DE190373C - - Google Patents

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DE190373C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D55/00Accessories for container closures not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joining Of Corner Units Of Frames Or Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV* 190373 -KLASSE 64«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Februar 1905 ab. Längste Dauer: 21. Dezember 1918.
Im Hauptpatent ist eine Verbindung des Türbolzens mit der Faßtür beschrieben, deren wesentliches Kennzeichen darin besteht, daß, um bei großer Festigkeit einen kleinen Flächendruck zu erzielen, ein Bolzenkopf mit möglichst großer ■ Sitzfläche verwendet wird.
Die Erfindung betrifft einen solchen Verschluß, bei dem jedoch der Bolzen von außen in der Tür verschraubt wird.
Es sind zwar bereits Türschrauben, die von außen in die Tür eingelassen werden, bekannt, jedoch ist die Verbindung nicht genügend fest und widerstandsfähig. Um nun die Festigkeit zu erhöhen, wird nach vorliegender Erfindung der Bolzenkopf unten ausgespart und hier der entsprechend verlängerte und allenfalls auch verstärkte Bolzen ebenfalls in das Holz eingeschraubt. Die Festigkeit kann ferner dadurch erhöht werden , daß der unten ausgesparte ringförmige Bolzenkopf auch innen mit Gewinde versehen und in die Tür eingeschraubt ist.
Eine weitere Verbesserung besteht darin, daß am Bolzenkopf ein Flansch angeordnet und dieser ebenfalls mittels Gewindes in der Türaußenseite verschraubt wird. Bei den bisher bekannten derartigen Anordnungen wurde der Flansch und der Bolzenkopf jewe.üs aus einem Stück hergestellt, was verschiedene Nachteile bietet. Um diese zu beseitigen, wird der Verschluß nach vorliegender Erfindung so ausgebildet, daß der in die Tür eingelassene und verschraubte Flansch oben auf den ebenfalls in der Tür eingeschraubten Bolzenkopf aufgeschraubt und zweckmäßig mittels Gegenmutter gesichert ist. Infolgedessen können die Gewindegänge am Bolzenkopf und am Flansch nach Bedarf von verschiedener Steigung und jeweils zum Durchmesser von Flansch und Bolzenkopf normal sein; ferner geht die Eindrehung jedes Teiles leichter vonstatten und ein Aufspringen der Türen beim Eindrehen kommt nicht so leicht vor.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen des Verschlusses dargestellt.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Verschluß wird zunächst der eigentliche mit Gewinde versehene Bolzenkopf α mittels Gewindes mit dem Bolzen b verbunden und der zweckmäßig konische und mit Gewinde versehene Bolzenkopf α von außen in die Tür eingeschraubt und so durch die große Sitzfläche sehr solid in der Tür befestigt. Um die Festigkeit der Verbindung zu erhöhen, ist der Bolzenkopf a unten ausgespart; zweckmäßig wird auch der entsprechend verlängerte, erforderlichenfalls auch verstärkte und mit Gewinde versehene Bolzen b hier ebenfalls im Holz verschraubt.
Die Gegenmutter c sichert die Verbindung zwischen Bolzen und Bolzenkopf.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Verschluß wird der Bolzenkopf α von außen in die Tür eingelassen bezw. derart mit ihr verschraubt, daß allein durch die große Sitzfläche des zylindrischen oder konischen, mit Gewinde versehenen Bolzenkopfes α eine ziemlich erhebliche Festigkeit der Verbindung erzielt wird. Erhöht wird diese noch durch die Anordnung einer ebenfalls von außen in das Holz eingeschraubten Scheibe d, die mit dem Bolzenkopf a durch Gewinde verbunden und zweckmäßig durch eine Mutter c gesichert ist. Erwähnt sei noch, daß die Scheibe d mittels eines geeigneten, in die Löcher m passenden Schlüssels leicht eingeschraubt werden kann.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verschluß für Faßtüren nach Patent 157808 mit von außen in die Tür eingeschraubtem Bolzenkopf und im Bolzenkopf verschraubtem Bolzen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Festigkeit der Bolzenkopf unten ausgespart ist und hier der entsprechend verlängerte und allenfalls auch verstärkte Bolzen ebenfalls in das Holz eingeschraubt wird.
  2. 2. Eine Ausführungsform des Verschlusses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der unten ausgesparte ringförmige Bolzenkopf außen und innen mit Gewinde versehen und in die Tür eingeschraubt ist.
  3. 3. Eine Ausführungsform des Verschlusses nach Anspruch 1 mit in der Tür verschraubtem, am Bolzenkopf angeordnetem Flansch, dadurch gekennzeichnet, daß dieser in die Tür eingelassene und in ihr verschraubte Flansch oben auf den ebenfalls in der Tür eingeschraubten Bolzenkopf aufgeschraubt und zweckmäßig mittels Gegenmutter gesichert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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