DE414943C - Elastischer, stossdaempfender Anschlag fuer Kraftwagentueren - Google Patents

Elastischer, stossdaempfender Anschlag fuer Kraftwagentueren

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DE414943C
DE414943C DED43966D DED0043966D DE414943C DE 414943 C DE414943 C DE 414943C DE D43966 D DED43966 D DE D43966D DE D0043966 D DED0043966 D DE D0043966D DE 414943 C DE414943 C DE 414943C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F5/00Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers
    • E05F5/02Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers specially for preventing the slamming of swinging wings during final closing movement, e.g. jamb stops
    • E05F5/022Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers specially for preventing the slamming of swinging wings during final closing movement, e.g. jamb stops specially adapted for vehicles, e.g. for hoods or trunks
    • E05F5/025Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers specially for preventing the slamming of swinging wings during final closing movement, e.g. jamb stops specially adapted for vehicles, e.g. for hoods or trunks specially adapted for vehicle doors
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/50Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles
    • E05Y2900/53Type of wing
    • E05Y2900/531Doors

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

  • Elastischer, stoßdämpfender Anschlag für Kraftwagentüren. Gegenstand der Erfindung ist ein elastischer, stoßdämpfender Anschlag für Kraftwagentüren.
  • Man hat schon früher die Wagentüren von Kraftvagen mit Vorrichtungen versehen, durch die die Tür in ihrer Verschlußstellung gesichert und die Klinke und übrigen Verschlußteile der Türen am Wagenkasten vor den Beanspruchungen bewahrt werden, welche die Folge von Unebenheiten der Straße, der davon herrührenden Stöße und ihrer Übertragung auf den Wagenkasten sind.
  • So wird z. B. bei einer solchen Einrichtung auf der Wagentür am besten in der Nähe des Schlosses ein Ring ausgespart, in den sich ein entsprechend geformter Kegel, der auf dem festen Teil des Wagenkastens vorgesehen ist, einschiebt.
  • Bei anderen, im wesentlichen gleichartigen Anordnungen sind an der Wagentür und an dem festen Teil des Wagenkastens entsprechende Metallteile vorgesehen, die sich beim Schließen der Tür ineinanderschieben. Es sind dies schwalbenschwanzförmig wirkende Kegel, wie sie allgemein benutzt werden, um die Verschlußstellung der Wagentür zu sichern. Bei derartigen Vorrichtungen macht sich jedoch der Übelstand bemerkbar, daß sie das Klappern der Wagentür nicht nur nicht hindern, sondern den Lärm sogar noch vergrößern, wenn die Führungen infolge von Abnutzung oder Losewerden Spielraum erhalten. In neuem Zustand ist die Wagentür starr verschlossen, so daß Erschütterungen des Wagenkastens im Laufe der Fahrt, bei der Abfahrt oder im Augenblick der Bremsung in verhältnismäßig weitgehendem Maße auf die Befestigungsschrauben der Gelenkbänder oder diese selbst stark einwirken. Das führt zu einer das öffnen und Schließen der Wagentür gerade erschwerenden Verbiegung der einzelnen Teile und dazu, daß die Führungen, die ursprünglich einen unbehinderten normalen Verschluß sichern sollten, nun gerade den Verschluß erschweren und das Klappern der Tür nicht mehr zu verhindern vermögen.
  • Es gibt auch Führungen für Wagentüren, bei welchen der Führungszapfen auf dem Türpfosten angebracht ist, und ein Auge in der Tür selbst sich darüberschiebt. Im Gegensatz zu allen diesen Anordnungen, welche darauf ausgehen, die Tür in eine ganz bestimmte Lage in den Wagenkasten zu zwingen, haben die Erfinder sich die Aufgabe gestellt, einen elastischen, stoßdämpfenden Anschlag zu bauen, der in jeder Lage der Tür zu ihrem Pfosten wirkt, wie auch die gegenseitige Lage von Türen und Pfosten sich infolge der Zeit und des Verschleißes verändert haben mag, und welche alle Arten von Stößen von allen Richtungen aufnimmt und dies so tut, daß die Befestigung der Gelenkbänder dadurch nicht übermäßig beansprucht wird. Zu diesem Zweck wird auf einem Zapfen ein elastischer Block angeordnet, welcher einmal in der Zapfenrichtung zusammengedrückt werden kann, welcher aber auch stoßdämpfend senkrecht zur Zapfenachse dadurch wirkt, daß er .an dem dem Zapfen entsprechenden Auge gegen seitliches Verschieben gehalten wird, und dieses Auge dem Zapfen einen genügenden Spielraum gewährt.
  • Beiliegende Zeichnungen zeigen zwei Ausführungsformen der zur Anwendung an Kraftwagentüren bestimmten Erfindung.
  • Abb. i ist ein Teilaufriß, der die beiden Teile des Erfindungsgegenstandes in ihrer Anordnung am Wagenkasten bzw. an der Wagentür eines Kraftwagens zeigt.
  • Abb. 2 ist ein Querschnitt durch die Vorrichtung zum Verschluß der Wagentür. Abb.3 ist ein Aufriß des zum Eingreifen bestimmten inneren Teiles, der an der Wagentür befestigt wird. Abb.:1 ist ein Aufriß der den in Abb. 3 dargestellten Teil aufnehmenden Vorrichtung, die am Wagenkasten befestigt ist.
  • Abb.5 ist ein Schnitt durch einen solchen Anschlag in Verschlußstellung, die an einem Schloß von bekannter Ausführung angebracht ist.
  • Abb. 6 zeigt dieses Schloß von innen. Abb.7 zeigt Schloß und Anschlag von außen.
  • Abb. 8 ist eine Ansicht des in Abb. 4. dargestellten Teiles der Vorrichtung, der auch den den Riegel aufnehmenden Schließhaken bildet.
  • Die Abb.9 und io zeigen diesen Schließhaken im Aufriß bzw. von unten.
  • An dem Beschlag i, der in beliebiger, -zweckentsprechender Weise an der Wagentür befestigt ist, sitzt ein beispielsweise zylinderförmiger Zapfen 2, der an ihm durch Nieten, Schweißen, Schrauben oder sonstwie befestigt oder auch mit ihm aus einem Stück gearbeitet sein kann.
  • Dieser Zapfen ist von einem elastischen Block 3, z. B. aus Kautschuk, umgeben. Dieser liegt auf einem kreisförmigen Schulterstück :1 auf, das sich gegen den Beschlag legt, oder auch unmittelbar auf diesem. Der nach außen stehende Teil s des elastischen Blocks ist kegelförmig gestaltet, und hierüber stülpt sich dann ein zu dem. Beschlag 7 am unteren Wagenkastenteil 8 gehöriger, entsprechender konischer Anschlagteller 6.
  • Wie besonders aus den Abb. z und q. zu sehen ist, weist der Beschlag 7 über dem Anschlagteller 6 eine Ausnehmung 9 auf, in die der vorspringende Teil des an dem Beschlag i sitzenden Schulterstücks q. beim Schließen der Wagentür eindringt. Der Anschlagteller 6 hat am Ende ein Loch io, dessen Durchmesser entsprechend größer ist als der des zylindrischen Zapfens z, so daß beim Übergang in die in Abb. z dargestellte Verschlußstellung der Anschlagteller 6 sich nur gegen das kegelförmige Stück des elastischen Blocks 3 legt und keine Berührung zwischen den Metallteilen z und 6 stattfindet. Da die Berührung auf einer elastischen Kegelfläche stattfindet, verhindert der Anschlagteller 6 eine Verschiebung der Wagentür i i in der Richtung des Zapfens 2 oder senkrecht dazu.
  • Beim Verschließen der Wagentür i i sitzt der zylindrische Zapfen 2 ungehindert in dem am Ende des konischen Anschlagtellers 6 vorgesehenen Loch io, und wenn die Tür ihre normale Verschlußstellung erreicht hat, wird der elastische Block 3 zwischen dem Anschlagteller 6 und dem Schulterstück .1 zusammengepreßt, nimmt dabei ganz die Kegelgestalt des Tellers 6 an und bewirkt einen elastischen Verschluß der Tür, durch den diese vor jeder Längsverschiebung bewahrt wird. Außerdem wird der Riegel gegen seinen Schließhaken gedrückt, und die Tür bildet so ein Ganzes mit dem Wagenkasten. Die Folge davon ist, daß Hin- und Herbewegungen der Tür in ihrem Lager bei irgendwelchen Erschütterungen elastisch vernichtet werden und jedes Geräusch unterdrückt wird. Andererseits hat die Anordnung des elastischen Blocks 3 zur Folge, daß die Kräfte, die zu einem Verziehen des Wagenkastens führen, wie beispielsweise heftige Bremsstöße und Stöße bei der Fahrt auf einem schlechten Weg, eine stärkere Zusammenpressung der elastischen Schicht 3 bewirken, ohne daß es zu einer Lockerung oder Verbiegung der Befestigungsschrauben der Gelenkbänder oder dieser selbst kommt.
  • Da der zylindrische Zapfen z im Loch io des Anschlagtellers 6 einen verhältnismäßig großen Spielraum hat, wird einerseits jedes Aufeinanderschlagen von Metallteilen sowohl beim Schließen der Wagentüren als auch während der Fahrt vermieden und andererseits ein schnelleres und leichteres Einsetzen der Tür sowohl wie des Anschlages ermöglicht.
  • Man kann unter den elastischen Block 3 noch Scheiben aus Metall oder Kautschuk legen, um der Abnutzung oder einem Schlaffwerden der elastischen Schicht abzuhelfen. Da der Block 3 auch leicht ersetzt werden kann, werden der elastischen Schicht abzuhelfen. Da der Block 3 leicht ersetzt werden kann, ist man überhaupt in der Lage, die Wagentüren dauernd in gutem Zustand zu erhalten und das Klappern der Türen während der Fahrt zu vermeiden.
  • Wenn ein heftiger Stoß erfolgt, z. B. bei der Fahrt über eine Gosse oder beim Aufsteigen auf den Bürgersteig, der ein erhebliches Verziehen des Wagenkastens zur Folge hat, kann - der Anschlagteller 6 mit dem Zapfen 2 in Berührung kommen. Auf diese Weise wird ein noch stärkeres Verziehen des Wagenkastens verhütet. Der elastische Block nimmt die verzerrende Wirkung auf und wird dabei ganz zusammengepreßt. Die abreißende Wirkung auf die Befestigungsteile der 'Magentür wird so betnächtlich vermindert.
  • Der elastische Block 3, der in dem beschriebenen Beispiel ein Kautschukring ist, kann auch aus irgendeinem anderen zweckentsprechenden elastischen Stoff bestehen. Er kann außerdem irgendeine erwünschte Form, z. B. Kegel- oder Kugelform, haben. Er kann auch fest an dem Anschlagteller 6 sitzen; in diesem Fall dringt der Zapfen 2 beim Verschluß der Wagentür in die in dem Block 3 ausgesparte Öffnung ein. Der Anschlag kann an einer beliebigen Stelle der Wagentür angeordnet sein, beispielsweise, aber nicht notwendig, in der Höhe des Schlosses. Es können auch zwei oder mehrere solcher Anschläge vorgesehen sein. Bei der in den Abb. 5 bis io dargestellten Ausführungsform ist der Zapfen 2, der bei der Ausführungsform nach den Ab1i. i bis .l an der Wagentür sitzt, an dem Schloßkasten 12 angebracht, mit dem er in geeigneter Weise, etwa durch Schrauben, Nieten, autogenes Schweißen oder sonstwie verbunden wird. Wie die Abb.6 und i erkennen lassen, ist der Zapfen 2 am Schloß auf der Vorderseite des Riegels i ; angeordnet, während der Anschlagteller 6, in welchen der elastische Block 3 eingelagert ist, einen Ausschnitt 14 zur Aufnahme des Riegels 13 besitzt, wie Abb. 5 in Verschlußstellung zeigt.
  • Das Einsetzen der Wagentüren kann so leiclitcr und rascher erfolgen, denn man braucht nur das mit den Teilen 2 und 6 versebene Türschloß in die richtige Lage zu bringen, um gleichzeitig die Dämpfung der Stöße und die Unterdrückung des Lärmes zu sichern. Dann wird auch durch die Anordnung des elastischen Blocks 3 an dem Riegel 1 ; des Schlosses jedes Verziehen der 'Magentüren oder des unteren Wagenteiles infolge von Erschütterungen vermieden, wenn an der Tür ein oder zwei Anschläge in einiger Entfernung vom Riegel sind. Weiter gestaltet sich die Herstellung wirtschaftlicher, denn die Beschläge, die bei der ersten Ausführungsform die Dämpfungsvorrichtung von dem Schloß unabhängig machen, fallen hier fort.
  • Der Zapfen und der Anschlagteller können entweder aus einem Stück mit den entsprechenden Schloßteilen sein, oder sie können mit diesen Teilen durch Nieten, Schweißen, Schrauben oder in anderer Weise verbunden sein, und man kann auch auf demselben Schloßkasten jede beliebige Anzahl solcher Zapfen 2 anbringen, die in eine entsprechende Anzahl von Anschlagtellern eindringen. Dabei ist sowohl die Form der Zapfen wie die der in dem Anschlagteller ausgesparten Öffnung abänderungsfähig.
  • Diese Befestigung des Zapfens 2 auf dem Schloßkasten l.äßt sich immer ausführen, welche Gestalt und Größe das Schloß auch hat und in welcher ''Greise es geöffnet und geschlossen wird.
  • Man kann auch den als Anschlag benutzten Kautschukblock durch eine Federoder eine Anzahl von Federn ersetzen, die auf dem Zapfen 2 sitzen und seitliche Bewegungen der Tür auffangen. Der Zapfen 2 kann dann selbst unter Zwischenschaltung einer oder mehrerer -Federn auf dem Beschlag i angebracht sein, so daß er Längsbewegungen der Tür auffängt.
  • Die Erfindung ist in erster Linie für Fahrzeuge aller Art, besonders Kraftwagen, bestimmt, läßt sich aber ganz allgemein überall da anwenden, wo eine bewegliche Klinke elastisch an einem festen Teil eingehakt werden soll.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elastischer, stoßdämpfender Anschlag für Kraftwagentüren mit einem Zapfen am Türbeschlag und einem entsprechenden Loch am Wagenkastenbeschlag (oder umgekehrt), dadurch gekennzeichnet, daß das Loch von größerem Durchmesser als der Zapfen in einem Anschlagteller (6) angebracht ist, welcher in der Schlußlage der Tür einen elastischen Block aufnimmt, der auf dem Zapfen sitzt.
  2. 2. Anschlag nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Block (3) konisch ausgebildet ist und der Anschlagteller (6) eine entsprechend ausgebildete Aussparung besitzt.
DED43966D 1923-06-05 1923-07-13 Elastischer, stossdaempfender Anschlag fuer Kraftwagentueren Expired DE414943C (de)

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FR414943X 1923-06-05

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ID=8897984

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DED43966D Expired DE414943C (de) 1923-06-05 1923-07-13 Elastischer, stossdaempfender Anschlag fuer Kraftwagentueren

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DE (1) DE414943C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE928392C (de) * 1951-12-22 1955-05-31 Friedrich Wilhelm Kiekert Bolzenschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeugtueren
DE966049C (de) * 1950-11-28 1957-07-04 Friedrich Wilhelm Kiekert Bolzenschloss, insbesondere fuer Kraftwagentueren
DE1087930B (de) * 1956-07-25 1960-08-25 Gen Motors Corp Schliesskloben fuer Tuerschloesser, insbesondere fuer Kraftfahrzeugtueren

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966049C (de) * 1950-11-28 1957-07-04 Friedrich Wilhelm Kiekert Bolzenschloss, insbesondere fuer Kraftwagentueren
DE928392C (de) * 1951-12-22 1955-05-31 Friedrich Wilhelm Kiekert Bolzenschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeugtueren
DE1087930B (de) * 1956-07-25 1960-08-25 Gen Motors Corp Schliesskloben fuer Tuerschloesser, insbesondere fuer Kraftfahrzeugtueren

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