DE189293C - - Google Patents

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DE189293C
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tank
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G8/00Underwater vessels, e.g. submarines; Equipment specially adapted therefor
    • B63G8/14Control of attitude or depth
    • B63G8/22Adjustment of buoyancy by water ballasting; Emptying equipment for ballast tanks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVH89293 KLASSE 65 a. GRUPPE
SIMON LAKE in BRIDGEPORT (Conn., V. St. A.
Ballastbehälter für Unterseeboote. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Juli 1905 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum geregelten Fluten und Lenzen der Wasserballasttanks bei Unterseebooten.
Im Gegensatz zu anderen Einrichtungen vollzieht sich das Fluten und Lenzen nach der Erfindung selbsttätig stets in der gleichen richtigen Aufeinanderfolge der Tanks, so daß eine Gleichgewichtsstörung ausgeschlossen ist.
Zu dem Zwecke sind die symmetrisch vor
ίο und hinter dem Schwerpunkt angeordneten Tanks oben und unten durch Klappen in Verbindung gebracht, von denen die oberen nur nach dem folgenden und die unteren nur nach dem vorhergehenden Tank öffnen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht, teilweise im
Schnitt.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt in größerem Maßstabe durch einen der Anfangsballasttanks mit den verschiedenen, den Wasserfluß regelnden Ventilen.
Das Boot ι von beispielsweise kreisrundem Querschnitt besitzt Systeme von vorderen und achteren Ballasttanks 3 und 4, welche durch die üblichen Querschotten getrennt sind.
Das , Verteilungsrohr 11 für das Ballastwasser reicht vorn und achtern in den Anfangstank jedes Systems, wo seine Enden mit den Ventilgehäusen 14 und 15 verbunden sind. Die Ventilspindel ist dann aufwärts durch eine Stopfbüchse 21 an der Oberwand des Tanks hindurchgeführt und endigt in einem Handrad o. dgl. 22. Das Ventil ist so konstruiert, daß man es vom Sitz abziehen oder auf den Sitz drücken oder in einer Zwischen-40
stellung erhalten .kann, derart, daß das Ventil sich selbsttätig unter Druck öffnen kann, wenn Wasserballast aus dem Tank abgesaugt werden soll.
Jeder Tank beider Systeme ist unten mit dem oder den benachbarten Tanks durch eine Öffnung verbunden, die ein sich gegen den ersten Tank öffnendes Ventil oder Klappe 23 besitzt. Oben sind die Tanks eines Systems durch eine Öffnung verbunden, deren Ventil 24 sich entgegengesetzter . Richtung öffnet. Der am weitesten vom Anfangstank entfernt liegende letzte Tank jedes Systems ist mit einer aufwärtsführenden Luftauslaß- und -einlaßröhre 25 versehen. Die Ventile oder Klappen 23 und 24 (Fig. 2) können übereinstimmen. Für etwaigen schwersten Seegang sind die oberen Klappen mit einer Sperrvorrichtung 30, 31, 32 ausgestattet.
Das Wasser gelangt in die Ballasttanks 3 und 4 nacheinander durch Überfließen aus dem einen Tank in den benachbarten Tank durch das obere Ventil 24 hindurch. Entsprechend kann das Wasser nacheinander durch die unteren Ventile 23 in umgekehrter Reihenfolge entnommen werden, indem die zuletzt gefüllten Tanks das Wasser in die vorhergehenden übertreten lassen.
Die verdrängte Luft tritt beim Fluten durch die Rohre 25 aus den Tanks aus" und kehrt beim Lenzen auf demselben Wege durch die Ventile zurück. Es ist zu beachten, daß Luft nicht aus einem der hinter dem Anfangstank liegenden Tanks durch ein unteres Ventil 23 abgezogen werden kann, bis praktisch der ganze Wasserinhalt vorher bis zum Ventil
entfernt ist und letzteres dadurch freigegeben wird, um die Luft in den benachbarten Tank übertreten zu lassen. Dadurch wird die Leerung jedes Tanks erreicht, bevor der benachbarte Tank sich leert.
Während der äußere Druck genügt, um das Wasser durch die Seeverbindung in die Ballasttanks und das Verteilungsrohr ii bei öffnung der eingeschalteten Schieber hineinzudrücken, wird das Lenzen.durch Pumpen 6 nach entsprechender Einstellung der Schieber bewirkt.

Claims (1)

  1. Patent-AnSPRUcn :
    In symmetrischer Lage vor und hinter dem Systemschwerpunktangeordnete, durch Querwände unterteilte Ballastbehälter für Unterseeboote, dadurch gekennzeichnet, daß in den Querwänden unten und oben Rückschlagklappen (23, 24) vorgesehen sind, von denen die oberen (24) den Übertritt des Wassers nur nach dem jeweilig folgenden, die unteren (23) den Übertritt nur nach dem jeweilig vorhergehenden Raum freigeben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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