DE1903C - Vorrichtung zum selbstthätigen Aufziehen solcher Uhrwerke, welche Erschütterungen ausgesetzt sind - Google Patents
Vorrichtung zum selbstthätigen Aufziehen solcher Uhrwerke, welche Erschütterungen ausgesetzt sindInfo
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-
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- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
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- G04B5/02—Automatic winding up by self-winding caused by the movement of the watch
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Description
1878.
\i'vii i /ϊ K
/'
ill
Klasse 83.
IA LJ i/A ; I ji.it
A. ν. LÖHR in WIEN.
Vorrichtung zum selbsttätigen Aufziehen solcher Uhrwerke, welche Erschütterungen ausgesetzt
sind.
Patentirt im Deutschen Reiche vom io. Januar 1878 ab.
Diese Erfindung ist anwendbar hauptsächlich auf Taschenuhren, aber auch auf andere Uhren,
sowie auch auf Hubzähler, Controluhren und andere mit Uhrwerken versehene Apparate für
Eisenbahnfahrzeuge, Schiffe oder Strafsenfuhrwerke.
Das Verfahren besteht darin, die durch äufsere Erschütterungen entstehenden Bewegungen durch
vibrirbare oder schwingbare Gewichte durch passende Uebertragung mittelst bekannter Vorrichtungen
zum Aufziehen oder Spannen der Federn oder zum Heben der Gewichte von Uhrwerkmechanismen verwendbar zu machen.
Auf beiliegenden Zeichnungen bezeichnet überall α ein schwingendes Gewicht, b dessen Gegenfeder
oder Gegengewicht, c die Schieb- oder Ziehklaue und d das gezahnte oder geriffelte
Schiebrad des Mechanismus zur Umsetzung der vibrirenden Bewegung des Gewichts in eine
rotirende Aufziehbewegung.
In Fig. ι -schwingt das Gewicht um den
Drehpunkt χ gegen den Zug der Spiralfeder b und dreht bei jeder Schwingung mittelst der
Klinke c das.Rad d entsprechend herum.
In Fig. 2 ist das Gewicht α mittelst einer Spiralfeder aufgehängt, in Fig. 3 dagegen ruht
es auf der Spiralfeder.
In Fig. 4 wird das Uhrwerk selbst als Gewicht
α benutzt und schwingt um den Drehpunkt x, während die Gegenfeder b und die
Schiebklaue oder Klinke c am Gehäuse befestigt sind.
In Fig. 5 wird das um den Drehpunkt * schwingende Gewicht α durch einen Ring und
die Gegenfeder b durch eine Feder von der Form der gewöhnlichen Unruhfedern gebildet.
In Fig. 6 bildet das Uhrwerk selbst das um χ schwingende Gewicht a, und diese Construction
unterscheidet sich von der in Fig. 4 gezeigten nur dadurch, dafs die Gegenfeder b am
Uhrwerk anstatt am Gehäuse angebracht ist.
In Fig. 7 schwingen zwei durch die Spiralfeder b verbundene Gewichte α as um den
Drehpunkt x, nur wirkt die Klinke c der einen a blos beim Niedergange und die Klinke cl der
anderen a1 dagegen blos beim Aufgange.
In Fig. 8 bildet das Uhrwerk selbst das Gewicht α und schwingt vertical auf und ab; beim
Niedergange wirkt die eine und beim Aufgange die andere Klinke.
In Fig. 9 vertritt das schwerere Gegengewicht b die Stelle der Gegenfeder.
Fig. 10 unterscheidet sich von der in Fig. 1
gezeigten Construction im wesentlichen nur dadurch, dafs eine flache anstatt spirale Gegenfeder
b benutzt wird.
. In Fig. 13 schwingt das ganze Uhrwerk zwischen zwei Federn b b auf und ab.
Die Figuren 11 und 12 zeigen, wie die Rotation
des durch die Schwingungen einer Masse bewegten Schiebrades d zum Aufziehen eines
Gewichtes oder einer Uhrfeder verwendet werden können. Es kann diese Anordnung mit
einem umklappbaren Schlüssel y von bekannter Construction versehen sein, um eventuell ohne
Anwendung des selbstthätigen Apparates und ohne speciellen Schlüssel aufziehen zu können.
In der Anwendung auf Taschenuhren kann irgend, eine' Vorrichtung angebracht werden, um
die senkrechte Stellung der Uhr in der Tasche zu sichern; so kann z. B. ein Haken darauf
angebracht sein, welcher auf die Seite der Westentasche gesteckt wird.
Selbstverständlich können, ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen, statt Schiebklauen
Schiebefedern benützt und die Zahnräder blos fein geriffelt sein, ferner statt Spiralfedern flache
oder statt flacher Federn Spiralfedern benutzt werden. Die Form der Gewichte sowie deren
Schwingungsebenen sind selbstverständlich ebenfalls gleichgiltig. Es können auch die Zahnräder
innen statt aufsen gezahnt sein oder verschiedene bekannte Bewegungsübertragungsmittel
zum Aufziehen der Uhrwerksfeder oder des Uhrwerksgewichtes durch die Schwingungen des
Gewichtes α benutzt werden.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:. Die Anwendung der durch äufsere Erschütterungen oder Schwankungen entstehenden Bewegungen schwingender Massen zum Aufziehen oder Spannen der Federn oder zum Heben der Gewichte von Uhrwerksmechanismen.. Die Constructionen der schwingenden Massen α zum beschriebenen Zwecke, wesentlich wie beschrieben und dargestellt.Die Constructionen der Schieb- oder Ziehklinken c zum beschriebenen Zwecke, im wesentlichen wie beschrieben und dargestellt. Die Combination der schwingenden Massen a mit den Gegenfedern oder Gegengewichten b, Schieb- oder Ziehklauen c und Schiebrädern d, wie beschrieben und zum beschriebenen Zweck.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1903C true DE1903C (de) |
Family
ID=281361
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1903D Active DE1903C (de) | Vorrichtung zum selbstthätigen Aufziehen solcher Uhrwerke, welche Erschütterungen ausgesetzt sind |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1903C (de) |
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0
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