DE235940C - - Google Patents
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- DE235940C DE235940C DENDAT235940D DE235940DA DE235940C DE 235940 C DE235940 C DE 235940C DE NDAT235940 D DENDAT235940 D DE NDAT235940D DE 235940D A DE235940D A DE 235940DA DE 235940 C DE235940 C DE 235940C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B3/00—Hulls characterised by their structure or component parts
- B63B3/10—Armoured hulls
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- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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- Clamps And Clips (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 235940-KLASSE 65 e. GRUPPE
GIOACCHINO RUSSO in ROM.
Panzerbolzenbefestigung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1909 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem.Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Italien vom 19. Februar 1908 anerkannt.
die Priorität
Die Erfindung betrifft eine Panzerbolzenbefestigung, bei welcher das eine Bolzenende
in die Innenhaut des Panzers geschraubt, das andere in das Innere des Schiffes ragende
Ende durch Verschraubung angezogen und gespannt wird.
Die eigentliche Erfindung besteht darin, daß zwischen Bolzenkopf und Schiffswand eine
elastische, plattenfederartig wirkende Metallhaube eingeschaltet ist, die so bemessen ist
und etwa mittels des mit zwei Gewinden verschiedener Steigung versehenen Bolzens so im
Verhältnis zu diesem gespannt wird, daß sie sich bei einer durch ein Geschoß hervorgerufenen
Stoßwirkung auf den Panzer elastisch, oder aber bei übermäßig großer Stoßwirkung
bleibend deformiert, bevor der Bolzen zerbricht.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt,
und zwar zeigt Fig. 1 im Schnitt, Fig. 2 in Ansicht eine Ausführungsform mit
Holzhinterlage, Fig. 3 im Schnitt die gleiche Ausführungsform ohne Holzhinterlage.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 und 2 ist α die Panzerplatte, b die Holzhinterlage,
c die Innenbeplattung des Schiffes; d ist der Bolzen, dessen beide Enden mit Schraubengewinde
verschiedener Steigung, wie weiter unten ausgeführt, versehen sind und der etwa einen Sechskantkopf zum Anfassen mittels
Schraubenschlüssels besitzt, β ist die elastische und deformierbare Metallzwischenlage, die kreisschalenförmige
Gestalt mit wellenförmigem Querschnitt besitzt und deren mit ihr aus
einem Stück bestehender Kopf mit einem dem Gewinde des einen Bolzenendes entsprechenden
Innengewinde versehen ist. Der ringförmige Flansch der Schale e stützt sich gegen
die Beplattung c, und zwar so dicht und genau, daß, abgesehen von dem Hauptzweck
der Schale, auch noch das Eindringen von Wasser vermieden wird. Die Bolzenbefestigung
gemäß Fig. 1 und 2 besteht also nur aus zwei Teilen, dem Bolzen und der Schale.
Die Befestigung des Bolzens mit der erforderlichen, gerade richtigen Spannung erfolgt dabei
leicht mittels folgender Anordnung.
Die beiden Schraubengewinde auf den Enden des Bolzens bilden eine Art von Differentialschraube
derart, daß durch das gleichzeitige Einschrauben des Bolzens in den Panzer und in die Schale mit geringem Kraftaufwand eine
hinreichend große und nach Belieben regelbare Spannung entsteht. Wenn beispielsweise
die Schraubensteigung im Panzer 7 mm und in der Schale 5 mm beträgt, so muß für jede
Bolzenumdrehung der Kern der Schale dem Panzer sich um 2 mm nähern. Zur Befestigung
muß zunächst der Bolzen in den Panzer bis auf 3 oder 4 Gänge seiner Endlage eingeschraubt
werden, darauf wird der Bolzen
festgehalten und die schalenförmige Zwischenlage auf das andere Bolzenende so lange aufgeschraubt,
bis der ringförmige Flansch die Beplattung berührt. Alsdann schraubt man den Bolzen noch um 3 bis 4 Gewindegänge
ein, worauf man eine Zusammenpressung von 6 bis 8 mm erzielt, welche sich auf die Zusammenpressung
der Beplattung und der Holzhinterlage einerseits und die der wellenförmigen Schale andererseits verteilt.
Die wellenförmige Schale e ist so bemessen, daß sie einerseits innerhalb hinreichend weiter
Grenzen elastisch zusammengedrückt werden kann, und daß andererseits eine bleibende
Deformation derselben ohne Bruch oder Rißbildung so lange möglich ist, bis der mittlere
Kern mit der Beplattung in Berührung kommt, wobei die Kraft zur Herbeiführung dieser
Deformation kleiner ist als diejenige Kraft, welche der Bolzen aufnehmen kann, ohne daß
seine Elastizitätsgrenze überschritten wird.
Bei den auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen stützt sich die Schale e
infolge ihrer Elastizität gegen die Oberfläche der Beplattung, sie kann aber auch mit ihrem
ringförmigen Flansch mit Hilfe von kleinen Schrauben etwa nach Art der Anbringung der
bekannten Splitterfänger festigt werden.
noch besonders be-
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. Panzerbolzenbefestigung, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Bolzenkopf und Schiffswand eine elastische, plattenfederartig wirkende Metallhaube eingeschaltet ist, die so bemessen ist, daß sie bei einer durch ein Geschoß hervorgerufenen Stoßwirkung auf den Panzer sich elastisch deformiert, oder aber, falls die Stoß wirkung übermäßig groß ist, bleibend deformiert wird, bevor der Bolzen zerbricht.
- 2. Bolzenbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen mit zwei Gewinden verschiedener Steigung versehen ist, die eine Differentialschraube bilden, derart, daß, wenn der Bolzen mit seinem einen Gewinde in das Bolzenloch eingeschraubt wird, eine auf das andere Gewinde aufgeschraubte, zweckmäßig mit der Metallhaube aus einem Stück bestehende Schraubenmutter sich achsial verschiebt, so daß in der Metallhaube eine Spannung erzielt wird, die der gewünschten Bolzenspannung entspricht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE235940C true DE235940C (de) |
Family
ID=495659
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT235940D Active DE235940C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE235940C (de) |
-
0
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