DE1900514U - Mehrzweckmesser. - Google Patents
Mehrzweckmesser.Info
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- DE1900514U DE1900514U DEK48386U DEK0048386U DE1900514U DE 1900514 U DE1900514 U DE 1900514U DE K48386 U DEK48386 U DE K48386U DE K0048386 U DEK0048386 U DE K0048386U DE 1900514 U DE1900514 U DE 1900514U
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- 241000581364 Clinitrachus argentatus Species 0.000 description 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B26B5/00—Hand knives with one or more detachable blades
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
PATENTANWÄLTE
iOIPL-ING. LUDEWIG · DIPL-PHYS. BUSE · 56 WUPPERTAL-BÄRMEN
44 Kennwort: Verschiebbare Klinge
Firma Köhler & Co., Mettmann (RhId.), Joh.-Flintrop-Str. 60a
Mehrzweckmesser
Die Erfindung bezieht sieh auf ein Mehrzweckmesser mit einem von
zwei durch wenigstens eine Schraube lösbar zusammengehaltenen
Schalen gebildeten, eine Klinge austauschbar mit wählbarer Länge ihres freiliegenden Bereiches halternden Griff. Solche Messer
werden bei mannigfaltigen Tätigkeiten verwandt, wobei die Austauschbarkeit und Verschiebbarkeit der Klingen eine Anpassung an die jeweils durchzuführende Arbeit zuläßt. Für ein bequemes bzw. ordnungsgemäßes Arbeiten mit dem Messer ist nicht nur die Form der Klinge sondern auch deren aus dem Griff vorragende Länge bedeutsam, die bei den bekannten Ausführungen stufenweise veränderlich ist. Zu diesem Zweck haben die Klingen am Rücken eine Reihe von
freie Abstände aufweisenden Aussparungen, während an einer Griffschale ein Nocken vorgesehen ist, der in die der jeweils aus dem Griff vorragenden Klingenlänge entsprechende Aussparung der Klinge faßt und damit deren Längslage festlegt. Die hierbei gegebene stufenweise Verstellung der freiliegenden Klingenlänge läßt noch zu wünschen übrig, weil bei mannigfaltigen Arbeiten eine genaue
Längeneinstellung des freiliegenden Klingenbereiches wünschenswert ist. Außerdem sind bei den vorbekannten Ausführungen die den abgedeckten Längenbereich der Klinge umschließenden Teile der
Griffschalen nicht unmittelbar miteinander verspannt. Sie müssen daher eine recht hohe Festigkeit aufweisen, die insbesondere bei
Schalen gebildeten, eine Klinge austauschbar mit wählbarer Länge ihres freiliegenden Bereiches halternden Griff. Solche Messer
werden bei mannigfaltigen Tätigkeiten verwandt, wobei die Austauschbarkeit und Verschiebbarkeit der Klingen eine Anpassung an die jeweils durchzuführende Arbeit zuläßt. Für ein bequemes bzw. ordnungsgemäßes Arbeiten mit dem Messer ist nicht nur die Form der Klinge sondern auch deren aus dem Griff vorragende Länge bedeutsam, die bei den bekannten Ausführungen stufenweise veränderlich ist. Zu diesem Zweck haben die Klingen am Rücken eine Reihe von
freie Abstände aufweisenden Aussparungen, während an einer Griffschale ein Nocken vorgesehen ist, der in die der jeweils aus dem Griff vorragenden Klingenlänge entsprechende Aussparung der Klinge faßt und damit deren Längslage festlegt. Die hierbei gegebene stufenweise Verstellung der freiliegenden Klingenlänge läßt noch zu wünschen übrig, weil bei mannigfaltigen Arbeiten eine genaue
Längeneinstellung des freiliegenden Klingenbereiches wünschenswert ist. Außerdem sind bei den vorbekannten Ausführungen die den abgedeckten Längenbereich der Klinge umschließenden Teile der
Griffschalen nicht unmittelbar miteinander verspannt. Sie müssen daher eine recht hohe Festigkeit aufweisen, die insbesondere bei
aus nichtmetallisohem Werkstoff bestehenden Griffschalen kaum ohne
ungünstige Vergrößerung der Querschnittsabmessungen erzielbar ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Mehrzweckmesser der
eingangs umschriebenen Art zur stufenlosen Längenverstellung des
freiliegenden Bereiches der Klinge auszugestalten und überdies eine zuverlässige Abstützung der die Klinge halternden Griffschalenbereiche
herbeizuführen. Dies wird erfindungsgemäß im wesentlichen
dadurch/erreicht, daß die Klinge eine dem Durchtritt der Schraube dienende Ausnehmung vorzugsweise Durchbruch aufweist und dem
Griff stufenlos längsverschiebbar eingelagert und in wählbaren Längslagen mittels der sie durchdringenden Schraube festlegbar
ist. Im Gegensatz zu den vorbekannten Ausführungen erstreckt sich hierbei die Schraube durch die Klinge, so daß die die Klinge halternden
Griffschalenbereiehe unmittelbar gegeneinandergespannt
werden können, also auch bei der Verwendung von verhältnismäßig nachgiebigen Stoffen eine selbst hohen Belastungen standhaltende
Halterung ergeben. Dabei ist es unter Ausnutzung der die Klinge durchdringenden Schraube möglich, die Länge des freiliegenden Klin·
genbereiches stufenlos verstellbar zu machen. Zu diesem Zweck kann der die Klinge durchsetzenden Schraube in den beiden Griffschalen
je ein sie aufnehmendes, zur Verschieberichtung der Klinge paralleles Langloch zugeordnet sein. Dabei kann die Schraube eine ihrem
Querschnitt angepaßte Ausnehmung wie Durchbruch in der Klinge durchdringen. Ein Vorteil dieser Ausführung liegt darin, daß die
mit ihrem Kopf und der zugeordneten Mutter je in einer Ausnehmung des Griffes liegende Schraube als Handhabe dienen kann, um nach
dem Lösen der Schraube die Klinge entsprechend der jeweils durch-
zuführenden Arbeit zu verschieben, ohne sie unmittelbar zu erfassen.
Besonders zweckdienlich ist es bei solchen Ausführungen, den
in den Griffschalen angeordneten Langlöchern je eine Einsenkung
zuzuordnen, von denen eine den Schraubenkopf drehbar und verschiebbar und die andere eine auf dem Sehraubenschaft sitzende
Mutter undrehbar und verschiebbar führt. Damit ergibt sich eine bequeme Handhabung beim Verstellen der Klinge.
Die stufenlose Verschiebbarkeit der von einer Schraube durchsetzten
Klinge läßt sich auch verwirklichen, indem die in der Klinge angeordnete Ausnehmung wie Durchbruch für eine Längsverschiebbarkeit
der Klinge gegenüber der unverschiebbar in den Griffschalen sitzenden Schraube bemessen wird. Bei dieser Ausführung muß allerdings
zum Verschieben diS Klinge nach dem Lockern der Schraube unmittelbar erfaßt werden, doch mag gelegentlich vorteilhaft sein,
daß der Griff eine im wesentlichen stetig durchlaufende Oberfläche behält.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Ausführungsbeispielen
dargestellt. Es zeigen;
Fig. 1 ein Mehrzweckmesser einer ersten Autführung in Ansicht,
Fig. 2 als Teilansicht das Messer nach Fig. 1 mit einer abgehobenen Griffschale, wobei die
Klinge strichpunktiert angedeutet ist,
Fig. 3 einen Schnitt III-III nach Fig. 1,
Fig. 4 in der Fig. 2 gleichender Darstellung eine abgewandelte Ausführung,
Pig, 5 den vorderen Teil des Messers nach Fig. 4
als Ansicht.
Das den Ausführungsbeispielen zugrundegelegte Messer hat einen von
zwei Griffschalen IO und 11 gebildeten Griff, die an dem der Klinge
abgewandten Endbereich durch eine durch Abheben trennbare Hohlzapfenverbindung
12 aneinander abgestützt sein mögen und die in dem die Klinge halternden Längenbereich durch eine Schraube 13 gegeneinander
spannbar sind. Die Griffschalen 10,η 11 sind vorzugsweise
mit Hohlräumen Ik ausgestattet, in denen weitere Klingen
zur Auswahl bereitgehalten werden. Den einander zugewandten Breitseiten der Griffschalen 10, 11 ist eine Führung 15 mit der Dicke
und der Breite der Klinge entsprechenden Abmessungen eingeformt. Die Klinge 16 ist über den gewünschten Verstellbereieh innerhalb
der Führung 15 längsverschiebbar. Die Länge der Führung 15 kann
auch so bemessen werden, daß die Klinge sich völlig in den Griff einschieben läßt, ohne sie aus der Halterung zu lösen. Bei der
Ausführung nach den Fig. 1-3 weist die Klinge 16 im mittleren Längenbereich einen dem Querschnitt des Schaftes 17 der Schraube
13 angepaßten Durchbruch auf. Zur Aufnahme der Schraube sind in den Griffschalen 10 und 11 zur Verschieberichtung parallele Langlöcher
18 vorgesehen, denen Einsenkungsbereiche 19 zugeordnet sind, von denen einer den Kopf 20 der Schraube 13 und der andere
die zugehörige Mutter 21 aufnimmt. Es ist vorzugsweise eine Mutter
verwandt, die durch die Seitenbegrenzungen der zugeordneten Ausnehmungen 19 drehfest aber in Richtung des Langloches 18 verschiebbar
geführt ist. Zum Verstellen der Länge des freiliegenden Bereiches der Klinge 16 ist es nur erforderlich, die Schraube 13
zu lösen und, diese als Handhabe benutzend, die Klinge 16 in die
gewünschte Längslage zu überführen, um die Schraube 13 dann wieder
anzuziehen. Der Kopf der Schraube 13 ist übrigens in bekannter Weise zweckmäßig so ausgebildet, daß das Drehen auch mit Hilfe
einer Münze möglich ist.
Bei der in den Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführung ist die Schraube 13 mit der zugeordneten Mutter bzw. einem sonstigen Innengewindeteil
unverlagerbar in dem Griff gehaltert. Die Schraube 13 durchsetzt mit ihrem Schaft 17 jedoch ein sich in Richtung der
Klingenverschiebbarkeit erstreckendes, in der Klinge angeordnetes Langloch 22. Zum Verstellen der Länge des freiliegenden Klingenbereiches
ist es in diesem Falle erforderlich, nach dem Lösen der Schraube 13 die Klinge unmittelbar zu erfassen und einzustellen.
Dann kann durch Anziehen der Schraube 13 die gewählte Längslage gesichert werden, wobei sich die Breitseiten der Führung 15 klemmend
gegen die Klinge anlegen.
Die erfindungsgemäße Anordnung einer dem Durchtritt einer in den
Griffschalen 10, 11 abgestützten Schraube 13 dienenden Ausnehmung wie eines Durchbruches in dsr Klinge 16 gewährleistet eine zuverlässige
Halterung der Klinge 16 durch unmittelbares Verspannen der Griffschalen 10, 11 im Einspannbereich und läßt es zu, mittels
eines in den Griffschalen oder in der Klinge vorgesehenen
Langloches od.dgl. die Länge des freiliegenden Klingenteiles stufenlos einzustellen.
Die dargestellten Ausführungen sind, wie schon erwähnt wurde, nur beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung. Diese ist nicht
darauf beschränkt. Es sind vielmehr noch mancherlei andere Aus-
führungen möglich. So können insbesondere in den Griffschalen
stufenlose längenverstellbar auch abweichend geformte Klingen gehaltert werden. Die Form des Griffes läßt sich abwandeln, obwohl
die dargestellte Ausführung sich als besonders zweckdienlich erwiesen hat. Es ist schon erwähnt worden, daß die Tiefe
bis zu der die Klinge in den Griff einschiebbar ist, frei gewählt werden kann* Dabei ist es auch aufgrund der stufenlosen
Verstellbarkeit möglieh, die freiliegende Länge der Klinge bestimmten
Anforderungen wie einer festgelegten Schnittiefe bis auf Bruchteile von Millimetern genau anzupassen. Dies ist beispielsweise
beim Schneiden von Boden- und Wandbelägen erwünscht, um zwar einen vollen Schnitt zu erzielen, jedoch die Schneide
nicht zu beschädigen.
Claims (4)
1. Mehrzweckmesser mit einem von zwei durch wenigstens eine
Schraube lösbar zusammengehaltenen Schalen gebildeten, eine Klinge austauschbar mit wählbarer Länge ihres freiliegenden
Bereiches halternden Griff, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinge (16) eine dem Durchtritt der Schraube (13) dienende
Ausnehmung vorzugsweise Durchbruch aufweist und dem Griff (10, 11) stufenlos längsverschiebbar eingelagert und in wählbaren
Längslagen mittels der sie durchdringenden Schraube (13) festlegbar ist.
2. Mehrzweckmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Klinge (l6) durchsetzenden Schraube (l3) in den beiden
Griffschalen (10, ll) je ein sie aufnehmendes, zur Verschieberichtung
der Klinge (l6) paralleles Langloch (18) zugeordnet ist.
3. Mehrzweckmesser nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß den in den Griffschalen (10, ll) angeordneten Langlöchern (18)
je eine Einsenkung (19) zugeordnet ist, von denen eine den Schraubenkopf (20) drehbar und verschiebbar und die andere
eine auf dem Schraubenschaft (17) sitzende Mutter (2l) undrehbar
und verschiebbar führt (Fig. 1 - 3).
4. Mehrzweckmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Klinge (l6) angeordnete Ausnehmung (22) für eine
Längsverschiebbarkeit der Klinge (16) gegenüber der in den Griffschalen (10, 11) sitzenden Schraube (13) bemessen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK48386U DE1900514U (de) | 1964-07-06 | 1964-07-06 | Mehrzweckmesser. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK48386U DE1900514U (de) | 1964-07-06 | 1964-07-06 | Mehrzweckmesser. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1900514U true DE1900514U (de) | 1964-09-10 |
Family
ID=33174666
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK48386U Expired DE1900514U (de) | 1964-07-06 | 1964-07-06 | Mehrzweckmesser. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1900514U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102019113883B3 (de) * | 2019-05-24 | 2020-09-03 | Cheng-Xuan Ho | Verstellbarer Furnierschneider |
-
1964
- 1964-07-06 DE DEK48386U patent/DE1900514U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102019113883B3 (de) * | 2019-05-24 | 2020-09-03 | Cheng-Xuan Ho | Verstellbarer Furnierschneider |
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