DE1905934U - Kunststoffsack. - Google Patents
Kunststoffsack.Info
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- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
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- B29C66/01—General aspects dealing with the joint area or with the area to be joined
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Description
Dipl.-Ing. Eberhard Tilger, 48 Bielefeld, Herforder Str. 167
Kunststoffsack
Die Neuerung "betrifft einen aus einem Schlauchzuschnitt durch
Schweissen gefertigten Kunststoffsack.
Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kunststoffsack zu
schaffen, bei dem die Schweissnähte hoch belastbar sind und der in einfacher Weise gefertigt werden kann. Weiterhin muss
ein Verziehen der Folien beim Schweissvorgang vermieden werden.
* Zur Lösung dieser Aufgaben wird nach der Neuerung Torgeschlagen,
zwischen den zu verschweissenden Boden- oder Ventilteiien ein elektrisch aufheizbares Medium anzuordnen.
Das elektrisch aufheizbare Medium kann als Metallgitter oder als wellenförmiger Metalldraht ausgebildet sein. Das Metallgltter
oder der wellenförmige Metalldraht werden für einen bestimmten
Zeitraum unter elektrische'Spannung gesetzt. Durch die dabei
%| auftretende Wärmeentwicklung erfolgt eine Verschweissung der
*~ einander zugeordneten Folienteile.
Verwendet man ein Metallgitter als verlorenes Heizelement, so wird in den Gittermaschen eine Punktsehweissung erzielt.
Durch diese Punktsehweissung wird ein Verziehen der Folien
vermieden. In dem Randbereich des Heizelementes tritt eine Nahtschweissung
auf. Die einander zugeordneten, zu verschweissenden Folienteile sind so ausgebildet, dass in den Bandbereichen des
verlorenen Heizelementes genügend Folienmaterial vorhanden ist, t um die Ausbildung einer einwandfreien Schweissnaht zu gewährlei-
» sten. Durch die Kombination von zwei Schweissnähten mit einem Feld, in dem eine Punktschweissung vorliegt, wird eine Schweissstelle
geschaffen, die hoch belastbar ist und somit auch dien Anforderungen entspricht, die an Kunststoffsäcke gestellt werden.
Anstelle von Metallgittern oder wellenförmigen Metalldrähten
können auch Metallteilchen benutzt werden, die in einer geeigneten Verteilung zwischen den zu verschweissenden Boden- und Ventilteilen
angeordnet sind. Diese Metallteilchen werden induktiv aufgeheizt.
Vorteilhafte, beispielsweise Ausführungsformen des Gegenstandes
# der Neuerung sind in den Zeichnungen dargestellt.
Es zeigen:
Fig.1 einen durch Schweissen hergestellten Kunststoffsack, bei
dem die Kreuzboden zu einer Seite geklappt sind, Fig.2 eine perspektivische Darstellung des Kunststoffsackes,
*_. Fig.3 zwei miteinander verbundene Folienteile, in die das
Τ·, verlorene Heizelement eingebettet ist, und zwar im Schnitt,
* Fig.4 ein gitterförmig ausgebildetes, verlorenes Heizelement,
im Grundr iss,
Fig.5 auf eine Folie aufgebrachte Metallteilchen, Fig.6-9 die verschiedenen Schritte zur Verschweissung eines
Schlauchventils mit dem Boden und der einzelnen Boden-
teile miteinander, unter Verwendung eines gitterförmigen
Heizelementes,
Pig. 1 ο und 11 Terschiedene Schritte "beim Verschweissen der Boden-
Pig. 1 ο und 11 Terschiedene Schritte "beim Verschweissen der Boden-
und der Ventilteile unter Verwendung induktiv aufheizt» ar er
Metallteilchen,
Fig.12 eine Schlauchfolie mit gestaffelten oberen und unteren
Fig.12 eine Schlauchfolie mit gestaffelten oberen und unteren
Begrenzungskanten,
Mg.13 einen Schnitt nach der Linie XIII - XIII in Fig.12,
Pig.14 einen ungefüllten Plachsack im Schnitt,und zwar mit
verschweisstem Boden,
Fig.15 einen gefüllten geschlossenen Plachsack.
Fig.15 einen gefüllten geschlossenen Plachsack.
Der Ventilsack 1 ist mit Kreuzboden 2,3 ausgerüstet, die
über verlorene Heizelemente 4 miteinander verschweisst sind. Diese verlorenen Heizelemente werden in zu verbindenden Folien
• 5,6 eingebettet. Der Abstand der benachbarten Teile 7,8 der
Heizelemente ist derart gewählt, dass die Wärmeeinflussζonen
9,1ο der Teile 7,8 sich überschneiden, so dass zwischen den
Teilen 7 und 8 eine einwandfreie Verschweissung auftritt.
Sofern das verlorene Heizelement, wie in Pig.4 aufgezeigt, gitterartig ausgebildet ist, tritt in den Gittermaschen 11 eine
Punktschweissung auf. In den seitlichen Randbereichen des Gitters
y werden Schweissnähte gezogen, so dass bei dem Gitter nach Pig.4
\i ein Mittelfeld mit Punktschweissungen mit zwei seitlichen Nahtschweissungen
kombiniert wird.
In der Pig.5 sind Metallteilchen 12 an der zu verschweissenden
Stelle angeordnet, die indugsktiv aufgeheizt werden. Die Ver-
teilung dieser Metallteilchen wird so gewählt, dass in den
Zwischenräumen eine intensive Verschweissung der Folien auftritt. Auch bei dieser Ausbildung des verlorenen Heizelementes
wird eine Verschweissung im Randbereich der Metallteilchen geschaffen.
Die Metallteilchen können als Metallkörner mit einem Durchmesser von o,35 mm ausgebildet und auf einer 35ο u, starken Folie
angeordnet sein. Die Feldstärke des Induktors muss so gewählt werden, dass die Metallteilchen bei einem Abstand von o,3 mm
sich überdeckende Wärmeimpulszonen aufweisen. Eine rationelle Schweissung ist von der Form der Schweissnaht und der Form
des Induktors abhängig. Bei entsprechender Auslegung dieser beiden Komponenten ist eine Erwärmungszeit von o,45 see. zu erzielen.
Die Teilchen erreichen in dieser Zeit eine Oberflächentemperatur von ca. 4oo° C.
In der Fig.6 ist ein aufgezogener Kreuzboden dargestellt,
dessen Bodentaschen 13»14- mit verlorenen Heizelementen 15>16
ausgestattet sind. Diese verlorenen Heizelemente können entsprechend der Fig.4 entweder gitterartig ausgebildet sein oder
auch die Form von wellenäförmigen Drähten haben. Unter Verwendung
des Heizelementes 15 wird ein Schlauchventil 17 aufgeschwe-isst,
das in Fig.7 dargestellt ist. Dieses Schlauchventil wird dann mit einem Heizelement 18 versehen und das iodenteil 19 um die
Linie 2o gefaltet. Das Bodenteil 19 ist mit einem Heizelement 21 ausgerüstet, so dass das Bodenteil 22, das um die Linie 23
gefaltet wird, mit dem Bodenteil 19 verschweisst werden kann.
Nach dem Zusammenfügen der zu verschweissenden !Folienteile werden
die Heizelemente kurzzeitig an Spannung gelegt.
Die Pig.9 zeigt den mit einem Einfüllventil versehenen Boden,
aus dem die Kontaktstellen hervorragen. Nach der in E1Xg.9
aufgezeigten Bodenlegung erfolgt die Yerschweissung.
Bei dem in den Fig.io und 11 benutzten Schweissverfahren werden
induektiv aufheizbare Metallteilchen verwendet. Die Ausrüstung der aufgezogenen Kreuzboden mit den Metallteilchen 23 ergibt
sich aus der Fig.io. Die untere rechte Bodentasche 24 ist mit
einem durchgehenden Streifen 25 aus Metallteilchen versehen,
damit das Einfüllventil 26 aufgeschweisst werden kann. Die Bodenteile
27 und 28 werden um die Linie 29>3o gefaltet. Danach folgt
eine Faltung der Bodenteile 31532 um die Linien 33,34. Nach einer
induktiven Aufheizung der Metallteilchen sind die Boden- und Ventilteile miteinander verschweisst.
In den Fig.12-15 ist die Herstellung eines Flachsackes aus einer
Schlauchfolie 35 aufgezeigt. Die oberen und unteren Begrenzungsränder 36,37}38 und 39 sind zueinander versetzt. Den Rändern
37 und 39 sind je ein Streifen von Metallteilchen 4o,41 zugeordnet.
Der Boden wird dadurch gebildet, dass der den Rand 39 überragende Teil der gegenüberliegenden Folie in Richtung auf den
Metallstreifen 41 umgelegt und mit der anderen Folienwand durch
induktives Erhitzen der Metallteilchen verschweisst wird (E1Ig.14)
Nach dem Füllen des Sackes wird der Rand 36 in Richtung auf den
aus Metallteilchen bestehenden Streifen 4o umgelegt und mit der gegenüberliegenden Folienwand verschweisst.
Claims (4)
1. Kunststoffsack, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den
zu verschweissenden Boden- oder Ventilteilen ein elektrisch aufheizbares Medium angeordnet ist.
2. Kunststoffwsack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
das elektrisch aufheizbare Medium als Metallgitter oder als wellenförmiger Metalldraht ausgebildet ist.
3. Kunststoffsack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen den zu verschweissenden Boden- und Ventilteilen induktiv aufheizbare Metallteilchen angeordnet sind.
4. Kunststoffsack nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, dass
die Metallteilchen kugelförmig sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET17800U DE1905934U (de) | 1964-07-15 | 1964-07-15 | Kunststoffsack. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET17800U DE1905934U (de) | 1964-07-15 | 1964-07-15 | Kunststoffsack. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1905934U true DE1905934U (de) | 1964-12-03 |
Family
ID=33384238
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET17800U Expired DE1905934U (de) | 1964-07-15 | 1964-07-15 | Kunststoffsack. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1905934U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1245698B (de) * | 1965-02-20 | 1967-07-27 | Lissner & Co Geb | Verfahren zum Herstellen von Kreuzbodensaecken aus schweissbarem Kunststoff und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens |
-
1964
- 1964-07-15 DE DET17800U patent/DE1905934U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1245698B (de) * | 1965-02-20 | 1967-07-27 | Lissner & Co Geb | Verfahren zum Herstellen von Kreuzbodensaecken aus schweissbarem Kunststoff und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens |
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