DE1900971U - Getreidesilo. - Google Patents
Getreidesilo.Info
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- DE1900971U DE1900971U DEB58208U DEB0058208U DE1900971U DE 1900971 U DE1900971 U DE 1900971U DE B58208 U DEB58208 U DE B58208U DE B0058208 U DEB0058208 U DE B0058208U DE 1900971 U DE1900971 U DE 1900971U
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B9/00—Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards
- F26B9/06—Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in stationary drums or chambers
- F26B9/063—Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in stationary drums or chambers for drying granular material in bulk, e.g. grain bins or silos with false floor
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B9/00—Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards
- F26B9/10—Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in the open air; in pans or tables in rooms; Drying stacks of loose material on floors which may be covered, e.g. by a roof
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B2200/00—Drying processes and machines for solid materials characterised by the specific requirements of the drying goods
- F26B2200/06—Grains, e.g. cereals, wheat, rice, corn
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
7HU
Dr.-Ing. Heinrich Scheller fachen, den
Patentanwalt Mein Zeichen Gm 3649
AACHEN, Zollernstr. 1
Telefon: 32192 und
Telefon: 32192 und
Theo Balduin, Stütgerloch-Langerwehe
Getreidesilo
Die Neuerung betrifft einen Getreidesilo mit der Trocknung
des Getreides dienender Zu- und Abführung eines Trocknungsgases, vorzugsweise Luft.
Bekannte Silos haben beispielsweise Kastenform oder sind z.B. zentrisch aufgebaut in Zylinderform, in Form eines
vieleckigen Prismas od.dgl. und sind für eine Montage mit vertikaler Achse vorgesehen. Das Getreide kommt mit verhältnismäßig
hohem Feuchtigkeitsgehalt in den Silo und wird anschließend getrocknet bis auf einen zulässigen
Restfeuchtigkeitsgehalt, der bei etwa 16 % liegt. Zum 'Trocknen wird trockene Luft durch die Zwischenräume
zwischen den G-etreidekörnern geblasen. Die "benötigte
Luftmenge ist etwa 400 nr Luft/Stunde auf 1 tsP G-etreide.
Bei den bekannten Silos wird diese Trocknungsluft an einer Stelle zugeführt und an einer anderen Stelle wieder
abgeleitet. Beispielsweise bei dem vorgenannten zentrisch aufgebauten Silo erfolgt die Luftzuführung
über ein zentrales Rohr, das in seiner Wandung Durchbrüche aufweist, die dem Luftdurchtritt dienen. Das
zentrale Hohr bildet außerdem den Getreidezuführungskanal,
der dazu dient, beim Füllen des Silos das G-etreide von unten nach oben zu fördern, damit es sich von oben
her im Silo verteilen kann. Diese Förderung des Getreides von unten nach oben erfolgt beispielsweise mit
Druckluft. Der ganze Silo ist etwa 3 bis 4· m hoch und
hat einen äußeren Durclimesser von etwa 2 m.
Der Trocknungsvorgang des Getreides ist bei diesen bekannten Silos unbefriedigend, und zwar aus folgenden
Gründen. Die Trocknungsluft, die aus dem zentralen Rohr austritt, treibt zunächst die Feuchtigkeit aus denjenigen
G-etreidekörnern aus, die dem zentralen Rohr am nächsten gelegen sind. Diese Feuchtigkeit tritt aber
nicht sofort ins Freie aus, sondern wird mit der strömenden Luft in die Schichten von Getreidekörnern hineingeführt,
die vom zentralen Rohr etwas entfernter sind. Diese Schichten werden daher zunächst noch feuchter, als
sie ursprünglich waren. Dieser Vorgang verlagert sich
mit fortschreitender Trocknung allmählich immer mehr
in die äußeren Schichten, "bis schließlich der ganze Siloinhalt getrocknet ist. Dadurch, daß die Jeweils
mehr nach außen liegenden Schichten zunächst ihren Feuchtigkeitsgehalt erhöhen und danach jeweils erst der
eigentliche Trocknungsvorgang beginnt, wird der gesamte Trocknungsvorgang verlängert, und es wird seine Wirtschaftlichkeit
vermindert. Außerdem ist auf diese Weise eine gleichmäßige Trocknung sämtlicher Schichten
nicht zu erreichen. Man hat auch schon eine stärkere Umwirbelung der Getreidekörner durch einen stärkeren
Luftstrom "bewirkt. Der hierzu erforderliche zusätzliche bauliche Aufwand und vor allem die erhöhte Luftmenge
machen dieses Verfahren unwirtschaftlich.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, den Silo so auszubilden, daß mit einfachen Mitteln die vorbeschriebenen
Nachteile vermieden werden.
Bei der Lösung der der Neuerung zugrundeliegenden Aufgabe ist von der Erkenntnis ausgegangen worden, daß bereits
ein wesentlicher Vorteil gegeben ist, wenn die Strömungsweglängen, die die Trocknungsluft vom Eintritt
in den Siloraum bis zum Austritt aus dem Siloraum zurücklegen muß, so weit verkürzt werden, daß sich die von der
Trocknungsluft mitgeführte Feuchtigkeit, die jeweils
aus den vorher durchströmten Schichten stammt, nicht mehr feuchtigkeitserhöhend auf die danach durchströmten
Schichten auswirkt. Daß eine solche Möglichkeit gegeben ist, ergibt sich aus der weiteren Erkenntnis, daß die
Trocknungsluft erst einen gewissen Hieg zurücklegen muß,
ehe sie so viel Feuchtigkeit aufgenommen hat, daß sie infolge Sättigung beim Weiterströmen nicht nur keine
weitere Feuchtigkeit mehr aufnimmt, sondern sogar geneigt ist, Feuchtigkeit sesüEExataH wieder abzugeben.
Von diesen Erkenntnissen ausgehend, ist zur Lösung der der Neuerung zugrundeliegenden Aufgabe der Getreidesilo
neuerungsgemäß gekennzeichnet durch im Siloraum verteilt angeordnete GasZuführungskanäle mit an sich bekannten
Tvandungsdurchbrüchen, die dem Eintritt des Gases von den Kanälen in den Siloraum dienen.
Die Verwendung mehrerer Gaszuführungskanäle und ihre verteilte Anordnung im Siloraum bedingen konstruktiv
keinen nennenswerten Aufwand. Es kann aber hierdurch neuerungsgemäß jede gewünschte Verkürzung der Strömungswege des Trocknungsgases erreicht werden. Auch kann auf
diese il/eise jeder gewünschte Gleichmäßigkeitsgrad bei
der Trocknung erzielt werden.
Eine zweckmäßige Ausführungsart der Neuerung "bezieht
sich insbesondere auf einen zentrisch aufgebauten, mit vertikaler Achse zu montierenden Silo und ist gekennzeichnet
durch an sich "bekannte Gasaustrittsöffnungen an der Außenwandung des Siloraumes und durch einen
zusätzlichen zentralen Gasabführungskanal mit Wandungsdurchbrüchen,
die dem Austritt des innen abgeführten Teiles des Gases aus dem Siloraum in diesen Kanal dienen.
Das von den im Siloraum verteilt angeordneten Gaszuführungskanälen
in den Siloraum eintretende Trocknungsgas strömt bei dieser Ausführungsart zum Teil nach außen zu
den Gasaustrittsoffnungen an der Außenwand des Siloraumes und zum Teil nach innen zum zentralen Gasabführungskanal.
Auf diese Weise sind die Gasströmungswege im Siloraum stark verkürzt. Sie sind im Durchschnitt mindestens etwa
nur halb so lang wie bei dem bekannten Silo ohne verteilt angeordnete GasZuführungskanäle, bei dem der zentrale
Kanal nicht der Gasabführung, sondern der Gaszuführung
dient. Durch Versuche wurde festgestellt, daß die auf diese ¥eise erreichte Verkürzung der Gasströmungswege
ausreicht, um die oben beschriebenen Nachteile bei den bekannten Silos in ausreichendem Maße zu vermeiden.
Sine zweckmäßige Ifeiterbildung des neuerungsgemäßen
Silos ist gekennzeichnet durch einen an sich bekannten zentralen GetreideZuführungskanal, der dazu dient, beim
Füllen des Silos das Getreide von unten nach, often zu
fördern, damit es sich von oben her im Silo verteilen kann, und der mit Abstand konzentrisch von der fandung
des zentralen Gas ab führungskanal umgeben ist.
Der GetreideZuführungskanal kann an seinem oberen Ende
eine konische Leitfläche haben, durch die der beispielsweise mit Druckluft nach oben beförderte Getreidestrom
umgelenkt und gleichmäßig im Siloraum verteilt wird. Die genannte neuerungsgemäße konzentrische Anordnung
hat den Torteil konstruktiver Einfachheit.
Die Neuerung kann weiterhin gekennzeichnet sein durch eine Ausbildung des Getreidezuführungskanals als Rohr
mit im wesentlichen gasundurchlässiger Wandung und des Gasabführungskanals als Bohr mit einer Wandung aus
Sieb- bzw. Maschendraht zum Durchlassen des Trocknungsgases und zum Zurückhalten der Getreidekörner.
Die im wesentlichen gasundurchlässige Wandung des Getreidezuführungskanals
hat den Torteil, daß die Getreideförderung durch Gasverluste nicht beeinträchtigt ist im
Gegensatz zu den oben beschriebenen bekannten Silos, bei denen das zentrale Rohr als GasZuführungskanal Wandungsdurchbrüche
aufweist, die bei der Getreideförderung Gasverluste bedingen. Die Ausbildung des Gasabführungskanals
als Rohr mit einer Wandung aus Sieb- bzw. Maschen-
draht hat den Torteil, daß ein praktisch ungehinderter
Gasdurchtritt gegeben ist. Der wirksame Querschnitt des Gasabführungskanals ergibt sich aus dem Querschnitt
des Siebdrahtrohres abzüglich des Querschnittes des Getreidezuführungsrohres. Bei einem Silo von etwa 5 ^is
4 m Höhe und etwa 2 m Gesamtdurchmesser kann der Durchmesser
des Getreidezuführungsrohres etwa 140 mm sein.
Der Durchmesser des Siebdrahtrohres kann dann beispielsweise 260 mm sein, so daß der Abstand zwischen der Wandung
des Getreidezuführungsrohres und der Wandung des Siebdrahtrohres etwa 60 mm ist. Durch Versuche wurde
festgestellt, daß diese Größenverhältnisse ausreichend miteinander harmonieren.
Eine vorteilhafte Ausführungsart der Neuerung ist gekennzeichnet
durch eine Ausbildung der im Siloraum verteilt angeordneten GasZuführungskanäle als Rohre, die
dem zentralen Gasabführungskanal etwa parallel laufen und voneinander etwa gleiche Abstände haben.
Diese Bohre weisen die oben erwähnten Wandungsdarchbrüche
auf, die dem Eintritt des Trocknungsgases in den
Siloraum dienen. Die genannte Anordnung der Gasabführungsrohre ergibt allseitig etwa symmetrische Verhältnisse,
wodurch die Gleichmäßigkeit der Trocknung gewährleistet ist.
Eine zweckmäßige weitere Ausbildung des neuerungsgemäßen Silos ist dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche
GasZuführungskanäle vom zentralen Gasabführungskanal
etwa gleichen Abstand haben.
Durch Versuche -wurde festgestellt, daß bei einem Silo,
der etwa die oben angegebenen Abmessungen aufweist, durch diese Ausführungsart -vollkommen ausreichende
Trocknungsverhältnisse gegeben sind. Die Versuche haben ferner gezeigt, daß etwa 8 in der angegebenen 'leise verteilt
angeordnete Gaszuführungsrohre von je etwa 50 mm
Durchmesser ausreichend sind.
Eine vorteilhafte Ausführungsart der Heuerung kann dann
dadurch gekennzeichnet sein, daß die GasZuführungskanäle
etwa auf der Hälfte des Abstandes zwischen der Außenwandung des Siloraumes und der Wandung des zentralen Gasabführungskanals
angeordnet sind.
Durch Versuche wurde festgestellt, daß bei dieser Anordnung die Trocknung der mehr zum Zentrum des Silos
hin gelegenen Schichten etwa in der gleichen Zeit erfolgt wie die Trocknung der mehr nach außen hin gelegenen
Schichten. Dies hängt aber im einzelnen noch ab vom Verhältnis des Durchmessers der Außenwandung des Siloraumes
zum Durchmesser des zentralen Gasabführungskanals. Die
günstigste Anordnung kann jeweils durch Versuche ermittelt werden.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Neuerung ist gekennzeichnet
durch Absperrschieber an den Gaszuführungskanälen zum Absperren einer Seillänge (z.B. halbe Gesamtlänge)
dieser Kanäle, wenn der Silo nur teilgefüllt (z.B. halb gefüllt) werden soll.
Durch derartige Absperrschieber werden Gasverluste beim teilgefüllten Silo vermieden.
Eine vorteilhafte weitere Ausführungsart der Neuerung kann dann gekennzeichnet sein durch von den Schiebern
nach außen geführte Stangen zur vorzugsweise gleichzeitigen Betätigung mehrerer oder aller Schieber von außen
her.
Der beschriebene neuerungsgemaße Silo ist konstruktiv
außerordentlich einfach. Er kann zweckmäßig auch aus Holz in Form eines beispielsweise achteckigen Prismas
hergestellt werden. Als Trocknungsgas kommen außer trockener Luft auch Gase in Frage, mit denen zugleich
eine konservierende, keimtötende od.dgl. Behandlung der Getreidekörner vorgenommen werden kann. Solche Gase
sind beispielsweise Stickstoff, Kohlensäure od.dgl. Kohlensäure hat zudem den Vorteil, daß sie ganz besonders
viel Feuchtigkeit aufnehmen kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der !Teuerung dargestellt. An Hand dieses Ausführungsbeispiels
ist die !Teuerung nachstehend weitergehend erläutert.
Es zeigen
l7ig. 1 einen Längsschnitt durch, den neuerungsgemäßen
Silo und
l?ig. 2 einen Querschnitt durch diesen Silo.
Der Silo 1 ist zentrisch aufgebaut in Form eines achteckigen
Prismas und mit vertikaler Achse zu montieren. Seine Außenx»/andung 2 möge aus Holzplatten bestehen, die
durch Querverstrebungen 3 und LängsVerstrebungen 4- abgestützt
sind. Auch diese Verstrebungen können aus Holz bestehen. Die Außenwandung 2 des Silos ist luftdurchlässig
ausgebildet, so daß die Trocknungsluft praktisch ungehindert austreten kann, daß aber die Getreidekörner zurückgehalten
werden.
Es ist außerdem ein zentraler Gasabführungskanal vorgesehen,
dessen Wandung 5 aus Sieb- bzw. Maschendraht bestehen
möge. Die zum Gasabführungskanal 5 hin strömende Trocknungsluft
tritt durch die Maschen hindurch, während die Getreidekörner zurückgehalten werden. Nachdem die Trocknungsluft
durch die Easclien hindurchgetreten ist, gelangt sie in den
ZxYXSchenraum 6 zwischen der Wandung 5 und der Landung 7
des GetreideZuführungskanals 8. Der Zwischenraum 6 stellt den eigentlichen zentralen Gasabführungskanal
dar.
Dem GetreideZuführungskanal 8 wird beim Füllen des
Silos das Getreide τοη unten her zusammen mit Druckluft
zugeführt. Es wird im Kanal 8 nach oben gefördert und gegen die konische Leitfläche 9 geworfen, dort umgelenkt
und mit Hilfe der weiteren Leitfläche 1C weiter umgelenkt, so daß es beim anschließenden Herabfallen gleichmäßig
im Siloraum verteilt wird. Die 7/andung 7 des Getreidezuführungskanals
8 ist praktisch luftundurchlässig»
Eachdem das Getreide in den Silo eingefüllt ist, enthält
es zunächst noch verhältnismäßig viel Feuchtigkeit. Zur Trocknung des Getreides wird Trocknungsluft durch die
Gaszuführungskanäle 11 zugeführt. Die Gaszuführungskanä-Ie
11 haben liandungsdurclibrüche 12, durch die das Trocknungsgas
aus den Kanälen 11 in den Siloraum 13 eintritt«
Ein Teil des Trocknungsgases strömt dabei nach außen auf die Silo'iTandung 2 zu. Ein and.erer Teil des Trocknungsjases
strömt nach innen auf die Wandung 5 des zentralen Abführungskanals 6 zu. Es sind acht Gaszuführuiigskanäle
vorgesehen, die konzentrisch und gleichmäßig in bezug auf den zentralen Gasabführungskanal 6 angeordnet sind. Man erkennt,
daß die Strömungsweglängen für die Trocknungsluft iiöciistens nur halb so groß sind, -wie sie wären, wenn bei-
spielsweise leäLglich von innen her (z.B. durch den Gas—
abführungskanal 6, der dann die Funktion eines Gaszuführungskanals
hätte) 'Trocknungsluft zugeführt würde, die lediglich an der Außenwandung 2 wieder austreten
würde. Die Verkürzung der Strömungsiveglängen ist der entscheidende
Vorteil der feuerung.
Es sind bei den Gaszuführungskanälen 11 die Schieber 14
und 15 vorgesehen. Ist der Silo bei Beginn der Trocknung
ganz gefüllt, so werden die Schieber I5 geöffnet und die
Schieber 14 geschlossen. Die Trocknungsluft tritt dann aus
sämtlichen Wandungsdurchbrüchen 12 auf der ganzen Länge der Kanäle 11 aus. Ist dagegen der Silo bei Beginn der
Trocknung nur halb gefüllt, so werden die Schieber I5 geschlossen.
Es sind dann nur die in der unteren Hälfte der Kanäle 11 angebrachten Wandungsdurchbrüche 12 in Betrieb.
Ein Verlust an Trocknungsluft, die anderenfalls im oberen
Teil der .Rohre 11 ungenutzt ausströmen Yjürde, ist auf
diese leise vermieden. Grundsätzlich können die Schieber 14 bei dieser zuletzt genannten Betriebsart des Silos
geöffnet oder geschlossen sein.
Das gleichzeitige Betätigen der Schieber 14 bzw. 15 in.
dem einen oder anderen Sinne erfolgt mittels der Stangen 16 und 17, die mit d.en Hebeln 18 verbunden sein können,
die in den Punkten I9 schwenkbar gelagert sind und. bei
deren Betätigung zwangsläufig die Schieber 14 und I5 im
richtigen Sinne bewegt werden.
Alle Merkmale, die in der vorstellenden Beschreibung erwähnt
und/oder in der Zeichnung dargestellt sind, sollen, sofern der bekannte Stand der Technik dies zuläßt, für
sich allein oder auch in beliebigen Kombinationen oder Teilkombinationen als erfindungswesentlich angesehen
werden, auch Trenn sie in den Ansprüchen nicht enthalten
sind.
Claims (9)
1) Getreidesilo mit der Trocknung des Getreides dienender Zu- und Abführung eines Trocknungsgases,
vorzugsweise Luft, gekennzeichnet durch im Siloraum verteilt angeordnete GasZuführungskanäle mit an
sich "bekannten Wandungsdurchbrüchen, die dem Eintritt des Gases von den Kanälen in den Siloraum dienen.
2) Zentrisch aufgebauter, mit vertikaler Achse zu montierender Silo nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
an sich bekannte Gasaustrittsöffnungen an der Außenwandung
des Siloraumes und durch einen zusätzlichen zentralen Gasabführungskanal mit Yv andungs durchbrächen,
die dem Austritt des innen abgeführten Teiles des Gases aus dem Siloraum in diesen Kanal dienen.
3) Silo nach den Ansprüchen Λ und 2, gekennzeichnet durch einen an sich bekannten zentralen Getreidezuführungskanal,
der dazu dient, beim Füllen des Silos das Getreide von unten nach oben zu fördern, damit es
sich von oben her im Silo verteilen kann, und der mit Abstand konzentrisch von der ?/andung des zentralen
Gasabführungskanals umgeben ist.
4) Silo nach, den Ansprüchen 1 bis 3» gekennzeichnet
durch eine Ausbildung des Getreidezuführungskanals als Rohr mit im wesentlichen gasundurchlässiger
Wandung und des Gasabführungskanals als Sohr m-*·*
einer Wandung aus Sieb- bzw. Maschendraht zum Durchlassen des Trocknungsgases und zum Zurückhalten
der Getreidekörner.
5) Silo na£h den Ansprüchen 1 und 2 und gegebenenfalls
3 oder 4, gekennzeichnet durch eine Ausbildung der im Siloraum verteilt angeordneten Gaszuführungskanäle
als Rohre, die dem zentralen Gasabführungskanal
etwa parallel laufen und voneinander etwa gleiche Abstände haben.
6) Silo nach Anspruch 5 und gegebenenfalls einem oder
mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß sämtliche GasZuführungskanäle vom zentralen Gasabführungskanal etwa gleichen Abstand
haben.
7) Silo nach Anspruch 6 und gegebenenfalls einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet,
daß die GasZuführungskanäle etwa auf der Hälfte
des Abstandes zwischen der Außenwandung des Siloraumes und der Wandung des zentralen Gasabführungskanals
angeordnet sind.
8) Silo nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 "bis 7} gekennzeichnet durch Absperrschieber an
den GasZuführungskanälen zum Absperren einer Teillänge (z.B. halbe Gesamtlänge) dieser Kanäle,
wenn der Silo nur teilgefüllt (z.B. halb gefüllt) werden soll.
9) Silo nach Anspruch. 8, gekennzeichnet durch von
den Schiebern nach außen geführte Stangen zur vorzugsweise gleichzeitigen Betätigung mehrerer oder
aller Schieber von außen her.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB58208U DE1900971U (de) | 1964-07-08 | 1964-07-08 | Getreidesilo. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB58208U DE1900971U (de) | 1964-07-08 | 1964-07-08 | Getreidesilo. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1900971U true DE1900971U (de) | 1964-09-17 |
Family
ID=33166890
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB58208U Expired DE1900971U (de) | 1964-07-08 | 1964-07-08 | Getreidesilo. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1900971U (de) |
-
1964
- 1964-07-08 DE DEB58208U patent/DE1900971U/de not_active Expired
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