DE189803C - - Google Patents

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DE189803C
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Germany
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mouthpiece
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F27/00Making wire network, i.e. wire nets
    • B21F27/02Making wire network, i.e. wire nets without additional connecting elements or material at crossings, e.g. connected by knitting
    • B21F27/06Manufacturing on twister-gear machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 189803 KLASSE 7d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. August 1906 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein auswechselbares Mundstück für Drahtflechtmaschinen und kennzeichnet sich dadurch, daß das Mundstück in Schlitze der Drehkörper eingeschoben wird, wobei es in seiner Arbeitsstellung durch einen federnden, von außen zurückdrückbaren Sperrstift gehalten wird. Die Einrichtuug hat den Zweck, das Mundstück leicht umdrehen zu können, so daß ein
ίο anderes Loch desselben in seine Arbeitsstellung • kommt uud somit die Lebensdauer des einzelnen Mundstücks verdoppelt wird. Ein derartiges Mundstück kann alsdann auch, wenn das zweite Loch nunmehr auch abgenutzt ist, in bequemer Weise gegen ein anderes Mundstück ausgewechselt werden, indem man einfach den Sperrstift zurückdrückt, das abgenutzte Mundstück herauszieht und ein neues an seine Stelle bringt. Der Sperrstift hält dabei das Mundstück während der Tätigkeit der Maschine sicher in seiner Arbeitslage fest, indem er in das nicht benutzte Loch desselben eintritt.
Auswechselbare Mundstücke hat man schon vorgeschlagen; diese wurden jedoch entweder mit besonderen Schrauben angeschraubt oder selbst mit Gewinde versehen und in das betreffende Drehstück eingeschraubt. Auch einschiebbare Mundstücke hat man vorgeschlagen, jedoch gehört hier das Ein- und Ausschieben zum Arbeitsgang der Maschine und war nicht für das Auswechseln abgenutzter Mundstücke vorgesehen. Im übrigen wurde auch dieses Mundstück nicht durch einen Sperrstift wie gemäß der vorliegenden Erfindung festgehalten, sondern es liegt frei in der zugehörigen Nut.
Allen diesen bekannten Einrichtungen gegenüber zeichnet sich die vorliegende durch ihre Einfachheit und Bequemlichkeit in der Auswechselung aus, so daß jeweils nur ein kurzer Stillstand der Maschine erforderlich ist, um dieselbe wieder mit einem brauchbaren Mundstück zu versehen.
In den Zeichnungen ist Fig. 1 eine Oberansicht eines Teils der Drahtflechtmaschine. Die Fig. 2 und 3 zeigen im Schnitt und Ansicht ein Paar der Hülsen. Die Fig. 4 und 5 zeigen zwei Ansichten des abnehmbaren Mundstücks und die Fig. 6 und 7 stellen den Befestigungzapfen samt seiner Feder dar.
In Fig. ι ist α die vordere und b die hintere bewegliche Stange, zwischen welchen die durchbohrten Drehkörper c gehalten werden, die durch die hin- und hergehenden Zahnstangen d in gewöhnlicher Weise in Umdrehung versetzt werden.
Der eine Draht e, welcher von den hinteren Spulen kommt, die nicht dargestellt sind, geht durch das Loch c1 (Fig. 2) der Drahthülse oder des Drehkörpers c und der andere Draht f geht von dem Drahthalter g durch das Loch c2 der Drahthülse, so daß die Drehung der beiden Hülsen die Drähte miteinander verflechtet, wie oben in Fig. 1 gezeigt ist.
Wie schon oben gesagt ist, ist ein abnehmbares Mundstück h aus Stahl oder anderem geeigneten Stoff in einen zur Aufnahme desselben am Ende der Hülse befindlichen Schlitz eingeschoben.
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Bei der dargestellten Ausführungsform ist das Mundstück h an den oberen Enden der Hülsen vorgesehen, jedoch kann es auch zweckmäßig sein, derartige Mundstücke an beiden Enden, also auch an den unteren Enden der Hülsen anzubringen.
Jedes Mundstück h wird in seiner Lage in dem Schlitz der Drahthülse durch einen federnden Zapfen i gehalten, welcher in einer
ίο Aussparung der Drahthülse unter dem Schlitz sitzt und durch seine Feder j in eines der Löcher h1 des Mundstücks h gedruckt wird, wodurch das Mundstück mit seinem anderen Loch h1 über der Längsbohrung c1 oder c2 für den Draht in der Hülse c gehalten wird.
Wenn das eine Loch h1 eines Mundstücks·/?
abgenutzt ist, so kann das Mundstück durch Hineinstecken eines Zapfens in das Loch h1 entfernt werden, wobei der Zapfen den Federzapfen i nach unten drückt und dadurch gestattet, das,: Mundstück h seitlich herauszuziehen, nachdem der Draht abgeschnitten ist; das Mundstück h kann dann umgedreht und wieder in den Schlitz eingesetzt werden, so daß ein neues Loch hl in die richtige Lage für den Draht kommt, während das abgenutzte Loch hl über dem Federzapfen i liegt und durch denselben in seiner Lage gesichert wird. An · Stelle des Federzapfens i können auch andere gleichwertige Mittel zum Festhalten des Mundstücks in seinem Schlitz benutzt werden. ' ■ ·

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Auswechselbares Mundstück für Drahtflechtmaschinen, dudurch gekennzeichnet, daß dasselbe in Schlitze der Drehkörper einschiebbar ist und in seiner Arbeitsstellung durch einen federnden, von außen zurückdrückbaren Sperrstift gehalten wird, zum Zweck, das Mundstück sowohl umkehren und auch leicht auswechseln zu können, als auch es während der Tätigkeit der Maschine in seiner Arbeitslage sicher festzuhalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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