DE1892474U - Aufwickelmaschine fuer bandfoermige abfallwerkstoffe. - Google Patents

Aufwickelmaschine fuer bandfoermige abfallwerkstoffe.

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DE1892474U
DE1892474U DE1964K0047275 DEK0047275U DE1892474U DE 1892474 U DE1892474 U DE 1892474U DE 1964K0047275 DE1964K0047275 DE 1964K0047275 DE K0047275 U DEK0047275 U DE K0047275U DE 1892474 U DE1892474 U DE 1892474U
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rollers
conical
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side walls
winding machine
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Friedrich Keidel
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Description

Aufwlckelmaffchine fürbandförmige Abfallwerkstoffe,
Die !Feuerung betrifft eine Aufwickelmas chine für bandförmige Abfallwerkstoffe, bei aer diese Abfallwerkstoffe um eine Welle herum zusammengerollt werden und besteht aus einer an einem Ende angetriebenen, vorzugsweise vierkantigen und konischen Welle,, die zwischen zwei Seitenwänden.über einer schrägen Ebene drehbar und axial verschiebbar gelagert ist* Aufwickelmaschinen für vorzugsweise bandförmige ATofanwerfest off e sind bekannt r Sie sind so gestaltet, daß auf einem Maschinengestell zwei senkrechte Seitenwände errichtet sind, in deren ungefährer Mitte sich eine konische Yierkantwelle dreht, die von einem Elektromotor über ein Untersetzungsgetriebe angetrieben wird» Auf diese konische Vierkantwelle werden die AbfallwerksfoTTe-aufgewickelt, so daß eine spulenartige Materialrolle -aus Schrott entsteht, die nach Beendigung des Aufwickelvorganges, also dann, wenn die Spule einen bestimmten Durchmesser erreicht hat, der Maschine entnommen und versandt werden kann.
Bei den bekannten Aufwickelmaschinen liegt zwischen den beiden Seitenwänden, in der Halle des unteren Bndes derselben und im-Winkel zu diesen, eine schräge Ebene«, Wenn die Spule, die "sich auf der konischen Tierkantwelle bildet, einen gewissen -Durchmesser erreicht hat, berührt ihr äußerer Umfang diese schräge Ebene und letztere drückt gegen den Außenmantel der Spule, wodurch eine ziemlich starke Eeibung entsteht,
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die einen größeren Kraftverbrauch bedeutet und außerdem das Untersetzungsgetriebe zusätzlich belastet* Über diesen !achtel! hinausr haben die bekannten Aufwickelmaschinen den weiteren !fachteil, daß die aufgewickelten Materialien, wenn sie die schräge Ebene erreichen, auf dieser zu schrappen anfangen und sie somit abnutzen.
Die Neuerung hat nun zur Aufgabe, diese lachteile der bekannten Aufwickelmaschinell zu vermeiden und die .Lösung dieser Aufgabe liegt darin, daß an dem oberen Ende der schrägen Ebene, die unterhalb der konischen Yierkantwelle angeordnet ist, eine oder mehrere Walzen angebracht sind, deren Achsen parallel zu der Achsederkoni sehen Vierkantwelle verlaufen und daß die beiden Enden dieser Walzen durch in den Seitenwänden angebrachte Durchbrüche, hindurch--ragen und außerhalb der Seitenwände gelagert sind. Die !lagerteile der Walzen sind an dem Maschinengestell angebracht» Bei Aufwickelmaschinen, die mit einer beweglichen Seitenwand ausgestattet sind, ist der Durchbruch in der einen .Seitenwand, durch den das eine Ende der Walzen,geführt ist, größer als derselbe in der anderen Seitenwand, Bei Verwendung mehrerer Walzen weisen die gedachten Mittellinien derselben den gleichen oder annähernd gleichen Abstand von der gedachten Mittellinie ö.er konischen Yierkantwelle auf'.
In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispi.el des Gegenstandes der !feuerung dargestellt und zwar zeigen
Abbildung 1 eine Seitenansicht in schematischer Darstellung und
Abbildung 2 eine Ansicht von oben, ebenfalls in schematischer Darstellung^!
Auf einem Maschinengestell 1 sind, mit diesem verbunden, zwei Seitenwände 2 errichtet, in deren Mitte, sich die konische Tierkantwelle 3 dreht, die durch einen in den Abbildungen nicht dargestellten Elektromotor nebst Untersetzungsgetriebe angetrieben wird, An den beiden äußeren Seiten der Seitenwände
3 sind auf dem Maschinengestell .1 Lagerteile 4 angebracht, in denen die Walzen 5 gelagert sind. Die Enden der zylindrischen !falzen, ragen durch Durchbrüche 6, die ,in den Seitenwänden 2 angebracht sind, nach außen durch- diese hindurch» In der Iahe der vorderen Walze liegt die obere Kante einer schrägen Ebene 7» Die Spule 8, die gestrichelt gezeichnet ist, deutet eine voll aufgewickelte Spule an»
Die Wirkungsweise der Aufwickelmaschine gemäss der Feuerung ist folgende;
Die aufzuwickelnden Äbfallwerkstoffe werden in an sich bekannter ¥else von der konischen Vierkantwelle 3 ■durch Drehung derselben aufgewickelt, so daß eine -Spule entsteht. Hat diese ipule einen gewissen Durchmesser erreicht, so berührt sie nicht mehr, wie dies bisher bekannt war, die schräge "Ebene 7? die bei den bekannten Maschinen bis zu dem hinteren Ende der Seitenwände durchging, sondern berührt vielmehr die ¥alzen 5y die. sich unter dem Einfluß der !Friktion in ihren Lagerteilen
4 zu drehen beginnen. Hierdurch kann ein Druck auf den Außendurchmesser U-erJ3pule 8 ausgeübt werden und eine Verdichtung der aufgewickelten Abfallwerkstoffe ist die I?olge,
Die Vorteile der Aufwickelmaschine gemäss der !feuerung liegen in erster Linie darin, daß viel weniger Eraft benötigt wird als bei solchen Maschinen, die nicht mit den Mitteln der !Teuerung ausgestattet sind,
Die "bisher bekannte;^ schleifende Bremsung am äußeren Durchmesser der vollen Spule, die durch Schrappen derselben auf der schrägen Ebene stattfand, entfällt und statt dessen wälzt sich der äußere Umfang der Spule an den Walzen ab» Hierdurch wird der weitere Vorteil einer höheren Materialverdichtung erreicht und eine Spule, die auf einer Maschine herges teiltest, die mit den Mitteln der Heuerung ausgestattet ist, enthält mehr Material als eine solche, bei der der Umfang der SpLiIe auf einer schrägen Sbene schleift, Ein weiterer wesentlicher Torteil liegt darin, daß die starke Abnutzung, welcher die schräge Sbene sonst an ihrem oberen Ende durch die Schrappwirkung der Spule unterworfen war, entfällt. Hieraus ergibt sich der weitere Torteil,- daß ein-Auswechseln der schrägen Ebenej welches bei den bekannten Aufwickelmaschinen γόη Zeit zu Zeit erforderlich ist, entfällt, wodurch erstens Betriebsstörungen vermieden werden und weiterhin die dadurch bedingten Aufwendungen*
Die !Teuerung beschränkt sich nicht auf die in den Abbildungen dargestellte Ausführungsform.. In den Abbildungen-ist eine Ausführungsform mit zwei Walzen .dargestellt. Unter gewissen Umständen ist es möglich, auch mit nur einer Walze auszukommen, während unter anderen Umständen eventuell auch drei Walzen- an der Maschine angebracht sein können. Die !Feuerung sieht vor, daß die Enden der Walzen durch in den Seitenwänden angebrachte Durchbrüche hindurchgeführt sind und daß die Lager der Walzen sich außerhalb der Seitenwände befinden. Sine solche Ausführungsform ist deshalb günstig, weil- das !Festsetzen von Spänen zwischen der Stirnseite der Walzen und der inneren !Fläche der Seitenwände hierdurch vermieden wird* Bei Aufwickelmaschinen, bei denen die eine Seitenwand beweglich.ist, ist es erforderlich,
die Durehbrüche in dieser Seitenwand etwas größer zu halten, damit bei Bewegung der Seitenwand keine Klemmung derselben an den !falzen eintritt» Es ist selbstverständlich, bei starr angeordneten Seitenwänden auch, möglich.,, die Walzen direkt in der Seitenwand zu lagern, wenn dafür der lachteil in Kauf genommen wird, daß sich. Späne zwischen der inneren !"lache der Seitenwände und den Stirnseiten der Walzen festsetzen,

Claims (4)

1} Aufwickelmaschine für bandförmige Abfallwerkstoffe, bei der diese Abfallwerkstoffe um eine Welle herum zusammengerollt werden,, bestehend aus einer an einem Ende angetriebenen, vorzugsweise vierkantigen und konischen Welle, die zwischen zwei Seitenwänden über einer schrägen Sbene drehbar und axial verschiebbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß an dem oberen. Ende der schrägen Ebene §7), die unterhalb der konischen Tierkantwelle (3) angeordnet ist t eine oder mehrere Walzen" (5) angebracht sind, deren Achsen parallel zu der Achse der konischen Tierkantwelle (3) verlaufen und daß die beiden Enden dieser Walzen (5) durch in den Seitenwänden (2) angebrachte Durchbrüche (β) hindurchragen und außerhalb der Seitenwände (2) gelagert sind»
2) Aufwickelmaschine nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die lagerteile (4) der !falzen (5)
an dem Maschinengestell (1) angebracht sind.
3) Aufwickelmaschl.ne"n:äe-h, den Ansprüchen 1-3? dadurch gekennzeichnet, daß der Durchbruch (6) in der einen Seitenwand größer als derselbe in der anderen Seitenwand ist. ,—-..-...
4) Aufwickelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung mehrerer Walzen (5)
— 2
die gedachten Mittellinien derselben den gleichen oder annähernd gleichen Abstand von der gedachten Mittellinie der konischen Tierkantwelle (3) aufweisen*
DE1964K0047275 1964-03-09 1964-03-09 Aufwickelmaschine fuer bandfoermige abfallwerkstoffe. Expired DE1892474U (de)

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