DE189364C - - Google Patents

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DE189364C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C1/00Ingredients generally applicable to manufacture of glasses, glazes, or vitreous enamels
    • C03C1/04Opacifiers, e.g. fluorides or phosphates; Pigments

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

Verfahren zur Herstellung getrübter Gläser und Emaillen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. November 1906 ab.
Zur Trübung von Gläsern und Emaillen wurden bisher u. a. benutzt: Phosphate der Erdalkalien, Zinnoxyd und Titansäure. Trotz seines hohen Preises ist aber bisher in der Praxis fast ausschließlich Zinnoxyd benutzt worden, da die Phosphate nicht genügende Deckkraft besitzen, die Titansäure aber leicht eine braune Färbung ergibt. Alle Bestrebungen, einen vollständigen Ersatz für Zinnoxyd
ίο zu finden, sind bisher vergeblich gewesen.
Den Erfindern ist es jetzt gelungen, in dem Zirkonoxyd die Eigenschaften zu entdecken, welche zur Herstellung einer rein weißen, gut deckenden Emaille notwendig sind. Dabei hat·»' sich gegenüber dem Zinnoxyd der Vorteil herausgestellt, daß die zirkonhaltigen Emaillen viel säurebeständiger sind.
Um eine gut deckende Emaille zu erzielen, ist dieselbe Menge von chemisch reinem Zirkonoxyd nötig wie von Zinnoxyd, und zwar etwa 5 bis 10 Prozent, berechnet auf den Glassatz, der die Emaille bilden soll. Der Preis des chemisch reinen Zirkonoxyds wird sich etwa um ein Drittel billiger stellen, als der des chemisch reinen Zinnoxyds.
Handelt es sich darum, noch billigere Emaillen zu gewinnen, so nimmt man an Stelle des chemisch reinen Zirkonoxyds zir- · konhaltige Mineralien, wie Zirkonerde und Zirkon. Je nach der Herkunft des Minerals entstehen dabei gelbliche, braune oder graue Emaillen von einer sehr schönen gleichmäßigen Färbung und Deckkraft. Die Färbung wird bewirkt durch Spuren von Eisen, Wolfram, Chrom und Cer usw. Natürlich können auch für helle oder nicht ganz weiße Emaillen halb gereinigte Zirkonmineralien benutzt werden.
Es ist, wie unsere Versuche ergeben haben, gleichgültig, ob die zirkonhaltigen Materialien vor der Anwendung geglüht werden oder nicht.
Ρλ τ ε ν τ - A ν s ρ r υ c η :
Verfahren zur Herstellung getrübter Gläser und Emaillen, gekennzeichnet durch die Verwendung von Zirkonoxyd oder zirkonoxydhaltigen Stoffen als Trübungsmittel.
45
liKI'KUCKT IN DKH KElCIISlJIiUCK

Claims (1)

  1. ziiirciiiCiiCAvchXcAUavAL·
    ί·';"ρ.ί·-;ί!. -ο-?.';, c'ci'iii'iittuiiij
    KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    ^ M 189364 KLASSE 32 δ. GRUPPE
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