werkstück sicher magnetisch gehalten wird.
Das ist bei schmalen, streifenartigen Werkstücken nicht der
Fall. Wie Pig, 4 zeigt, werden dann zwei mit seitlichen Anschlagleisten 17j18 versehene Lamellenkörper 19 und 20 mit
parallel zueinander und senkrecht zur Oberfläche des Spanntisches 1 stehenden Kathetenflächen so zusammengestellt, daß
- β - I
sie und ihre leisten das streifenförmige Werkstück 21 an
dessen Längsflächen umfassen und auf diese Weise sicher halten.
Mit Hilfe eines der mit einer seitlichen Anschlagleiste 17S18
versehenen, ähnlich wie in Fig. 4 aufgesetzten lamellenkörper
19 bzw. 20 kann man das in Pig. 3 dargestellte Werkstück mit
allseitig rechtwinkligen Kanten versehen. Oas wird dadurch gesichert, daß das Werkstück, das für jeden folgenden Schleifvorgang
um 90° gedreht wird, durch die Fläche des Spanntisches 1, die vertikale Fläche des Lamellenkörpers 19?20
und die Anschlagleiste 17 "bzw. 18 in drei zueinander senkrechten Bezugsehenen sicher gehalten wird.
Claims (6)
1. Magnetischer, aus magnetisierbarer gegeneinander magnetisch
isolierten Lamellen bestehender Halteteil zur lösbaren Verbindung Ton spanabhebend, insbesondere durch eine Schleifscheibe
zu bearbeitenden Werkstücken mit permanent- oder elektromagnetischen Spannplatten oder -tischen, dadurch gekennzeichnet;
daß der Halteteil, dessen Lamellen senkrecht zur ebenen Oberfläche der Spannplatten bzw. - tische (1)
angeordnet sind, ein dreieckiger Lamellenkörper (7?14,19,20)
ist, dessen Umriß ein rechtwinkliges Dreieck bildet.
2. Halteteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umriß des Lamellenkörpers (7) ein rechtwinklig- ungleichschenkliges
Dreieck (a,b,c) ist, bei dem die beiden Winkel zwischen den Katheten und der Hypothenuse Komplementwinkel
von vorzugsweise 30° bzw. 60° bilden»
3„ Halteteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umriß
des Lamellenkörpers (14) ein rechtwinklig-gleichschenkliges Dreieck (d,e,f) mit gleichen Winkeln von 45° zwischen
den Katheten und der Hypothenuse ist.
4. Halteteil nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Lamellenkörper magnetische Beilag4stücke (13U)
zugeordnet sind, deren Unter- und Oberkanten parallel zur Oberfläche der Spannplatten oder -tische (1) geschliffen sind.
5.Halteteil nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine der vertikalen Seitenflächen des lamellenkörpers
(19>2O) lösbar mit Anschlagleisten (17,18) verbunden
ist, die senkrecht über mindestens eine der dem Auflegen der Werkstücke dienenden Flächen des Lamellenkörpers hinausragt.
6. Halteteil nach den Ansprüchen 1 bis 55 dadurch gekennzeichnet,
daß an mindestens einer der den schiefen Dreieckswinkeln zugehörigen Kanten des lamellenkörpers parallel zu den gegenüberliegenden
Flächen liegende Anschlagflächen (8,9) angeschliffen
sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964W0033452 DE1906317U (de) | 1964-09-23 | 1964-09-23 | Magnetischer lamellierter halteteil zur loesbaren verbindung von werkstuecken mit magnetischen spannplatten oder -tischen. |
| NL6502081A NL6502081A (de) | 1964-09-23 | 1965-02-19 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964W0033452 DE1906317U (de) | 1964-09-23 | 1964-09-23 | Magnetischer lamellierter halteteil zur loesbaren verbindung von werkstuecken mit magnetischen spannplatten oder -tischen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1906317U true DE1906317U (de) | 1964-12-10 |
Family
ID=7600338
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964W0033452 Expired DE1906317U (de) | 1964-09-23 | 1964-09-23 | Magnetischer lamellierter halteteil zur loesbaren verbindung von werkstuecken mit magnetischen spannplatten oder -tischen. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1906317U (de) |
| NL (1) | NL6502081A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3854711A (en) * | 1972-06-13 | 1974-12-17 | P Dong | Portable magnetic chuck |
-
1964
- 1964-09-23 DE DE1964W0033452 patent/DE1906317U/de not_active Expired
-
1965
- 1965-02-19 NL NL6502081A patent/NL6502081A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL6502081A (de) | 1966-03-24 |
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