DE187992C - - Google Patents

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DE187992C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/28Chimney stacks, e.g. free-standing, or similar ducts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 37/. GRUPPE.
Verfahren zur Herstellung standfester Schornsteine.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Februar 1905 ab.
Die gemauerten Schornsteine zur Ableitung der Abgase von Feuerungen erhalten auch bei sorgfältiger Ausführung häufig nach längerer oder kürzerer Zeit die bekannten Längsrisse. Es sind alsdann kostspielige Ausbesserungen, wie Verschmieren der Risse und Umlegung von Bändern nötig, welche das Aussehen des Schornsteines beeinträchtigen.
ίο Die vorliegende Erfindung gibt nun ein Verfahren an, die Schornsteine von Grund auf derart herzustellen, daß ein Bersten nicht mehr stattfinden kann, daß aber auch die Arbeit und infolgedessen die Unkosten für die Herstellung nicht wesentlich erhöht werden. In der beiliegenden Zeichnung ist
Fig. ι die Aufsicht auf eine Steinschicht, Fig. 2 die Seitenansicht,
Fig. 3 die Unteransicht eines Ankers,
Fig. 4 die Seitenansicht der besonderen Ausführungsform eines solchen,
Fig. 5 ein Teil des Schornsteinschaftes in wagerechtem Schnitt in größerem Maßstabe zu Fig. i.
Nach Art der bekannten Steinklammern werden U-förmig gebogene Stäbe α aus dünnem Bandeisen hergestellt, jedoch nicht wie jene so kurz, daß sie nur zwei Steine miteinander verbinden, sondern so lang, daß ihre uragebogenen Enden b in die Endfugen von wenigstens drei Steinen eingreifen. Eine besondere Rückbiegung c der Enden der Umbiegungen kann die Lage der Klammern bei der Einmauerung noch mehr sichern.
Gegenüber der bekannten Maßnahme, wonach zum Zwecke des Einbindens gerissener Schornsteine Klammern aus Bandeisen in die Beugen eingemauert werden, bezweckt das vorliegende Verfahren überhaupt die Vermeidung der Entstehung solcher Risse, indem diese Bandeisen von Grund auf mit eingemauert werden, und zwar in der Weise, daß die durch die Neigung zum Rissebilden etwa auftretenden Spannungen weder das Fugenmaterial noch die Steine auf Zug beanspruchen, sondern von den Bandeisen abgefangen und als Druck auf das Bauwerk übertragen werden.
Dies geschieht nun dadurch, daß während des Aufmauerns der Formsteine im Verband in jeder vierten Schicht etwa diese Bandeisen in der in Fig. 1 und 5 gezeigten Weise in die Lagerfugen eingelegt werden, und zwar so, daß je ein Stab drei oder mehr Steine faßt, der folgende Stab aber stets in die vorhergehende Fuge des vom Stabe zuletzt gefaßten Steines mit seinem umgebogenen Ende eingreift. Es finden daher die einen Enden je zweier Stäbe an ein und demselben Stein ihren Halt. Auf diese Weise entsteht ein in sich geschlossener Kranz von einzelnen Zugstäben, welche in ihrer gegenseitigen Zugwirkung ein seitliches Weichen der Steine verhindern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung standfester Schornsteine, dadurch gekennzeichnet, daß in die Lagerfugen des in bekannter Verbandmauerung aufgeführten Mauerwerkes in bestimmten Höhenabständen Kränze aus Flacheisen mit U-förmig umgebogenen Enden nach Art der bekannten Steinklammern eingelegt werden, welche über drei oder mehr Steine fassen und sich über dem gemeinsamen Endstein zweier Gruppen, diesen zwischen sich aufnehmend, kreuzen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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