DE188136C - - Google Patents

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DE188136C
DE188136C DE1906188136D DE188136DA DE188136C DE 188136 C DE188136 C DE 188136C DE 1906188136 D DE1906188136 D DE 1906188136D DE 188136D A DE188136D A DE 188136DA DE 188136 C DE188136 C DE 188136C
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DE
Germany
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sieve
filter
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carbonic acid
pocket
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Expired - Lifetime
Application number
DE1906188136D
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B53/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B23/00 or F04B39/00 - F04B47/00
    • F04B53/10Valves; Arrangement of valves
    • F04B53/1037Flap valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filtering Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■Λ* 188136 KLASSE 12^. GRUPPE
ERNST SGHIMMANG in BERLIN.
Taschensaugfilter. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. April 1906 ab.
Die bisher bekannten Filter für den persönlichen Gebrauch, die sogenannten Taschenfilter, welche man z. B. in verunreinigtes Trinkwasser einhängt, um dieses mit dem Munde hindurchzusaugen, haben den Nachteil, daß sie die vom Wasser mitgeführte natürliche Kohlensäure oder andere der Gesundheit zuträgliche Stoffe zurückhalten, so daß das gereinigte Wasser kohlensäurefrei
ίο und demnach schal und geschmacklos ist.
Gemäß der Erfindung wird dieser Mangel dadurch beseitigt, daß in den Weg zwischen Filter und Mund ein Siebkörper eingeschaltet wird, der ein bei Berührung von Flüssigkeiten Kohlensäure entwickelndes oder sonst der Gesundheit zuträgliches Präparat enthält. Beim Hindurchgang durch den das Präparat enthaltenden Siebkörper nimmt das Wasser wieder Kohlensäure auf.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigen die
Fig. ι und 2 ein Asbestfilter in Seitenansicht und im Querschnitt, und zwar ist bei diesem der das Präparat enthaltende Siebkörper innerhalb des Filterkörpers eingelegt.
Fig. 3 veranschaulicht, zum Teil im Schnitt, ein Kohlefilter, bei dem die Einrichtung zur Imprägnierung mit Kohlensäure in den Saugschlauch eingeschaltet ist.
Dem Filter gibt man zweckmäßig die Form einer großen Taschenuhr. Es besteht aus einem Hohlkörper α aus widerstandsfähigem Material, dem eine Schlauchbirne m angesetzt ist und in dessen Mitte eine aus zwei Teilen bestehende Siebkapsel b eingesetzt ist, die das Präparat (z. B. doppelkohlensaures Natron, Brausepulver o. dgl.) enthält. Zu beiden Seiten dieser Siebkapsel b liegen Asbestscheiben c und auf diesen feste Siebscheiben d mit Wulstrand. Zu beiden Seiten dieser Siebscheiben d liegen ebenfalls Asbestscheiben e und auf diesen endlich feste Siebscheiben f mit entsprechend gehöhlten Rändern. Diese letzteren sowie die Wulstränder der Siebscheiben d haben in bekannter Weise den Zweck, eine Pressung des Asbestes und damit eine gute Abdichtung zu bewirken, sobald die Deckel g auf den Körper α geschraubt werden. Die Deckel g haben zentrale Öffnungen, durch die die Flüssigkeit eindringt, sobald am Schlauche s gesaugt wird.
Das Filter ist leicht zerlegbar, so daß die Asbestscheiben herausgenommen, gereinigt und wieder eingelegt oder durch neue ersetzt werden können.
Wie Fig. 3 veranschaulicht, ist es nicht notwendig, den Siebkörper b in den Filterkörper selbst einzusetzen, die Wirkung ist die gleiche, wenn man ihn in den Saugschlauch einschaltet. Zu diesem Behufe ist eine zweiteilige Büchse h durch das kurze Schlauchstück s1 mit der Birne m verbunden und andererseits an den Saugschlauch angeschlossen. Der Siebkapsel b gibt man bei dieser Ausführungsform, wie aus Fig. 3 ersichtlich, zweckmäßig die Form einer Hohlkugel. Bei dem Filterapparat nach Fig. 3 besteht der Filterkörper α aus Kohle.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Taschensaugfilter, dadurch gekennzeichnet, daß in den Saugvveg zwischen Filter und Mund ein Kohlensäure entwickelndes oder sonst der Gesundheit zuträgliches Präparat in einem Siebkörper derart eingeschaltet ist, daß die Flüssigkeit nur durch diesen Siebkörper hindurchgesaugt werden kann und hierbei nicht nur gereinigt, sondern auch imprägniert wird.
  2. 2. Taschensaugfilter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Siebgefäß, welches den z. B. Kohlensäure entwickelnden Stoff enthält, in einen FiI-terhohlkörper selbst derart eingesetzt ist, daß das durchgesaugte Wasser das Präparat umspülen muß.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1906188136D 1906-04-02 1906-04-02 Expired - Lifetime DE188136C (de)

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AT34810D AT34810B (de) 1906-04-02 1907-09-14 Taschensaugfilter.

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DE1906188136D Expired - Lifetime DE188136C (de) 1906-04-02 1906-04-02

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