DE190600C - - Google Patents

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DE190600C
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sheet metal
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D85/00Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
    • B65D85/67Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for web or tape-like material
    • B65D85/671Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for web or tape-like material wound in flat spiral form

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVt 190600 -KLASSE 81 c. GRUPPE
RUDOLF MÜLLER in DRESDEN.
Blattmetallrolle. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Januar 1907 ab.
Bei den Blattmetallrollen, bei ^enen Blattmetall in einem Streifen in ein endloses Papierband eingewickelt ist, bestehen die Übelstände, daß das Metall, ganz besonders aber Feingold, beim Aufwickeln sehr leicht zerreißt oder Unebenheiten zeigt, auch an den Stellen, wo das Metall mit seinen Enden zusammenstößt, durch den Luftzug leicht auseinander geblasen wird, so daß das Metall
Lo sehr oft beschädigt unter den Prägestempel gelangt. Um ein Zerreißen des Blattmetalls zu verhüten, muß auch die Rolle noch zu langsam abgewickelt werden, so daß dementsprechend auch noch zu langsam gearbeitet (geprägt) werden kann.
Der Zweck der Erfindung ist nun, diese Übelstände zu beseitigen, indem der Metallstreifen beim Einwickeln in die Rolle einer besonderen Behandlung unterzogen wird, die ihn steifer und widerstandsfähiger macht.
Gemäß der Erfindung wird der Metallstreifen mit einer bindenden Substanz, z. B. einem leicht trocknenden Klebemittel, versehen, das auf den Blattmetallstreifen gespritzt werden kann und, sobald es getrocknet ist, den Metall- oder Feingoldstreifen steifer und widerstandsfähiger macht.
In diese Substanz kann gleich ein Grundiermittel mit vermengt und ebenfalls mit aufgetragen werden, so daß dadurch der Metall- oder Feingoldstreifen sofort zum Prägedruck geeignet ist und die zu prägenden Gegenstände nicht erst grundiert werden brauchen.
Es ist fast unmöglich, Blattmetall überhaupt mit einem Klebemittel zu versehen, da es infolge seiner Feinheit und leichten Anhaftbarkeit nicht unmittelbar und ohne Unterlage zu behandeln ist; denn es nimmt sofort unscheinbare Gestalt an und bleibt an den Unterlagen und Klebeapparaten usw. haften.
Das oben beschriebene Verfahren, Metallstreifen mittels einer bindenden Substanz steif und widerstandsfähig zu machen, ist am · sichersten und zweckmäßigsten bei den Blattmetallrollen auszuführen, bei denen zwischen dem Unterlagsbande und dem Blattmetall Streifen oder Fäden aus Papier u. dgl. angeordnet sind, die das Blattmetall festhalten und beim Verarbeiten es zur Verwendungsstelle führen. s ·
Der Metallstreifen, der dort an den Rändern von Tragstreifen gestützt ist, wird vor dem Einwickeln in die Rolle durch eine Vorrichtung geführt, in der der Metallstreifen mit der bindenden Substanz, der, wie erwähnt, auch ein Grundiermittel beigemengt sein kann, versehen, z. B. bespritzt wird. Darauf wird der Metallstreifen, von seinen Tragstreifen geführt, durch eine Trockenvorrichtung geleitet, so daß er danach beim Einwickeln in das Papierband nicht daran anhaftet.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Blattmetallrolle, bei der der Blattmetallstreifen in ein endloses Papierband
    90600
    . eingewickelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Blattmetallstreifen vor dem Einwickeln mit einer bindenden Substanz versehen und dadurch steif und widerstandsfähig gemacht ist.
  2. 2. Blattmetallrolle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der bindenden Substanz, mit der der Blattmetallstreifen versehen wird, ein Grundiermittel beigemengt ist, so daß der Blattmetallstreifen nicht nur steif und widerstandsfähig, sondern auch sofort für den Prägedruck geeignet gemacht ist.
    3· Verfahren zur Herstellung einer Blattmetalirolle nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der an seinen Rändern mit stützenden Tragstreifen versehene Blattmetallstreifen zuerst durch eine Vorrichtung geführt wird, in der die bindende Substanz an den Metallstreifen gebracht wird, und hierauf durch eine Trockenvorrichtung geleitet wird, um den Blattmetallstreifen vor dem Einwickeln in das Papierband zu trocknen und sein Anhaften an dem Papierbande zu verhindern.
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