DE187926C - - Google Patents
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- DE187926C DE187926C DENDAT187926D DE187926DA DE187926C DE 187926 C DE187926 C DE 187926C DE NDAT187926 D DENDAT187926 D DE NDAT187926D DE 187926D A DE187926D A DE 187926DA DE 187926 C DE187926 C DE 187926C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J15/00—Sealings
- F16J15/44—Free-space packings
- F16J15/447—Labyrinth packings
- F16J15/4472—Labyrinth packings with axial path
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Safety Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- .M 187926 KLASSE 47/. GRUPPE
PAUL KUGEL in DÜSSELDORF. Stopfbuchse für Wellen.
Zusatz zum Patente 179322 vom 1. Dezember 1904.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Juli 1906 ab. • Längste Dauer: 30. November 1919.
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, welche die Stopfbuchse nach Patent
179322 auch dann gebrauchsfähig macht, wenn durch Konstruktionsfehler oder Ausführüngsfehler
die Entlastung bis zur Überentlastung getrieben ist. Diese Einrichtung
kann in sehr einfacher Weise durch Einschaltung eines Ventiles getroffen werden,
das den Druck in der Entlastungskammer
verringert, sobald die Überentlastung erreicht wird, und ihn in voller Stärke wirken läßt,
solange die Entlastung in zulässigen Grenzen bleibt.
Auf der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele in Längsschnitten durch die Stopfbuchsen
dargestellt. In sämtlichen Figuren ist angenommen, daß infolge falscher Bemessung
der in Frage kommenden Teile die Stopfbuchse überentlastet ist.
Das Ventil besteht in Fig. 1 aus einem Winkelringe m, der mittelbar mit dem Gehäuse
α verschraubt ist. Den Ventilsitz bildet der Abschlußring e1 der Büchse e. Die von
außen zu bewirkende Einstellung des Ventilringes m ist so getroffen, daß das Ventil geschlossen
ist, sobald die Ringe c und d aufeinander drücken, d. h. den Druckraum nach
außen abdichten. Entfernen sich infolge Überentlastüng die letztgenannten Ringe voneinander,
so wird dadurch das Ventil geöffnet, d. h. der Druck aus der Entlastungskammer i
abgelassen. Damit wird aber die Überentlastung aufgehoben, die Ringe c und d gelangen
wieder zu gegenseitiger Anlage, womit auch das Ventil m geschlossen wird. Infolgedessen
tritt aber sofort wieder Überentlastung ein, und das beschriebene Spiel beginnt von
neuem. In Wirklichkeit wird dasselbe ein sehr geringes sein, so daß die gegenseitige
Lage der Ringe c und d sich so einstellen wird, daß die letzteren mit geringem Druck
dichtend aufeinander wirken und das Ventil stets um einen geringen Betrag geöffnet bleibt,
also etwas leckt.
Das Ventil m kann natürlich auch auf der in ihrer Lage gesicherten Welle b befestigt
sein oder irgendeine andere Form und Lage besitzen. Bedingung bleibt nur stets, daß
Ventil und -Sitz in ihrer gegenseitigen Lage durch die Stellung der Büchse e beeinflußt
werden.
Der Einbau eines besonderen Ventiles kann jedoch vermieden werden, wenn es gelingt, zwei
oder mehrere von den zusammenarbeitenden, bei Überentlastung sich voneinander entfernenden,
also einen Weg für den Durchtritt des Druckmittels freigebenden Ringen c und d als Ventil oder Regulierorgan für den
Ablaß des Druckmittels aus der Entlastungskammer auszubilden. Dies läßt sich, wie die
Fig. 2 zeigt, sofort erreichen, wenn der Verbindungskanal k, welcher der Entlastungskammer i das Druckmittel zuführt, nicht gerade
durchgelegt, sondern nach k1 ausmündet, so
daß nun der Ring dl als Ventilkörper zwischen
den Sitzen c1, c2 so spielt, daß bei Bewegung
des Ringes d' nach links der Druckmittelzutritt
sich erschwert, der Druckmittelablaß aus der Kammer i dagegen geöffnet und vergrößert
wird. Es ist ersichtlich, daß bei normalem Gang die Entlastungskammcr i durch den
Kanal k, k* direkt mit dem Druckraum in Verbindung steht und der Weg nach dem
ίο Freien verschlossen ist. Tritt jedoch Überentlastung
ein, so bewegt sich die Büchse e nach links, und die Entlastungskammer i erhält
durch die Bohrung k1 und die zwischen den Ringen d1, c2 und d2, c3 entstehenden
Zwischenräume hindurch Verbindung ins Freie, d. h. der Druck in der Kammer i verringert
sich. Gleichzeitig tritt durch die Näherung des Ringes d1 an c1 eine mehr oder
weniger vollkommene Absperrung des Kanales k1 gegen den Druckraum ein, so daß
sich auch der Druck in Kammer i nur in geringem Grade oder gar nicht ergänzen kann.
Die Verminderung des Druckes in der
Kammer i bewirkt aber wieder eine Ver-Schiebung der Büchse e nach rechts, die
Ringe d1, c2 schleifen aufeinander, die Verbindung
des Kanals k, k1 mit dem Freien ist infolgedessen wieder gesperrt und die Druckverminderung
in der Kammer i beendet. Das wieder in voller Spannung zutretende Druckmittel
erzeugt jetzt von neuem Uberentlastung, und die Vorgänge wiederholen sich in beschriebener
Weise. Tatsächlich wird auch hier sich ein Mittelzustand einstellen, der stets etwas Druck aus der Entlastungskammer
abläßt und dadurch die Entlastung in gewünschter Weise reguliert.
Fig. 3 gibt die Anordnung wieder für den Fall, daß die Entlastungskammer nach der
Druckseite zu gelegen ist. Als Ventil arbeiten hier zusammen die Ringe d2, c1 und d1. Die
Bohrung A:2, welche die Entlastungskammer i mit dem Druckraum bezw. mit dem Freien
verbindet, wird hier in gleicher Weise wie in Fig. 2 vom Ventil d'2, cl, d1 beeinflußt.
Das Spiel und die Wirkung der Büchse sind genau dieselben, wie in den Fällen der
Fig. ι und 2. Die Einschaltung des Steuerventiles beseitigt demgemäß den schädlichen
Einfluß eines zu großen Entlastungskolbens.
Um den Druckmittelablauf auch bei großer Büchsenbewegung, bei der die sonst nicht
gegeneinander arbeitenden Flächen der Ringe sich berühren würden, nicht zu unterbrechen,
können die Nuten o1, o2 vorgesehen sein.
Statt eines Ventiles können auch mehrere angewandt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Stopfbüchse für Wellen nach Patent 179322, gekennzeichnet durch ein Ventil, das die Entlastungskammer (i) bei Überentlastung mit dem Freien oder mit einem Raum von niedererem Druck in Verbindung setzt und auch gleichzeitig den Zutritt des Druckmittels zur Entlastungskammer · erschweren oder abschließen kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE187926C true DE187926C (de) |
Family
ID=451578
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT187926D Active DE187926C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE187926C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1591700A1 (de) * | 2004-04-30 | 2005-11-02 | Pfeiffer Vacuum GmbH | Gleitringdichtung und Verfahren zur Montage einer Gleitringdichtung |
-
0
- DE DENDAT187926D patent/DE187926C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1591700A1 (de) * | 2004-04-30 | 2005-11-02 | Pfeiffer Vacuum GmbH | Gleitringdichtung und Verfahren zur Montage einer Gleitringdichtung |
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